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Forum > Deutschland > Volkswagen neues Kursziel

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VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 10.10.2008 19:59)
Letzter Kurs: 338,00 EUR WKN: 766400 VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: 43,06 EUR Symbol: VOW
Veränd. in %: 14,60 % ISIN: DE0007664005
Volumen 106.323 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 0,000 Ask 0,000
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Thema: Volkswagen neues Kursziel

Thema Nr. 32622  
Thema eröffnet von:  bidandask07 Beiträge: 177 Bewertung (2):
am: 03.11.07 14:19 Gelesen gesamt: 1903    
Letzter Beitrag von:  Araich Gelesen heute: 3      
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Themenbeitrag Nr.1

 VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N.
Von  bidandask07 Erstellt am: 03.11.07 14:19 Beitrag Nr.: 40.650 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:

Volkswagen neues Kursziel


02.11.2007
Morgan Stanley...

New York (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von Morgan Stanley stufen die Aktie von Volkswagen (ISIN DE0007664005... / WKN 766400...) unverändert mit "overweight" ein.

Im Zusammenhang mit der Anhebung der Ergebnisprojektionen werde das Kursziel von 171 auf 201 EUR heraufgesetzt. Die Schätzungen zum Gewinn je Aktie habe man für 2007 von 10,90 auf 11,00 EUR, die für 2008 von 13,40 auf 15,00 EUR und die für 2009 von 16,10 auf 18,00 EUR erhöht.


Nach Ansicht der Analysten könnten die Konsenserwartungen bei Volkswagen schneller steigen als irgendwo sonst im beobachteten Automobilsektor. Der Nettogewinn von VW sei im dritten Quartal um 30% gestiegen.

Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von Morgan Stanley die Aktie von Volkswagen weiterhin mit dem Votum "overweight". (Analyse vom 02.11.07)
(02.11.2007/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

 

Themenbeitrag Nr.2

 VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N.
Von  WEBSTAR1 Erstellt am: 14.11.07 21:28 Beitrag Nr.: 50.725 Weitere Beiträge
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Presse: Porsche will VW nicht zerschlagen

Der Sportwagenhersteller Porsche will den Volkswagen-Konzern
offenbar nicht zerschlagen. Ausserdem sollen die VW-Betriebs-
ratsgremien bestehen und unabhaengig bleiben. Im Streit um
die Mitbestimmung der Porsche Automobil Holding hat Porsche
heute in einem Offenen Brief an die VW-Beschaeftigten um Ver-
trauen geworben. "Porsche steht fuer Arbeitsplatzsicherung,
Standortsicherung und Gehaltssicherung", heisst es in Anzei-
gen, die der Konzern heute in Tageszeitungen wie der "Wolfs-
burger Allgemeinen Zeitung" geschaltet hat. "Wir nehmen Ihre
Sorgen und Aengste ernst", heisst es ausserdem. Porsche zahle
"hohe Erfolgspraemien an die Mitarbeiter (in diesem Jahr
5.200 Euro)". Gemeinsam mit VW koenne man noch erfolgreicher
sein (Copyright BoerseGo)

 

Themenbeitrag Nr.3

 VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N.
Von  profit007 Erstellt am: 16.11.07 21:29 Beitrag Nr.: 52.991 Weitere Beiträge
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Freitag, 16. November 2007

Neue Modelle, neue Standorte…
VW investiert 30 Mrd. Euro


Europas größter Autobauer Volkswagen will in den kommenden Jahren kräftig in das Autogeschäft investieren. Von 2008 bis 2010 sollten 28,9 Mrd. Euro ausgegeben werden, wie der Aufsichtsrat beschloss. Im vergangenen Jahr war für die Jahre 2007 bis 2009 eine Summe von 24,7 Mrd. veranschlagt worden.

Die Investitionsquote werde bis 2010 bei durchschnittlich sechs Prozent liegen, hieß es. Ingesamt fließen bis dahin 13,8 Mrd. Euro in die Modernisierung und Erweiterung der Modellpalette. 7,1 Mrd. fließen in die Werke, unter anderem in den Aufbau der neuen Standorte Russland und Indien.

VW-Chef Martin Winterkorn will bis 2018 mehr als zehn Mio. Autos im Jahr bauen. In diesem Jahr sollen es über sechs Mio. sein, nach 5,7 Mio. 2006 - dies hatte einem Weltmarktanteil von 9,7 Prozent entsprochen. Winterkorn hatte schon kurz nach seinem Amtsantritt als VW-Chef Anfang 2007 für den Konzern das Ziel ausgegeben, den erfolgreichsten Autobauer Toyota zu überrunden.

