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MICROSOFT CORP. REGISTERED SHARES DL-,00000625

Aktueller Kurs (Frankfurt, 10.10.2008 19:50)
Letzter Kurs: 15,63 EUR WKN: 870747 MICROSOFT CORP. REGISTERED SHARES DL-,00000625 Chartbild
Veränd. abs.: -1,69 EUR Symbol: MSF
Veränd. in %: -9,76 % ISIN: US5949181045
Volumen 51.391 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 15,82 Ask 15,90
(633,00) (629,00)

Thema: microsoft

Thema Nr. 37360  
Thema eröffnet von:  SHEsaTrader Beiträge: 60 Bewertung (0):
am: 05.12.07 11:16 Gelesen gesamt: 631    
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Von  Araich Erstellt am: 16.05.08 21:11 Beitrag Nr.: 132.638 Weitere Beiträge
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Microsoft greift Linux beim "100-Dollar-Laptop" an

Bislang lief der Billigcomputer für Entwicklungsländer nur mit dem kostenlosen Linux-Betriebssystem. Doch Microsoft will auch die Kinder der Armen für sich gewinnen und entwickelte eine Extrem-Spar-Version von Windows XP. Die Strategie birgt Risiken.

Der weltgrößte Softwarekonzern ist dafür der gemeinnützigen Stiftung um den MIT-Professor Nicholas Negroponte beigetreten, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Bereits im kommenden Monat werde es einen ersten Laptop mit dem Betriebssystem Windows XP geben, hieß es. Bislang waren die Billig-Laptops ausschließlich mit freier Software und dem Betriebssystem Linux bestückt. Der Beitritt Microsofts ist in der Organisation allerdings nicht unumstritten.

Das ambitionierte Projekt war Ende 2005 mit dem Ziel gestartet, mit einem Laptop für nur 100 $ den digitalen Graben zwischen Industrienationen sowie Entwicklungs- und Schwellenländern zu schließen. Unterdessen hatte es sich jedoch als schwierig erwiesen, den Preis von 100 $ überhaupt zu erreichen. Von dem Gerät, das derzeit rund doppelt so teuer als geplant ist, wurden nur wenige 100.000 Stück verkauft. Zwischenzeitlich war als Chip-Lieferant neben AMD auch Marktführer Intel dem Projekt beigetreten, gab seine Mitarbeit jedoch nach Streitigkeiten zugunsten des Konkurrenz- Projekts "Classmate" wieder auf.

Kritik am Microsoft-Einstieg

 Ein Laptop XO aus dem Projekt "One Laptop per Child"

Microsoft hat nach eigenen Angaben mehr als ein Jahr mit mehreren Partnern gearbeitet, um Windows XP auf den "XO"-Laptop zu bringen. Das Betriebssystem unterstützt nun auch den E-Book-Reader des Geräts sowie den drahtlosen Netzstandard Wi-Fi, eine Kamera und andere Funktionen. Im Oktober soll ein neues Modell des grün-weißen Geräts verfügbar sein, der sich sowohl unter Windows als auch unter Linux starten lässt. Nach Angaben des "Wall Street Journal" stellt Microsoft dem Projekt XP für nur 3 $ pro Software-Paket zur Verfügung.

Die OLPD hatte bislang ausschließlich auf offene und frei verfügbare Software gesetzt, um finanzielle Abhängigkeiten in der Dritten Welt zu vermeiden. Der Beitritt von Microsoft ist deshalb auch nicht unumstritten. In den letzten zwei Monaten hat die OLPC aus diesem Grund bereits zwei wichtige Mitarbeiter verloren, berichtet das "Wall Street Journal". So habe auch der Software-Präsident Walter Bender aus Protest die Organisation verlassen. "Um Windows auf einen Laptop zu bringen, braucht ihr mich nicht", zitiert die Zeitung den Software-Experten.


