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Forum > Sonstige Branchen > YAHOO VERWEIGERT SICH DEM RIESEN

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YAHOO! INC. REGISTERED SHARES DL -,01

Aktueller Kurs (Frankfurt, 10.10.2008 19:47)
Letzter Kurs: 9,00 EUR WKN: 900103 YAHOO! INC. REGISTERED SHARES DL -,01 Chartbild
Veränd. abs.: -0,77 EUR Symbol: YHO
Veränd. in %: -7,88 % ISIN: US9843321061
Volumen 40.557 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 8,93 Ask 9,00
(2.000,00) (2.000,00)

Thema: YAHOO VERWEIGERT SICH DEM RIESEN

Thema Nr. 56661  
Thema eröffnet von:  Illuminati Beiträge: 48 Bewertung (4):
am: 04.05.08 12:34 Gelesen gesamt: 405    
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Von  Illuminati Erstellt am: 04.05.08 12:34 Beitrag Nr.: 131.307 Weitere Beiträge
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was ne ÜberschriftSmileySmiley

Seit heute früh 04:08 ist es wohl aktuell. Yahoo leht endgültig das Angebot ab was Microsoft vorlegte. Sogar das um "mehrere Dollars" erhöte Angebot wurde relativ schnell abgeleht. Gleich mal einen kurzen Überblick über die Geschehnisse der letzten tage und Wochen.

Nun meine Frage an alle die mit yahoo, wohl auf long gegangen sind, wie wird sich der kurs zum Monatg zeigen? Ich rechne mit massiven Verlusten.

 

Von  Illuminati Erstellt am: 04.05.08 12:56 Beitrag Nr.: 131.308 Weitere Beiträge
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Yahoo contra Microsoft

Verhärtete Fronten

Von Roland Lindner

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08. April 2008 Eine Annäherung sieht anders aus. Das Internetunternehmen Yahoo hat zwar am Montag gesagt, einen Verkauf an den Softwarekonzern Microsoft nicht grundsätzlich abzulehnen. Und doch hat Yahoo Microsoft im Kern einmal mehr abblitzen lassen; der Ton zwischen den beiden Unternehmen ist feindseliger denn je.

Auf das von Microsoft am Wochenende gestellte Ultimatum von drei Wochen hat sich Yahoo gar nicht erst eingelassen. Yahoo will sich auch nicht von den Andeutungen des Microsoft-Vorstandsvorsitzenden Steve Ballmer einschüchtern lassen, er könnte den gebotenen Preis senken. Tatsächlich dürfte diese Drohgebärde von Ballmer eine bloße Verhandlungstaktik sein. Ballmer will schließlich die Aktionäre von Yahoo auf seine Seite ziehen, und das würde ihm mit einem niedrigeren Angebot niemals gelingen.

Vielmehr dürfte es noch immer das wahrscheinlichste Szenario sein, dass Microsoft bei seinem Angebot noch etwas nachlegt, um Yahoo an den Verhandlungstisch zu bewegen - es sei denn, Yahoo legt bei der Vorlage seiner nächsten Quartalszahlen in wenigen Wochen neue Schwachpunkte offen. Zunächst einmal hat Yahoo mit seiner Antwort vom Montag den Ball wieder zurück ins Feld von Microsoft gespielt.

http://www.faz.net/s/Rub4D8A76D29ABA43699D9E59C0413A582C/Doc~E63C696694B294BBCBF81D6E26E8DE62E~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed



 

Von  Illuminati Erstellt am: 04.05.08 12:59 Beitrag Nr.: 131.309 Weitere Beiträge
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KAMPF UM YAHOO

Microsoft will sich mit Murdoch verbünden

Der Kampf um die Übernahme des Internet-Suchmaschinen-Anbieters Yahoo führt zu unerwarteten Allianzen. Gegen den Bund von Yahoo und Google setzt Microsoft jetzt ein Gegengewicht - man verhandelt mit Medien-Tycoon Murdoch über ein gemeinsames Gebot.

San Francisco/New York - Die neue Allianz könnte der Schlacht um Yahoo die entscheidende Wende geben. Denn gemeinsam verfügen Microsoft und Murdochs News Corp. über eine so gewaltige Finanzkraft, dass ein deutlich höheres Angebot für Yahoo möglich wäre, schreibt die "New York Times". Allerdings seien die Gespräche noch in einem "heiklen Stadium", zitiert die Zeitung mit dem Vorgang vertraute Personen. "Da gibt es noch eine Menge zu verhandeln".

REUTERS

Yahoo-Werbung auf dem Times Square: Überraschende Allianzen

Über Einzelheiten einer solchen Allianz kursierten derzeit nur Spekulationen, schreibt die "NYT" weiter. Murdoch, so heiße es, könnte die Internet-Sparte seiner News Corp., zu der auch MySpace gehört, ebenso in die Allianz einbringen wie Bargeld.

Motive für die Annäherung unklar

Die Motivation für die Annäherung bleibt noch unklarer. Denn auch allein wäre Microsoft finanzkräftig genug, um ein höheres Gebot für Yahoo zu stemmen. Zwar ist die Kriegskasse längst nicht mehr so gut gefüllt wie noch vor fünf oder sechs Jahren, doch dürfte allein das Barvermögen ausreichen, um Yahoo nach jetzigem Stand vollständig zu bezahlen. Die Möglichkeiten einer Finanzierung oder dem Austausch von Aktien wären dabei noch lange nicht ausgeschöpft.

Womöglich will der Yahoo-Vorstand ein wirklich eindrucksvoll höheres Gebot für den Suchmaschinenbetreiber erzwingen - so hoch, dass selbst ein Gigant wie Microsoft das Risiko lieber teilen will.

