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Forum > Sonstige Branchen > YAHOO VERWEIGERT SICH DEM RIESEN

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YAHOO! INC. REGISTERED SHARES DL -,01

Aktueller Kurs (Frankfurt, 29.08.2008 19:40)
Letzter Kurs: 13,16 EUR WKN: 900103 YAHOO! INC. REGISTERED SHARES DL -,01 Chartbild
Veränd. abs.: -0,17 EUR Symbol: YHO
Veränd. in %: -1,28 % ISIN: US9843321061
Volumen 1.794 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 13,17 Ask 13,27
(1.000,00) (1.000,00)

Thema: YAHOO VERWEIGERT SICH DEM RIESEN

Thema Nr. 56661  
Thema eröffnet von:  Illuminati Beiträge: 48 Bewertung (4):
am: 04.05.08 12:34 Gelesen gesamt: 385    
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Von  Neitka Erstellt am: 07.07.08 19:12 Beitrag Nr.: 138.470 Weitere Beiträge
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also dieses ewige hin und her finde ich langsam echt nervig, wissen die eigentlich was sie wollen?

 

Von  KGV Erstellt am: 22.07.08 13:02 Beitrag Nr.: 140.191 Weitere Beiträge
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FinanzNachrichten.de, 21.07.2008 16:11:00ROUNDUP: Yahoo! einigt sich mit Großaktionär Icahn auf Kompromiss

Der Internet-Konzern Yahoo! hat sich im Machtkampf um eine Übernahme durch Microsoft mit seinem kritischen Großaktionär Carl Icahn auf einen Kompromiss geeinigt. Der US- Milliardär bekommt drei Sitze im Verwaltungsrat des Unternehmens, wie beide Seiten am Montag mitteilten. Dafür zieht Icahn seine eigene Liste mit Gegenkandidaten zur Abwahl des kompletten Gremiums zurück. Mit dem überraschenden Kompromiss bekamen umgehend Spekulationen über ein nun doch noch mögliches Geschäft mit Microsoft neuen Auftrieb.

Die Einigung erfolgte knapp zwei Wochen vor einer drohenden Eskalation auf der Hauptversammlung von Yahoo! am 1. August. Der als Firmenjäger bekannte Icahn bekräftigte allerdings ausdrücklich sein Ziel, dass Yahoo! ganz oder in Teilen an Microsoft verkauft werden sollte. Seit Ende Januar hatte Yahoo! mehrere milliardenschwere Kaufofferten des weltgrößten Softwarekonzerns ausgeschlagen. Microsoft will mit Yahoo! den Internet-Rivalen Google verschärft angreifen, der das lukrative Werbegeschäft rund um Suchanzeigen dominiert.

ICAHN HÄLT KNAPP 5 PROZENT DER YAHOO!-AKTIEN

Yahoo! legt an diesem Dienstagabend nach US-Börsenschluss seine Zahlen für das vergangene Quartal vor. Experten erwarten im Schnitt einen leichten Anstieg bei Umsatz und Gewinn gegenüber dem Vorjahr. Yahoo! zeigte sich zuletzt prinzipiell zu einer Übernahme durch Microsoft für mindestens 33 Dollar je Yahoo!-Aktie bereit. Streitpunkt war immer wieder der Preis. Beide Seiten warfen sich zudem in öffentlichen Attacken vor, das Geschäft gar nicht ernsthaft zu wollen. Auch über einen Teilverkauf nur des Suchmaschinen- Geschäfts war gestritten worden. Yahoo! ging inzwischen allerdings in diesem Bereich eine Kooperation ausgerechnet mit Google ein. Microsoft kritisierte dies scharf und unterstützte Icahns Attacken öffentlich.

