München (aktiencheck.de AG) - Der Automobilhersteller Bayerische Motoren Werke AG (BMW) (ISIN DE0005190003/ WKN 519000) legte am Dienstag die Geschäftszahlen für das erste Quartal vor.


Demnach wurde das Ergebnis des im DAX30 notierten Automobilherstellers im Berichtszeitraum durch die Auswirkungen der Finanzkrise, weiter steigende Rohstoffpreise sowie die Schwäche des Dollars negativ beeinflusst. Das Ergebnis vor Finanzergebnis sank dabei um 9,3 Prozent auf 827 Mio. Euro. Vor Steuern lag das Ergebnis mit 641 Mio. Euro um 24,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Überschuss ging um 17,0 Prozent auf 487 Mio. Euro zurück.


Dabei übertraf der Automobilabsatz im ersten Quartal den Vorjahreswert. Der Konzern lieferte weltweit 351.787 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce an Kunden aus. Damit erzielte man in einem schwierigen Marktumfeld einen neuen Absatzhöchstwert in einem ersten Quartal. Entsprechend stieg der Konzernumsatz um 11,2 Prozent auf 13,29 Mrd. Euro. Die Wechselkursentwicklung des Dollars zum Euro dämpfte die Umsatzentwicklung. Währungsbereinigt wäre der Konzernumsatz um 16,6 Prozent gestiegen, so BMW weiter.


Bereinigt um den Sondereffekt aus der Rolls-Royce Umtauschanleihe im Jahr 2007 will der Münchener Automobilhersteller im laufenden Geschäftsjahr ein Konzernergebnis vor Steuern erreichen, das über dem Niveau des Vorjahres liegt.


Dabei geht der Konzern davon aus, dass die Auswirkungen der Kreditkrise in den USA zu den größten Herausforderungen für die Geschäftsentwicklung im Jahr 2008 zählen werden. Jedoch sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Verlauf der Kreditkrise nur schwer vorherzusagen. Auf der Grundlage aktueller Markteinschätzungen habe man der veränderten Risikosituation durch entsprechende Vorsorge in ausreichendem Umfang Rechnung getragen und zusätzliche Maßnahmen zur Stabilisierung eingeleitet.


Die Aktie von BMW notiert aktuell mit einem Plus von 0,34 Prozent bei 35,29 Euro. (29.04.2008/ac/n/d)