Zwar hatte die Yahoo-Führung am Montag erklärt, die Übernahmepläne nicht kategorisch abzulehnen, doch hinter den Kulissen lässt Jerry Yang nichts unversucht, um Microsoft Steine in den Weg zu legen. Drei neue Optionen hat er sich dafür in den letzten Wochen erarbeitet. Dazu gehört auch die Kooperation mit dem Erzrivalen Google , dem Yahoo einen Teil seiner Werbeflächen zur Verfügung stellt. Vorgesehen ist zunächst, dass Google rund drei Prozent der Anfragen, die in den USA bei der Suchmaschine von Yahoo eingehen, mit Anzeigen verknüpfen darf.

Beide Seiten wollen damit das Geschäftspotenzial einer umfassenderen Auslagerung der suchbasierten Werbeanzeigen von Yahoo zu Google abschätzen. Googles Netzwerk und Technologie hinter den Werbeanzeigen bringt bisher höhere Umsätze als bei Wettbewerbern wie Yahoo und Microsoft.

Microsoft protestiert

Auch eine Zusammenarbeit mit AOL steht nach Informationen des "Wall Street Journal" zur Diskussion. Es sei aber noch "viel Arbeit zu erledigen", schrieb die Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise. Die dritte Optionen ist laut der Zeitung ein massiver Rückkauf von eigenen Aktien.

Speziell die Zusammenarbeit mit Google hat die Microsoft-Mannschaft mächtig aufgestört. In einer Stellungnahme warnte der Konzern, dessen Betriebssysteme einen Marktanteil von mehr als 80 Prozent besitzen, dass eine dauerhafte Zusammenarbeit der beiden Unternehmen Google bei Suchanzeigen einen Marktanteil von mehr als 90 Prozent einbrächte. Ein solches Abkommen würde den Wettbewerb daher dramatisch einschränken. Im Gegensatz dazu würde die angestrebte Übernahme von Yahoo durch Microsoft für mehr Wettbewerb sorgen, betonte der Softwarekonzern erneut. Microsoft werde nun alle seine Optionen genau prüfen.

Microsoft hatte Yahoo in den vergangenen Tagen mit einer feindlichen Übernahme gedroht, sollte binnen drei Wochen keine Einigung zustande kommen. Der US-Softwarekonzern hatte Yahoo am 1. Februar eine Barzahlung in Höhe von 42 Milliarden Dollar angeboten. Das vorgelegte Angebot entspricht 31 Dollar pro Yahoo-Aktie und hätte den Aktionären einen Gewinn von 62 Prozent eingebracht. Microsoft strebt mit der Offerte eine stärkere Position im Internetgeschäft in Konkurrenz zu Google an. Die Yahoo-Führung hatte das Microsoft-Angebot als zu gering abgelehnt, weil es nicht das Entwicklungspotenzial des Unternehmens berücksichtige.

mik/Reuters/AP/dpa-AFX

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,546507,00.html

 

Von  Illuminati Erstellt am: 04.05.08 13:01 Beitrag Nr.: 131.310 Weitere Beiträge
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| Erstellt am: Montag | 28.04.2008 | 21:5345 mrd. dollar Keine Bewegung bei Microsoft - YahooNach Ablauf eines Ultimatums des Software-Konzerns Microsoft für sein Kaufangebot an den Internet-Konzern Yahoo ist weiterhin keine Annäherung der beiden Unternehmen in Sicht.
Weder habe es Gespräche zwischen den beiden Unternehmen gegeben noch seien im Moment Gespräche geplant, erklärte Microsofts Software-Chef Brad Smith gegenüber der Nachrichtenagentur AP am Montag.

Offensichtlich herrscht zwischen den Unternehmen eine tiefe Kluft, seitdem Microsoft-Chef Steve Ballmer Anfang April in einem offenen Brief den Yahoo-Vorstand kritisierte und mit einem Ultimatum unter Druck setzen wollte. Yahoo hatte die von Microsoft gestellte Frist für eine gütliche Einigung über einen Kauf am Wochenende verstreichen lassen.

Feindliche Übernahme käme teuer
Für diesen Fall hatte Microsoft angedroht, über die Aktionäre eine feindliche Übernahme gegen den Widerstand der Yahoo-Spitze durchzusetzen oder sein Angebot ganz zurückzuziehen. Bei einer Absage Microsofts dürfte der Yahoo-Kurs deutlich fallen. US-Medien zufolge gibt es inzwischen aber auch bei Microsoft Widerstände gegen das Geschäft.
Allianz gegen GoogleMicrosoft will mit der Yahoo-Übernahme die Dominanz des Rivalen Google bei Online-Suche und Internet-Werbung brechen. Yahoo sucht nach Alternativen und verhandelt mit möglichen anderen Partnern wie Google, dem Online-Portal AOL und dem Medienmogul Rupert Murdoch.

Yahoo und wichtige Aktionäre fordern eine Anhebung des Microsoft-Angebots. Bei Vorlage im Februar war es knapp 45 Mrd. Dollar [28,8 Mrd. Euro] oder 31 Dollar je Aktie wert. Das wäre der mit Abstand teuerste Kauf in Microsofts Geschichte.

[AP | APA | dpa]

http://futurezone.orf.at/business/stories/274251/

 

Von  Illuminati Erstellt am: 04.05.08 13:09 Beitrag Nr.: 131.311 Weitere Beiträge
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Noch keine Entscheidung bei Microsoft zu Yahoo-Offerte

Zeitung: Sitzung am Mittwoch ergab keine Entscheidung, Microsoft will Angebot aufstocken

Das Direktorium des US-Softwarekonzerns Microsoft ist auf einer Sitzung am Mittwoch noch zu keiner Entscheidung über das weitere Vorgehen im Übernahmepoker mit dem Internetanbieter Yahoo gelangt, wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet. Microsoft bietet 41,8 Milliarden Dollar für Yahoo, das die Offerte aber bisher als zu niedrig ablehnt.

