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Forum > Sonstige Branchen > Vorstandswechsel bei Motorola

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MOTOROLA INC. REGISTERED SHARES DL 3

Aktueller Kurs (Frankfurt, 09.05.2008 18:19)
Letzter Kurs: 6,48 EUR WKN: 853936 MOTOROLA INC. REGISTERED SHARES DL 3 Chartbild
Veränd. abs.: -0,01 EUR Symbol: MTL
Veränd. in %: -0,15 % ISIN: US6200761095
Volumen 17.805 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
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Thema: Vorstandswechsel bei Motorola

Thema Nr. 33998  
Thema eröffnet von:  Russoil Beiträge: 11 Bewertung (0):
am: 30.11.07 21:53 Gelesen gesamt: 117    
Letzter Beitrag von:  patare71 Gelesen heute: 0      
am: 08.04.08 14:52          
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Von  Russoil Erstellt am: 30.11.07 21:53 Beitrag Nr.: 63.566 Weitere Beiträge
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30.11.2007 14:52

Vorstandswechsel bei Motorola


Motorola-Chef (Nachrichten.../Aktienkurs...) Ad Zander tritt zurück. Der Manager werde seinen Posten an der Spitzes des US-amerikanischen Telekomausrüsters zum Jahresende aufgeben, teilte die Gesellschaft am Freitag in Schaumburg mit. Nachfolger werde Greg Brown, der seit 2003 verschiedene Managerposten bei dem strauchelnden Unternehmen innehatte./mur/wiz

ISIN US6200761095

AXC0195 2007-11-30/14:51


Image

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 25.03.08 09:50 Beitrag Nr.: 127.309 Weitere Beiträge
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Milliardär Icahn verklagt Motorola

Der aggressive Investor Carl Icahn knöpft sich Motorola vor. Der mit einigen Prozent am Konzern beteiligte Milliardär will gerichtlich die Herausgabe von Firmenunterlagen erzwingen. Mit den Papieren will Icahn nachweisen, dass das Management beim Umbau des schwächelnden Konzern versagt hat. Image

Der kriselnde US-Telekomausrüster Motorola kommt unter verschärften Druck des amerikanischen Milliardärs und aggressivenInvestors Carl Icahn. Der mit einigen Prozent an Motorola beteiligte Icahn will gerichtlich die Herausgabe von Firmenunterlagen erzwingen. In einem am Montag veröffentlichten Schreiben an die Aktionäre dringt er zudem auf vier Sitze für seine Vertreter im Verwaltungsrat des Unternehmens.

Icahn kritisiert das Motorola-Management angesichts des schwachen Aktienkurses seit langem und forderte bereits mehrfach eine Aufspaltung des verlustreichen Konzerns. Mit den nun gerichtlich eingeklagten Unterlagen wolle er die Entscheidungen der Motorola-Spitze überprüfen, teilte Icahn mit. „In den vergangenen zwölf Monaten haben sich die Aussagen und Vorhersagen von Management und Verwaltungsrat zu oft als falsch herausgestellt.“ Die schwächelnde Handy-Sparte zog Motorola im vergangenen Jahr in die roten Zahlen. Der seit Jahresbeginn amtierende Konzernchef Greg Brown kündigte radikale Einsparungen an. EinemVerkauf der Handy- Sparte erteilte er jedoch erst kürzlich eine Absage. Spekuliert wird noch über eine Bündelung eines Teils des Netzwerk-Geschäfts mit dem Konkurrenten Nortel.
Motorola ist als Handyhersteller mittlerweile auf den dritten Platz hinter Nokia und Samsung zurückgefallen und verliert weiter Marktanteile. Die Modellpalette gilt als nicht konkurrenzfähig genug. Neben dem Handy-Geschäft zählen zu Motorola zwei weitere profitable Sparten: zum einen TV-Settopboxen (wie zum Beispiel Decoder) und Mobilfunknetze, zum anderen Kommunikationstechnik für Firmen. dpa/ras

 

Von  springer1968 Erstellt am: 25.03.08 13:58 Beitrag Nr.: 127.324 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 127309 von Baerlexa - 25.03.08 09:50:17 Uhr


Warum gibt es eigentlich in Deutschland keine Investoren vom Schlage eines Icahns? Einer der den Kollegen Vorständen mal so richtig Feuer unter dem Hintern macht? Ganz einfach. Weil die Deutschen ihr Geld lieber unters Kopfkissen legen oder den Banken zur Vernichtung freigeben, als cleveren Investoren. So laufen die Hauptversammlungen in Deutschland stets nach dem gleichen Muster ab. Der einzelne Aktionär wird schlichtweg ignoriert. Es ist an der Zeit, dass wir hier endlich in die Puschen kommen.