Der Betriebsrat begrüßte den angekündigten Wachstumskurs. Vorstand und Arbeitnehmervertreter seien sich einig, dass die Produktivität und zugleich der Absatz gesteigert werden müssten, um die Beschäftigung zu sichern. "Die geplanten Investitionen sind hierfür die Grundlage", sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh.

http://www.n-tv.de/880952.html...

 

Themenbeitrag Nr.4

 VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N.
Von  TraderSchorschi Erstellt am: 08.01.08 15:16 Beitrag Nr.: 82.235 Weitere Beiträge
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Dienstag, 08. Januar 2008, 11:33 Uhr

VW-Prozess: Uhl sagt über Sexpartys aus

Im Prozess um die VW-Affäre hat der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Hans-Jürgen Uhl als Zeuge über das „Beiprogramm“ bei Dienstreisen ausgesagt. Der Ex-VW-Betriebsrat sagte vor dem Landgericht Braunschweig, auf Reisen „habe es sich so ergeben“, dass Nachtclubs besucht und Prostituierte in Anspruch genommen wurden. „Dass es nicht richtig war, weiß ich jetzt.“ Ex-Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer habe ihm auch Bargeld gegeben. Uhl war wegen der Teilnahme an Sexpartys auf Firmenkosten zu einer Geldstrafe von 39 200 Euro verurteilt worden. Neben Gebauer ist Ex-Betriebsratschef Klaus Volkert angeklagt. Image

 

Themenbeitrag Nr.5

 VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N.
Von  Neitka Erstellt am: 22.02.08 18:16 Beitrag Nr.: 120.774 Weitere Beiträge
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Zukünftig bietet die VW Bank ein Tagesgeldkonto mit 4,8 Prozent beim Discounter Lidl an der Kasse an!

 

Das so genannte „Plus Konto Superzins“ sei bis zum 15. März in den bundesweit mehr als 2800 Lidl-Filialen erhältlich, kündigte die Volkswagen Bank am Freitag in Braunschweig an. Erwerben können es die Kunden demnach direkt an der Kasse, indem sie fünf Euro zahlen, die ihnen nach der Kontoeröffnung gutgeschrieben werden. Das Angebot richtet sich nur an Neukunden.

 

Also 4,8% finde ich gar nicht schlecht. Was haltet Ihr von der Sache?

 

 

Themenbeitrag Nr.6

 VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N.
Von  Baerlexa Erstellt am: 22.02.08 18:18 Beitrag Nr.: 120.776 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:

Also wenn ich das richtig verstanden habe, gibts den Kurs nur bis September, dann sinken die Zinsen.

 

Ist doc h nur ein Lockangebot?

 

Oder?

 

durchgängig 4,8 % Zinsen wären nicht schlecht.

 

Themenbeitrag Nr.7

 VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N.
Von  huetter69 Erstellt am: 22.02.08 18:59 Beitrag Nr.: 120.801 Weitere Beiträge
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Volkswagen: Volkert in Zusammenhang mit Korruptionsaffäre zu Haftstrafe verurteilt

 

Der ehemalige Betriebsratschef der Volkswagen AG , Klaus Volkert, ist heute vom Landgericht Braunschweig zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe wegen seiner Verwicklungen in der Korruptionsaffäre beim Wolfsburger Automobilkonzern verurteilt worden.

In ihrer Urteilsbegründung sah es die sechste große Strafkammer des Landgerichts als erwiesen an, dass der Angeklagte Sonderbonuszahlungen von insgesamt knapp 2,0 Mio. Euro brutto erhalten habe. Dies wurde als Beihilfe zur Untreue von Peter Hartz gewertet. Der strafrechtliche Vorwurf sei daran zu knüpfen, dass der Angeklagte Volkert die Zahlungen an der zuständigen Vergütungskommission vorbei erhalten habe. Der Volkswagen AG sei - so die Kammer - auch ein Schaden in Höhe der Zahlungen entstanden. Eine Kompensation durch "Wohlwollen" oder "steigende Aktienkurse" sei nicht gegeben. Entscheidend sei, dass der Volkert als Angestellter nur Anspruch auf die durch die zuständige Vergütungskommission festgesetzten Gehälter gehabt habe.

In diesem Zusammenhang wurde Volkerts zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt. Der ehemalige Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer erhielt eine Freiheitsstrafe von einem Jahr, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Die Aktie von Volkswagen notiert aktuell mit einem Minus von 0,45 Prozent bei 149,53 Euro.

 

 

Themenbeitrag Nr.8

 VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N.
Von  Baerlexa Erstellt am: 26.02.08 09:24 Beitrag Nr.: 122.000 Weitere Beiträge
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Industrie verlangt ersatzlose Streichung des VW-Gesetzes

Union und SPD streiten über Änderungen am VW-Gesetz - dabei möchte es die Industrie gleich ganz abschaffen. In einem Brief an Kanzlerin Merkel schreibt BDI-Chef Thumann, das Paragrafenwerk sei nicht mehr zeitgemäß. Deshalb müsse es ersatzlos gestrichen werden.