Alle Möglichkeiten offen


IBM Express Advantage für den Mittelstandbezahlte EinschaltungDas Microsoft-Direktorium prüfe sowohl eine feindliche Übernahme, eine Verbesserung oder auch eine Zurückziehung seines Angebots, berichtet das WSJ. Ein Sprecher des Unternehmens war für eine Stellungnahme nicht zunächst nicht erreichbar.

Ballmer will Druck ausüben

Microsoft hat dem Bericht zufolge angedeutet, dass es sein Angebot von 31 auf 33 Dollar je Anteilsschein aufstocken könnte. Allerdings liegt dies auch noch unter der Forderung von Yahoo-Großaktionären, die 35 bis 37 Dollar je Aktie erwarten. Unterdessen habe Microsoft-Chef Steve Ballmer durchblicken lassen, sein Unternehmen könnte sich ganz von dem Angebot zurückziehen, heißt es im WSJ. Analysten sehen darin aber eher einen Versuch, mehr Druck in den Verhandlungen zu machen. (APA/ Reuters)


http://derstandard.at/?url=/?id=3322278

 

 

Von  Illuminati Erstellt am: 04.05.08 13:14 Beitrag Nr.: 131.312 Weitere Beiträge
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vom 4 Mai

http://www.stern.de/computer-technik/internet/:Yahoo-%DCbernahme-Microsoft-Yahoo/619231.html
Ganz klar: Das Geschäft kommt nicht zustande", schreibt Konzern-Chef Steve Ballmer in einem von Microsoft veröffentlichten Brief an Yahoo.


http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/19306

Microsoft, Yahoo, Google: Rivalen im Online-Werbemarkt

New York (dpa) - Die wachsende Dominanz von Google im lukrativen Internet-Werbemarkt macht Microsoft und Yahoo! schon seit geraumer Zeit zu schaffen. Microsoft, der weltgrößte Softwarehersteller, hatte vor Jahren selbst zugegeben, die Entwicklung des Internet zunächst verschlafen zu haben.

 

http://www.pr-inside.com/de/yahoo-bleibt-yahoo-r570776.htm

Yahoo bleibt Yahoo


© AP

(PR-inside.com 04.05.2008 12:04:03)


Per e-Mail empfehlen Frankfurt/Main (AP) Geld kann nicht alles.


00:16 kam dann nochmal hoffnung auf

00:16

Microsoft und Yahoo! am Verhandlungstisch

New York (dpa) - Mit einem erhöhten Übernahmeangebot hat der Softwareriese Microsoft den Internetkonzern Yahoo! nach monatelangem Widerstand laut US-Medien an den Verhandlungstisch gebracht. Beide Seiten seien in intensive Gespräche eingestiegen, melden mehrere Zeitungen. Microsoft habe zuvor seine milliardenschwere Offerte um mehrere Dollar je Aktie aufgestockt, hieß. Der Übernahmekampf steht damit auf Messers Schneide: Eine rasche Einigung hielten Experten ebenso für möglich wie ein komplettes Scheitern der Gespräche.

http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20080504&did=831866

Microsoft zieht Übernahmeangebot für Yahoo offiziell zurück

Ballmer: Wegen Yahoo-Google-Allianz auch keine feindliche Übernahme mehr geplant

http://www.golem.de/0805/59441.html



Microsoft: Können auch ohne YahooMedienberichten zufolge denkt Microsoft zwar über die Erhöhung des Angebots für Yahoo nach – man könne aber auch ohne Yahoo das Ziel erreichen, heißt es.
http://www.nachrichten.at/digitalesleben/online/677981?PHPSESSID=0f4e5ebf27e8ac26916cae6febb3f267



 

Von  StilleSammlerin Erstellt am: 04.05.08 13:19 Beitrag Nr.: 131.313 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 131307 von Illuminati - 04.05.08 12:34 Uhr

habe eben diesen Artikel schon in einem anderen Forum rein gestellt. Vielleicht setzen die von yahoo aufs falsche Pferd. IMHO hat Goolge was mit dem ganzen Theater zu tun. Wieso hat microsoft so zaghaft seine Anstrengungen gestartet, keine feindliche Übernahmen, Vorstande umstimmen  etc.....smiley

http://derstandard.at/?url=/?id=3323387


 

Von  Illuminati Erstellt am: 04.05.08 13:26 Beitrag Nr.: 131.314 Weitere Beiträge
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zum Schluss der Chart aus den Staaten mit dem SK vom 02.05. Eine abruteschen wird sich kaumverhindern lassen,viele werden es nicht  ganz nachvollziehen können was yahoovor hat. Ich denke das da was komemn wird was entschädigt. Charttechnisch sehe ich einen Boden bei ca knapp über 24. denke das wir im schlimmsten fall mit diesen Kursen rechnene  können/müssen, zumindest gehe ICH davon aus.

