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Forum > Gold, Silber & Minen > GOLDPREISENTWICKLUNG

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Thema: GOLDPREISENTWICKLUNG

Thema Nr. 37111  
Thema eröffnet von:  bidandask07 Beiträge: 398 Bewertung (1):
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Themenbeitrag Nr.351

 
Von  huetter69 Erstellt am: 05.05.08 20:40 Beitrag Nr.: 131.444 Weitere Beiträge
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Gold - bereit für eine Erholungsbewegung



Die letzten zwei Monaten waren kein Fest für die Anhänger des gelben Edelmetalls. Nach einem Fehlausbruch über die 1.000er Marke fiel der Goldpreis deutlich zurück und notiert zum Monatsanfang im Mai nur knapp über einer relevanten Unterstützungslinie bei 845 USD.

 



Relevante Unterstützung

Hier sollte sich nun allerdings auch eine Erholungsbewegung einstellen. Denn die Tageskerzen zeigen eine deutliche Überhitzung nach unten an - auch ist die wesentliche Unterstützungszone zwischen ca. 845 bis 836 USD in der letzten Woche mit kurzen Lunten bestätigt worden.



Langfristiger Aufwärtstrend vertrauensbildend

Auch ist das Vertrauen in steigende Goldnotierungen auf Grund des langfristigen Aufwärtstrends noch vorhanden.


Konsolidierung am wahrscheinlichsten

Unter längerfristigen Aspekten sollte aber eine Erholungsbewegung auch wieder verkauft werden. Denn am wahrscheinlichsten ist für die nächsten zwei bis vier Monate eine Konsolidierung mit hoher Schwankungsbreite.

 

Themenbeitrag Nr.352

 
Von  huetter69 Erstellt am: 05.05.08 20:41 Beitrag Nr.: 131.445 Weitere Beiträge
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Goldpreis wieder auf Jahresanfangsniveau



US-Leitzinssenkung drückt Gold unter 850 US-Dollar

Der Goldpreis hat in der vergangenen Woche den seit Mitte April bestehenden Abwärtstrend fortgesetzt und fiel nach der Zinssenkung der US-Notenbank sogar unter die Marke von 850 US-Dollar. Damit erreichte das gelbe Metall das Ausgangsniveau vom Jahresanfang. Neben den Schmuckkäufern scheinen sich nun auch die Anleger reihenweise von dem Edelmetall abzuwenden, wodurch der Preis unter Druck gerät. So veräußerte der weltgrößte Edelmetallfonds StreetTracks aus den USA in den vergangenen beiden Wochen rund 60 Tonnen Gold. Über die Gründe des Interesseverlustes kann indes nur spekuliert werden, da das Edelmetall aus fundamentaler Sicht nach wie vor attraktiv ist. Vermutlich halten viele Investoren den Tiefpunkt der Krise in den USA für überschritten und wenden sich deshalb von Gold als sicherem Hafen in schlechten Zeiten ab.

 




Wird ein "sicherer Hafen" nicht mehr gebraucht?

Die wieder aufkeimende Zuversicht der Anleger kann beispielsweise an der Entwicklung der Aktienindizes abgelesen werden, die in Europa wie in Übersee während der letzten Wochen zugelegt haben. In dieses Bild passt auch die Entscheidung der US-Notenbanken, den Leitzins nur um 25 Basispunkte zu reduzieren. Damit wurde der Öffentlichkeit demonstriert, dass die Zeit der aggressiven Zinssenkungen vorbei ist und die Perspektiven für die amerikanische Wirtschaft nicht mehr so trübe aussehen wie noch zu Beginn des Jahres. Darüber hinaus dürfte die steile Talfahrt des US-Dollars wohl beendet sein, die sich in der Vergangenheit positiv auf die Entwicklung der Edelmetalle auswirkte. Hierfür spricht die Möglichkeit von Zinssenkungen in Europa, die den seit Jahresanfang bestehenden Zinsnachteil der USA gegenüber Euroland reduzieren würden.