 

Von  Araich Erstellt am: 26.03.08 14:36 Beitrag Nr.: 127.461 Weitere Beiträge
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Motorola wird zerpflückt

Der weltweit drittgrößte Mobiltelefonhersteller Motorola plant seine Aufspaltung in zwei unabhängige Gesellschaften - ein Schritt, den die Aktionäre lange herbeigesehnt hatten. Denn der Nokia- und Samsung-Rivale verliert zunehmend Marktanteile und schreibt rote Zahlen. Die Aktie legte vorbörslich zu.

Die Handy-Sparte und der Geschäftskundenbereich sollen zwei unabhängige Gesellschaften werden und beide an der Börse notiert sein, teilte das Unternehmen mit. Mit dem Abschluss des Prozesses sei 2009 zu rechnen. Die derzeitigen Motorola-Aktionäre sollen Anteile an beiden Unternehmen erhalten. Die Aktien reagierten mit einem Kurssprung von rund zehn Prozent.

Motorola hatte jahrelang von der Nachfrage nach seinem superflachen Klapphandy Razr profitiert - allerdings ließ das Interesse in der letzten Zeit deutlich nach. Die sinkende Nachfrage zog den Konzern im vergangenen Jahr in die roten Zahlen: Motorola ist als Handyhersteller mittlerweile auf den dritten Platz hinter Nokia und Samsung zurückgefallen und verliert weiter Marktanteile. Die Modellpalette gilt als nicht konkurrenzfähig.

Das Unternehmen hatte im Januar mitgeteilt, seine strategische Ausrichtung zu überprüfen und eine Abspaltung der Handy-Sparte nicht ausgeschlossen. Insbesondere der US-Milliardär und größte Einzelaktionär Carl Icahn drängte Motorola zu dem Schritt. Vor wenigen Tagen hatte er zudem mit juristischem Druck Einsicht in Geschäftsunterlagen gefordert.

Der neue Motorola-Chef Greg Brown stellt mit der Aufspaltung unter Beweis, dass er rasant und radikal durchschlägt. Er hatte erst Anfang des Jahres die Führung übernommen. Bisher tauschte er vier Führungskräfte aus und leitete ein Sparprogramm in Höhe von 500 Mio. Euro ein. Neben der Handy-Sparte betreibt das Unternehmen profitable Geschäfte unter anderem mit TV-Settop-Boxen sowie Mobilfunknetzen und Kommunikationstechnik für Firmen.

 

Von  Araich Erstellt am: 26.03.08 14:36 Beitrag Nr.: 127.462 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 127461 von Araich - 26.03.08 14:36:03 Uhr

http://www.boerse-online.de/tools/ftd/335391.html

 

Von  patare71 Erstellt am: 27.03.08 08:30 Beitrag Nr.: 127.561 Weitere Beiträge
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Motorola spaltet Handy-Sparte ab

Künftig zwei Gesellschaften / Aktionärswunsch

Vom 27.03.2008

SCHAUMBURG (dpa) Der amerikanische Telekomausrüster Motorola spaltet seine kriselnde Handy-Sparte ab. Der Konzern werde in zwei Gesellschaften geteilt, die unabhängig an der Börse notiert seien sollen, teilte das Unternehmen in Schaumburg (Illinois) mit. Der weltweit drittgrößte Hersteller von Mobiltelefonen folgt damit Forderungen von Aktionären, die sich für eine Ausgliederung oder einen Verkauf ausgesprochen hatten. Im frühen New Yorker Handel legte der Aktienkurs um 4,2 Prozent zu.