 

Von  Stargold123 Erstellt am: 04.05.08 15:59 Beitrag Nr.: 131.328 Weitere Beiträge
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spekuliert M drauf das nun die Anleger sich von yahoo distanzieren um günstig Stück für Stück zu übernehmen?

warum haben die sich so plötzlich zurückgezogen?Vielleicht um Ärger zu entgehen und einfach die Zeit den Rest machen zu lassen. kann yahoo die Zukunft weiter so meistern, nun schauen alle kritischer  und das hindert eher als es was bringt.

yahoo hat für mich Mist gebaut, die wollten zu viel
--

meine Meinung, aus meiner Sicht, so wie ich das sehe ;-)

 

Von  Entsafter Erstellt am: 04.05.08 16:46 Beitrag Nr.: 131.332 Weitere Beiträge
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04.05.2008 14:19

Geplatzter Mega-Deal: Microsoft zieht Yahoo!-Angebot zurück

Die milliardenschwere Übernahme des Internet- Konzerns Yahoo! (News) durch den Softwareriesen Microsoft (News/Aktienkurs) ist gescheitert. Nach einem drei Monate langen Tauziehen konnten sich beide Seiten trotz eines zuletzt deutlich aufgestockten Angebots von Microsoft nicht auf einen Preis einigen. Microsoft zog daraufhin seine Offerte zurück. Eine feindliche Übernahme von Yahoo! gegen den Widerstand des Managements schloss der weltgrößte Softwareanbieter definitiv aus. "Ganz klar: Das Geschäft kommt nicht zustande", schrieb Konzern-Chef Steve Ballmer am Samstag in einem Brief an Yahoo!.

Mit dem Kauf wollte Microsoft die Dominanz des Rivalen Google bei Online-Suche und Internet-Werbung brechen. In einem letzten Anlauf hatte der Windows-Konzern bei einem Treffen am Samstag nach eigenen Angaben rund fünf Milliarden Dollar auf sein in bar und Aktien erfolgtes Angebot draufgesattelt. Statt der damit gebotenen 33 Dollar je Aktie habe Yahoo! aber mindestens 37 Dollar verlangt - nochmals rund 5 Milliarden Dollar mehr. Insgesamt hätte der Kaufsumme so 50 Milliarden Dollar (32,4 Mrd Euro) weit überstiegen.

Die von Yahoo! geforderten Konditionen machten für Microsoft keinen Sinn, sagte Ballmer. Yahoo! habe sich trotz des höheren Angebots nicht bewegt. "Es ist im besten Interesse der Microsoft- Aktionäre, der Beschäftigten sowie anderer Beteiligter, unseren Vorschlag zurückzuziehen." Die Übernahme wäre die mit Abstand teuerste in der Microsoft-Geschichte gewesen. Eine letzte Chance bleibt Experten zufolge: Wenn verärgerte Yahoo!-Aktionäre massiv Druck auf das Management ausüben, könnte es wie schon in anderen Übernahmekämpfen noch zu einer überraschenden Wende kommen.

Microsoft liegt bei Anzeigen rund um die Web-Suche hinter Google und Yahoo! abgeschlagen auf dem dritten Platz. Der Milliarden-Markt für Werbung im Internet wächst rasant. Wer hier die Nase vorn hat, verdient in Zukunft im Web das meiste Geld. Microsoft sucht nach dem enormen Erfolg mit Software unter Hochdruck neue Wachstumschancen. Die Zukunftsmärkte drehen sich laut Experten weit mehr ums Internet als um den von Microsoft dominierten PC.

Ballmer teilte Yahoo!-Chef Jerry Yang den Rückzug am Samstag in einem von Microsoft veröffentlichten Brief mit. "Ich bin enttäuscht", schrieb er. Yang bekräftigte erneut, dass die Microsoft-Offerte das Unternehmen zu niedrig bewertet habe. Die störende Ablenkung durch das unerwünschte Angebot sei nun vorbei. Sein Unternehmen könne sich jetzt wieder mit ganzer Kraft auf die Zukunft konzentrieren.

Firmengründer Yang kämpft seit seiner Rückkehr in den Yahoo!- Chefsessel im vergangenen Sommer um eine Neuausrichtung des Konzerns. Zuletzt musste er Stellen streichen. Viele Analysten und auch einige Großaktionäre hatten das Kaufangebot von Microsoft als Glücksfall für Yahoo! betrachtet. Erste Anteilseigner klagten bereits gegen das Management wegen des Widerstands gegen die Übernahme. Zum Börsenstart am Montag wurde ein massiver Kurssturz der Yahoo!-Aktie erwartet. Vor der Offerte kostete sie unter 20 Dollar, zuletzt aber 28,67 Dollar.

Eine feindliche Übernahme von Yahoo! will Ballmer auch mit Blick auf den Erzrivalen Google nicht wagen. Yang habe deutlich gemacht, dass Yahoo! dann Schritte unternehmen werde, die den Konzern für Microsoft nicht länger attraktiv machten. Yahoo! hatte parallel zu den Gesprächen mit Microsoft eine Allianz mit Google bei Suchanzeigen getestet. Microsoft kritisierte dieses Bündnis nun erneut scharf. Eine feindliche Übernahme wäre für Microsoft Experten zufolge zudem langwierig und teuer geworden - bei überdies ungewissem Ausgang.

"Wir glauben weiter, dass die vorgeschlagene Übernahme für Microsoft, Yahoo! und den gesamten Markt sinnvoll gewesen wäre", sagte Ballmer. Er räumte zudem ein: "Yahoo! hätte unsere Strategie beschleunigt." Microsoft könne aber auch so seine Ziele erreichen./fd/DP/mu

ISIN US5949181045 US9843321061

AXC0007 2008-05-04/14:18

 

Von  Entsafter Erstellt am: 04.05.08 16:47 Beitrag Nr.: 131.333 Weitere Beiträge
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Von  Illuminati Erstellt am: 04.05.08 19:19 Beitrag Nr.: 131.334 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 131332 von Entsafter - 04.05.08 16:46 Uhr



"Wir glauben weiter, dass die vorgeschlagene Übernahme für Microsoft, Yahoo! und den gesamten Markt sinnvoll gewesen wäre", sagte Ballmer. Er räumte zudem ein: "Yahoo! hätte unsere Strategie beschleunigt." Microsoft könne aber auch so seine Ziele erreichen./fd/DP/mu


ja ganz einfach, yahoo ist das fehlende Bindeglied zwischen google und microsoft, die Anzeigenstatisik zeigt den dritten Microsoft weit abgeschlagen, aber der gesamt Markt hätte weniger davon profitiert, wer will denn schon einen großen Monopolisten, denn google wäre so nicht hinter her gekommen. jetzt muss microsoft schauen, aber yahoo wird wohl die Kursrückgänge verkraften, wenn sie nicht unter die 24 fallen im laufe der Woche, denn dann geht die vorhin schon angesprochene Unterstützung/Boden verloren. Danach aber sollte der lukrative 2 Platz an Casheinnahmen doch wieder im Mittelpunkt stehen.


