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Forum > Sonstige Branchen > Toyota erhöht Jahresprognose

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TOYOTA MOTOR CORP. REGISTERED SHARES O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 05.09.2008 18:21)
Letzter Kurs: 30,90 EUR WKN: 853510 TOYOTA MOTOR CORP. REGISTERED SHARES O.N. Chartbild
Veränd. abs.: 0,10 EUR Symbol: TOM
Veränd. in %: 0,32 % ISIN: JP3633400001
Volumen 10.187 Stück Typ: Aktie
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Thema: Toyota erhöht Jahresprognose

Thema Nr. 33351  
Thema eröffnet von:  Bonea Beiträge: 16 Bewertung (0):
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Von  huetter69 Erstellt am: 09.05.08 13:36 Beitrag Nr.: 131.954 Weitere Beiträge
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Toyota-Aktie könnte weiter konsolidieren

 

09. Mai 2008 Auch wenn die Anleger in New York aus der Not eine Tugend machten und sich angesichts der immer neuen Rekordhöhen des Ölpreises ,mit den Energiewerten trösteten, half das dem Markt in Tokio wenig. Zu sehr lasteten dort einheimische Sorgen auf den Kursen.

 

Denn es zeigt sich, dass offenbar mit dem Ende des billigen Yen in den vergangenen zwölf Monaten auch die Erfolgsgeschichte der japanischen Automobilhersteller zu Ende gegangen ist und dass es nun auch den größten erwischt hat. Immerhin liefen die Aktienkurs von Toyota und Honda spätestens seit Anfang 2006 deutlich mit dem Dollarkurs des Yen mit (vgl. Infografik).

 

Rekordgewinn trotz Schwäche in Amerika

Zwar erzielte Toyota mit einem Nettoüberschuss von 1,7 Billionen Yen (rund 10,6 Milliarden Euro) im Ende März zu Ende gegangenen Geschäftsjahr ein Rekordergebnis, wobei das Unternehmen vor allem von der Ausdehnung des Geschäfts in den Entwicklungs- und Schwellenländern in Asien sowie in Mittel- und Südamerika profitierte.

 

In Asien (ohne Japan) steigerte der Autobauer den Betriebsgewinn auf mehr als Doppelte mit 256,4 Milliarden Yen. Hinzu kommt der Ergebnisbeitrag aus dem Gemeinschaftsunternehmen in China, der sich auf 67,2 Milliarden Yen fast verdreifachte.

Die dort wachsenden Betriebsgewinne mussten aber bereits den Rückgang in den Vereinigten Staaten überkompensieren. Der Anteil Nordamerikas am operativen Gewinn schrumpfte von 57 auf 36 Prozent, während der Anteil Asiens sich auf 30 Prozent verdoppelte und auch Mittel- und Südamerika, Ozeanien und Afrika zulegten.

 

Deutliche Rückgänge bei gewinn und Umsatz erwartet

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet Toyota nun mehr einen Rückgang von Umsatz, Betriebsergebnis und Nettoüberschuss. Dies wäre es der erste Umsatzrückgang seit neun Jahren und der erste Gewinnrückgang seit sieben Jahren.

 

Der Automobilhersteller erwartet für das laufende Jahr einen Rückgang des Nettoüberschusses um 27 Prozent auf 1,25 Billionen Yen (rund 8 Milliarden Euro). Der Umsatz soll um fast 5 Prozent auf 25 Billionen Yen sinken, bei einer Steigerung des Fahrzeugverkaufs um 147.000 auf 9,06 Millionen Stück. Watanabe nannte als Gründe für den schlechteren Geschäftsausblick den Wirtschaftseinbruch in den Vereinigten Staaten, die Aufwertung des Yen und den Preisanstieg der Rohstoffe. Allein die erwartete Aufwertung des Yen von 114 Yen auf 100 Yen je Dollar im Durchschnitt des Geschäftsjahres würde das Betriebsergebnis um 690 Milliarden Yen schmälern.

 

Schon im letzten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres war der Nettoüberschuss gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28 Prozent auf 316,8 Milliarden Yen gesunken, nicht zuletzt aufgrund geringerer Verkäufe in Nordamerika. Toyota litt aber nicht nur unter der geringeren Nachfrage, sondern auch unter den unerwartet stark sinkenden Zinsen. Wertverluste bei Zinsabsicherungsgeschäften belasteten das Ergebnis immerhin mit 68 Milliarden Yen.

