|
|
Rohstoffspiegel: 11.10.08 21:21 Die Rohstoff-Woche -... |
|
|
Frank Sterzbach: 11.10.08 12:34 Crash: Was tun? |
|
|
Stephan Heibel: 10.10.08 23:23 Fehlende Rahmenbedingungen... |
|
|
Von Zahlenfee | Erstellt am: 11.02.08 15:53 | Beitrag Nr.: 111.569 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
11. Februar 2008Der Internet-Marktplatz Ebay will mit der weitgehendsten Reform der Unternehmensgeschichte sein zuletzt lahmendes Geschäft wieder antreiben. Speerspitze der Reform ist der deutsche Marktplatz: Deutschland-Chef Stefan Groß-Selbeck streicht die Einstellgebühr für die Standardauktion privater Verkäufer und gibt den professionellen Händlern bis zu 36 Prozent Rabatt. Damit erhalten private Verkäufer und professionelle Händler vom 20. Februar an erstmals unterschiedliche Konditionen.
Ebay ist mit 19 Millionen Besuchern im Monat und 14,5 Millionen Käufern im vergangenen Jahr immer noch die größte deutsche E-Commerce-Seite, hat aber an Wachstumsdynamik eingebüßt und muss sich gegen immer stärker werdende Konkurrenten wie Amazon zur Wehr setzen. Um das Wachstum wieder anzukurbeln, nimmt das Unternehmen im ersten Schritt sogar einen fallenden Umsatz in Kauf. „Der Umsatz aus den Einstellgebühren geht natürlich runter. Aber wir erwarten uns natürlich mehr Wachstum des Handelsvolumens und damit auch wieder unseres Umsatzes“, sagte Groß-Selbeck (F.A.Z.-Blog „Netzökonom”: Das Int... ).
|
|
Von huetter69 | Erstellt am: 11.02.08 17:41 | Beitrag Nr.: 111.713 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
Mit einem neuen Bewertungssystem will Ebay seine stagnierenden Geschäfte wieder in Schwung bringen. Erst einmal hat das Internet-Auktionshaus aber seine Verkäufer-Gemeinde gegen sich aufgebracht. Ob die jetzt bekannt gegebenen Details zu den geplanten Änderungen die Unzufriedenen beruhigen werden, erscheint fraglich.
http://www.computerwoche.de/nachrichten/1855326/......
|
|
Von huetter69 | Erstellt am: 11.02.08 17:43 | Beitrag Nr.: 111.716 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
Mit seinem neuen Bewertungssystem könnte Ebay die Büchse der Pandora geöffnet haben. Zahlreiche Verkäufer laufen Sturm, weil sie Käufern künftig nur noch gute Zeugnisse ausstellen dürfen. Nach dem Mutterkonzern in den USA kündigte am Montag auch der deutsche Zweig an, die Änderung im Sommer zu übernehmen. Viele wollen dem Online-Auktionshaus nun den Rücken kehren, drohen mit Klagen und rufen zu einem einwöchigen Ebay-Streik ab dem 18. Februar auf. Und das ausgerechnet zu einer Zeit, in der der weltgrößte Internetversteigerer angesichts der starken Konkurrenz von Amazon und Co. an die Grenzen seines Wachstums stößt. Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass Ebay-Verkäufer den Aufstand proben. Bislang waren sie erfolglos.
......
Das bisherige System, in dem Käufer und Verkäufer sich nach einer Auktion gegenseitig bewerten, ist ein zentraler Bestandteil von Ebay. Ohne einen derartigen Reputationsmechanismus - da sind sich Wissenschaftler einig - würde ein anonymer Online-Marktplatz nicht funktionieren. Das System sei jedoch nicht mehr transparent und aussagekräftig gewesen, sagt Patrick Boos, Geschäftsführer im Bereich Auktion von Ebay Deutschland. In letzter Zeit hätten immer mehr Verkäufer aus "Rache" für eine negative Bewertung auch ihren Kunden schlechte Noten gegeben. Seit 2001 habe sich die Zahl dieser "Rachebewertungen" vervierfacht. Das habe Käufer davon abgehalten, Verkäufer wirklich ehrlich zu bewerten.