Icahn hält knapp 5 Prozent der Yahoo!-Aktien. Neben ihm selbst sollen zwei Vertraute in den künftig elfköpfigen Verwaltungsrat einziehen. Mit Icahn kritisierte auch eine Reihe von Aktionären das frühere Nein von Yahoo!-Chef Jerry Yang zur Microsoft-Offerte. Zuletzt hatten aber auch einige Großaktionäre Unterstützung gegen Icahn signalisiert. Der Ausgang des Tauziehens war offen. Yang stand unter großem Druck, da Icahn seine Ablösung erzwingen wollte.

Die ursprüngliche Offerte Microsofts war bei der letzten Ablehnung durch Yahoo! mehr als 45 Milliarden Dollar schwer. Es wäre die mit Abstand größte Übernahme in der Geschichte des Softwareriesen. Microsoft hatte immer wieder erklärt, notfalls das Suchgeschäft alleine weiter auszubauen. Die Yahoo!-Aktie stand am Montag unter Druck. Zuletzt verloren die Papiere 2,54 Prozent auf 21,88 Dollar. Microsoft-Titel legten hingegen um 1,04 Prozent auf 26,13 Dollar zu./fd/DP/he

ISIN US9843321061 US5949181045

AXC0118 2008-07-21/16:09



Quelle: dpa-AFX

 

Von  Neitka Erstellt am: 22.07.08 21:50 Beitrag Nr.: 140.271 Weitere Beiträge
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Finanzhai gegen Superhirn

Von Stefan Schultz

Die Partnerschaft zwischen Jerry Yang und Firmenjäger Icahn ist ein wackliger Kompromiss: Sie zeigt, wie unklar die Machverhältnisse bei Yahoo inzwischen sind. An der Konzernspitze droht nun ein Interessengerangel - den Web-Giganten könnte das vollends zerfleischen.

 

Hamburg - Am 1. August wird sich das lila Tor öffnen, und Carl Icahn wird hindurchschreiten. Der Finanzhai, der von sich selbst behauptet, "Blut im Wasser riechen" zu können, wird bei Yahoo in den Verwaltungsrat einziehen. Zusammen mit Unternehmenschef Jerry Yang.

 

Ausgerechnet Yang, das viel zitierte "Superhirn" Yahoos. Gegen ihn hatte Icahn noch letzte Woche Gift und Galle gespien, ihn wollte der Milliardär aus dem Verwaltungsrat kegeln, weil er sich weigerte, Yahoo an Microsoft zu verkaufen. Yang seinerseits beschimpfte Icahn letzte Woche als "Agitator" und "Blender".

 

REUTERS; AP

Yahoo-Chef Yang, Firmenjäger Icahn: Gestern Gezeter, heute Freundschaftsschwüre

 

Das alles ist nun offenbar vergeben und vergessen: Jetzt klingt es, als wären der Finanzhai und das Superhirn Superfreunde. In ihren Erklärungen beschwören sie eine "produktive Partnerschaft", geben sich "sehr zufrieden", das Unternehmen künftig gemeinsam zu führen.

 

Alles bestens also? Wohl kaum.

Dass die selbsterklärten Erzfeinde zusammenarbeiten, zeigt eher, wie unklar die Machtverhältnisse im Unternehmen sind. Icahn wollte auf der Aktionärsversammlung Yangs Absetzung erzwingen und sein eigenes Board durchdrücken. Yang dagegen wollte Chef bleiben. Keiner der beiden war am Ende stark genug, den anderen umzuboxen, jetzt hängen die Erzrivalen im Clinch.

 

 

Und das hat für alle Beteiligten Nachteile: Icahn muss den von ihm gewünschten Deal mit Microsoft vorerst aufschieben. Yang muss den Fuchs in den Hühnerstall lassen. Und Yahoo hat bald einen gespaltenen Vorstand - dabei hat der lila Web-Gigant massive Probleme (siehe Kasten) und müsste strategisch dringend neu ausgerichtet werden.