 

Von  Entsafter Erstellt am: 05.05.08 09:08 Beitrag Nr.: 131.347 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 131334 von Illuminati - 04.05.08 19:19 Uhr

Falsch gelegen, Kurs in Frankfurt schon nur noch 14,60 €! Wird ein heißer Tag für Yahoo werden...

 

Von  informationsknecht Erstellt am: 05.05.08 09:34 Beitrag Nr.: 131.354 Weitere Beiträge
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Experten prophezeien Yahoo Kursrutsch von bis zu 30 Prozent

Yahoo-Aktionäre dürften voll böser Vorahnungen auf den Börsenstart an der Wall Street warten: Experten erwarten einen Kursrutsch von bis zu 30 Prozent, nachdem Microsoft die geplante Übernahme endgültig abgesagt hat.

Hamburg - So mancher Aktionär ist ziemlich sauer auf das Yahoo-Board: "Die Anteilseigner hatten nicht einmal die Chance, über den Deal abzustimmen", empört sich Eric Jackson, der eine Gruppe von Investoren mit insgesamt zwei Millionen Papieren vertritt. Er werde die Aktionäre drängen, dieses Jahr die aktuelle Führungsspitze nicht wiederzuwählen. Das Yahoo-Board kommentierte diese Äußerungen nicht. Wenn nichts passiere, droht Konzernchef Jerry Yang eine Flut von Klagen seitens der Aktionäre, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.


--

An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1.
Man muß nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten.

 

Von  informationsknecht Erstellt am: 05.05.08 09:55 Beitrag Nr.: 131.365 Weitere Beiträge
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Aktuell schon -18% - wird sicher nicht lange dauern,. bis die - 30% heute noch zu sehen sind
--

An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1.
Man muß nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten.

 

Von  Entsafter Erstellt am: 05.05.08 10:01 Beitrag Nr.: 131.366 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 131365 von informationsknecht - 05.05.08 09:55 Uhr

Meinst du echt das es so weit runter geht? War ja abzusehen das es runter geht, vielleicht sogar gewollt... IMO

 

Von  ZockerGerhard Erstellt am: 05.05.08 11:05 Beitrag Nr.: 131.376 Weitere Beiträge
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Hier gehts mächtig runter....




 

Von  WEBSTAR1 Erstellt am: 19.05.08 10:26 Beitrag Nr.: 132.819 Weitere Beiträge
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http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,553984,00.html

Neue Gesprächsrunde


Die Übernahme durch den Softwarekonzern Microsoft war Anfang Mai spektakulär geplatzt, weil sich beide Seiten nicht auf einen Preis hatten einigen können. Microsoft zog sein zuletzt auf 47,5 Milliarden Dollar (31 Milliarden Euro) erhöhtes Angebot zurück. Zwischenzeitlich hat sich aber unter anderem der streitbare Großinvestors Carl Icahn bei Yahoo eingekauft und will das Unternehmen zu einem Verkauf an Microsoft zwingen.



so wie immer M holt sich früher oder später jeden, die , die sich in der Vergangenheit verweigert hatten gingen dran kaputt.

 

Von  Araich Erstellt am: 20.05.08 19:38 Beitrag Nr.: 133.025 Weitere Beiträge
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Woraus Yahoo besteht

von Björn Maatz (Hamburg)

Microsofts Kampf um den Internetkonzern gewinnt an Qualität: Inzwischen ist nicht mehr von einer Übernahme die Rede, sondern von einer möglichen Zerschlagung, bei der Microsoft nur das Suchgeschäft kauft. FTD-Online erklärt die Einzelteile von Yahoo.

"Yet Another Hierarchical Officious Oracle" - wenig griffig ist die Langform des Akronyms Yahoo, genauso undurchsichtig ist aber auch die Struktur des Internetkonzerns. Für viele Menschen ist Yahoo nur eine weitere Suchmaschine neben Google. Das Kernstück Yahoos will Microsoft an sich reißen, um endlich annähernd dem Platzhirschen Google Paroli bieten zu können.

Doch Yahoo ist noch viel mehr: Ob Werbespezialist, Portalbetreiber oder Jobbörse - das Netzwerk des Internetkonzerns bietet ein bisschen von allem. FTD-Online zeigt, was dazugehört.


 

http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Woraus%20Yahoo/357970.html

 

Von  Araich Erstellt am: 20.05.08 19:42 Beitrag Nr.: 133.026 Weitere Beiträge
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Yahoo, die Suchmaschine - "Milch ohne Kuh"

 Großinvestor Carl Icahn will nicht zulassen, dass Microsoft nur die Suchmaschine von Yahoo kauft

"Microsoft versucht, die Milch zu bekommen, ohne die Kuh zu kaufen" - mit diesen Worten kommentierte ein Vertrauter des aggressiven US-Großinvestors Carl Icahn die Überlegungen des Softwarekonzerns, nur die Suchmaschine zu erwerben. Das sei nicht im Sinne Icahns, der kürzlich bei Yahoo einstieg und das Unternehmen dazu drängen will, doch noch von Microsoft übernommen zu werden. Die Suchmaschinen von Yahoo und Microsoft kommen in den USA zusammen auf einen Marktanteil von lediglich 30 Prozent, während Google rund 60 Prozent beherrscht. Analysten taxieren den Wert von Yahoos Suchmaschineneinheit auf 21 Mrd. $.

