Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Wie das "Wall Street Journal" am Sonntag berichtete, beabsichtigt die Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008/ WKN 514000), sich von Schuldtiteln in Höhe von bis zu 20 Mrd. Dollar im Zusammenhang mit so genannten Leveraged Buy-Outs trennen.
Der Zeitung zufolge will das Kreditinstitut die Papiere an eine Reihe von Investoren, darunter auch Private Equity-Gesellschaften, verkaufen. Damit würde die Deutsche Bank dem Beispiel der Citigroup Inc. (ISIN US1729671016/ WKN 871904) folgen, die sich von einem Kreditpaket im Volumen von rund 12 Mrd. Dollar trennen will.
Laut der Zeitung verhandeln einige der Private Equity-Firmen, die an der Übernahme von Krediten von der Citigroup interessiert sind, auch mit der Deutschen Bank. Dabei handele es sich um die Blackstone Group, Apollo Management und TPG. Zudem führe die Deutsche Bank Gespräche mit einer Tochter der Bain Capital.
Die Aktie der Deutschen Bank gibt momentan 1,22 Prozent auf 72,62 Euro ab. (14.04.2008/ac/n/d)