FRANKFURT, Deutschland, January 30 /PRNewswire/ --

- Höhere Bezahlung, flexiblere Arbeitsbedingungen, Online-Bewerbervorauswahl als Haupttrends für 2008 -

Das führende Job-Portal in Deutschland, CareerBuilder.de, veröffentlichte heute die Ergebnisse seiner von Harris Interactive(R) durchgeführten Studie zur Entwicklung des Arbeitsmarkts. Dabei wurden geplante Neueinstellungen und Stellensuchaktivitäten für das kommende Quartal und für 2008 insgesamt untersucht. Für die Umfrage mit dem Titel "Deutsche Jobprognose 2008", die zwischen dem 20. November und dem 12. Dezember 2007 durchgeführt wurde, wurden 269 Personalchefs und andere Mitarbeiter aus dem Personalwesen sowie 566 Arbeitnehmer befragt.

"Die Bundesagentur für Arbeit meldet die geringste Arbeitslosenquote in Deutschland seit fast 15 Jahren", so Severin Wilson, Geschäftsführer von CareerBuilder Deutschland. "Die Perspektiven für Stellensuchende in 2008 sind positiv, da fast ein Drittel der Arbeitgeber vorhat, die Zahl ihrer festangestellten vollzeitbeschäftigten Mitarbeiter zu erhöhen. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) geht ausserdem davon aus, dass sie Neubeschäftigten ein höheres Anfangsgehalt bieten werden."

JOBPROGNOSE 2008

Vollzeitbeschäftigte

Zweiunddreissig Prozent der Arbeitgeber haben vor, die Zahl ihrer festangestellten vollzeitbeschäftigten Mitarbeiter im Jahr 2008 zu erhöhen. Zwölf Prozent beabsichtigen, 2008 die Mitarbeiterzahl zu reduzieren, während 49 Prozent von einer gleichbleibenden Situation ausgehen. Acht Prozent konnten keine sicheren Angaben machen.

Teilzeitbeschäftigte

Siebzehn Prozent der Arbeitgeber haben vor, 2008 die Zahl ihrer teilzeitbeschäftigten Mitarbeiter zu erhöhen. Acht Prozent beabsichtigen, 2008 die Zahl ihrer Teilzeitbeschäftigten zu reduzieren, während 66 Prozent keine Veränderung erwarten und neun Prozent keine sicheren Angaben machen konnten.

Neueinstellungen nach Hierarchieebene

Auf die Frage, für welche Hierarchieebene die meisten Einstellungen in 2008 erfolgen werden, gaben 64 Prozent der Arbeitgeber an, dass sie ausgebildete Fachkräfte und technisches Personal suchten, während 11 Prozent auf freie Stellen im administrativen Bereich oder für Bürotätigkeiten verwiesen. Acht Prozent wollen Managementpositionen besetzen, vom Teamleiter und Abteilungsleiter bis hin zu Stellen in der höchsten Ebene der Geschäftsleitung.

Dauer bis zur Einstellung eines neuen Mitarbeiters ("Time-to-hire-Prozess")

Die Zeit, die es braucht, um neue Mitarbeiter einzustellen, stellt auch weiterhin ein Problem für Arbeitgeber dar, die um die besten Mitarbeiter werben, um neugeschaffene oder freigewordene Stellen zu besetzen. Fast die Hälfte (49 Prozent) der Arbeitgeber melden, dass sie normalerweise mehr als fünf Wochen benötigen, um offenen Stellen zu besetzen. Achtunddreissig Prozent der Arbeitgeber sagen, dass sie gegenwärtig offene Stellen haben, für die sie keine qualifizierten Bewerber finden können.

SIEBEN HAUPTEINSTELLUNGSTRENDS FÜR 2008

    1. Höhere Bezahlung
       Auch in diesem Jahr werden Arbeitgeber an der Entwicklung hin zu 
       lukrativeren Gesamtvergütungen festhalten, um qualifizierte 
       Mitarbeiter 
       anzuwerben und an sich zu binden. 
    -- Achtundfünfzig Prozent der Arbeitgeber melden, dass ihre Unternehmen 
       2008 ihren derzeitigen Mitarbeitern höhere Löhne zahlen wollen. 
       Vierzig Prozent erwarten Gehaltserhöhungen von bis zu drei Prozent, 
       während 13 Prozent mit Erhöhungen von fünf Prozent oder mehr rechnen.
    -- Fünfundfünfzig Prozent der Arbeitgeber gehen davon aus, dass sie 
       Neubeschäftigten ein höheres Anfangsgehalt bieten werden. 
       Fünfunddreissig Prozent werden die Gehälter um bis zu drei Prozent 
       erhöhen, während 17 Prozent mit Erhöhungen von fünf Prozent oder mehr 
       rechnen. Sechsundvierzig Prozent erwarten keine Lohnerhöhungen. 