 

Aktienkurs dürfte unter Druck bleiben

Toyota-Aktien verloren in Tokio um 2,9 Prozent an Wert und fielen auf 5320 Yen. Charttechnisch hat dies nicht viel verändert. Auch wenn sich der Aktienkurs in den vergangenen Wochen etwas erholt hat, so bleibt er dennoch in dem seit dem Frühjahr 2007 anhaltenden Abwärtstrend, durch den er gegenüber dem Allzeithoch bereits rund 37 Prozent verloren hat.

 

Derzeit gibt es nur wenig Grund, warum diese Tendenz nicht weiter anhalten sollte. Denn mit Kurs-Gewinn-Verhältnissen auf Basis der Analystenprognosen von 11,2 für das jüngst begonnene und 10,2 für das kommende Geschäftsjahr gehört Toyota nach VW und mit Honda zu den teuersten Automobil-Aktien weltweit, und dies mit einigem Abstand. Daimler und BMW sind mit KGVs zwischen 8 und 9 bewertet, Renault und Peugeot mit 5 bis 7.

 

Zudem beruhen die Analystenschätzungen noch auf einem Überschuss von rund 1,5 Billionen Yen, so dass das KGV für 2008 auf Basis der Unternehmensprognose gar 13,4 betrüge. Insofern dürften weitere Abgaben nicht überraschen, die längerfristig bis zur Unterstützungsline bei 4000 Yen führen könnten, allzumal die schwierige Lage auf dem Heimatmarkt auch nicht einfacher wird, nachdem die Frühindikatoren auf eine Konjunkturschwäche hindeuten.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 09.05.08 13:40 Beitrag Nr.: 131.955 Weitere Beiträge
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Währungsbelastungen, Umsatz- und Gewinneinbussen in Sicht

 

Der erfolgreiche japanische Autohersteller Toyota hat ein Rekordjahr hinter sich, erwartet für das laufende Jahr aber Umsatz- und Gewinnrückgänge. Belastend sind Materialkosten und flauere Märkte.

 

Der japanische Automobilhersteller Toyota Motor Corporation hat im vergangenen Geschäftsjahr mit einem Nettogewinn von 1,7 Bio. Yen ein Rekordergebnis erzielt, die nähere Zukunft sieht aber weniger hell aus. Für das im April begonnene Geschäftsjahr erwartet Toyota einen Rückgang von Umsatz, Betriebsergebnis und Reingewinn. Toyota-Präsident Watanabe sprach von einem «extrem schwierigen Geschäftsumfeld». Nach der Prognose erwartet die Konzernspitze für das laufende Jahr einen Rückgang des Nettoüberschusses auf 1,25 Bio. Yen (–27%).

Akzentverschiebung in den USA

Beim Umsatz rechnet man mit einem fast 5%igen Rückgang auf 25 Bio. Yen, dies bei einer Steigerung des Fahrzeugabsatzes um 147 000 auf 9,06 Mio. Stück. Watanabe begründete den schlechteren Geschäftsausblick mit dem Wirtschaftseinbruch in den USA, der Aufwertung des Yen und höheren Preisen für Rohstoffe. Allein die erwartete Bewegung von 114 Yen auf 100 Yen pro Dollar im Jahresdurchschnitt werde den Betriebsgewinn um 690 Mrd. Yen schmälern. Schon im letzten Quartal des Geschäftsjahres (Januar bis März) war der Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 28 % auf 317 Mrd. Yen gesunken, nicht zuletzt wegen geringerer Verkäufe in Nordamerika.