 

 

Google ist die mit Abstand beliebteste Suchmaschine und hat Yahoo in den vergangenen Jahren immer weiter abgehängt. Google es geschafft hat, die Suche im Internet zu einem lukrativen Geschäft zu machen. Mit kleinen Textanzeigen, die neben Suchergebnissen stehen, verdient Google Millionen. Yahoo hat das Potenzial dieser Werbung lange unterschätzt, Google hat dadurch einen großen Technologievorsprung.

Der Erfolg des Firmenchefs wird stark am Suchmaschinengeschäft gemessen. Yang bemüht sich bislang vergeblich, gegenüber Google aufzuholen.
DPA Etwa 87 Prozent der Einnahmen macht Yahoo durch Online-Werbung, in den letzten Jahren sind die Einnahmen auf diesem Gebiet kontinuierlich gesunken. Anfang Juni gab Yang eine Kooperation mit Google im Werbegeschäft bekannt. Demnach wird Yahoo von Google verkaufte Werbung auf einigen seiner Webseiten in den USA und in Kanada zulassen. Die Einnahmen werden zwischen den beiden Netzgiganten aufgeteilt - Yahoo verspricht sich davon bis zu 800 Millionen Dollar jährlich.

Experten werten die Kooperation trotzdem wie das Eingeständnis einer Niederlage: Das einflussreiche US-Branchen-Blog "Techcrunch" prognostiziert, dass sich durch sie langfristig immer mehr Werbetreibende von Yahoo abwenden werden. Das wiederum werde die Preise für Yahoo-Werbung, die, wie bei Google, in Auktionen festgelegt werden, sinken lassen. Das werde Yahoo dazu bringen, noch mehr Google-Anzeigen auf den eigenen Seiten zu schalten.

Unklare Machtverhältnisse

Icahns Hoffnung, bei Yahoo die Macht zu übernehmen, hatte vergangene Woche stark nachgelassen, als Großaktionär Legg Mason bekannt gab, für das Yahoo-Management zu stimmen. Capital World Investors, mit mindestens zehn Prozent der größte institutionelle Anteilseigner, soll ebenfalls hinter Yang stehen. Der Yahoo-Chef und sein Partner Filo halten noch einmal zehn Prozent der Aktien. Icahn lief Gefahr, für Yangs Absetzung keine Aktionärs-Mehrheit zu bekommen.

 

 

Das "Handelsblatt" vermutet, dass Icahn viel Unterstützung verloren hat, weil er zu sehr als Abbruchunternehmer aufgetreten ist. Branchenkenner hatten dem Pokerspieler und Casinobesitzer vorgehalten, er habe nicht das notwendige Know-how, um Yahoo aus der Krise zu führen, nur davon, das Unternehmen streng auf Rendite zu trimmen.

 

Dass Icahn nun mit Yang kooperiert, werten Insider deshalb als Einknicken. Das Branchenportal "C-Net News" vermutet zudem einen taktischen Schwenk: Icahns Beziehung zu Microsoft habe sich inzwischen abgekühlt, und der Aktionär habe begriffen, dass penetrantes Yang-Bashing nur den Aktienkurs in den Keller treibe - was auch für ihn selbst Verlust bedeutet.

 

Druck auf Yang wächst

Doch auch Yang taugt nicht für die Rolle des Triumphators. Der Yahoo-Chef sei auf Nummer sicher gegangen, analysiert der Internet-Börsendienst "Sillicon Valley Insider". Wäre Yang "ultrazuversichtlich gewesen, die Abstimmung zu gewinnen", hätte er nicht mit Icahn kooperiert.

 


Tatsächlich war, trotz der Rückendeckung durch Legg Mason, keineswegs klar, ob Yang wiedergewählt worden wäre. Als potentielle Königsmörder galten unter anderem John Paulson, der Gründer des Hedgefonds Paulson & Co, der rund 3,6 Prozent der Yahoo-Aktien hält, Gordon Crawford, Portfolio-Manager der Investmentgesellschaft Capital Research (6,5 Prozent), und der texanische Ölmilliardär T. Boone Pickens (0,75 Prozent).