    2. Flexiblere Arbeitsbedingungen
       Immer mehr Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern heutzutage grössere 
       Flexibilität, um ein ausgewogeneres Verhältnis von Arbeit und 
       Privatleben zu ermöglichen. Fast drei Viertel (73 Prozent) der 
       Arbeitgeber melden, dass sie den Mitarbeitern gegenwärtig flexible 
       Arbeitszeiten garantieren; 53 Prozent werden 2008 die 
       Arbeitsbedingungen flexibler gestalten. Dazu gehören folgende Modelle:
    -- Gleitzeit - früher kommen und früher gehen oder später kommen und 
       später gehen -- 75 Prozent
    -- dichterer Arbeitsrhythmus - gleiche Wochenarbeitszeit auf weniger Tage 
       verteilt -- 27 Prozent
    -- Sommerarbeitszeit - 19 Prozent
    -- Möglichkeit der Heimarbeit am Computer -- 17 Prozent
    -- Arbeitsplatzteilung -- 16 Prozent

    3. Bewerberauswahl über das Internet
       Immer mehr Arbeitgeber nutzen bei der Auswahl potenzieller Bewerber 
       das Internet, um sicherzugehen, die richtige Kraft einzustellen. 
    -- Sechzehn Prozent der Arbeitgeber geben an, dass sie bei der Suche nach 
       Bewerbern immer oder normalerweise Stellensuchmaschinen im Internet 
       und Soziale Netzwerk-Websites nutzen, während 44 Prozent melden, diese 
       Möglichkeit gelegentlich zu nutzen.
    -- Zweiundzwanzig Prozent geben an, dass sie 2008 mit grosser 
       Wahrscheinlichkeit das Internet bei der Bewerbersuche erstmals oder 
       verstärkt einsetzen werden.

    4. Wiedereinstellung von Ruheständlern
       Sechsunddreissig Prozent der Arbeitgeber berichten von Besorgnis in 
       ihrem Unternehmen über den Verlust geistigen Kapitals, da sich eine 
       grosse Anzahl von Mitarbeitern dem Rentenalter nähert.  
    -- Sechs Prozent der Arbeitgeber geben an, dass sie 2008 wahrscheinlich 
       Ruheständler von anderen Unternehmen einstellen werden. Fünfzehn 
       Prozent werden Arbeitskräften, die das Rentenalter erreicht haben oder 
       erreichen werden, voraussichtlich Anreize bieten, um sie länger im 
       Unternehmen zu halten.
    -- Gleichzeitig haben einige Arbeitskräfte Interesse bekundet, erst 
       später in den Ruhestand zu gehen. Mehr als ein Fünftel (22 Prozent) 
       der Arbeitgeber meldet, dass sie von Arbeitskräften, die sich dem 
       Rentenalter nähern, gebeten worden seien, weiter für das Unternehmen 
       arbeiten zu können.     

    5. Vielfalt am Arbeitsplatz
       Auf die Frage, ob sie 2008 bevorzugt eine bestimmte Gruppe von 
       Arbeitskräften anwerben wollen, verwiesen durchschnittlich mehr 
       Arbeitgeber auf Frauen und ältere Arbeitskräfte.
    -- Sechsundachtzig Prozent der Arbeitgeber melden, dass sie in den 
       nächsten 12 Monaten denselben oder grösseren Wert auf die Einstellung 
       zweisprachiger Bewerber legen werden.

    6. Einstellung von selbständigen oder freien Mitarbeitern
       Inmitten wirtschaftlicher Ungewissheit suchen Arbeitgeber zur Deckung 
       ihres Arbeitsbedarfs verstärkt selbständige oder freie Mitarbeiter, 
       während sie sich bei der Einstellung fester Mitarbeiter zurückhalten.  
    -- Ein Drittel (33 Prozent) der Arbeitgeber rechnen 2008 mit der 
       Einstellung von selbständigen oder freien Mitarbeitern.

    7. Berufliche Förderung
       Da 38 Prozent der Arbeitskräfte aussagen, dass sie gute berufliche 
       Aufstiegschancen innerhalb eines Unternehmens für wichtiger als die 
       Vergütung halten, ergreifen Arbeitgeber Massnahmen, um 
       Aufstiegsmöglichkeiten für Mitarbeiter zu schaffen. 
    -- Dreiundzwanzig Prozent der Arbeitgeber werden 2008 in Anbetracht des 
       Mangels an Arbeitskräften, den einige Unternehmen schon erleben, 
       voraussichtlich mehr Beförderungen und berufliche Aufstiegschancen 
       bieten.

