Köln (aktiencheck.de AG) - Der Vorstand der Vivacon AG (ISIN DE0006048911/ WKN 604891) hat gestern Abend mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, Wandelschuldverschreibungen in Höhe von EUR 24,0 Mio. zu begeben, die vollständig von Credit Suisse Securities (Europe) Limited, London, ("Credit Suisse") gezeichnet und selbst übernommen wurden. Aufgrund der hohen Eigenkapitalrendite der Gesellschaft plant die Vivacon AG mit den Erlösen aus der Wandelschuldverschreibung verstärkt die sich im aktuellen Marktumfeld bietenden Geschäftsmöglichkeiten, insbesondere im Ankauf von Erbbaurechtsportfolien, zu nutzen.


Das Emissionsvolumen der Wandelschuldverschreibung beläuft sich auf EUR 24,0 Mio. und wird vollständig von Credit Suisse zu einem festen Wandlungspreis von EUR 12,54 pro Aktie übernommen. Der Kupon der Wandelschuldverschreibung beträgt 4,875% und die Wandlungsprämie hat zum Zeitpunkt der Emission 13% über dem 5-tägigen Referenzaktienkurs von EUR 11,09 gelegen. Zum Ende der Laufzeit wird die effektive Wandlungsprämie ca. 18% betragen und der Rückzahlungsbetrag 104,3% des Nennbetrages ausmachen.


Die Laufzeit der Wandelschuldverschreibungen beträgt 5 Jahre und die Schuldverschreibungen können in ca. 1,9 Mio. Vivacon-Aktien gewandelt werden. Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen und nutzt die von der Hauptversammlung am 15. Mai 2006 erteilte Ermächtigung. Die Vivacon AG plant eine Handelsaufnahme der Wandelschuldverschreibung im Freiverkehr der Frankfurter Börse. (Ad hoc vom 29.04.2008) (29.04.2008/ac/n/nw)