Nun wird Yang am 1. August vermutlich nicht gehen müssen, aber er bleibt angezählt. Schon heute, wenn die Quartalszahlen zu schlecht ausfallen, kann der Druck auf den Yahoo-Chef wieder steigen. Insider werfen dem gebürtigen Taiwanesen Konzeptlosigkeit vor - und geben ihm die Mitschuld dafür, dass der ehemalige Branchenprimus zum Übernahmekandidaten verkommen ist.

 

Kein lila Blut in Icahns Adern

Tatsächlich wirken Yangs strategische Ansagen bisweilen konfus. Für Spott sorgte unter anderem sein Ausspruch "Ich blute lila", auf einem IT-Kongress. Im Mai sollte Yang definieren, was Yahoo ist. Er sagte: "Wir wollen, dass Sie den Tag mit Yahoo! beginnen." Die "FT" merkte an, dass dasselbe wohl für eine Dusche oder einen Kaffee gelte.

 

 

Der bekannte Technologie-Analyst Rob Enderle attestierte Yang zudem Führungsschwäche. Ehe er vergangenen Juni den Chefposten übernahm, habe er noch nie eine Firma geleitet, sagte Endele. Das mache sich "nun bemerkbar".

 

Yangs Fortbestand ist also trotz Icahn-Kompromiss weiter gefährdet, vielleicht sogar mehr denn je. Sein engster Widersacher sitzt nun im Verwaltungsrat und kann dort gegen ihn Front machen. Laut Youssef Squali, einem Analysten der Investmentbank Jeffreys, hat Icahn sogar schon einen Nachfolger für Yang in petto: Jonathan Miller, der war früher mal Top-Manager beim Yahoo-Konkurrenten AOL.

 

Für Yahoo ist Icahns partielle Machtübernahme von zweifelhaftem Reiz: "Durch Icahns Adern dürfte nicht plötzlich lila Blut fließen", schreibt "C-Net News". Er werde weiter um Deals kämpfen, die den Kurs seiner Aktien nach oben treiben. Yahoo könnten solche Deals weiter schwächen.

 

Das, was der Konzern am nötigsten braucht - eine klare strategische Linie -, dürfte er indes vorläufig nicht bekommen. Eher sollten sich die Aktionäre auf weitere, ermüdende Machtkämpfe einstellen.

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,566562,00.html

 

Von  Araich Erstellt am: 02.08.08 18:06 Beitrag Nr.: 141.384 Weitere Beiträge
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Yahoo-Aktionäre bestätigen Anti-Microsoft-Kurs

Die Yahoo-Aktionäre haben sich im Streit um die Übernahme durch Microsoft überraschend klar hinter die Führung des Internet-Konzerns gestellt. Bei der Hauptversammlung bestätigten sie die gesamte Führungsspitze im Amt.

San Jose - Jerry Yang dürfte ein Stein vom Herzen gefallen sein: Der umstrittene CEO und Firmengründer wurde am Freitag bei der Hauptversammlung mit 85 Prozent der Stimmen entlastet. Auch die übrigen Mitglieder des Direktoriums wurden deutlich bestätigt - selbst die Manager, die wegen großzügiger Vergabe von Aktienoptionen in die Kritik geraten waren. Der Rückhalt überrascht - schien die Führungsspitze doch wegen des Widerstands gegen die Microsoft-Kaufofferte heftig in der Kritik zu stehen.

 

REUTERS

Yahoo-Gründer Yang: Wurde mit 85 Prozent der Stimmen entlastet

Verwaltungsratschef Roy Bostock wehrte sich auf der Veranstaltung gegen die Vorwürfe einiger Großinvestoren wie Carl Icahn: Yahoo sei offen für die Kaufangebote des Software-Riesen gewesen, beteuerte er vor der Abstimmung, an der im kalifornischen San Jose Investoren mit fast 76 Prozent der Anteile teilnahmen. "Es lag aber nie ein überzeugendes Angebot auf dem Tisch. Das ist während des ganzen Prozesses nicht geschehen." Microsoft wies die Einschätzung zurück: "Yahoo versucht einmal mehr, die Geschichte umzuschreiben."