Konjunkturelle Risiken noch nicht ausgestanden

Selbst die jüngsten Daten zur gesamtwirtschaftlichen Aktivität in den USA vermitteln den Eindruck, dass eine Rezession noch keineswegs ausgemacht sei. Immerhin ist das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2008 mit einer Jahresrate von 0,6% gestiegen. Auf den zweiten Blick ergeben sich jedoch Zweifel, ob die konjunkturellen Risiken bereits ausgestanden sind. So fiel die Endnachfrage in den USA auf eine Jahresrate von -0,2% und das positive Wirtschaftswachstum ist nur das Ergebnis von Lagerinvestitionen in Höhe von 0,8%. Damit erhöht sich jedoch die Wahrscheinlichkeit einer Kontraktion im laufenden Quartal, die sich entsprechend negativ auf die Aktienkurse und die Stimmung der Investoren niederschlagen könnte. Spätestens dann dürfte Gold wieder in den Fokus der Anleger rücken.

 

Themenbeitrag Nr.353

 
Von  huetter69 Erstellt am: 05.05.08 20:44 Beitrag Nr.: 131.446 Weitere Beiträge
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Technische Chartanalyse zu Gold



Der unten abgebildete Chart (Gold-Future in USD) zeigt die wöchentliche Kursentwicklung des Goldpreises von Oktober 2007 bis zum Zeitpunkt der Niederschrift dieser Analyse unter Verwendung einer logarithmischen Skalierung der Preisachse, notiert in US-Dollar.

Jeder Notierungsstab stellt genau die Handelsspanne einer jeden Woche dar. Der letzte Kursstab in dem Chart zeigt die Kursbewegung in der vergangenen Woche.

 




Ausblick:

Der Goldpreis bewegt sich nach dem "Gesetz der Charts" und aus Sicht des Wochencharts in einem definierten Abwärtstrend, der durch ein 1-2-3-Hoch eingeleitet wurde. Tendenziell ist somit von weiter fallenden Preisen auszugehen. Das nächste Kursziel sehen wir im Bereich von 820 $.

Erst ein Preisanstieg über das Vorwochenhoch bei 895,8 $ würde das negative Chartbild neutralisieren und es wäre dann eine Neueinschätzung notwendig.

 

Themenbeitrag Nr.354

 
Von  huetter69 Erstellt am: 05.05.08 20:46 Beitrag Nr.: 131.447 Weitere Beiträge
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Historisch günstig bewertete Goldminen in einem stark inflationären Umfeld



Die Korrektur im März ging bis Ende April nahtlos weiter und schaffte hierdurch eine nochmalig historisch günstige Nachkaufgelegenheit für Edelmetallaktien. Die strategisch fundamental positiven Daten für Edelmetallinvestments - stark zunehmende Inflation, durch weiter expansive Geldpolitik als Reaktion auf die wirtschaftliche Krisensituation (Bank- und Finanzkrise greifen auf die Realwirtschaft über) - werden von Woche zu Woche für die breite Allgemeinheit sichtbarer. Das Geldmengenwachstum als Inflationsursache lag in den USA das letzte Mal 1973 auf dem Niveau wie heute (siehe hierzu Abb. 3: Beginn einer taktisch extremen Goldminenhausse im letzten primären Roshtoffzyklus).

 



Abb. 3: US-Geldmengenwachstum M3 (oben) versus BGMI Goldminen (unten) von 01/1960 - 03/2008

Aufgrund der extremen Überverkauftheit des Goldminensektors - besonders stark im Mid- und Small Cap-Bereich (unser Investmentfonds GR Dynamik OP ist zum Teil in diesem Segment investiert) - und der Zeitverzögerung zwischen dem aktuell exzessiven Geldmengenwachstum und dem darauf anschließend stark steigenden Warenkorbpreisanstieg, erwarten wir einen extremen Hausse-Impuls bei den Edelmetallaktien. Neben den Gold- und Silberproduzenten, sollten besonders die Junior-Minen eine gewaltige Aufholrallye starten.


