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Markus Fugmann: 04.07.08 10:57 Marktausblick 04.07.08 für... |
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peketec.de: 04.07.08 08:55 Der aktuelle Tradingtag |
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Norbert Lohrke: 04.07.08 08:05 Arques: Verschmähte Perle? |
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Von Huberclan | Erstellt am: 01.09.07 13:28 | Beitrag Nr.: 21.785 | Weitere Beiträge |
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Von Araich | Erstellt am: 26.09.07 12:22 | Beitrag Nr.: 23.273 | Weitere Beiträge |
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Gerade bei FTD entdeckt:
Es gebe eine Übereinkunft mit der http://www.ftd.de/asset/Image/2007/09/24/spae......Da streikten sie noch: GM-Arbeiter zu Wochenbeginn
GM verhandelt seit zehn Wochen mit den Gewerkschaften über eine Senkung der Lohnnebenkosten, die nach Angaben des US-Autobauers deutlich über denen der japanischen Konkurrenz liegen. Die Arbeitnehmervertreter forderten zuletzt Arbeitsplatzgarantien. GM steckt mitten in einer Sanierung, der in Nordamerika Zehntausende Arbeitsplätze zum Opfer fallen.
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Von Araich | Erstellt am: 26.09.07 12:24 | Beitrag Nr.: 23.274 | Weitere Beiträge |
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Der Nettogewinn belief sich in den drei Monaten April bis Juni auf 891 Mio. $, wie GM am Dienstag mitteilte. Vor einem Jahr hatte GM noch einen Verlust von 3,4 Mrd. $ hinnehmen müssen. Den Umsatz im Autogeschäft bezifferte GM auf 45,9 Mrd. $ - ein leichtes Plus zum Vorjahreszeitraum (44,8 Mrd. $).
http://www.ftd.de/asset/Image/2006/08/02/86gm......Die GM-Zentrale in DetroitDamit kam die Opel-Mutter mit ihrer Sanierung im Frühjahr besser voran als von Börsianern erwartet: General-Motors...-Aktien kletterten vorbörslich um knapp sieben Prozent. "Es hat sich ausgezahlt, dass wir uns konsequent an den Wachstumsmärkten überall auf der Welt orientiert haben", sagte Konzernchef Rick Wagoner in einer Stellungnahme.
ZUM THEMAGM bleibt an Toyota dran... (http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:GM%20...)GM zahlt Kunden Tausende Dollar... (http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:GM%20...)Europäer bescheren General Motors Rekord... (http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:Europ...)US-Immobilienkrise belastet GM... (http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:US%20...)Toyota überholt GM... (http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:Toyot...)GM dementiert Abbaupläne in Bochum... (http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:GM%20...)Diesen Artikel jetzt anhören...Die Zahlen sind für Wagoner ein wichtiger Erfolg. Der Durchbruch steht für den Konzern allerdings noch aus. Wie die anderen großen US-Autokonzerne wird auch GM von den hohen Kosten für die Gesundheitsversorgung der Mitarbeiter belastet. Eine Vereinbarung dazu mit den Arbeitnehmern läuft Mitte September aus. Von den derzeitigen Gesprächen mit der mächtigen Autogewerkschaft United Auto Workers hängt ab, ob GM die Kosten langfristig in den Griff bekommt.
Der Konzern fährt derzeit einen harten Sanierungskurs. Insgesamt 34.000 Jobs will GM abbauen und zwölf Fabriken in Nordamerika schließen. Alleine in den vergangenen zwei Jahren hatten sich bei dem Autokonzern Verluste von über 12 Mrd. $ angehäuft.
Intraday...http://boerse.ftd.de/ftd/einzelkurs_isin.htm?...3 Monate...http://boerse.ftd.de/ftd/einzelkurs_isin.htm?... Informieren Sie mich per E-Mail über aktuelle...Die größten Probleme hat GM weiterhin mit dem Geschäft im Heimatmarkt Nordamerika. Zwar konnte der Konzern die Verluste stark eindämmen. Allerdings lag das Minus im zweiten Quartal immer noch bei 39 Mio. $. Im Vorjahreszeitraum hatte es noch bei 3,95 Mrd. $ gelegen.