München - Wie viel Staat darf sein? Für den Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Jürgen Thumann, steht die Antwort fest: So wenig wie möglich. Ein Ärgernis ist ihm deshalb das VW-Gesetz, das dem Land Niedersachsen erheblichen Einfluss bei dem Autokonzern einräumt. Nun verlangt Thumann die ersatzlose Streichung des Gesetzes.

 

Thumann sei der Auffassung, dass das Paragrafenwerk nicht mehr zeitgemäß sei, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf einen Brief des BDI-Chefs an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Das VW-Gesetz müsse deshalb nicht neu gefasst, sondern aufgehoben werden. Dies gelte umso mehr, als der Europäische Gerichtshof (EuGH) im letzten Jahr wesentliche Teile für rechtswidrig erklärt habe.

Das VW-Gesetz schrieb bisher vor, dass kein Aktionär auf der Hauptversammlung mehr als 20 Prozent der Stimmrechte ausüben darf. Faktisch hat dies eine enorme Stärkung der niedersächsischen Anteile bedeutet. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) will nun stattdessen eine Passage einführen, wonach auf der VW-Hauptversammlung statt der üblichen 75 Prozent eine Mehrheit von 80 Prozent plus eine Aktie für wichtige Entscheidungen erforderlich wäre. Die niedersächsische Landesregierung, die mit 20,1 Prozent an VW beteiligt ist, behielte so ihre Sperrminorität.

 

Thumann schrieb dem Blatt zufolge, für eine Neufassung der Vorschriften gebe es keinen Anlass, da sich der Staat aus "genuin unternehmerischen Entscheidungen" herauszuhalten habe. Für den Standort Deutschland wäre die ersatzlose Streichung des VW-Gesetzes das richtige Signal.

wal/ddp

 

 

 

Themenbeitrag Nr.9

 VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N.
Von  Baerlexa Erstellt am: 26.02.08 09:27 Beitrag Nr.: 122.002 Weitere Beiträge
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"Alle haben doch profitiert"

Der ehemalige VW-Betriebsratschef Klaus Volkert, 65, über die einst organisierten Rotlicht-Abenteuer des Wolfsburger Konzerns und seinen Absturz ins gesellschaftliche Nichts.

SPIEGEL: Herr Volkert, vor drei Jahren galten Sie noch als mächtigster Betriebsratschef des Landes. Nun wurden Sie vom Braunschweiger Landgericht wegen Anstiftung und Beihilfe zur Untreue und Verstoßes gegen das Betriebsverfassungsgesetz zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt. Das Urteil ist der vorläufige Schlusspunkt der VW-Affäre um Lustreisen und Puffbesuche auf Firmenkosten. Warum legen Sie Revision ein?

Volkert: Das Urteil ist für mich nicht akzeptabel. Wenn Sie sehen, dass der einstige Personalvorstand Peter Hartz mit einer deutlich niedrigeren und auf Bewährung ausgesetzten Strafe davonkam, muss ich von einer Zwei-Klassen-Justiz ausgehen. Im Gegensatz zu Hartz hat mir die Staatsanwaltschaft nie einen Deal angeboten.

SPIEGEL: Sie haben wegen der Affäre alles verloren - Geld, Job, Ansehen. Wie haben Sie Ihren eigenen Absturz erlebt?

Volkert: Was soll ich sagen ... es war eine Katastrophe. Dass meine Familie mit reingerissen wurde, die ja von nichts wusste, trifft mich am meisten, weil ich ja durchaus mit Schuldgefühlen zu kämpfen habe.

SPIEGEL: Wo halten Sie sich für schuldig?

Volkert: Ich habe über Jahre meine Ehe aufs Spiel gesetzt und meine Frau betrogen. Das ist eigentlich das Schlimmste.

SPIEGEL: Dass Ihre brasilianische Geliebte Adriana Barros über Scheinaufträge von VW mitfinanziert und zu Treffen mit Ihnen auf Konzernkosten durch die Welt geflogen wurde, finden Sie akzeptabler?

Volkert: Wissen Sie, ich bin dafür durch die Hölle gegangen. Aber das Schlimmste ist wirklich, was ich meiner Familie angetan habe. Auch was die danach an Ächtung ertragen musste. Wenn ich mir diese Folgen je vor Augen geführt hätte, wäre es nie so weit gekommen.