Zu Yahoo zählen auch der Suchmaschinenbetreiber Inktomi und Overture, ein Spezialist für Onlinesuche und -marketing. Da Overture 2003 die Suchmaschinen Alta Vista und Alltheweb übernommen hatte, zählen mittlerweile auch diese zum Yahoo-Portfolio. Yahoo nutzte übrigens jahrelang den Suchmaschinen-Algorithmus von Google.


Yahoo, das Werbeunternehmen - An- und Verkauf

Die Nachricht ging zwischen Microsoft und Carl Icahn fast unter: Der Internetkonzern schloss Mitte Mai mit dem britischen Marketingunternehmen WPP eine Partnerschaft für Onlinewerbung. Die Werbeagenturen des WPP-Konzerns sollen künftig Anzeigen einfacher als bisher direkt über eine Web-Plattform von Yahoo schalten können. Der lukrative Werbemarkt im Internet ist heftig umkämpft: Das boomende Geschäft mit Anzeigen rund um die Websuche dominiert Google ebenso wie das Suchen von Informationen.

Bereits 2007 hatte Yahoo die Anzeigenplattform Right Media Exchange übernommen. Das ist eine Art elektronische Börse, bei der Werbekunden und Websites Anzeigenplätze online kaufen und verkaufen können. Auch Google setzt auf Partnerschaften mit großen Werbekonzernen wie der französischen Publicis-Gruppe. Ebenfalls im vergangenen Jahr erwarb Yahoo für 300 Mio. $ in bar das Onlineanzeigennetzwerk Blue Lithium.


 

http://www.ftd.de/technik/medien_internet/357970.html?p=3

 

Von  Araich Erstellt am: 20.05.08 19:43 Beitrag Nr.: 133.027 Weitere Beiträge
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Bekannte Yahoo-Marken - Flickr & Co.

 Ausschnitt aus der Homepage www.flickr.de

2005 übernahm Yahoo die Web-2.0-Plattform Flickr, auf der Nutzer Bilder hochladen und kommentieren können. Noch im gleichen Jahr schlug Yahoo auch bei Delicious zu, einer Webanwendung für Social Bookmarking.

Ebenfalls zu Yahoo zählt Kelkoo. 475 Mio. $ ließ sich der Internetkonzern das Portal kosten, das Online-Preisvergleiche ermöglicht.


 

Weitere Yahoo-Zukäufe und -Anteile - Alibaba.com & Co.

 Die chinesische Homepage-Version der Online-Handelsplattform alibaba.com

Für 1 Mrd. $ beteiligte sich Yahoo 2005 mit 40 Prozent am chinesischen Internetauktionshaus Alibaba.com und machte damit dem Marktführer Ebay Konkurrenz. An Yahoo Japan hält Yahoo eine 33-prozentige Beteiligung, die derzeit 9 Mrd. $ wert ist. Größter Anteilseigner an Yahoo Japan ist der japanische Telekommunikations- und Medienkonzern Softbank.

2007 kaufte Yahoo Rivals.com, eine Site für College-Fußball und -Basketball. Auch die Stellenbörse Hot Jobs gehört mittlerweile zu Yahoo. Den bislang letzten Zukauf meldete Yahoo im Februar: Für rund 160 Mio. $ kaufte das Internetunternehmen die Videoplattform Maven Networks. Mehr als doppelt so viel, rund 350 Mio. $, ließ sich Yahoo im September 2007 Zimbra kosten, einen Anbieter für E-Mail-Software.

 
http://www.ftd.de/technik/medien_internet/357970.html?p=5

 

Von  Araich Erstellt am: 20.05.08 19:46 Beitrag Nr.: 133.028 Weitere Beiträge
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Microsoft soll Yahoo-Zerschlagung angeregt haben

Nach der gescheiterten Übernahme soll der Softwarekonzern die Aufspaltung des Internetunternehmens vorgeschlagen haben. Offenbar erwägt Microsoft den Kauf des Suchmaschinengeschäfts von Yahoo. Analysten halten eher einen Komplettkauf für denkbar.

Das "Wall Street Journal" berichtete am Montag unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen, Microsoft wolle Yahoo aufbrechen und die für die Internetsuche zuständige Geschäftseinheit übernehmen. Das könnte nach Analystenschätzung etwa 21 Mrd. $ (umgerechnet rund 13,5 Mrd. Euro) kosten. Yahoo selbst solle seine Internetgeschäfte außerhalb der USA verkaufen.

Microsoft werde dann einen Minderheitsanteil an den Resten von Yahoo, offenbar vor allem das Segment Internetwerbung, übernehmen. Microsoft und Yahoo wollten sich zunächst nicht äußern.

Die Börse reagierte kaum auf die angeblichen Pläne. Analysten blieben in ihrer Mehrheit überzeugt, dass es letztlich doch auf die Übernahme von Yahoo für einen Preis zwischen 33 und 37 $ pro Aktie, insgesamt zwischen 47,5 Mrd. und 53 Mrd. $ hinauslaufen werde.