Abb. 4: S&P/TSX Global Gold Mining (Large Cap Mining) versus S&P/TSX Venture Composite
(Mid- & Small Cap Mining) vom 30. April 2001 bis zum 30. April 2008


Während die kleineren Goldminen die großen im ersten Halbjahr 2007 ganz klar outperformten, stürzten sie seit Juli 2007 geradezu ab. Nichtsdestotrotz befinden sich beide Indizes seit Mai 2006 weiter in einer taktischen Seitwärtsbewegung, innerhalb ihres intakten strategischen Aufwärtstrends. Beide Indizes sind aktuell stark überverkauft (siehe hierzu roten Kreis in Abb. 4) und das Ratio beider brach in der letzten Woche seinen Abwärtstrend (siehe hierzu roten Kreis in Abb. 5). Somit sollte in Kürze der Beginn des nächsten Hausse-Impulses starten.


Abb. 5: S&P/TSX Venture Composite - S&P/TSX Global Gold Mining - Ratio von 04/2005 bis 04/0208

Trotz der starken Korrektur der letzten beiden Monate, hat sich deshalb bis heute unsere sehr positive Einschätzung für den Edelmetallsektor nicht geändert. Inflation und die damit verbundene negative Realverzinsung ist der Treibstoff aller Edelmetall-Haussen. Und so wird es auch diesmal - wie im letzten Rohstoffzykus 1966 bis 1980 - zu exorbitanten Renditen bei den Goldminenaktien kommen (BGMI stieg von 1960 bis 1980 um über +4.000%). Von uns gemanagte Investments bieten aktives Beta (Wechsel der Anlageklasse, wenn nötig) in einem benchmarklosen Absolute-Return-Konzept. Dies bedeutet, dass wenn die strategische Rohstoff- / Goldminen - Hausse zu Ende geht, wechseln wir wieder in den Standardaktienmarkt, so wie wir es umgekehrt im Jahr 2000 gemacht haben.

Besonders wichtig ist diese Vorgehensweise im Rahmen der kommenden Abgeltungssteuer, denn mit reinen Branchenfonds unterliegt man nach dem Verkauf am Ende der Rohstoff-Hausse mit seinen zukünftigen Wertpapierinvestments komplett der Abgeltungsteuer. Um die Steuervorteile jedoch voll nutzbar zu machen, muss in die Fonds noch vor dem 01.01.09 investiert werden.

 

Themenbeitrag Nr.355

 
Von  huetter69 Erstellt am: 05.05.08 20:58 Beitrag Nr.: 131.449 Weitere Beiträge
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Interessant: Gold spiegelbildlich zum DAX


Vergleicht man die Kursverläufe vom DAX (grün) und von dem Edelmetall Gold (dunkelblau), stellt man seit November 2007 einen nahezu spiegelbildchen Verlauf fest. 

Steigt der Goldpreis, fällt der DAX.  Bildet Gold ein Hoch aus, bildet der DAX ein Tief aus.  Fällt Gold, steigt der DAX.

Am 17.03.08 markierte Gold bei 1.032 $ pro Feinunze sein Jahreshoch, gleichzeitig markierte der DAX bei 6.167 Punkten sein Jahrestief.   Seitdem befindet sich der Goldpreis in einer Korrektur, wohingehend der DAX ansteigen kann.

Insofern kein Wunder, dass die charttechnischen Bewertungen beider Basiswerte gegensätzlich ausfallen.

DOW-Jones-und-DAX-Widerstaende-shorten-Ruecksetzer-kaufen

GOLD-leerverkaufen-Pattern-Shortselling

 

Themenbeitrag Nr.356

 
Von  huetter69 Erstellt am: 07.05.08 16:01 Beitrag Nr.: 131.734 Weitere Beiträge
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Goldpreis könnte sich wegen Goldbarren-ETF weiter erholen

 

 

New York (BoerseGo.de) - Der Goldpreis gab im bisherigen Verlauf am Mittwoch zwar leicht nach, aber notiert nahe dem 1-Wochenhoch vom Vortag bei 878 Dollar je Unze. Daraus wachsen unter den Experten die Hoffnungen, dass das zur Inflationsabsicherung dienende Edelmetall im Gleichklang mit der anhaltenden Rekordjagd des Ölpreises weiterhin im Gunst von Investoren stehen wird. Eine etwaige weitere Erholung würde eine Zunahme von Anteilsbeständen an StreetTracks, dem weltgrößten Exchange Traded Fund (ETF) auf Goldbarren indizieren. Daraus ergebe sich ein Hinweis, dass Investoren nach einem 4-Monatstief des Goldpreises ihr Geld wieder in das Edelmetall fließen lassen.