Microsoft hatte Yahoo zunächst für etwa 47 Milliarden Dollar ganz kaufen wollen. Als Yahoo ablehnte, strebte der Software-Gigant den Kauf eines 16-Prozent-Anteils sowie die Übernahme des Yahoo-Suchmaschinengeschäfts an. Doch auch dieses Vorhaben scheiterte. Daraufhin stoppte Microsoft die Verhandlungen und setzte ebenso wie Icahn auf eine Ablösung der aktuellen Yahoo-Führung um Yang, der einen Verkauf stets abgelehnt hatte.

Das Management steht zudem wegen des im Vergleich mit dem Konkurrenten Google schlechten Börsenkurses in der Kritik. Am Dienstag hatte Yahoo nachbörslich einen Gewinneinbruch im zweiten Quartal veröffentlicht, mit seinem Festhalten an seiner Geschäftsprognose für das Gesamtjahr aber dennoch die Märkte für sich eingenommen. Am Freitag rutschte der Börsenkurs auf 19,80 Dollar und lag damit nicht weit über dem Wert von 19,18 Dollar, bei dem die Aktie zum Zeitpunkt des Microsoft-Angebots Anfang Februar notiert hatte. Microsoft wollte zuletzt 33 Dollar je Aktie bezahlen. Google-Aktien kosten derzeit fast 468 Dollar.

ase/Reuters

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,569677,00.html

 

 

Von  hrStirn Erstellt am: 02.08.08 20:43 Beitrag Nr.: 141.398 Weitere Beiträge
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hab noch einige sehr alte Y-Shares und bin immer noch im Plus, manchmal ist es auch ein vorteil etwas länger schon sich mit yahoo auseinander zu setzen, yahooo ist vom investitionsvolumen immer noch die größte Aktie im Depot aber ich glaube nun doch das sich das Warten ausgezahlt hat.

 

Von  hrStirn Erstellt am: 02.08.08 20:45 Beitrag Nr.: 141.399 Weitere Beiträge
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Yahoo-Verwaltungsrat im Amt bestätigt - Icahn nominiert



SAN JOSE (dpa-AFX) - Nach dem milliardenschweren Übernahmekampf mit dem Softwareriesen Microsoft haben die Aktionäre des Internetkonzerns Yahoo! die Konzernführung im Amt bestätigt. Alle neun Mitglieder wurden mit mindestens 78 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Zugleich wurde das Gremium auf elf Mitglieder vergrößert. Großaktionär Carl Icahn wurde wie erwartet für einen Sitz nominiert.



Erst in der vergangenen Woche hatte sich Konzernchef Jerry Yang mit seinem zuletzt schärfsten Gegner Icahn auf einen Kompromiss geeinigt. Der als Firmenjäger bekannte US-Milliardär bekommt im vergrößerten Verwaltungsrat drei Sitze und verzichtet dafür auf seinen Plan zum Sturz des gesamten Gremiums. Um Platz für Icahn zu machen, will einer der nun wiedergewählten Verwaltungsräte in der kommenden Woche seinen Platz räumen./FX/fj

Autor: dpa-AFX

 

Icahn ist ein Geld gieriger Sack aber yahoo scheint mehr geboten zu haben als der selbsternannte König Bill der letzte

 

Von  Araich Erstellt am: 06.08.08 19:12 Beitrag Nr.: 141.799 Weitere Beiträge
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Proteststimmen gegen Yahoo-Chef Yang falsch ausgezählt

Von wegen große Zustimmung: Die Wahl zum Verwaltungsrat ist falsch ausgezählt worden. Yahoo-Chef Yang und Verwaltungsratschef Bostock haben deutlich weniger Stimmen erhalten als zunächst bekanntgegeben.

