München (aktiencheck.de AG) - Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG (Münchener Rück) (ISIN DE0008430026/ WKN 843002) hat am Dienstag im Rahmen einer Investorenkonferenz die Prognosen für die Schaden-Kosten-Quote für das laufende Fiskaljahr konkretisiert.
Demnach hat der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Schaden- und Unfallrückversicherungsgeschäft für das Jahr 2007 eine Schaden-Kosten-Quote von 96,4 Prozent erreicht, nachdem diese im Jahr 2006 bei 92,6 Prozent gelegen hatte. Die Münchener Rück rechnet für 2008 mit einer Schaden-Kosten-Quote in einer Größenordnung von 98 Prozent bei normalem Schadenverlauf, davon 6,5 Prozentpunkte für Naturgefahren. Als Grund für den Anstieg wurden die moderaten Preisrückgänge genannt, über die der Konzern bereits am 30. Januar berichtet hatte. Wie die Münchener Rück weiter ausführte, ist man zuversichtlich, im Durchschnitt über den Marktzyklus hinweg, wegen ihrer starken Marktpositionierung eine Schaden-Kosten-Quote von 97 Prozent erzielen zu können.
"Wir haben das Know-how, die Fachleute sowie die richtigen Prozesse und Systeme, um für die heutigen und zukünftigen Anforderungen unseres Geschäfts Lösungen zu bieten. Mit unserer Aufstellung in Erst- und Rückversicherung können wir die gesamte Wertschöpfungskette besetzen, um aus Risiken Wert zu schaffen - für unsere Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter", erklärte der Vorsitzende des Rückversicherungsausschusses der Münchener Rück, Torsten Jeworrek.
Die Aktie der Münchener Rück notierte zuletzt bei 114,93 Euro. (19.02.2008/ac/n/d)