Microsoft hatte am Sonntag mitgeteilt, der Konzern habe Yahoo eine Alternative zu einem vollständigen Kauf vorgeschlagen. Der Softwarekonzern wurde allerdings nicht konkret. Anfang Mai hatte Microsoft seine 47,5 Mrd. $ schwere Übernahmeofferte nach drei Monaten intensiven Werbens zurückgezogen, weil sich Yahoo uninteressiert zeigte. Inzwischen ist das Management des Internetkonzerns aber in die Kritik einiger Großaktionäre geraten.

Komplettübernahme als Option

Auch eine Komplettübernahme bleibe eine Option, sagte Microsoft-Chef Steve Ballmer der ungarischen Wirtschaftswochenzeitung "Figyelö". Zu diesem Zwecke werde Microsoft möglicherweise auch mit dem Yahoo-Investor Carl Icahn gesondert verhandeln. Dieser hatte die Ablehnung der jüngsten Microsoft-Offerte durch Yahoo-Chef Jerry Yang massiv kritisiert.

 Microsoft-Chef Steve Ballmer kann sich auch vorstellen, direkt mit Icahn zu verhandeln

"Derzeit sprechen wir nicht über einen Komplettaufkauf von Yahoo, sondern suchen nach anderen Lösungen", sagte Ballmer. "Doch wir halten uns die Option offen, dass wir ein Angebot für Yahoo als ganzes unterbreiten, oder wir verhandeln mit Aktionärsrebellen wie zum Beispiel Carl Icahn."

Icahn besitzt 4,3 Prozent der Yahoo-Aktien. Er hat gedroht, in der Hauptversammlung am 3. Juli den Aufsichtsrat des Unternehmens weitgehend neu besetzen zu lassen, wenn Yahoo weiter 37 $ von Microsoft fordert. Ob der aggressive Investor auch mit Gesprächen über eine begrenzte Partnerschaft zufrieden sein wird, ist ungewiss. Microsoft hatte dem Internetkonzern eine Kooperation angeboten, in der Microsoft Anzeigen verkaufen will, die auf den Trefferlisten der Yahoo-Suchmaschine geschaltet werden. Im Markt mit solchen Anzeigen ist der Erzrivale Google mit Abstand Marktführer.


 

http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Microsoft%20Yahoo%20Zerschlagung/357721.html

 

Von  Bonea Erstellt am: 20.05.08 20:50 Beitrag Nr.: 133.031 Weitere Beiträge
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Die Neuigkeiten zur Yahoo-Übernahme durch Microsoft dringen gut dosiert an die Öffentlichkeit. Jetzt wissen Kreise wieder mehr.


Der neue Vorschlag lautet, dass der Softwareriese nur das Suchmaschinengeschäft des Internetkonzerns übernimmt. Und was fast noch spannender ist: Sobald sich Yahoo von seinen Vermögenswerten in Asien getrennt habe, könnte Microsoft einen Minderheitsanteil an Yahoo erwerben. Das berichtet eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Allerdings handele es sich bisher nur um erste Überlegungen. Zudem sei das Suchmaschinengeschäft auch noch nicht konkret bewertet worden. Verwunderlich dabei, dass die undichten Löcher so groß sind, dass jedes Detail an die Öffentlichkeit gelangt. Irgendjemand scheint ein Interesse daran zu haben, dass der Deal Microsoft / Yahoo im Fokus bleibt.



 

Für BÖRSE ONLINE bleibt die Yahoo-Aktie weiterhin haltenswert. Sollten sich die jüngsten Gerüchte bewahrheiten, verringert sich die Chance auf ein Übernahmeangebot. Allerdings ist der letzte Vorhang im Theaterstück Microsoft / Yahoo noch nicht gefallen. Möglicherweise springen auch Zuschauer namens Google plötzlich auf die Bühne.


 

http://www.boerse-online.de/aktien/usa_asien/498971.html

 

Von  Bonea Erstellt am: 20.05.08 20:52 Beitrag Nr.: 133.032 Weitere Beiträge
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Neues Angebot für Yahoo

[07:45, 19.05.08]

Von Volker Tietz


Der US-Softwareriese Microsoft redet entgegen der ursprünglichen Ankündigung doch noch mit dem Internetkonzern Yahoo über eine Übernahme. Mehr noch: Es soll sogar ein Alternativvorschlag unterbreitet worden sein.


Das teilte Microsoft mit, ohne dabei Einzelheiten zu nennen. Es sei offen, ob es am Ende zu einer Einigung kommen werde, hieß es lediglich. Interessant dabei ist vor allem, ob der US-Milliardär Carl Icahn bei den erneuten Gesprächen eine treibende Rolle gespielt hat oder ob der Entschluss von Bill Gates & Co. alleine ausging. Microsoft soll keinen Kontakt mit Icahn gehabt haben, heißt es aus den gut informierten Kreisen. Aber die Kehrtwende verwundert zumindest: Noch vor wenigen Tagen hatte Microsoft bekräftigt, das Thema Yahoo sei abgeschlossen.


Taktik kann die Aussage sein, dass Microsoft derzeit eine neue Offerte zum Kauf von Yahoo ausschließt. Das Management halte sich diese Möglichkeit jedoch offen. Dies hänge nicht zuletzt von den Gesprächen mit Yahoo beziehungsweise den Aktionären auf beiden Seiten ab.

Yahoo erklärte, das Unternehmen prüfe weiterhin eine Reihe strategischer Alternativen und sei offen für alle "Transaktionen, die im besten Interesse unserer Aktionäre sind." Dazu gehörten auch Vorschläge von Microsoft.



Microsoft hatte zu Monatsbeginn seine 47,5 Milliarden Dollar schwere Übernahmeofferte für Yahoo zurückgezogen, nachdem der Internetkonzern auch ein aufgestocktes Angebot abgelehnt hatte. Mit der Yahoo-Übernahme wollte Microsoft Marktführer Google angreifen. Das Yahoo-Management geriet nach dem Rückzug Microsofts in die Kritik einiger seiner Großaktionäre, darunter Carl Icahn.