Vor allem der Milliardär und aggressive Investor Carl Icahn hatte Druck auf die Konzernführung ausgeübt und mehr Mitspracherechte gefordert. Icahn kontrolliert nach letzten Angaben rund 6,3 Prozent von Motorola. Das schwächelnde Handy-Geschäft hatte Motorola im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gezogen.

Neben der Handy-Sparte betreibt Motorola profitable Geschäfte unter anderem mit TV-Set-Top-Boxen sowie Breitbandnetzen und Kommunikationstechnik für Firmen. Die Motorola-Aktionäre sollen Anteile an beiden Unternehmen erhalten. Die Aufspaltung soll im Jahr 2009 erfolgen. Der seit Jahresbeginn amtierende Konzernchef Greg Brown hatte eine Überprüfung der Strategie und radikale Einsparungen angekündigt.

 

Von  Zahlenfee Erstellt am: 01.04.08 23:09 Beitrag Nr.: 128.202 Weitere Beiträge
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Indischer Konzern will Motorolas Handy-SparteDer indische Elektronikkonzern Videocon ist an einem Kauf der kriselnden Handy-Sparte des US-Herstellers Motorola interessiert. Motorola hatte erst vor knapp einer Woche Pläne zur Abspaltung des problembeladenen Handy-Geschäfts in eine eigene börsennotierte Gesellschaft bekanntgegeben.

SCHAUMBURG - Motorola hat offenbar einen Interessenten für sein unrentables Handy-Geschäft gefunden. Wie die "Financial Times" auf ihrer Website mitteilt, hat die indische Videocon-Gruppe Motorola ihre Kaufabsichten mitgeteilt. Videocon-Verwaltungsratschef Venugopal Dhoot bestätigte das Kaufinteresse. Die Absichten von Videocon seien jedoch zuvor nicht mit der Motorola-Spitze abgesprochen gewesen, erklärte Dhoot weiter.

Wie viel sein Konzern bezahlen würde, verriet er ebenfalls nicht. Zu "Gerüchten" äußere sich Motorola nicht, hieß es zudem von der anderen Seite.

Der indische Mobilfunkmarkt wächst rasant und ist einer der größten weltweit. Motorola folgt mit seinen Plänen zur Aufspaltung im nächsten Jahr ähnlichen Forderungen von Aktionären. Das schwächelnde Handy-Geschäft hatte den weltweit drittgrößten Hersteller von Mobiltelefonen in die Verlustzone gedrückt. Neben der Handy-Sparte betreibt der Telekomausrüster mit Sitz in Schaumburg (Illinois) profitable Geschäfte unter anderem mit TV-Set-Top-Boxen sowie Breitbandnetzen und Kommunikationstechnik für Firmen.

(cp/dpa)

Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Unternehmen-Motorola;art129,2505242

 

Von  patare71 Erstellt am: 04.04.08 14:16 Beitrag Nr.: 128.620 Weitere Beiträge
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Schwere Zeiten für Motorola
Der angeschlagene Handy-Hersteller Motorola hat im ersten Geschäftsquartal wegen eines Stellenabbaus Netto-Sonderbelastungen von 104 Millionen Dollar vor Steuern.

Insgesamt summierten sich die Abfindungszahlungen an rund 2600 Mitarbeiter auf 113 Millionen Dollar, teilte das Unternehmen nach US-Börsenschluss mit. Dem stünden neun Millionen Dollar aus der Auflösung von Rückstellungen aus früheren Perioden entgegen.

Motorola plant nach massiven Problemen im Handygeschäft und Kritik seines Großaktionärs Carl Icahn eine Aufspaltung. Das US-Unternehmen hatte zuletzt Marktanteile an Rivalen wie Nokia verloren.

 

Von  patare71 Erstellt am: 04.04.08 14:17 Beitrag Nr.: 128.622 Weitere Beiträge
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Motorola Inc.: neutral (UBS AG)

Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der UBS stufen die Aktie von Motorola (ISIN US6200761095 (News/Aktienkurs)/ WKN 853936) unverändert mit "neutral" ein. Das Kursziel werde bei 10,50 USD gesehen.