Das an StreetTracks in Gold gehaltene Volumen legte von 580,45 Tonnen in der Vorwoche auf 584,44 Tonnen zu. Gleichzeitig hält sich das Volumen weiterhin deutlich unter dem Rekordniveau von Mitte März bei 663,83 Tonnen.

Ein Händler in Singapur macht darauf aufmerksam, dass sich der Goldpreis zur Zeit durch den Ölpreis gestützt sieht. Der Preis für Gold sei jedoch im Vergleich zu anderen Rohstoffen etwas schwach. “Ich glaube, dass die Oberseite im Bereich von 890-900 Dollar je Unze liegt. Ein Fall unter 870 Dollar würde vermutlich zu einer Fortsetzung der Korrektur auf 845 Dollar je Unze führen", heißt es weiter von dem Händler.

 

Themenbeitrag Nr.357

 
Von  huetter69 Erstellt am: 08.05.08 23:33 Beitrag Nr.: 131.887 Weitere Beiträge
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Goldpreis wieder auf dem Rückzug


New York (BoerseGo.de) - Der Preis für die Feinunze Gold fällt um 6,50 Dollar und notiert zum Handelsschluss bei 876,20 Dollar. Händler begründen den Kursrückgang des Edelmetalls mit dem Anstieg des US-Dollars gegenüber dem Euro. Der Greenback profitiert von Spekulationen, dass die US-Notenbank Fed aufgrund der Inflationsgefahren die Zinsen anheben könnte. Der Preis für Silber verbilligt sich um 16,5 Cents auf 16,69 Dollar.

 

Themenbeitrag Nr.358

 
Von  huetter69 Erstellt am: 13.05.08 22:40 Beitrag Nr.: 132.269 Weitere Beiträge
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Goldpreis hat jetzt eine Unterstützungsmarke erreicht

Mit seiner steilen Aufwärtsbewegung von 640 Dollar je Feinunze im August 2007 bis auf einen Rekord bei mehr als 1 030 Dollar im März 2008 ist Gold zum Liebling vieler Anleger geworden. Zuletzt schloss sich aber eine scharfe Korrektur an. Wenn der Kurs 840 Dollar nicht unterschreitet, sind die Chancen für einen erneuten Anstieg gut. 


FRANKFURT. Dabei ist das gelbe Metall auf eine charttechnisch ganz wichtige Unterstützung bei rund 840 Dollar gefallen.

 

Auf diesem Niveau treffen zahlreiche Unterstützungsmarken für Gold zusammen. Ein weiterer Abstieg wird bei 845 Dollar von einer Horizontalen über das Jahreshoch 2007 und zwei Tiefs 2008 gebremst. Hinzu kommt eine innere Trendlinie, die Ende 2006 ihren Ursprung hat und über die Zwischentiefs 2007 sowie die jüngsten Tiefs führt. Auch der gleitende Durchschnitt der vergangenen 200 Handelstage als viel beachteter Signalgeber kommt etwas unterhalb dieser Marke als Unterstützung ins Spiel.

 

Hält die Unterstützung bei rund 840 Dollar, ist die Talfahrt beim Goldpreis in den vergangenen Wochen als technisch gesunde Korrektur im intakten Aufwärtstrend zu werten. Dies würde mit einem erneuten Kaufsignal bei Preisen über 883 Dollar bestätigt.



Alle Alarmglocken müssen dagegen bei einer nachhaltigen Verletzung des Schlüsselniveaus von 845 bis 830 Dollar (200-Tage-Linie) angehen. Diese Unterstützung würde sich als Nackenlinie einer Kopf- Schulter-Umkehrformation erweisen. Diese signalisiert mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Trendwende und kündigte weitere Kursverluste bis auf das rechnerische Ziel bei 630 Dollar an.

Gold korreliert auch mit anderen Märkten, besonders stark mit dem Euro-Dollar-Paar. Der Dollar stabilisierte sich zuletzt nach seiner schnellen Talfahrt etwas – der Euro fiel von 1,60 auf 1,54 Dollar. Legt die Gemeinschaftswährung wieder den Vorwärtsgang ein, würde auch Gold profitieren.