Insgesamt lieferte GM zwischen April und Juni 2,4 Millionen Autos aus. Deutlich steigern konnte der Konzern seine Verkaufszahlen in Europa. Hier stieg die Zahl der ausgelieferten Autos auf 574.000 von 548.000 im Vorjahreszeitraum. Auch das Geschäft im asiatisch-pazifischen Markt und in Lateinamerika zog stark an.
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Von KlaraT | Erstellt am: 02.10.07 16:08 | Beitrag Nr.: 23.737 | Weitere Beiträge |
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New York - Es sollten insgesamt 13 Werke in den USA geschlossen werden, steht in der Vereinbarung. Damit stehen vier weitere Werke des Detroiter Konzerns vor dem Aus, wie die "New York Times" unter Berufung auf den Vertragsentwurf berichtet. Ursprünglich hatte das Unternehmen nur neun Werke schließen wollen. Ein Motorenwerk in Livonia in der Nähe von Detroit solle schon bis 2010 seinen Betrieb einstellen. Eine andere Motorenfabrik und zwei Stanzwerke stünden ebenfalls zur Disposition.
http://www.spiegel.de/img/0,1020,810429,00.jp... AFPGM-Zentrale in Detroit: "Sie zeigen Dir nur die Glanzpunkte der Vereinbarung"
In den vier betroffenen Werken arbeiten insgesamt rund 2500 Personen. Viele von ihnen haben aber Anspruch darauf, mit vollen Bezügen in Pension zu gehen. Andere dürfen auf Abfindungen hoffen.Dennoch haben die Nachrichten von den geplanten zusätzlichen Fabrik-Schließungen Argwohn unter den Beschäftigten ausgelöst. Viele erinnern sich an die Verträge der vergangenen Sanierungsrunden, denen sie zugestimmt hatten, ohne das Kleingedruckte genau zu kennen.
"Sie zeigen Dir nur die Glanzpunkte der Vereinbarung", erklärte Gregg Shotwell, der eine kleine Oppositionsgruppe innerhalb der UAW anführt, der "New York Times". Die schmerzhaften Einschnitte, die dann ein Jahr später wirksam würden, blieben dagegen im Hintergrund. Die geplante Aufgabe der vier Fabriken erstaune ihn nicht, fügte der Gewerkschafter hinzu. "General Motors hat seine Job-Garantien schon oft nicht eingelöst, und die UAW hat ebenso oft nicht nachgezählt".
Knapp 30 Milliarden für Krankenversicherungsfonds
Insgesamt halten die Verantwortlichen der UAW die Vereinbarungen mit General Motors http://www.spiegel.de/static/sys/v6/chartlink... aber für akzeptabel. Sie trage insgesamt zur Absicherung von Arbeitsplätzen bei, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft.
Der Zentrale Punkt der Vereinbarung, die GM und die UAW am vergangenen Mittwoch erzielt hatten, bleibt die Einigung über den neuen von der Gewerkschaft zu verwaltenden Krankenversicherungsfonds. Dieser wird von GM von 2010 an die zukünftigen Verpflichtungen für die Krankenversicherungen für rund 340.000 Betriebsrentner und deren Angehörige übernehmen.
GM zahlt 29,9 Milliarden Dollar (21 Milliarden Euro) in den Fonds ein und übernimmt darüber hinaus die zwischen 2008 und 2010 anfallenden Kosten von 5,4 Milliarden Dollar. Außerdem sagte GM andere Leistungen und Zahlungen über 20 Jahre von insgesamt bis zu 1,6 Milliarden Dollar zu, falls die Fondsausstattung unzureichend sein sollte.
Darüber hinaus erhalten die GM-Arbeiter über die Laufzeit des Vertrages insgesamt 13.056 Dollar an Zusatzleistungen. Sie bekommen einen Abschlussbonus von 3000 Dollar bei Annahme des Tarifvertrages und in den letzten drei Jahren des Tarifabkommens Boni von drei, vier beziehungsweise drei Prozent des jeweiligen Jahreslohnes. Inflationsbezogene Lebenshaltungskosten-Zuschläge wurden ebenfalls vereinbart. Die Löhne der Arbeiter an den Fließbändern werden von 28,12 auf 28,85 Dollar je Stunde bei Ende des neuen Tarifabkommens steigen.
