Leverkusen (aktiencheck.de AG) - Der Pharmakonzern Bayer AG (ISIN DE0005752000/ WKN 575200) hat von der Europäischen Kommission eine Zulassungserweiterung für Zevalin erhalten.


Wie aus einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, darf das Medikament in Europa nun auch im Rahmen der Erstbehandlung bei Patienten mit follikulärem Lymphom eingesetzt werden, die auf eine Anfangstherapie angesprochen haben. Den Angaben zufolge ist es das Ziel einer solchen Konsolidierungstherapie, die Wirkung einer ersten Initialbehandlung zu verbessern.


Zevalin wurde in Europa erstmalig 2004 zugelassen. Es verbindet die zielgenaue Bindungsfähigkeit eines monoklonalen Anti-CD20-Antikörpers mit den tumorzerstörenden Eigenschaften einer lokalisierten Strahlentherapie mit Yttrium-90. Das follikuläre Lymphom ist eine der häufigsten Formen des Non-Hodgkin-Lymphoms, einem Tumor des Lymphsystems.


Die Aktie von Bayer notiert aktuell mit einem Minus von 0,51 Prozent bei 55,08 Euro. (28.04.2008/ac/n/d)