Verkäufer rund um den Globus sehen das anders. "Die Käufer können jeden Verkäufer meiden, der nicht zu 99 Prozent positiv beurteilt wurde. Aber der Verkäufer darf keinerlei negative Bewertung über Käufer abgeben? Das ist ja wirklich gerecht!", schreibt ein anonymer Verkäufer auf der Ebay-Seite in den USA. Der deutsche Nutzer "Katznasch" kritisiert, er habe hunderte Artikel über die Plattform verkauft: "Und nun soll mein ganzes Bemühen, alle Transaktionen für Käufer und mich zufriedenstellend über die Bühne zu bekommen, zunichte gemacht werden!?" Es sei an der Zeit, "den Herren in der Chefetage zu zeigen das man nicht alles mit sich machen lässt".
Ebay sieht die Aufregung gelassen. Deutschland-Chef Stefan Groß-Selbeck sagt, die Kritik der Verkäufer werde ernst genommen, aber: "Wir sind überzeugt, dass es eine gute Entscheidung für den Marktplatz ist." Von vielen Verkäufern habe er auch Zustimmung für die Streichung des Bewertungsrechts erfahren, sagt Auktionschef Boos. Das Bewertungssystem sei "immer sehr emotional" gewesen, nun werde es transparenter, wirbt er für die Reform.
Doch die Verkäufer wollen sich nicht besänftigen lassen, zumal Ebay gleichzeitig zwar die Gebühren für das Einstellen von Artikeln senken, dafür aber bei mehr vom Verkaufserlös abzweigen will. "Wir Verkäufer haben endgültig genug. Man kann einen Hund lange schlagen, aber irgendwann beißt er zurück", schimpft Verkäufer Jan.
Doch auch wenn sich Tausende lautstark beschweren: Eine wirksame Gegenstrategie haben sie nicht. Ebay-Verkäufer haben in der Vergangenheit einige Streiks geplant wie 2003 gegen die Gebührenerhöhung in Frankreich oder gegen schlechten Service 2004 in Spanien. Bewirkt haben sie am Ende nie etwas. Und auch wenn es einige Alternativen zu Ebay gibt: Das Auktionshaus bleibt die größte, und damit erfolgversprechendste Plattform für Internetverkäufer.
|
|
Von Zahlenfee | Erstellt am: 12.02.08 11:34 | Beitrag Nr.: 112.324 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
Das mit der Bewertung ist schon so ne Sache, so sehr aussagekräftig war das nie. Knallt dir irgend so ein Irrer eine zu unrecht negative Bewertung rein, verflüchtigen sich die Käufer erst einmal. Ich habe damit auch schon so meine Erfahrungen gemacht.
Und wenn du jemanden schlecht bewertest, kommt es promt zurück, es gibt eben Menschen, die mit diesem Bewertunssystem nicht korrekt umgehen können, leider.
vielleicht ist es gar nicht so schlecht, wenn es dies nicht mehr gibt.
Ich habe auch schon gekauft bei Verkäufern mit durchweg positiven Bewertungen, der dann auf einmal Pleite war. Habe nie die Ware gesehen. Also gefeit ist man so und so nicht vor Betrug.
|
|
Von Zahlenfee | Erstellt am: 13.03.08 11:50 | Beitrag Nr.: 126.150 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
© ZEIT online, Tagesspiegel | 12.03.2008 23:50
Eine Verbraucherinitiative schlägt Alarm: Beim Internet-Auktionshaus Ebay soll es Sicherheitslücken geben. Ebay reagiert auf die Vorwürfe gelassen.Über eine Sicherheitslücke beim Internet- Auktionshaus Ebay sollen Kriminelle dem Bericht einer Verbraucherinitiative zufolge detaillierte Daten von Ebay-Nutzern wie Name, Wohnort, Bankverbindungen und E-Mail-Adresse abgreifen können. Dabei reicht es aus, dass ein ahnungsloser Besucher sich einloggt und eine Angebotsseite aufruft, berichtete die Initiative "Falle Internet".