UAW stimmt zweiteiligem Lohnsystem zu
Die Gewerkschaft stimmte aber auch erstmals einem zweiteiligen Lohnsystem zu. Neu eingestellte Hilfskräfte wie beispielsweise Fahrer, die nicht am Fließband arbeiten, sollen zukünftig nur 14,00 bis 16,23 Dollar je Stunde erhalten. Den momentan zum vollen Lohn in diesen Funktionen eingesetzten 16.000 Bediensteten sollen Abstandsangebote gemacht werden, und sie sollen bei Ausscheiden durch die billigeren neuen Arbeiter ersetzt werden.
GM hat für 16 von 18 amerikanischen Autofabriken Produktionszusagen gemacht und will 3000 Teilzeitarbeiter zum vollen Lohn zu Vollzeitbeschäftigten machen.
Die Gewerkschaft hat damit ihr Hauptziel erreicht, die Löhne und sonstigen Bezüge der sowie die Arbeitsplätze der derzeitigen Mitglieder zu sichern. GM wird durch den neuen Krankenversicherungsfonds und das zweigleisige Lohnsystem nach Schätzungen von US-Autofachleuten drei Milliarden Dollar pro Jahr einsparen.
UAW-Präsident Ron Gettelfinger will in der nächsten Woche festlegen, ob die nächste Tarifverhandlungsrunde zuerst mit Ford http://www.spiegel.de/static/sys/v6/chartlink... oder mit Chrysler geführt werden soll. Die beiden Autohersteller müssen sich ebenfalls noch mit der Gewerkschaft über neue vierjährige Tarifabkommen einigen. Diese dürften sich erfahrungsgemäß eng an die GM-Vereinbarungen anlehnen.
mik/dpa/AP/Reuters
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Von KlaraT | Erstellt am: 02.10.07 16:09 | Beitrag Nr.: 23.738 | Weitere Beiträge |
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Frankfurt am Main/Berlin - Die rot schimmernde Kleinwagen-Studie ist der Star im ersten Obergeschoss der Halle drei auf der IAA. Anerkennend fachsimpeln zwei Besucher an der Absperrung über die hohe Gürtellinie und den riesigen Kühlerschlund. "Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass die Amerikaner so schöne Autos bauen können", sagt der eine. "Wieso Amerikaner", fragt der andere zurück, "ich dachte, die kämen aus Köln."
Tatsächlich deutet auf dem Messestand wenig darauf hin, dass Ford ein amerikanisches Unternehmen ist. Der Konzern präsentiert sich in Frankfurt durch und durch europäisch. Auch General Motors übt sich in Zurückhaltung. Beinahe verschämt präsentiert der US-Autoriese seine Exponate in einer der abgelegenen Hallen. Ein wenig Glanz verleiht dem Messestand allenfalls Opel mit seinen Biosprit-Modellen und der zukunftsweisenden Konzept-Studie Flextreme. Nur der klotzige Geländewagen Hummer und der Sportwagen-Klassiker Corvette sind für Laien auf Anhieb als US-Autos zu erkennen.
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Keine Frage - auf der wichtigsten europäischen Automesse gehören Neuheiten für den europäischen Geschmack zum Pflichtprogramm. Doch der diskrete Auftritt könnte kaum deutlicher illustrieren, wo die US-Autoindustrie steht: Auf der internationalen Bühne haben die Giganten aus Detroit derzeit wenig zu bieten - und die deutschen Konzerntöchter, die derzeit so attraktive Modelle präsentieren wie nie zuvor, können daran kaum etwas ändern.
Im Gegenteil: Sie müssen sogar aufpassen, dass sie nicht von dem Strudel erfasst werden, in dem die US-Autoindustrie zu versinken droht. Denn die Big Three, General Motors http://www.spiegel.de/static/sys/v6/chartlink...ebenso wie Ford http://www.spiegel.de/static/sys/v6/chartlink... und Chrysler, stecken in den schwersten Turbulenzen seit ihrer Gründung.
