Hannover (aktiencheck.de AG) - Aktuellen Presseberichten zufolge hat die EU-Kommission die mutmaßlichen Teilnehmer eines Kartells bei Öl- und Marineschläuchen, darunter die Continental AG (ISIN DE0005439004/ WKN 543900), abgemahnt.


Wie das "Handelsblatt" am Montag in seiner Online-Ausgabe schreibt, sei die Liste mit den Beschwerdepunkten seitens der EU-Wettbewerbshüter verschickt worden. In der Folge könnte die EU empfindliche Strafen verhängen. Der Autozulieferer, dessen Sparte ContiTech Schläuche herstellt, bestätigte gegenüber der Zeitung den Erhalt des Schreibens aus Brüssel, wollte sich zum Inhalt aber nicht näher äußern.


Die EU-Kartellwächter verdächtigen mehrere Firmen, illegal Preise für die Schläuche abgesprochen zu haben, die etwa für den Öltransport auf Bohrinseln eingesetzt werden.


Die Continental-Aktie schloss heute in Frankfurt bei 76,91 Euro (-0,39 Prozent). (05.05.2008/ac/n/d)