--------------------------------------------------------------------------------
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------


Quartalsbericht

08.05.2008

> EBIT-Wachstum von 8 %
> Periodenergebnis nach Anteilen Dritter steigt um 23 %
> Auftragsbestand 18 % über Vorjahr

Dettingen/Erms, 08. Mai 2008 +++ Die ElringKlinger-Gruppe hat im
ersten Quartal 2008 den Umsatz und das Ergebnis verbessert. Der
Konzernumsatz stieg um 6,4 % auf 162,8 (153,0) Mio. Euro. Gute
Zuwächse erzielte der Automobilzulieferer dabei in Europa, Südamerika
sowie im Asiengeschäft. ElringKlinger profitierte von
Produktneuanläufen und von der wachsenden Nachfrage nach
Spezialdichtungen und Abschirmteilen für den Abgasstrang.

Obwohl die für ElringKlinger wichtigen europäischen und
nordamerikanischen Fahrzeugmärkte stagnierten oder stark rückläufig
waren und - durch die in diesem Jahr bereits ins erste Quartal
fallenden Osterfeiertage - zwei bis drei Arbeitstage weniger zur
Verfügung standen, stiegen die Umsatzerlöse in der Erstausrüstung um
7,5 % auf 114,8 (106,8) Mio. Euro. In Nordamerika wirkte sich der
Streik bei einem US-Zulieferer aus, der bei einem der Großkunden von
ElringKlinger zu geringeren Produktionszahlen als geplant und
dementsprechend weniger Abrufen führte. Im Ersatzteilgeschäft konnten
im ersten Quartal 2008 leichte Zuwächse verbucht werden. Belastend
wirkte sich in wichtigen Märkten wie dem Nahen und Mittleren Osten
die Schwäche des US-Dollars aus, die die Produkte für die Kunden
verteuerte. Insgesamt setzte das Ersatzteilgeschäft im ersten Quartal
2008 26,2 (25,9) Mio. Euro um. In der Kunststofftechnik, die derzeit
den Anlauf der industriellen Fertigung des neuen spritzfähigen
PTFE-Hochleistungskunststoffs Moldflon® vorbereitet, erreichte die
ElringKlinger-Gruppe eine Umsatzsteigerung von 7,2 % auf 18,4 (17,2)
Mio. Euro.

Die hohen Energiekosten und weiter gestiegenen Materialpreise
belasteten ebenso wie Vorlaufkosten bei der ElringKlinger
Kunststofftechnik GmbH. Die Umsatzkosten stiegen um 7,6 %, die
Bruttomarge erreichte 33,0 % nach 33,8 % im Vorjahr. Zu
berücksichtigen ist der Anstieg der Rückstellung für die
Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmenserfolg, die um 0,8 Mio. Euro
höher ausfiel als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Hinzu kamen
einmalige Kosten im Rahmen der vollständigen Übernahme der spanischen
Tochtergesellschaften in Höhe von 0,3 Mio. Euro. Die Vertriebs- und
Verwaltungskosten erhöhten sich weniger stark als der Umsatz. Für
Forschung und Entwicklung wendete ElringKlinger 7,9 Mio. Euro auf
nach 7,6 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahresquartal. Im Mittelpunkt
standen neue Dichtungskonzepte sowie - im Bereich Neue
Geschäftsfelder - die Arbeit an der industriellen Umsetzung des neu
entwickelten Dieselpartikelfilterkonzepts und an
Brennstoffzellenkomponenten.

Effizienzsteigerungen und die gestiegene Auslastung trugen dazu bei,
dass das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen) um
8,2 % auf 40,5 (37,4) gesteigert werden konnte. Die Abschreibungen
erhöhten sich um 0,9 Mio. Euro. Das EBIT (Ergebnis vor Steuern und
Zinsen) unter Berücksichtigung von in Summe 0,2 Mio. Euro positiven
Wechselkurseinflüssen legte um 8,1 % auf 29,2 (27,0) Mio. Euro zu.
Das operative Ergebnis stieg um 5,5 %. Das Ergebnis vor Ertragsteuern
stieg um 7,0 % auf 27,6 (25,8) Mio. Euro.

Die Steuerquote ging - vor allem bedingt durch die
Unternehmensteuerreform in Deutschland - auf 28,6 % (35,3 %) zurück.
Das Periodenergebnis stieg im ersten Quartal 2008 um 18,0 % auf 19,7
(16,7) Mio. Euro. Das Periodenergebnis nach Anteilen Dritter erhöhte
sich um 22,9 % auf 18,9 (15,4) Mio. Euro. Damit erreichte das
Ergebnis je Aktie 0,98 Euro nach 0,80 Euro im Vergleichsquartal des
Vorjahres.

In den ersten drei Monaten 2008 investierte der Konzern mit 23,9
(14,1) Mio. Euro deutlich mehr in Sachanlagen als im
Vergleichsquartal des Vorjahres. Die Schwerpunkte lagen auf
Kapazitätsausweitungen und auf Rationalisierungsprojekten. Das höhere
Ergebnis und die Verbesserung im Working Capital ließen den Cashflow
aus betrieblicher Tätigkeit um 50,4 % auf 26,1 (17,3) Mio. Euro
steigen.

Die ElringKlinger-Gruppe geht mit einem soliden Auftragspolster in
das weitere Geschäftsjahr. Der Auftragsbestand lag zum Ende des
ersten Quartals um 18,2 % über Vorjahr und erreichte 247,4 (209,3)
Mio. Euro. Beim Auftragseingang, der sich um 7,1 % auf 165,1 (154,1)
Mio. Euro erhöhte, lag die Zuwachsrate leicht über dem Umsatzzuwachs
des ersten Quartals. Ohne Berücksichtigung von Akquisitionen plant
die ElringKlinger-Gruppe für das Geschäftsjahr 2008 den Umsatz
organisch um 5 bis 7 % zu steigern. Das um Einmaleffekte bereinigte
Periodenergebnis nach Anteilen Dritter (Ergebnisanteil der Aktionäre
der ElringKlinger AG) soll stärker steigen. 2007 waren im Ergebnis
ein Sonderertrag aus der Erstattung der Versicherung für Brandschäden
in einem deutschen Werk in Höhe von 3,2 Mio. Euro nach Steuern und -
aufgrund der Unternehmensteuerreform - ein Einmalertrag aus der
Neubewertung der latenten Steuerpositionen in Höhe von 5,5 Mio. Euro
enthalten. Hinzu kommt der zeitanteilige Umsatz- und Ergebnisbeitrag
aus der Akquisition der Schweizer SEVEX-Gruppe und aus dem Erwerb der
Anteile an der Marusan Corporation, Tokio.


Ende der Mitteilung euro adhoc
--------------------------------------------------------------------------------


ots Originaltext: ElringKlinger AG
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Rückfragehinweis:

Stephan Haas

Investor Relations Manager

Telefon: +49(0)7123 724-137

E-Mail: stephan.haas@elringklinger.de

Branche: Auto
ISIN: DE0007856023
WKN: 785602
Index: SDAX, CDAX, Classic All Share, Prime All Share
Börsen: Börse Frankfurt / Regulierter Markt/Prime Standard
Börse Berlin / Freiverkehr
Börse Düsseldorf / Freiverkehr
Börse München / Freiverkehr
Börse Stuttgart / Regulierter Markt