 

http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/:Microsoft%20Linux%20Dollar%20Laptop/356340.html

 

Von  panchito Erstellt am: 16.05.08 21:19 Beitrag Nr.: 132.639 Weitere Beiträge
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Yahoo! bleibt bei "Nein" zu Microsoft

Aggressive Hedge-Fonds und verärgerte Investoren haben ihre Unterstützung für US-Milliardär Carl Icahn zugesagt, der Yahoo! doch noch zum Kauf durch Microsoft zwingen will.

 

Von  panchito Erstellt am: 16.05.08 21:20 Beitrag Nr.: 132.640 Weitere Beiträge
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Online-Suche ab 2009 lukrativer als das Betriebssystem

Google zieht an Windows vorbei

Der Online-Suchdienst des Internetriesen Google soll ab 2009 für das Unternehmen rentabler sein als das Betriebssystem Windows für Microsoft. Dies habe Google besonders den kostenpflichtigen und suchwortspezifischen Werbeeinschaltungen zu verdanken. Zu dieser Ansicht gelangt der IT-Branchenblog Silicon Alley Insider in einem Beitrag des ehemaligen Analysten Henry Blodget. Darüber hinaus seien in der Vorhersage die Geschäfte mit dem Anzeigenprogramm Google Adsense noch nicht einmal berücksichtigt. Bei einer gleichbleibenden Entwicklung der Angebote verdiene Google mit der Internet-Suche bis spätestens 2009 mehr als Microsoft mit Windows. Offen bleibt derzeit, ob dem Portalbetreiber Yahoo in dem Konkurrenzkampf eine tragende Rolle zukommen wird. "Yahoo hat die Zeichen der Zeit zu spät erkannt und in den letzten Jahren wichtige Entwicklungsschritte versäumt", meint Markenexperte Markus Hübner, Geschäftsführer von Brandflow.  "Yahoo ist strategisch weniger innovativ wie die Konkurrenz und kopiert Google in gewisser Weise", erklärt der Experte. Besonders im Mobile-Bereich hinke das Unternehmen hinterher und müsse gegenüber der Konkurrenz aufholen. Im Kampf der Großkonzerne Microsoft, Apple und Google spielt Yahoo derzeit eine untergeordnete Rolle. Die gescheiterten Übernahmeverhandlungen mit Microsoft schaden dem Image des Unternehmens zusätzlich. "Die Marke Yahoo verliert seit einigen Jahren stetig an Innovationskraft und ist insofern bedeutend schwächer als Konkurrenzmarken wie Apple oder Google", fährt Hübner fort.

Die Online-Services von Microsoft sind jenen von Google deutlich unterlegen. Das Markenbranding für Windows-Betriebssysteme oder Microsoft Office funktioniere verglichen mit den Microsoft-Internetportalen bedeutend besser. Google erfreut sich bei den Usern größerer Beliebtheit und wird wesentlich häufiger genutzt. So verdienten die Betreiber mit der Suchmaschine alleine im März dieses Jahres 3,4 Mrd. Dollar. Microsoft kommt mit den Online-Auftritten jedoch nur auf eine Summe von einer Mrd. Dollar. Die größte Stütze des Konzerns soll demzufolge in Zukunft Microsoft Office ausmachen. Zusammengefasst mit Windows verschafft das Paket dem Unternehmen nach wie vor einen beachtlichen Vorsprung gegenüber Google. (pte/mja)

 

 

Von  Zahlenfee Erstellt am: 16.05.08 22:20 Beitrag Nr.: 132.667 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 132638 von Araich - 16.05.08 21:11 Uhr


Also für 2 oder 3 Euro würde ich auch lieber XP nehmen! smiley

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 19.05.08 13:25 Beitrag Nr.: 132.858 Weitere Beiträge
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ÜBERNAHME-POKER

Microsoft macht Yahoo Alternativ-Vorschlag

Allein gegen Google geht einfach nicht: Microsoft spricht deshalb nun doch noch einmal mit Yahoo. Die Übernahme des Internetunternehmens ist zwar schon geplatzt - nun bietet der Softwaregigant aber eine Kooperation an.