Was die Immobilienkrise mit den Autoherstellern zu tun hat
Ursache ist ausgerechnet eine Krise, die zunächst einmal gar nichts mit der Autoindustrie zu tun hat: die Immobilienkrise. Sie hat dazu geführt, dass inzwischen Millionen Hausbesitzer mit einer deutlichen Anhebung ihrer Hypothekenraten konfrontiert sind oder jedenfalls damit rechnen müssen. In der Folge verzichten selbst diejenigen, die den Preisaufschlag noch stemmen können, auf unnötige Ausgaben - der Kauf eines neuen Autos steht als erstes zur Disposition.
Als echte Kaufbremse wirkt sich auch der dramatische Anstieg der Benzinpreise aus. Die niedrige Inflation, eine zunehmende Beschäftigung und die insgesamt positiven Wachstumsraten können diese Negativ-Faktoren nicht kompensieren.
Der Käuferstreik kommt zu einer Zeit, in der es mit der Ertragslage der US-Autokonzerne ohnehin nicht zum Besten steht. Ford hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem Rekordverlust von 12,7 Milliarden Dollar beendet. Um die laufenden Kosten für die kommenden Jahre abzusichern - Expertenschätzungen zufolge sind bis Ende 2008 allein 17 Milliarden Dollar nötig - wurden fast alle Vermögenswerte verpfändet, bis hin zum eigenen Firmenlogo. GM bemüht sich um Besserung, nachdem 2005 mit einem Soll von mehr als zehn Milliarden Dollar ein neuer Negativrekord in der Unternehmensgeschichte aufgestellt worden war. Auch Chrysler geriet nach einem kurzen Zwischenhoch wieder tief in die Verlustzone.
Konkurrenz immer stärker
Verschärfend hinzu kommt, dass sich die US-Autokonzerne auf dem schrumpfenden Markt gegen immer stärker werdende Konkurrenz verteidigen müssen. Speziell die japanischen Autohersteller, die dank eines niedrigen Yen-Kurses mit echten Kampfpreisen aufwarten können, machen mit zuverlässigen und vor allem sparsamen Autos Boden gut. Im Premiumsegment punkten die Toyota http://www.spiegel.de/static/sys/v6/chartlink...-Tochter Lexus und die europäischen Nobelhersteller. Zusammengenommen dominieren die Importeure inzwischen mehr als die Hälfte des gesamten US-Marktes.
Die US-Konzerne haben ihnen praktisch in keiner Disziplin nennenswert etwas entgegenzusetzen. Statt moderner, sparsamer Pkw dominieren schwergewichtige Spritfresser im XXL-Format die Produktpalette.
Auch über den Preis können sie kaum noch Boden gut machen. Denn die US-Autokäufer sind seit Jahren an großzügige Nachlässe und Finanzierungsangebote gewöhnt, die die Autoindustrie nach den Terrorattacken vom 11. September 2001 eingeführt hat, um die Verkäufe zu stützen.
Der ruinöse Preiswettbewerb hat auch dazu geführt, dass allerorten die finanziellen Reserven fehlen, um die dringend benötigten, teuren Sanierungsprogramme zu starten. Die Kostenstrukturen sind nicht einfach zu korrigieren. Denn Innovationen fehlen nicht nur in den Autos, sondern auch in der Produktion: Die anachronistischen Abläufe in den Fabriken kosten jeden Tag Zeit und Geld - und sie führen dazu, dass häufig teuer nachgebessert werden muss.
Mühlstein Sozialkosten
Einen weiteren schwer verdaulichen Brocken stellen die ausufernden Sozialkosten dar. Das "Handelsblatt" zitiert eine Studie der Rating-Agentur Fitch, derzufolge Ford in diesem Jahr erstmals mehr als 1000 Dollar pro Auto allein für die Gesundheitsvorsorge seiner Arbeiter ausgeben muss. Bei GM schlagen die Belastungen gar mit 1800 Dollar pro Auto zu Buche, weil in den vergangenen Jahren viele Arbeiter mit großzügigen Zusagen in den vorzeitigen Ruhestand geschickt worden sind. Auf einen GM-Werker kommen inzwischen drei Rentner.