New York - Peinliche Panne bei der Hauptversammlung des Internet-Konzerns Yahoo: Bei der Wahl zum Verwaltungsrat wurde falsch gezählt. Die Proteststimmen gegen den umstrittenen Konzernchef Jerry Yang waren am vergangenen Freitag weit zahlreicher als zunächst bekanntgegeben. Das räumte der Konzern nach einer Überprüfung am Dienstagabend nach US-Börsenschluss in Sunnyvale (Kalifornien) ein. Die Korrektur ändere jedoch nichts an der grundsätzlichen Bestätigung des gesamten Verwaltungsrats im Amt.

 

DPA

Yahoo-Chef Yang: 66 Prozent statt 85 Prozent Zustimmung

Das tatsächliche Ausmaß der Proteststimmen erhöht Beobachtern zufolge allerdings nochmals den Druck auf Yang nach dem monatelangen Übernahmekampf mit dem Software-Riesen Microsoft. Der Firmenmitgründer steht in der Kritik, weil er seit Ende Januar mehrere Kaufofferten von Microsoft über zuletzt mehr als 45 Milliarden Dollar ausgeschlagen hatte.

Schuld an der Auszählungspanne sei nicht Yahoo , sondern ein Dienstleister, der die Stimmen etwa von Banken und Fonds sammelt und weiterleitet, betonte der Konzern. Dabei seien Übermittlungsfehler passiert. Yang bekam demnach bei dem Aktionärstreffen nur 66 Prozent Zustimmung statt der zuerst vermeldeten 85 Prozent (mehr...). Jede dritte Aktionärsstimme wurde ihm damit verweigert. Der ebenfalls massiv unter Beschuss stehende Verwaltungsratschef Roy Bostock kam sogar nur auf 60 statt ursprünglich fast 80 Prozent und erzielte damit das schlechteste Ergebnis aller Verwaltungsräte.

Mit seinem schärfsten Kritiker, dem Großaktionär und Milliardär Carl Icahn, hatte sich Yang vor der Hauptversammlung auf einen Kompromiss geeinigt. Der Investor erhält insgesamt drei Sitze im künftig auf elf Sitze erweiterten Verwaltungsrat und lässt dafür seine Pläne zum Sturz des gesamten Gremiums fallen.

Auf den Auszählungsfehler hatte ein anderer kritischer Großaktionär hingewiesen und die erneute Prüfung verlangt. Das Ergebnis war zunächst von allen Beobachtern als überraschend hohe Unterstützung für den angeschlagenen Yang gewertet worden. Die nun doch massive Front von Gegnern der Yahoo-Führung gilt als Basis für Icahn bei seinem Ziel, doch noch ein Geschäft mit Microsoft zu erreichen.

kaz/dpa-AFX

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,570384,00.html

 

Von  hrStirn Erstellt am: 06.08.08 20:22 Beitrag Nr.: 141.813 Weitere Beiträge
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Sunnyvale (aktiencheck.de AG) - Der Internet-Medienkonzern Yahoo! Inc. (ISIN US9843321061/ WKN 900103) gab am Mittwoch bekannt, dass ihr Großaktionär Carl Icahn mit Wirkung zum 1. August in das Board des Konzerns eingezogen ist.

 

Wie aus der Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht hat dabei auch Robert Kotick seinen Posten als Director aufgegeben. Yahoo! hatte die entsprechenden Vereinbarungen bereits Ende Juli getroffen. Dabei wurde auch eine Vergrößerung des Board of Directors von zuvor acht auf insgesamt elf Mitglieder beschlossen.

 

Im zweiten Quartal 2008 hatte der US-Internetkonzern seinen Umsatz gesteigert, während der Gewinn zurückgegangen war. Damit konnte der Konzern die Markterwartungen nicht schlagen.

 

Die Yahoo!-Aktie notiert derzeit an der NASDAQ bei 19,65 Dollar (-0,86 Prozent). (06.08.2008/ac/n/a)

 

http://worldofinvestment.com/news/intern//65901/

 

 

 

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