Nach Angaben von Ebay hat die beschriebene Schwachstelle allerdings "keine Relevanz". "Wir setzen uns seit geraumer Zeit mit dieser Problematik auseinander", sagte Ebay-Sprecherin Maike Fuest am Mittwoch. Dem Unternehmen sei kein einziger Fall bekannt, in dem die beschriebene Schwachstelle über das weit verbreitete Flash-Programm "ActionScript" ausgenutzt worden wäre.
Problem schon seit einigen Jahren bekannt
Die von "Falle Internet" beschriebene Möglichkeit des Missbrauchs entsteht durch das Einbinden von aktiven Inhalten wie Flash- Animationen auf den Auktionsseiten. Über solche aktiven Inhalte ließen sich mit Hilfe von sogenannten Schadprogrammen Daten ausspähen und manipulieren. Dieses "Cross-Site-Scripting" ist ein bereits seit einigen Jahren bekanntes Problem, sagte Daniel Bachfeld, Redakteur des Fachmagazins "c't".
Nach einem ähnlichen Fall von möglichem Missbrauch hatte Ebay die Nutzung solcher aktiver Inhalte mit Javascript oder Flash im September 2005 an bestimmte Kriterien geknüpft. Seither dürfen nur als vertrauenswürdig geprüfte Nutzer wie Power-Seller mit mindestens 500 Bewertungen oder Paypal-Mitglieder solche Elemente in ihre Seiten einbinden.
Verein: Leichte Beute für Hacker
Der nicht eingetragene Verein "Falle Internet" hält diese Hürden für zu niedrig und fordert von dem Auktionshaus, interaktive Flash- Inhalte generell von dem Marktplatz zu verbannen. "Hacker haben über Phishing-Mails genügend Ebay-Accounts", sagte Burkhard Müller von "Falle Internet".
Ebay-Sprecher Nerses Chopurian schätzt einen möglichen Missbrauch über den geschilderten Weg dagegen als eher theoretisch ein. Eine Herausforderung für die Sicherheit stellten viel eher ganz normale Schadprogramme wie Trojanische Pferde dar, sagte Chopurian. "Der Aufwand wäre für einen Verbrecher sehr hoch, das können Sie mit normalem Phishing viel effektiver haben." Ebay setzt als zusätzliche Schutzmaßnahme nach eigenen Angaben bereits Technologien ein, um solche Schadsoftware zu erkennen und entsprechend manipulierte Angebote zu entfernen.
(ut/dpa)
|
|
Von ZockerGerhard | Erstellt am: 17.04.08 08:29 | Beitrag Nr.: 129.649 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
Die Internet-Verkaufsplattform eBay <EBAY.NAS> <EBA.FSE> (News/Aktienkurs) hat im ersten Quartal mehr verdient und umgesetzt als von Experten erwartet. Der Gewinn je Aktie (EPS/non-GAAP) sei von 33 US-Cent im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 42 Cent geklettert, teilte das US-Unternehmen am Mittwoch in San Jose mit. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten hingegen nur mit 39 Cent gerechnet. Der Umsatz stieg von 1,768 auf 2,192 Milliarden Dollar. Hier hatten die Experten nur 2,08 Milliarden Dollar erwartet.
Im laufenden Quartal rechnet das Unternehmen mit einem EPS zwischen 39 und 41 Cent und einem Umsatz von 2,10 bis 2,15 Milliarden Dollar. Experten rechnen bisher mit 40 Cent und 2,11 Milliarden. Für das Gesamtjahr 2008 geht eBay von 1,70 bis 1,75 beziehungsweise 8,7 bis 9,0 Milliarden Dollar. Analysten erwarten 1,68 und 8,79 Milliarden Dollar.
eBay-Papiere hatten im nachbörslichen Handel Schwierigkeiten, eine Richtung zu finden. Zuletzt verloren sie 0,68 Prozent auf 31,90 Dollar. Zuvor hatten sie nach Bekanntwerden der Zahlen zwischen Gewinn und Verlust gependelt. Im regulären Handel hatten die Aktien 1,71 Prozent auf 32,12 Dollar zugelegt./he/gr
ISIN US2786421030
AXC0219 2008-04-16/23:17
|
|
Von ZockerGerhard | Erstellt am: 17.04.08 08:30 | Beitrag Nr.: 129.650 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
Die Internet-Verkaufsplattform eBay <EBAY.NAS> <EBA.FSE> (News/Aktienkurs) rechnet nach einem kräftigen Gewinnplus im ersten Quartal auch im Gesamtjahr mit mehr Überschuss als bisher. Wegen eines sich abschwächenden Wachstums hatte das US-Unternehmen zuletzt den Chef ausgewechselt und sein Gebührenmodell geändert. "Das war ein sehr starkes Quartal", sagte der neue Konzernchef John Donahoe am Mittwochabend nachUS-Börsenschluss in San Jose.