BÖRSE ONLINE fühlt sich in seiner Meinung bestärkt, dass Yahoo derzeit ein Spielball der Spekulanten ist. Fundamental ausgereizt kommt die Fantasie aus dem Fusionsspekulationen. Wer da mitmachen mag, kann die Aktie halten.


 

http://www.boerse-online.de/aktien/usa_asien/498936.html

 

Von  Bonea Erstellt am: 23.05.08 11:57 Beitrag Nr.: 133.456 Weitere Beiträge
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Aktionäre kündigen Aufstand an - Yahoo verschiebt Hauptversammlung

Das Yahoo-Management setzt auf eine Galgenfrist: Das Management hat die Hauptversammlung um eine Woche verschoben. Zahlreiche Aktionäre hatten zuvor angekündigt, auf der Versammlung eigene Kandidaten an die Spitze des Konzerns wählen lassen zu wollen.

New York - Bei der Yahoo-Hauptversammlung bahnt sich ein Showdown an: Nicht nur Milliardär und Neu-Aktionär Carl Icahn will eigene Kandidaten für das Direktorium ins Rennen schicken. Wie Yahoo mitteilte, haben noch weitere Investoren das Internetunternehmen darüber informiert, eigene Kandidaten aufstellen zu wollen.

 

AFP

Yahoo-Zelt auf einer Verbraucher-Messe: Auch andere Aktionäre wollen eigene Direktoriums-Kandidaten durchsetzen

So würden sich zwei Aktionäre, bei denen es sich jeweils nicht um Icahn handle, selbst zur Wahl stellen. Ein weiterer Aktionär habe Yahoo mitgeteilt, er wolle auf der Hauptversammlung wie Icahn gleich eine komplette Mannschaft für das Direktorium durchsetzen.

Hintergrund des sich anbahnenden Aktionärsaufstands ist ein Übernahmeangebot über 47,5 Milliarden Dollar von Microsoft , dass Yahoo-Chef Jerry Yang und der Rest der Führungsspitze als zu niedrig abgelehnt hatten. Die Kritik an dieser harten Haltung scheint das amtierende Management allerdings nicht zu sehr zu beeindrucken - es stellte die amtierenden Direktoriums-Mitglieder jedenfalls erneut als Kandidaten auf.

 

Allerdings soll das Führungsgremium wegen des Rücktritts eines Mitglieds, Edward Kozels, um einen Sitz auf neun verkleinert werden, wie aus einer Pflichtmitteilung hervorgeht. Zudem wurde die Versammlung auf vom 3. Juli auf Ende Juli verschoben. Die von Icahn bereits benannten Kandidaten für das Gremium bezeichnete Yahoo als eine schlechte Wahl, die nicht im besten Interesse der Aktionäre sei.

Zum Rücktritt von Edward Kozel teilte Yahoo mit, Kozel habe Yahoo in einem Brief darüber informiert, dass er eigentlich bereits im Februar das Gremium verlassen wollte, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Er sei wegen der jüngsten Turbulenzen jedoch geblieben.

Nach der geplatzten Übernahmeofferte steht Yahoo inzwischen schon wieder im Gespräch mit Microsoft - allerdings geht es diesmal offenbar nicht um eine Übernahme, sondern um eine Kooperation (mehr...). Microsoft hofft, mithilfe von Yahoo Google auf dem attraktiven Markt für Online-Werbung besser angreifen zu können.

ase/dpa/Reuters

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,554910,00.html

 

Von  Neitka Erstellt am: 03.06.08 22:59 Beitrag Nr.: 134.398 Weitere Beiträge
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Aktionäre werfen Yahoo-Führung persönliche Antipathie vor

Die Abfuhr im Februar war nicht die erste: Aktionäre werfen der Yahoo-Führung in einem Gerichtsverfahren vor, schon vergangenes Jahr eine Übernahme-Offerte von Microsoft abgelehnt zu haben. Das Pikante daran: Damals hatte der Softwareriese viel mehr geboten als beim zweiten Mal.


Hamburg - Die Wut der US-Aktionärsgruppe ist verständlich: Microsoft habe im Januar 40 Dollar pro Yahoo-Aktie geboten, heißt es in Dokumenten, die die Anwälte der klagenden Anleger am Montag (Ortszeit) auf der Internetseite der Kanzlei BLB&G veröffentlichten. Im Februar 2008 hatte Microsoft zunächst nur noch 31 Dollar pro Aktie geboten, später die Offerte dann auf 33 Dollar angehoben. Auch dieses Angebot lehnte Yahoo ab. Inzwischen ist die Aktie des Unternehmens nur noch 26 Dollar wert.

 

Außerdem geht aus Dokumenten aus dem Gerichtsverfahren hervor, dass Yahoo die Abwehr gegen Microsoft monatelang vorbereitet hatte. Bereits im Oktober 2007 ließ Yahoo-Chef Yang sicherheitshalber seine Pressemitteilung aufsetzen, die ein Angebot von Microsoft zurückweist.

Die Aktionäre fordern, dass Yahoo seinen Widerstand gegen Microsoft aufgibt. Sie werfen Yang vor, "das Angebot aus persönlicher Antipathie gegen Microsoft zum Schaden der Aktionäre" abgelehnt zu haben. Zu den Klägern zählen Beamte der Stadt Detroit und Pensionsfonds von Feuerwehrleuten, die Anteile an Yahoo halten. Zuletzt ließen Yangs Äußerungen und seine Bereitschaft zu diversen Treffen mit Vertretern des Softwareriesen jedoch die Vermutung zu, dass er