 


 

 

 

Themenbeitrag Nr.359

 
Von  huetter69 Erstellt am: 13.05.08 22:41 Beitrag Nr.: 132.271 Weitere Beiträge
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13.05.2008 20:00

Goldpreis mit deutlichem Abschlag


New York (BoerseGo.de) - Der Preis für die Feinunze Gold fällt um 14,60 Dollar und notiert zum Handelsschluss bei 870,30 Dollar. Händler begründen den Preisrückgang mit dem erneuten Anstieg des Dollars gegenüber dem Euro. Rohstoffanalyst Patrick Chidley vom Investmenthaus Barnard Jacobs Mellet geht davon aus, dass die Korrektur beim Goldpreis infolge eines stärkeren Dollars und nachlassender Inflationsängste noch einen weiteren Monat anhalten könne. Der Preis für Silber verbilligt sich um 39,7 Cents auf 16,83 Dollar.

 

Themenbeitrag Nr.360

 
Von  huetter69 Erstellt am: 19.05.08 18:46 Beitrag Nr.: 132.921 Weitere Beiträge
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Ölpreis gibt etwas nach - Goldpreis zieht an


Frankfurt (Reuters) - Öl hat sich zum Wochenauftakt etwas verbilligt.

Ein Fass der US-Sorte WTI kostete 126,11 Dollar und damit 18 Cent weniger als im späten Freitagsgeschäft. Die in Europa führende Sorte Brent gab um 76 Cent nach auf 124,22 Dollar.

Der Präsident der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec), Chakib Khelil, bekräftigte am Montag seine Ansicht, die internationalen Märkte seien ausreichend mit Öl versorgt. Der hohe Preis resultiere aus dem schwachen Dollar, den geopolitischen Spannungen und spekulativ angelegten Geschäften, sagte Khelil auf einer Veranstaltung in Algier.

 

Das Kartell werde der Preisexplosion nicht mit einer Produktionssteigerung entgegentreten, hatte bereits am Wochenende Irans Ölminister Gholamhossein Nosari erklärt und damit auf einen Appell von US-Präsident George W. Bush reagiert. Bush hatte die Öl produzierenden Staaten aufgefordert, zur Dämpfung der Preise die Fördermenge zu erhöhen.

 

Saudi-Arabien, der US-Verbündete und größte Ölexporteur, hat seine Fördermenge jüngst um 300.000 Barrel pro Tag erhöht, was Bush aber als nicht ausreichend zur Lösung der Probleme bezeichnet hat. Auch der Irak hat angekündigt, deutlich mehr Öl exportieren zu wollen. Der Preis für US-Leichtöl hatte am Freitag eine neue Rekordmarke von knapp 128 Dollar je Fass erreicht.

 

Gold verteuerte sich unterdessen am Montag um mehr als ein Prozent auf gut 910 Dollar je Feinunze. Händler verwiesen zur Begründung auf einen nachgebenden Dollar.

 

Gegen Währungsschwankungen sichern sich viele Anleger gern mit dem Edelmetall ab. Der wichtigste Verwendungszweck von Gold ist aber nach wie vor die Verarbeitung zu Schmuck. Ungefähr zwei Drittel der jährlichen Nachfrage gehen auf die Hersteller von Ringen, Halsketten und ähnlichem zurück. Mit Abstand wichtigstes Schmuckland ist Indien.

 

Platin verteuerte sich um 1,4 Prozent bis auf 2174 Dollar je Feinunze. Von Reuters befragte Analysten gehen davon aus, dass der Preis wegen der Produktionsprobleme in Südafrika und einer steigenden Nachfrage für die Verwendung in Autokatalysatoren auch weiter gut unterstützt ist. Im Schnitt sahen 21 befragte Experten den Preis im Verlauf des Jahres um die 2000 Dollar je Feinunze.

 

Kupfer verbilligte sich um 55 Dollar auf 8400 Dollar je Tonne. Händler verwiesen auf gestiegene Lagerbestände.

 

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