NEUEINSTELLUNGEN UND VERGÜTUNG IM ERSTEN QUARTAL

Neueinstellungen

Fast drei von zehn (28 Prozent) Arbeitgebern geben an, dass sie die Zahl ihrer Mitarbeiter im vierten Quartal 2007 erhöht hätten. Fünf Prozent reduzierten die Anzahl ihrer Mitarbeiter, während 63 Prozent keine Änderungen meldeten und drei Prozent keine sicheren Angaben machen konnten.

Mit Blick auf das kommende Quartal planen 34 Prozent der Arbeitgeber im ersten Quartal 2008 Festeinstellungen von vollzeitbeschäftigten Mitarbeitern. Acht Prozent werden die Anzahl ihrer Mitarbeiter reduzieren, während 52 Prozent keine Veränderung erwarten und sieben Prozent keine sicheren Angaben machen können.

Vergütung

Die Hälfte der Arbeitgeber geht davon aus, dass sie die Vergütungen in den nächsten drei Monaten erhöhen werden. Einunddreissig Prozent schätzen, dass die durchschnittliche Erhöhung drei Prozent oder weniger betragen wird, während 16 Prozent eine durchschnittliche Erhöhung von fünf Prozent oder mehr erwarten.

Untersuchungsmethodik

Die Umfrage wurde in Deutschland zwischen dem 13. November und 3. Dezember 2007 von Harris Interactive im Auftrag von CareerBuilder.de online unter 269 Personalchefs und anderen Mitarbeitern aus dem Personalwesen (vollzeitbeschäftigt; nicht selbständig; mindestens massgeblich an Einstellungsentscheidungen beteiligt) und 566 deutschen Arbeitnehmern (vollzeitbeschäftigt; nicht selbständig) mit einem Mindestalter von 18 Jahren durchgeführt. Die Zahlen für Alter, Geschlecht, ethnische Herkunft/Zugehörigkeit, Bildung, Region und Haushaltseinkommen wurden, sofern notwendig, gewichtet, um sie an die tatsächlichen Prozentsätze innerhalb der Bevölkerung anzupassen. Die Angaben sind gewichtet worden, um die Zusammensetzung der deutschen Arbeitgeber und Beschäftigten widerzuspiegeln. Ferner wurde eine Gewichtung der Antwortneigung (Propensity Score Weighting) vorgenommen, um die Tendenz der Befragten miteinzubeziehen, an Online-Befragungen teilzunehmen.

Bei einer reinen Zufallsstichprobe von 269 und 566 kann man mit fünfundneunzigprozentiger Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass der Stichprobenfehler des Gesamtergebnisses bei jeweils 6,0 (Personalchefs und andere Mitarbeiter aus dem Personalwesen) und 4,1 Prozentpunkten (Arbeitnehmer) liegt. Stichprobenfehler für Angaben aus Unterstichproben sind höher und differieren. Andere Fehlerquellen bleiben hierbei jedoch unberücksichtigt. Da diese Online-Umfrage nicht auf einer Zufallstichprobe basiert, kann kein theoretischer Stichprobenfehler errechnet werden. Eine vollständige Methodik wird auf Verlangen zur Verfügung gestellt.

Informationen über CareerBuilder.de

CareerBuilder.de ist ein führendes Job-Portal in Deutschland. Als Tochtergesellschaft von CareerBuilder.com, dem führenden Jobportal in den USA, ist das Unternehmen Eigentum von Gannett Co., Inc. (NYSE: GCI), Tribune Company (NYSE: TRB), The McClatchy Company (NYSE: MNI) und von Microsoft Corp. (Nasdaq: MSFT). Das Unternehmen bietet ein Online-Netzwerk, um Bewerber und Arbeitgeber zusammenzubringen. Viele der grössten Arbeitgeber Deutschlands nutzen die unkomplizierten Stellenausschreibungsfunktionen, die Datenbank mit Lebensläufen und die Möglichkeit, sich bei CareerBuilder.de als Arbeitgeber darzustellen. Stellensuchende besuchen die Website jeden Monat auf der Suche nach Stellenangeboten gegliedert nach Branche, Standort, Unternehmen und Art der Stelle. Ausserdem haben sie die Möglichkeit, automatisch per E-Mail über neue Stellen informiert zu werden, und Empfehlungen zur Stellensuche und zur Karriereplanung zu erhalten. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.careerbuilder.de.

    Ansprechpartner für die Medien:
    Severin Wilson
    Geschäftsführer, CareerBuilder Deutschland
    +49-0-69-66-77-75-106

Webseite: http://www.careerbuilder.de