SPIEGEL: Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft gingen über die bezahlte Geliebte und von VW beglichene Puffbesuche im Betriebsratskreis weit hinaus. Sie haben vom Konzern allein 1,9 Millionen Euro an Sonderboni kassiert - und wirkten am Ende wie ein gekaufter Betriebsrat.

Volkert: Ich bin nie gekauft worden und hätte mich nie kaufen lassen. Mir hat auch nie jemand einen Scheck in die Hand gedrückt und dafür eine bestimmte Gegenleistung erwartet ...

SPIEGEL: ... aber vielleicht bekommen?

Volkert: Auch das nicht. Das wäre für mich unvorstellbar gewesen.

SPIEGEL: Ihre persönliche Vorzugsbehandlung begann, nachdem Ferdinand Piëch 1993 an die VW-Spitze rückte und Hartz Personalvorstand wurde. Sie verdienten schon knapp 200.000 Euro, verlangten aber bald mehr.

Volkert: Damals sorgte die Truppe um den neuen Vorstand José Ignacio López plötzlich für Unmut. Sie operierte an allen Hierarchieebenen vorbei und kassierte teils enorme Bezüge. Ich warnte Piëch, dass das Thema auch im Gesamtbetriebsrat für Ärger sorgen würde, und sagte, er sollte sich nur zum Vergleich mal meine eigenen Bezüge anschauen - damit er ein Gefühl für die Verhältnisse bekommt. Piëch gab mir recht. Ich solle künftig bezahlt werden wie ein Markenvorstand. Hartz sagte dann, er überlege sich dazu eine Lösung. Ich fand das nur fair angesichts meines weltweiten Aufgabengebiets als Chef des Gesamtbetriebsrats.

SPIEGEL: Hartz nannte Sie während seines eigenen Prozesses einen "Terrier", der immer gieriger nach mehr verlangt

 

weiter:

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,537560-2,00.h…

 

 

 

 

 

Themenbeitrag Nr.10

 VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N.
Von  Baerlexa Erstellt am: 04.03.08 10:21 Beitrag Nr.: 125.011 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Keine Aufspaltung von MAN

Enge Kooperation im Lkw-Bereich ja, Fusion nein, dies ist das Fazit von VW-Partriarch Ferdinand Piech nach dem Übernahme- und Beteiligungspoker zwischen VW, Scania und MAN. Der Lkw-Konzern soll in der jetzigen Form erhalten bleiben.

Volkswagen strebe keine Zerschlagung von MAN an, sagte Piech am Montagabend in Genf. Er erwarte, dass der Lkw-Konzern wie bisher erhalten bleibe, so der VW-Aufsichtsratschef weiter.

Zuvor hatte Piech auch schon eine Dreierfusion zwischen Scania, MAN und der Nutzfahrzeugsparte von Volkswagen ausgeschlossen. Am Rande des Genfer Autosalons war bereits über eine Filettierung von MAN spekuliert worden. VW hält fast 30 Prozent an dem Münchener Konzern.

 

Hintertürchen bleibt auf
Immerhin hält sich VW eine spätere Fusion mit MAN offenbar offen. "Wir glauben weiter an eine Zusammenführung. Aber das ist jetzt nicht die Sache – weder heute noch in absehbarer Zeit", sagte VW-Finanzchef Hans-Dieter Pötsch am Montagabend.

Eine enge Kooperation zwischen den drei Lkw-Herstellern gilt aber nach der Mehrheitsübernahme von Scania durch Volkswagen als ausgemachte Sache. Die Wolfsburger hatten ihre Beteiligung an dem schwedischen Konkurrenten am Montag von auf 68,8 Prozent aufgestockt und dazu für 2,9 Milliarden Euro den Anteil der Industriellenfamilie Wallenberg aufgekauft.

Scania-Chef darf bleiben
Für eine Dreierallianz statt einer Dreierfusion spricht auch, dass Scania-Chef Leif Östling bereits eine Vertragsverlängerung angeboten wurde. VW-Chef Martin Winterkorn will Östling nach Angaben der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Dienstagsausgabe) über Mai 2009 an der Spitze des schwedischen Konzerns halten. Auch die Marke Scania solle als "eine der erfolgreichsten Marken der Welt in der Autoindustrie" erhalten bleiben.

MAN-Aktie mit Zerschlagungsfantasie
Die Aktien von VW hatten vor allem wegen der geplanten Mehrheitsübernahme der Wolfsburger durch den Sportwagenhersteller Porsche am Montag zugelegt. In Erwartung einer möglichen Fusion mit VW hatten MAN-Papiere aber noch stärker angezogen. Sie waren mit einem Plus von mehr als vier Prozent aus dem Handel gegangen. Ein Teil dieser Übernahme- oder Zerschlagungsfantasie könnte am Dienstag wieder aus dem Titel entweichen.

 

AB

 

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