Das Unternehmen steigerte den Gewinn im ersten Quartal um 22 Prozent auf 460 Millionen Dollar (288 Mio Euro). Der Umsatz kletterte um 24 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar. Die Zahlen lagen über denSchätzungen der Analysten. Im nachbörslichen Handel stieg die Aktie um etwa 0,7 Prozent auf 32,35 Dollar.
MEHR ALS DIE HÄLFTE DER UMSÄTZE KOMMT VON AUSSERHALB DER USA
Der Konzern erwirtschaftet mehr als die Hälfte seiner Umsätze außerhalb der USA und wächst dort doppelt so stark wie auf dem Heimatmarkt.Neben den Online-Marktplätzen zählen auch das elektronische Bezahlsystem PayPal und der Internet-Telefondienst Skype zu eBay. WeilSkype hinter den Erwartungen zurückbleibt, wurde mehrfach über einen Verkauf etwa an den Online-Konzern Google spekuliert.
Die bislang zurückhaltende Prognose für das Gesamtjahr hob eBay an
er Umsatz soll 2008 nun zwischen 8,7 und 9,0 Milliarden Dollar liegen. Beim Gewinn je Aktie erwartet eBay 1,35 bis 1,40 Dollar. Donahoe hatte Ende März die seit fast zehn Jahren amtierende Meg Whitman abgelöst./fd/DP/he
ISIN US2786421030
AXC0221 2008-04-16/23:47
|
|
Von ZockerGerhard | Erstellt am: 17.04.08 08:34 | Beitrag Nr.: 129.651 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
|
|
Von Baerlexa | Erstellt am: 17.04.08 11:19 | Beitrag Nr.: 129.660 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
|
|
Von wirthsald | Erstellt am: 18.04.08 19:44 | Beitrag Nr.: 129.838 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
Das Online-Auktionshaus eBay <EBAY.NAS> <EBA.FSE> (News/Aktienkurs) erwägt einen Verkauf des Internettelefonie-Anbieters Skype. Bis Ende dieses Jahres werde man prüfen, ob sich bei der Tochterfirma Synergie-Effekte erzielen ließen, sagte eBay-Chef John Donahoe der "Financial Times" (Freitag). Wenn das nicht der Fall sei, werde man eine "neue Bewertung" vornehmen. Diese könnte zum Verkauf führen, deutete er dem Bericht zufolge an. Dagegen widersprach er Gerüchten, eBay wolle den Internet-Bezahlservice PayPal veräußern. Der Dienst bringe dem Konzern große Vorteile, man wolle ihn daher noch "viele Jahre" behalten, sagte Donahoe.
eBay hatte Skype im September 2005 für 2,6 Milliarden Dollar übernommen. Ziel war eine Integration der Kommunikations-Software in das Online-Auktionshaus - zum Beispiel sollten Käufer und Verkäufer leichter Kontakt miteinander aufnehmen können. Diese Verknüpfung kam jedoch mit großer Verspätung und setzte sich bisher kaum durch. Im vergangenen Jahr nahm eBay für Skype eine Wertberichtigung in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar vor.
Skype ermöglicht das Telefonieren über das Internet per Voice over IP(VoIP) sowie den Versand von Textnachrichten in Echtzeit (Instant Messaging). Anrufe von Rechner zu Rechner sind kostenlos, nur wer ins Fest- oder Mobilfunknetz telefoniert, muss zahlen. Mehr als 309 Millionen Nutzer haben sich registriert. Die Firma peilt dieses Jahr einen Umsatz von 500 Millionen Dollar an und ist nach eigenen Angaben profitabel.