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Markus Fugmann: 16.05.08 11:41 Marktausblick vom 16.05.08 |
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Norbert Lohrke: 16.05.08 08:57 New Economy, Old Economy |
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Markus Fugmann: 15.05.08 11:47 Marktausblick vom 15.05.08 |
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#65424 von Zahlenfee | Erstellt am: 04.12.07 22:08:27 | Beitrag Nr.: 65424 | Weitere Beiträge |
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Der Stahlkocher hat das gehalten, was er versprochen hat. Er hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Rekordgewinne eingefahren. Gut, aber nicht gut genug für die Börse.
Die Aktien knicken um über fünf Prozent ein. Denn der Stahlkonzern blieb Überraschungen schuldig. Die Stahlnachfrage war groß in diesem Jahr, deshalb konnte ThyssenKrupp auch höhere Preise durchsetzen. Davon hat der Konzern profitiert. Das Vorsteuerergebnis zog um 27 Prozent an auf 3,3 Milliarden Euro. Abgezogen ist hier eine Kartellstrafe im Aufzuggeschäft, die den Konzern knapp 500 Millionen Euro kostete. Analysten von Sal. Oppenheim hatten aber beim Vorsteuerergebnis mehr erwartet. Ohne Sondereffekte lag das Ergebnis bei 3,79 Milliarden Euro. Der Umsatz verbesserte sich von 47,1 Milliarden Euro auf 51,7 Milliarden Euro. Beim Gewinn je Aktie verzeichnete das Unternehmen einen Anstieg um rund ein Drittel auf 4,30 Euro. Diese 30 Prozent mehr bekommen Anleger gutgeschrieben. Die Dividende wird von einem Euro auf einen Euro 30 erhöht. Die Ausschüttungsquote liegt damit bei 30 Prozent. Das soll auch für die Zukunft ein Richtwert sein.
Alles wie erwartet – so der Kommentar von Börsianern. Die Erhöhung der Dividende hat ebenfalls den Prognosen entsprochen. Es gab aber auch Kritik: "Der Umsatzausblick könnte etwas besser sein", hieß es. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der größte deutsche Stahlkonzern bei Erlösen von rund 53 Milliarden Euro ein Vorsteuerergebnis vor wesentlichen Sondereffekten von über drei Milliarden Euro. Also weniger als in diesem Jahr. Bremsspuren könnte es bei der Edelstahlsparte geben. ThyssenKrupp rechnet hier mit einem deutlichen Ergebnisrückgang. Bei der Stahlsparte dürfte das Niveau gehalten werden.
Zukunft für Stahlkocher ungewiss
ThyssenKrupp-Chef Ekkehard Schulz ist zuversichtlich, dass er bei den Stahl-Abnehmern weiter höhere Preise durchsetzen kann. Die Meinungen über die Aussichten für die Branche gehen aber weit auseinander. Einige Experten rechnen mit einem anhaltenden Boom, angesichts der weiter steigenden Nachfrage aus China, Indien, Russland oder der Türkei. Andere betonen dagegen die Risiken. Die Rohstoffpreise dürften auch 2008 deutlich stiegen, während die Nachfrage nach Stahl aus Europa wegen des teuren Euros sinken sollte, schreibt etwa Analyst Jeffrey Largey von JP Morgan. Das dürfte die Margen von Stahlunternehmen im kommenden Jahr kräftig unter Druck setzen.