 

Sollte die Geschäftsprognose eintreffen, ergäbe sich nun der erste Umsatzrückgang seit neun Jahren und die erste Gewinnreduktion seit sieben Jahren. Watanabe kündigte verstärkte Massnahmen zur Kostensenkung und weitere Aktienrückkäufe an, um die Effizienz des Kapitaleinsatzes zu erhöhen. In den USA hat Toyota die Produktion von Geländewagen und grösseren Autos, die derzeit weniger nachgefragt werden, bereits reduziert. Das Unternehmen setzt auf eine Verlagerung des Konsumenteninteresses hin zu kleineren Autos. Im Durchschnitt hat Toyota in den USA zudem die Preise um rund 0,7% erhöht, um steigende Kosten zu parieren. Laut Watanabe gab es in anderen Märkten keine solchen Massnahmen. Toyota litt in den USA auch unter nachgebenden Zinsen, es gab Wertverluste bei Zinsabsicherungsgeschäften (68 Mrd. Yen). Immerhin hat der erfolgsverwöhnte Autoproduzent im vergangenen Kalenderjahr, gemessen an der Produktion, den amerikanischen Konkurrenten General Motors vom ersten Platz der Weltrangliste verdrängt.

Neue Märkte im Blick

Im Berichtsjahr profitierte Toyota vor allem von der Expansion in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Zunahme des Betriebsgewinns in diesen Regionen machte den Rückgang in den USA mehr als wett. Der Anteil Nordamerikas am operativen Gewinn des Konzerns schrumpfte denn auch von 57% auf 36%, während sich der Anteil Asiens auf 30% verdoppelte; auch Mittel- und Südamerika, Ozeanien und Afrika gewannen an Ertragskraft. In Asien (ohne Japan) steigerte Toyota den Betriebsgewinn auf mehr als das Doppelte (256,4 Mrd. Yen) des Vorjahreswerts. Hinzu kommt der Ergebnisbeitrag aus dem Joint Venture in China (67,2 Mrd. Yen), der sich fast verdreifachte. Gerade in den neuen Märkten will Toyota denn auch weiter expandieren.

 

Von  Onyxia Erstellt am: 22.05.08 20:04 Beitrag Nr.: 133.360 Weitere Beiträge
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http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,554801,00.html

Toyota verbessert seine Arbeitsbedingungen

Arbeiten bis zum Umfallen: Toyota will das künftig verhindern - oder zumindest die Überstunden bezahlen. Damit reagiert der japanische Autokonzern auf ein Urteil, nachdem ein Mitarbeiter nach 106 größtenteils unbezahlten Stunden Mehrarbeit gestorben war.

Tokio - Nach dem Tod eines Beschäftigten wegen Überarbeitung will der japanische Autohersteller Toyota die Arbeitsbedingungen in seinen Werken verbessern. Ab dem 1. Juni solle die Zahl der bezahlten Überstunden erhöht werden, kündigte der weltgrößte Autobauer am Donnerstag an. Der japanischen Zeitung "Asahi Shimbun" zufolge zeigten sich Gewerkschaftsvertreter zufrieden mit der neuen Regelung. Der neue Abrechnungsmodus, so das Kalkül, sollte die Zahl der geleisteten Überstunden reduzieren.

 


Toyota-Werk in Japan: Qualitätsverbesserung in der Freizeit

Hintergrund der Maßnahme ist ein Gerichtsurteil von Ende 2007, wonach der Konzern einen seiner Fabrikarbeiter zu Tode habe arbeiten lassen. Der 30-Jährige habe in seinem letzten Arbeitsmonat im Februar 2002 insgesamt 106 größtenteils unbezahlte Überstunden geleistet und sei letztlich daran gestorben, urteilten die Richter. Seine Frau reichte im Juli 2005 Klage ein.

Bislang bekommt jeder Toyota-Arbeiter pro Monat zwei Überstunden ausbezahlt, während er gleichzeitig aber noch eine Reihe von Weiterbildungskursen außerhalb seiner eigentlichen Arbeitszeit besuchen soll. Dies gelte allerdings als freiwillige Leistung des Arbeitnehmers. Über die Höhe der zusätzlichen Überstunden und die Auswirkungen auf den Unternehmensgewinn schweigt sich der Konzern allerdings aus.

Nahezu alle 40.000 bei Toyota in Japan beschäftigten Arbeiter machen Überstunden, indem sie sich weiterbilden. Auch die Qualitätsverbesserung wird häufig in unbezahlter Arbeit gemacht: Sogenannte Qualitätszirkel, bestehend aus jeweils acht Mitarbeitern, treffen sich nach der bezahlten Arbeitszeit und diskutieren darüber, wie sich die Qualität der Toyota-Modelle verbessern ließe. Nach Angaben von Mitarbeitern und deren Familienangehörigen werde man geradezu gezwungen, an solchen Treffen teilzunehmen. Diese Zirkel gibt es in dem Autokonzern seit 1964, schreibt "Asahi Shimbun".