San Francisco - Dem Platzhirschen im Internet allein den Kampf ansagen - das traut sich nicht einmal Software-Gigant Microsoft zu. Um Google im Internet die Stirn bieten zu können, hat Microsoft deshalb die Gespräche mit Konkurrent Yahoo nun doch wieder aufgenommen. Ziel soll diesmal aber keine Übernahme sein, wie Microsoft mitteilte.

 


AFP

Microsoft-Chef Ballmer: Er hatte 47,5 Milliarden Dollar für Yahoo geboten

 

Stattdessen geht es der Mitteilung zufolge darum, die Position beider Unternehmen in den Bereichen Onlinesuche und Werbung zu verbessern. Nähere Angaben machte Microsoft zunächst nicht. Der Konzern wollte aber nicht ausschließen, später ein neues Angebot für Yahoo vorzulegen. Die Gespräche könnten aber auch ergebnislos enden.

Yahoo teilte mit, der Aufsichtsrat erwäge mehrere Alternativen, um den Wert des Unternehmens zu maximieren. "Transaktionen, die im besten Interesse unserer Aktionäre sind."

 

Yahoo hat bereits eine Zusammenarbeit mit dem Marktführer Google erwogen. Diese Kooperation könnte aber auf den Widerstand der Kartellbehörden stoßen, weil die beiden Internetfirmen zusammen auf einen Marktanteil von mehr als 80 Prozent kommen. Nach Einschätzung von Analysten ist eine Zusammenarbeit aber immer noch möglich.

 

Microsoft hatte 47,5 Milliarden Dollar für Yahoo geboten, die Offerte aber wieder zurückgezogen, weil Yahoo-Chef Jerry Yang weitere 5,5 Milliarden Dollar für sein Unternehmen wollte. Wegen der sturen Haltung gerät Yahoos Unternehmensführung allerdings zunehmend unter Druck: Am Donnerstag kündigte der Investor Carl Icahn an, den Aufsichtsrat des Suchmaschinenanbieters mit von ihm vorgeschlagenen Vertretern besetzen zu wollen (mehr...). Dies sei die Reaktion auf die irrationale Ablehnung des Übernahmeangebots, erklärte Icahn.

Der Milliardär kaufte sich nach der Ablehnung bei dem kalifornischen Internetkonzern ein. Er soll für mehr als eine Milliarde Dollar rund 50 Millionen Aktien gekauft haben, was einem Firmenanteil von etwa 3,6 Prozent entspräche.

ase/AP/Reuters


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,553986,00.html

 

Von  Neitka Erstellt am: 19.05.08 21:44 Beitrag Nr.: 132.944 Weitere Beiträge
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19. Mai 2008, 12:30 Uhr Von Martin Dowideit Landwirtschaft

Wie Bill Gates den Hunger in der Welt bekämpft

Die Stiftung von Bill Gates und seiner Frau Melinda stellen allein in diesem Jahr 155 Millionen Euro zur Verfügung, um etwas gegen den Hunger der Ärmsten zu unternehmen. Von den Geldern profitieren etwa Kaffeefarmer in Ruanda und Reisforscher auf den Philippinen. Über den richtigen Einsatz der Stiftungsgelder wacht Rajiv Shah.

Foto: dpa

Alltag in einem Dorf des Niger in der Sahelzone: Eine Frau bereitet auf traditionelle Weise geerntete Hirse auf
WELT ONLINE: Herr Shah, die Industrieländer haben zuletzt immer weniger in Agrarprojekte in Entwicklungsländern investiert. Das rächt sich jetzt, wo die Nahrungsmittelpreise auf Rekordniveau liegen. Ist die Gates-Stiftung der Lückenbüßer für die Nachlässigkeit von Regierungen?

Foto: Gates Stiftung
Rajiv Shah von der Gates-Stiftung verwaltet das Geld für die Agrarprojekte

Rajiv Shah: Viele Geberländer wie etwa Deutschland haben in den vergangenen Jahrzehnten tatsächlich ihre Gelder für die ländliche Entwicklung gekappt. Der Anteil der offiziellen Entwicklungshilfe für solche Projekte ist weltweit von sechzehn auf unter vier Prozent geschrumpft. Wir haben unser Agrarprogramm vor zwei Jahren gestartet und seitdem kontinuierlich ausgebaut. Denn wir hatten festgestellt, dass es vielen Familien in Afrika südlich der Sahara und auch in Teilen Südasiens wegen steigender Nahrungsmittelpreise und teils schrumpfender Ernten nicht gelingt, ihre Lebenssituation zu verbessern. Wir wollen vielen Hundert Millionen Menschen helfen.