An der Krise hat auch die Autogewerkschaft UAW ihren Anteil, speziell an der von Chrysler. Während UAW-Chef Ron Gettelfinger bei Ford und GM schmerzhafte Zugeständnisse und sogar bei den laufenden Verträgen Abstriche machte, zeigte er sich gegenüber Chrysler mit Hinweis auf die reiche Konzernmutter in Stuttgart hartleibig. Für Konzernchef Dieter Zetsche soll dies einer der entscheidenden Auslöser gewesen sein, über den Verkauf der kriselnden US-Tochter nachzudenken.
Bleibt also nur die verzweifelte Hoffnung, dass sich die Immobilienkrise möglichst bald in Luft auflöst und der Preis für Rohöl wieder sinkt - oder, wie ein Autoexperte sarkastisch anmerkt: dass Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen. Derzeit jedenfalls will niemand eine Wette darauf abschließen, welcher der Big Three überleben wird. Die einst übermächtige Position auf dem Weltmarkt scheint für alle drei unwiederbringlich verloren.
Welcher Stellenwert der US-Autometropole Detroit noch zukommt, zeigt sich noch an einem anderen Detail: British Airways hat im Winterflugplan alle Direktflüge von London Heathrow nach Detroit aus dem Programm genommen.
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Von KlaraT | Erstellt am: 02.10.07 16:09 | Beitrag Nr.: 23.739 | Weitere Beiträge |
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"Diese IAA der nachhaltigen Mobilität ist auch auf einem nachhaltigen Wachstumskurs", sagt Matthias Wissman, Präsident des Verbandes der Deutschen Automobilhersteller (VDA), der die Autoshow in Frankfurt veranstaltet.
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Allerdings war die Messe lange nicht so grün wie versprochen. An den Pressetagen starteten die Autohersteller einen schon absurd anmutenden Wettbewerb um das vorbildlichste Umwelt-Image. Der ging so weit, dass Porsche-Chef Wendelin Wiedeking behauptete, sein Unternehmen habe den Hybridantrieb schon vor Jahrzehnten erfunden.
Gemessen an dem, was ökologisch notwendig und technisch möglich wäre, fährt die Automobilindustrie selbst ihren eigenen bescheidenen Ankündigungen deutlich hinterher. Zwar ist der CO2-Ausstoß kein exklusives Problem der Automobilbranche. Es gibt wesentlich größere industrielle Emittenten, die ihren Ausstoß ebenfalls einschränken müssen. Dennoch ist es richtig, dass die Autohersteller nun von der Politik gezwungen werden, strengere Abgasgrenzwerte einzuhalten. Denn nur, wenn alle ihren Teil beitragen, ist eine Verringerung der CO2-Gesamtemissionen möglich.
Benzindurst zügeln, Emissionen eindämmen
Darüber hinaus hat die angestrebte Verringerung des CO2-Ausstoßes den begrüßenswerten Nebeneffekt, dass auch der Kraftstoffverbrauch der Fahrzeuge sinkt. Das kommt ebenfalls allen zugute, denn wer würde nicht gerne ein Auto fahren, das weniger Sprit schluckt: Bei weiter steigenden Spritpreisen lassen sich sparsamere Autos besser verkaufen als durstige.
Das allein sollte die Hersteller anspornen, endlich alle möglichen Register zu ziehen, um den Energieverbrauch ihrer Produkte zu drosseln - doch Fehlanzeige. Das Gros der in Frankfurt gezeigten Autos gehörte zum Typus Normalverbraucher.
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Es gab also fernab vom grellgrünen Marketinggetöse hier und da ein wenig zartes Grün zu entdecken. Ob und wie schnell die Umweltinnovationen es in normale Fahrzeuge auf deutschen Straßen schaffen, ist noch ungewiss. Vermutlich wird es eher übermorgen als morgen. Doch das ungebrochen große Besucherinteresse an der IAA, die im Vorfeld als grünste aller Automessen angekündigt worden war, müsste für die Hersteller Argument genug sein, eine Kurskorrektur ernsthaft anzupacken.
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