 

Überarbeitung ist ein großes Problem in japanischen Unternehmen. Im Durchschnitt nutzen die Japaner nach Regierungsangaben weniger als die Hälfte ihrer Urlaubstage. Den Rest lassen sie verfallen. Am Dienstag erst teilte McDonald's Japan mit, dass das Unternehmen rund 2000 Mitarbeitern künftig die Überstunden bezahlen werde; bislang war das nicht der Fall. Beobachter erwarten weitere solche Schritte von Unternehmen in Japan.

kaz/Reuters

 


 

Von  Baerlexa Erstellt am: 23.07.08 22:20 Beitrag Nr.: 140.410 Weitere Beiträge
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Toyota übertrumpft General Motors

Der japanische Autokonzern Toyota hat den US-Konkurrenten General Motors abgehängt. Im ersten Halbjahr verkaufte Toyota deutlich mehr Fahrzeuge - und ist damit der größte Hersteller der Welt. GM musste in Nordamerika einen katastrophalen Absatzeinbruch verkraften.

 

Detroit/Tokio - Lange Zeit waren Toyota und General Motors (GM) gleichauf. Jetzt haben die Japaner das Rennen klar für sich entschieden. Im ersten Halbjahr konnte Toyota den weltweiten Absatz um 2,2 Prozent auf 4,8 Millionen Fahrzeuge steigern. GM musste dagegen einen Rückgang von drei Prozent auf 4,5 Millionen Autos verkraften.

 

Damit ist Toyota der größte Autohersteller der Welt. Diese Entwicklung deutete sich bereits nach dem ersten Quartal an. Im vergangenen Jahr hatten die Japaner die Weltrangführung noch knapp verpasst.

 

 

Vor allem das zweite Quartal lief bei GM schlecht. Zwar verkaufte der Konzern, zu dem auch Opel gehört, in Europa und zahlreichen anderen Regionen deutlich mehr Fahrzeuge als vor einem Jahr. Auf dem wichtigsten Markt Nordamerika gab es aber im vergangenen Quartal einen regelrechten Absatzeinbruch um rund 20 Prozent auf knapp 964.000 Fahrzeuge. Angesichts des drastisch gestiegenen Ölpreises verkauften sich vor allem Pickups und Geländewagen extrem schlecht.

Der Unterschied zwischen den beiden Konzernen wird auch beim Gewinn deutlich: Toyota gilt als hoch profitabel. GM fährt dagegen seit Jahren Milliardenverluste ein.

 

wal/Reuters/dpa/AP

 

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 07.08.08 19:03 Beitrag Nr.: 141.911 Weitere Beiträge
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Toyota erleidet Gewinneinbruch

Dramatischer Rückschlag für Toyota: Die Gewinne des japanischen Autoherstellers gingen im ersten Quartal um 28 Prozent zurück. Nach General Motors und Ford legt damit ein weiterer Branchenprimus eine desaströse Bilanz vor.

 

Tokio - Der Rückgang der Überschüsse ist schmerzhaft - aber immerhin niedriger als erwartet: Bei Toyota brach der operative Gewinn im ersten Quartal um 39 Prozent auf umgerechnet 2,44 Milliarden Euro ein, wie das Unternehmen in Tokio bekanntgab.

 


Der Überschuss sank um 28 Prozent auf gut 2,09 Milliarden. Der Umsatz ging in dem im Juni endenden Quartal um 4,7 Prozent auf umgerechnet rund 36 Milliarden zurück.

 

Als Gründe für den Gewinneinbruch nannte der japanische Automobilhersteller das nachlassende US-Geschäft, gestiegene Rohstoffpreise und Materialkosten sowie den im Vergleich zum Dollar starken Yen, der das Exportgeschäft beeinträchtige.

Immerhin: Der Gewinneinbruch, der vor allem auf Rückgänge in den USA zurückzuführen ist, fiel weniger stark aus als von Analysten angenommen. Für das Gesamtjahr hielt der Konzern daher trotz reduzierter Absatzerwartung an seiner Gewinnprognose fest.