WELT ONLINE:
Wirft Sie die Preisexplosion bei Grundnahrungsmitteln in dem Unterfangen zurück?
Shah: Die Preiskrise macht es schwieriger, etliche der für 2015 angestrebten Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu erreichen. Deswegen sind langfristige Hilfsansätze vor allem in Regionen gefragt, die extrem von der Landwirtschaft abhängen wie im südlichen Afrika.

WELT ONLINE: Hat Sie die jüngste Preisentwicklung für Produkte wie Weizen oder Mais überrascht?

Shah: Die Reaktion einiger Länder, die Ausfuhren für Rohstoffe zu stoppen, hatten viele nicht erwartet. Dadurch sind etwa die Reispreise noch weiter nach oben geschossen. Doch wir beobachten schon lange etliche langfristige Gründe für den Preisanstieg, die sich noch verschärfen werden. Dazu zählen höhere Energiepreise, die Abnahme der landwirtschaftlichen Produktivität, der stärkere Einsatz von Biotreibstoffen und die Folgen des Klimawandels.

WELT ONLINE: Ist nicht vor allem das anhaltende Bevölkerungswachstum das entscheidende Problem?

Shah: Es ist ein Bestandteil der Herausforderung, die Ernährung der Weltbevölkerung sicherzustellen. Hinzu kommt, dass in den kommenden dreißig Jahren über zwei Milliarden Menschen vor allem in Asien ihr durchschnittliches Tageseinkommen von zwei auf zehn Dollar steigern werden. Diese Menschen stellen ihre Ernährungsgewohnheiten um und essen mehr Milchprodukte und Fleisch – Lebensmittel für deren Herstellung viel Getreide benötigt wird. Dieser Wandel ist einer der anhaltenden Treiber der Getreidepreise.

WELT ONLINE:
Also wäre es hilfreich, wenn deutsche Familien Vegetarier werden?

Shah: (lacht)
Sicherlich. Aber es ist auch schon geholfen, wenn sie sich das Problem überhaupt bewusst machen und dann Organisationen unterstützen oder die eigene Regierung zum Handeln auffordern. So ist es wichtig zu wissen, wer unter den hohen Preisen am meisten leidet: Am heftigsten betroffen sind die 1,1 Milliarden ärmsten Bewohner der Welt, von denen fast 70 Prozent Bauern sind oder in ländlichen Gemeinden leben. Ihr Einkommen und ihre Ernährung hängen fast nur von der Landwirtschaft ab.

WELT ONLINE:
Und dort setzen Ihre Projekte an?

 Shah: Richtig. Wir investieren in Agrarforschung, versorgen Bauern mit Saatgut und Dünger, helfen, Bewässerungssysteme zu verbessern, und unterstützen Farmer dabei, ihre Produkte überhaupt zu Märkten bringen zu können.

 WELT ONLINE: Welche Vorgaben erhalten Sie von den Stiftungsgründern?

Shah:
Bill und Melinda überwachen regelmäßig unsere Arbeit und achten darauf, dass wir den ärmsten Familien auf der Welt helfen. Sie haben die Vorgabe gemacht, dass wir uns mit unseren Landwirtschaftsprojekten auf Kleinbauern konzentrieren und dabei nicht auf ein einzelnes Allheilmittel hoffen können.

WELT ONLINE:
Glauben Sie nicht, dass es zu viele Institutionen auf dem Gebiet der Entwicklungshilfe gibt, die sich gegenseitig im Weg stehen?

