Augsburg (aktiencheck.de AG) - Die PATRIZIA Immobilien AG (ISIN DE000PAT1AG3/ WKN PAT1AG) verbuchte im ersten Quartal einen deutlichen Umsatzanstieg, musste jedoch aufgrund von Sondereffekten einen kräftigen Ergebnisrückgang ausweisen.
Wie der im SDAX notierte Immobilienkonzern am Mittwoch erklärte, lag der Umsatz im Berichtszeitraum bei 46,6 Mio. Euro, nach 23,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Dabei ist zu beachten, dass der Umsatz durch die Umsatzrückabwicklung eines bereits im Geschäftsjahr 2006 notarisierten Verkaufs von 165 Wohneinheiten mit -17,1 Mio. Euro negativ belastet wurde. Der Einzelverkauf von 144 Einheiten in den ersten drei Monaten 2008 führte zu Kaufpreiserlösen von 21,4 Mio. Euro, der im März 2008 erfolgte Blockverkauf von 85 Revitalisierungseinheiten trug mit 14,85 Mio. Euro zum Umsatz bei. Bei den Mieteinnahmen wurde ein Umsatzbeitrag von 19,1 Mio. Euro erzielt.
Die dargestellte Rückabwicklung belastete auch das EBIT, das sich mit 6,8 Mio. Euro gegenüber dem ersten Quartal 2007 (9,9 Mio. Euro) um 31,3 Prozent verringert hat. Ohne die Berücksichtigung von Einmaleffekten lag das bereinigte EBIT im Berichtszeitraum bei 12,9 Mio. Euro. Beim Periodenergebnis wurde im Berichtszeitraum ein Verlust von 18,1 Mio. Euro verbucht, nach einem Gewinn von 2,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Dabei haben negative Einmaleffekte von 16,4 Mio. Euro das Ergebnis im Berichtszeitraum belastet.
Die PATRIZIA hält trotz des negativen Periodenergebnisses an ihrem Ausblick fest, im Gesamtjahr 2008 rein aus dem operativen Geschäft ein Vorsteuerergebnis von 25 bis 30 Mio. Euro zu erzielen.
Die Aktie von PATRIZIA gewinnt derzeit 0,55 Prozent auf 3,66 Euro. (07.05.2008/ac/n/nw)