 

Toyota strebt 2008/2009 einen Betriebsgewinn von 1,60 Billionen Yen an. Dies wäre ein Rückgang von rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr - und der erste Gewinnrückgang bei Toyota seit 2002.

Vor Toyota hatten schon zahlreiche andere Autohersteller mit drastischen Umsatzeinbußen zu kämpfen: Die Opel-Konzernmutter GM hatte zuletzt einen Quartalsverlust von mehr 15 Milliarden Dollar angehäuft (mehr...). Ford fuhr im Frühjahr einen Verlust von 8,7 Milliarden Dollar ein (mehr...).

Aus Sicht des Experten Ferdinand Dudenhöffer werden die Automärkte in Westeuropa, Nordamerika und Japan mittelfristig nicht aus der Krise kommen (mehr...).

 

 

Für Westeuropa erwartet der Experte 2008 einen Absatz von rund 14 Millionen Autos - das wäre der niedrigste Wert seit elf Jahren. Der weltweit größte Automarkt USA fällt nach Dudenhöffers Prognose in diesem Jahr mit 14,5 Millionen Verkäufen auf das niedrigste Niveau seit dem Jahr 1993. Werksschließungen seien künftig auch in Europa nicht ausgeschlossen.

ssu/AP/AFP/dpa/Reuters

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 28.08.08 20:41 Beitrag Nr.: 143.647 Weitere Beiträge
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Konjunkturflaute bremst Toyotas Expansionspläne

 

28. August 2008, 13:15 Uhr

Der führende japanische Autobauer Toyota hat seine Verkaufsprognose für 2009 wegen der schwächelnden Nachfrage in Nordamerika gesenkt. Die Konjunkturflaute und hohe Benzinpreise torpedieren zudem die ehrgeizigen Wachstumspläne des japanischen Konzerns.

 

Der größte Autobauer der Welt hat sich von seinem Ziel verabschiedet,im kommenden Jahr als erster Konzern der Branchengeschichte mehr als zehn Millionen Wagen zu verkaufen. Der Pessimismus des Branchenprimus warf ein Schlaglicht auf die wachsenden Probleme der gesamten Branche. In ganz Europa trennten sich Anleger deshalb von Auto-Aktien.

 

Toyota peilt 2009 nun den Verkauf von 9,7 Millionen Fahrzeugen an – nach bislang 10,4 Millionen. In den USA und Kanada dürften sich der Prognose zufolge 2009 nur 2,7 Millionen Menschen für ein neues Auto aus dem Hause Toyota entscheiden und damit zehn Prozent weniger als bislang angenommen. Seine Europa-Prognose stutzte Toyota um 150.000 Fahrzeuge.

Um zu verhindern, dass sich unverkaufte Autos bei den US-Händlern stapeln, wird Toyota die Produktion von Geländewagen dort für drei Monate stilllegen. Stattdessen will sich der Konzern auf sparsame Pkw konzentrieren und etwa die Produktion seines erfolgreichen Hybrid-Fahrzeugs Prius ausbauen.

 

Bereits im vergangenen Monat hatte Toyota sein globales Absatzziel für dieses Jahr auf 9,5 Millionen heruntergeschraubt. Dies würde bedeuten, dass Toyota nur ein Prozent mehr Autos verkaufen kann als im vorigen Jahr. Weil die großen US-Rivalen noch mit viel größeren Problemen zu kämpfen haben, dürfte Toyota in diesem Jahr dennoch mehr Autos absetzen als General Motors.

 

Die neue Prognose von Toyota signalisierte, dass auch den europäischen Herstellern neue Probleme drohen. „Die Nachricht von Toyota drückt die ohnehin düstere Stimmung für den Autosektor zusätzlich“, sagte ein Händler. Autoaktien gehörten deshalb an Europas Börsen zu den größten Verlierern. In Frankfurt büßten Daimler-Papiere rund zwei Prozent ihres Wertes ein, auch BMW-Titel gaben nach. An der Pariser Börse verloren Renault zwischenzeitlich fast drei Prozent, in Mailand fielen Fiat um gut ein Prozent.

Reuters/phj

 

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