Shah:
Natürlich gibt es eine ganze Reihe an Einrichtungen, und diese zu koordinieren ist die große Herausforderung. Doch wenn wir die von uns finanzierten Projekte besuchen, sehen wir, dass es den Leuten, die vor Ort tatsächlich etwas tun, an Unterstützung und Partnern fehlt. Aus dem Grund haben wir geholfen, die „Allianz für eine grüne Revolution in Afrika“ zu gründen.

WELT ONLINE: ...
deren Vorsitzender der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan ist. Was soll er erreichen?

Shah:
Die Initiative soll helfen, dass Länder, Organisation und Forscher eigenständig Wege finden, wie sie die Lage verbessern können. Wir geben die notwendigen Mittel und stellen technisches Wissen zur Selbsthilfe zur Verfügung. Das hat schon einmal geklappt, als in den Sechziger- und Siebzigerjahren betroffene Länder und Gebernationen Projekte finanzierten, die zu deutlich höheren Ernteerträgen führten – die „Grüne Revolution“.

WELT ONLINE:
Kritiker sagen über die Grüne Revolution in Asien, dort hätten vor allem Großbauern profitiert, und die Armutssituation hätte sich dadurch sogar verschlechtert.

Shah:
Die Grüne Revolution für Afrika muss natürlich angepasst sein. Wir konzentrieren uns auf Kleinbauern und ihre Familien, denn sie machen den Großteil der Agrarproduzenten und der Armen im südlichen Afrika aus. Unsere Ziele sind, die Ernteerträge dieser Familien sowie ihr Einkommen zu steigern. Zudem schauen wir, ob sich ihre Ernährung verbessert. Das alles soll zu einem besseren Lebensumfeld führen, das mehr Bildung und ein produktiveres Leben ermöglicht.

WELT ONLINE:
Wie zeigt sich dieser Fortschritt konkret?

Shah: Ich habe kürzlich eine Kaffeebäuerin und ihre Familie in Ruanda besucht. Sie profitiert von einem Projekt der von uns finanzierten Initiative Technoserve, die beispielsweise Kleinbauern zusammenbringt und darüber informiert, wie Kaffeebohnen besser gewaschen und getrocknet werden können. Dann können diese ihre Ernte zu besseren Konditionen verkaufen. So hat diese Familie ihre Einnahmen um 60 bis 90 Prozent steigern können. Mit solchen Projekten kann unserer Meinung nach in den kommenden vier Jahren über 180.000 Familien in Ostafrika geholfen werden.

WELT ONLINE: Ihr Stiftungsgründer Bill Gates spricht sich stets für Produktivitätsfortschritt durch technologischen Fortschritt aus. Ist das ein Grund, weshalb Sie auch auf genetisch veränderte Pflanzen setzen, um ihre Ziele zu erreichen?
Shah: Wir wollen keine Technik ausschließen, die Kleinbauern potenziell großen Nutzen bringen kann. Viele verbesserte Pflanzen sind durch herkömmliche Züchtungsmethoden zu erreichen. Doch in manchen Fällen führt etwa eine Kombination aus Züchtung und Gentechnik zur besten Lösung. So unterstützen wir die Entwicklung einer Maissorte, die resistent gegen Dürre ist. Gibt es da einen Durchbruch, könnte das entscheidend helfen, Hunger zu bekämpfen. Letztendlich werden aber die Länder selbst entscheiden, welche Technologie sie unterstützen, um ihren Bauern zu helfen.

 WELT ONLINE: Was fordern Sie von den G8-Industrienationen, wenn sie Anfang Juli bei ihrem Gipfeltreffen in Japan über die Nahrungsmittelpreise diskutieren?

Shah: Das Gipfeltreffen ist der geeignete Ort, sich nicht nur zur Notfallversorgung mit Lebensmitteln, sondern auch zur Finanzierung langfristiger Lösungen zu bekennen. Dazu zählen etwa Forschungsprojekte, die auf erhöhte Ernteerträge in Afrika zielen.

 

Von  Neitka Erstellt am: 19.05.08 21:45 Beitrag Nr.: 132.945 Weitere Beiträge
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Da wir alle ja immer nur auf die "Großen" schmipfen, denke ich muss man solche Projekte wohl mal loben!