 

Von  patare71 Erstellt am: 08.04.08 14:52 Beitrag Nr.: 128.923 Weitere Beiträge
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Milliardär Icahn mischt Motorola aufIn der Auseinandersetzung mit dem streitbaren Großinvestor Carl Icahn ist Motorola eingeknickt. Der mit Verlusten kämpfende US-Telekomausrüster einigte sich mit dem Milliardär auf einen Kompromiss. Demnach bekommt Icahn zwei Sitze im Verwaltungsrat – dafür zieht er seine Klage gegen das Unternehmen zurück.

Angesichts des dramatischen Kursverfalls hatte Icahn seit langem das Management scharf kritisiert und eine Aufspaltung des Konzerns gefordert. Zudem drängte er immer wieder auf eigene Vertreter im Verwaltungsrat. Zuletzt hatte er gerichtlich die Herausgabe von Dokumenten zu Entscheidungen des Managements eingefordert.

Der Kompromiss bedeute, dass das Management von Motorola "einen kostenintensiven und störenden Machtkampf verhindern kann", hieß es in einem Statement von Motorola-CEO Greg Brown. Das Abkommen ermögliche es der Führungsriege außerdem, sich darauf zu konzentrieren, das verlustreiche Handy-Geschäft wieder auf Vordermann zu bringen. Dieses hatte den drittgrößten Handy-Hersteller der Welt zuletzt in die roten Zahlen gedrückt. In diesem Zusammenhang streicht Motorola derzeit auch Tausende Stellen.

"Nun kann sich der Konzern darauf konzentrieren, Telefone auf den Markt zu bringen, die interessant sind", sagte Deutsche-Bank-Analyst Brian Modoff gegenüber dem Wall Street Journal. Icahn habe nun fast alles erreicht, was er wollte, so die einhellige Meinung von Marktbeobachtern. Auf seinen Druck hin hatte das Unternehmen vor wenigen Tagen die Abspaltung des Mobilfunkgeschäfts beschlossen.

Der 72-jährige hatte ursprünglich vier Kandidaten für den Motorola-Board vorgeschlagen. Im Rahmen des Kompromisses hat der Handyhersteller nun Keith Meister, einen Vertrauten des Multi-Milliardärs, direkt in den Aufsichtsrat berufen. Meister agiert als Managing Director des Icahn-Investmentfonds und ist Principal Chief Executive der Icahn Enterprises. Bereits in der Vergangenheit hatte Icahn versucht, Meister in den Aufsichtsrat zu bringen – Motorola hatte dies aber zurückgewiesen und öffentlich an der Qualifikation Meisters für eine solche Position gezweifelt.

 

Von  patare71 Erstellt am: 08.04.08 14:52 Beitrag Nr.: 128.924 Weitere Beiträge
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Zudem wird ein weiterer Favorit des Großinvestors für die Wahl des Boards am 5. Mai als Kandidat aufgestellt. Kandidieren wird hier William R. Hambrecht, Chairman und CEO der Investmentbanking-Firma WR Hambrecht & Co. Einmal gewählt, können die beiden Manager Icahn direkt über Themen und Entscheidungen des Aufsichtsrats informieren, gemäß den Auflagen zur Vertraulichkeit. Im vergangenen Jahr war Icahn damit gescheitert, selbst einen Sitz im Board von Motorola zu erlangen.

Durch seine beiden Vertrauten im Aufsichtsrat wolle Icahn eine gewisse Sicherheit, dass der Konzern die geplante Aufspaltung auch umsetzt, heißt es von Branchenexperten. Schließlich habe Motorola zwar die Abspaltung des Handygeschäfts angekündigt – wann, wie und unter welcher Führung das Manöver stattfinden soll, ist bislang jedoch unklar.

Mark McKechnie, Analyst bei American Technology Research hält es außerdem für wahrscheinlich, dass Icahn mit Hilfe seiner neuen Macht den Druck erhöhen wird, die bereits angelaufenen Verhandlungen mit Nortel zu beschleunigen. Dabei geht es um die Gründung eines Joint Ventures für Handy-Infrastruktur. "Ich gehe davon aus, dass Carl Icahn mehr im Schilde führt, als dem herrschenden Status quo und den aktuellen Plänen zuzustimmen."

 

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