Toll!

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 20.05.08 09:46 Beitrag Nr.: 132.990 Weitere Beiträge
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KURSWECHSEL

Microsoft will jetzt nur noch die Filetstücke von Yahoo

So sieht ein Pyrrhussieg aus: Im Abwehrkampf gegen die Übernahme durch Microsoft wähnte sich Yahoo schon als Sieger. Jetzt jedoch schlägt der Software-Riese zurück - und der neue Plan lässt für Yahoo das Schlimmste befürchten.

 

Washington - Bei Yahoo bleibt möglicherweise kein Stein auf dem anderen. Der neue Plan von Microsoft-Chef Steve Ballmer sieht einem Zeitungsbericht zufolge eine Aufspaltung des Internetportals vor. Microsoft wolle von Yahoo das Geschäft mit Internetwerbung übernehmen, berichtete das "Wall Street Journal" in seiner Onlineausgabe. Weiter solle Yahoo seine Aktivitäten in Asien an Microsoft abtreten. Am verbleibenden Unternehmen wolle der Softwarekonzern einen Anteil übernehmen.

 

Microsoft-Chef Ballmer: Suche nach anderen Lösungen


Der Komplett-Aufkauf von Yahoo bleibe weiterhin eine Option, erklärte Ballmer in einem Interview mit der ungarischen Wirtschaftswochenzeitung "Figyelö". Zu diesem Zwecke werde Microsoft möglicherweise auch mit dem Yahoo-Investor Carl Icahn gesondert verhandeln. Dieser hatte die Ablehnung der letzten Microsoft-Offerte in Höhe von 47,5 Milliarden US-Dollar durch Yahoo-Chef Jerry Yang massiv kritisiert.

"Derzeit sprechen wir nicht über einen Komplett-Aufkauf von Yahoo, sondern suchen nach anderen Lösungen", sagte Ballmer in dem Interview, dessen Wortlaut die Zeitung am Montagabend auszugsweise im Internet veröffentlichte. "Doch wir halten uns die Option offen, dass wir ein Angebot für Yahoo als ganzes unterbreiten, oder wir verhandeln mit Aktionärsrebellen wie zum Beispiel Carl Icahn", fügte er hinzu.

 

Die jetzt bekannt gewordenen Pläne für eine Zerschlagung des Internetportals kommen allerdings bei der Yahoo-Unternehmensführung laut "WSJ" ähnlich schlecht an, wie das Angebot einer Komplettübernahme. Die Verantwortlichen hätten mit großer Zurückhaltung auf das Angebot reagiert, hieß es aus vertrauten Kreisen.

Das Onlinewerbegeschäft steht im Mittelpunkt des Interesses von Microsoft: Der Softwarekonzern versucht seit geraumer Zeit, den Internetgiganten Google anzugreifen, der den Markt mit Werbung im Internet klar dominiert. Schon das etwa 45 Milliarden Dollar schwere Übernahmeangebot im Februar hatte der Softwareriese so begründet.

 

Internetwerbung gewinnt immer mehr an Bedeutung: Da viele Dienste kostenlos angeboten werden, werden diese durch Werbung finanziert. Das gilt zunehmend auch für Software, das ursprüngliche Microsoft-Kerngeschäft: Sie wird verstärkt kostenlos im Netz angeboten - werbefinanziert.

 

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Microsoft hatte am Sonntag mitgeteilt, nach der gescheiterten Übernahme von Yahoo zwar keine Übernahme mehr anzustreben, dafür aber eine andere Form der Zusammenarbeit mit Yahoo. Ziel ist demnach, "die Online-Dienste und das Anzeigengeschäft zu verbessern und auszubauen". Wie diese Alternative zur Übernahme genau aussehen könnte, hatte Microsoft nicht bekannt gegeben.

mik/AFP/Reuters


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,554233,00.html

 

Von  patare71 Erstellt am: 20.05.08 23:21 Beitrag Nr.: 133.121 Weitere Beiträge
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MICROSOFT - Verkaufsdruck setzt ein



Datum 20.05.2008 - Uhrzeit 19:11 (© BörseGo AG 2007, Autor: Tiedje-Marne Andre, Technischer Analyst, © GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
WKN: 870747 | ISIN: US5949181045 | Intradaykurs:

Microsoft - Kürzel: MSFT - ISIN: US5949181045

Börse: NYSE in USD / Kursstand: 28,82 $

Rückblick: Die MICROSOFT fiel bis Februar 2008 auf ein Korrekturtief bei 26,87 $. Seitdem konnte der Basiswert wieder temporär ansteigen und das 50 % Fibonacci Retracement der vorgeschalteten Abwärtsbewegung erreichen.
 
Mit dem heutigen Handelstag wird diese Aufwärtstendenz gebrochen. Der Kurs fällt unter die Trendlinie und signalisiert zunächst charttechnische Schwäche.

Charttechnischer Ausblick: Der heutige Rückfall ist negativ zu werten. Hier sollte jetzt ein Belastungstest der 26,87er Unterstützung einkalkuliert werden. Hier sollte sich weiterer Verkaufsdruck entfalten, um dieses negative Potenzial zu ermöglichen.

Das Chartbild wechselt erst wieder auf bullisch, sobald es zu einem Kursanstieg über 32,00 $ per Tagesschluss kommen sollte. 

Kursverlauf vom 18.09.2007 bis 20.05.2008 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)

 

Von  patare71 Erstellt am: 20.05.08 23:22 Beitrag Nr.: 133.122 Weitere Beiträge
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Der heiße Kampf um die Internetwerbung



Microsoft ist es zwar nicht gelungen, das Internetportal Yahoo komplett zu übernehmen. Der Gigant der Computerbranche will sich jedoch nicht geschlagen geben. Die neue Strategie: Yahoo soll zerlegt werden und sein Asiengeschäft abtreten. Die Chefetage ist davon wenig begeistert.

 

Duell der Giganten. Nachdem die komplette Übernahme gescheitert ist, will Microsoft das Internetportal Yahoo nun aufspalten.


Zuletzt geriet Microsoft in die Schlagzeilen, weil die komplette Übernahme von Yahoo scheiterte. Einem Zeitungsbericht zufolge plant der US-Softwareriese nun die Aufspaltung des Internetportals. Microsoft wolle von Yahoo das Geschäft mit Internetwerbung übernehmen, berichtete das gewöhnlich gut informierte "Wall Street Journal" in seiner Onlineausgabe.

Weiter solle Yahoo seine Aktivitäten in Asien an Microsoft abtreten. Am verbleibenden Unternehmen will der Softwarekonzern demnach einen Anteil übernehmen. Diese Zerschlagung des Internetportals kommt bei der Yahoo-Unternehmensführung laut "WSJ" allerdings nicht gut an.

Die Werbung im Netz wird immer wichtiger

 

Das Onlinewerbegeschäft steht im Mittelpunkt des Interesses von Microsoft: Der Softwarekonzern versucht seit geraumer Zeit, den Internetgiganten Google anzugreifen, der den Markt mit Werbung im Internet klar dominiert. Schon das etwa 45 Milliarden Dollar (rund 30 Milliarden Euro) schwere Übernahmeangebot im Februar hatte der Softwareriese so begründet. Internetwerbung gewinnt immer mehr an Bedeutung: Viele Dienste seien kostenlos und werden somit durch Werbung finanziert. Das gilt zunehmend auch für Software, das ursprüngliche Microsoft-Kerngeschäft: Sie wird verstärkt kostenlos im Netz angeboten - und zwar werbefinanziert.

Microsoft hatte am Sonntag mitgeteilt, nach der gescheiterten Übernahme von Yahoo zwar keine Übernahme mehr anzustreben, dafür aber eine andere Form der Zusammenarbeit mit Yahoo. Ziel ist demnach, "die Online-Dienste und das Anzeigengeschäft zu verbessern und auszubauen". Wie diese Alternative zur Übernahme genau aussehen könnte, hatte Microsoft nicht bekannt gegeben.

 

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