Da fehlt der Rest...
Lieber Aktienfreund,
immer wieder werden wir gefragt: Ist es überhaupt seriös, in Krisenzeiten sprich Bärenmärkten einzelne Aktien zu empfehlen? Hinter dieser Frage steckt die leidvolle Erfahrung vieler Anleger, dass bei schlechter Börse einfach alles in den Keller geht, ob nun fundamental berechtigt oder nicht. Trotzdem ist aber natürlich die Ertragskraft der allermeisten Unternehmen nicht mit der Entwicklung an den Aktienmärkten korreliert. Und deshalb ist die Empfehlung von Einzelwerten auch unabhängig von der allgemeinen Börsenlage zu treffen!
Allerdings ist es auch richtig, dass viele Experten, ja selbst die Vorstände von Unternehmen, eine Eintrübung der operativen Entwicklung oft gar nicht oder mindestens viel zu spät erkennen. Um hier nicht das Nachsehen zu haben, folgen viele Anleger deshalb lieber dem allgemeinen Börsentrend.
Deshalb ist es auch so ungewöhnlich, wenn man im Bärenmarkt wie mit
SMT Scharf auf eine Aktie trifft, die sich nicht nur dem allgemeinen Abwärtstrend entziehen kann sondern sage und schreibe sogar kurz vor dem Ausbruch nach oben steht. Auslöser sollte hier die Hauptversammlung am 10.04.2008 sein, auf der u.a. eine Dividendenausschüttung von EUR 0,70 je Aktie beschlossen wird. Dies entspricht einer fetten Bruttodividendenrendite von fast 6,5%, die sich vermutlich viele Anleger in eher mageren Börsenzeiten nicht entgehen lassen werden.
SMT Scharf aus dem westfälischen Hamm ist Weltmarktführer für Schienentransportsysteme zum Untertageeinsatz in Bergwerken und kommt ursprünglich aus dem RAG-Konzern. Doch während sich der Steinkohlebergbau in Deutschland seinem Ende neigt, nimmt er insbesondere in den Emerging Markets Indien und China einen geradezu dramatischen Aufschwung. Trotz aller Umweltbedenken lässt sich der Energiehunger dieser Länder kostengünstig nur über eine Ausweitung der Kohleförderung stillen – und Kohle ist dort mehr als ausreichend vorhanden.
SMT Scharf hat den Hebel rechtzeitig herum gelegt und setzt inzwischen drei Viertel seines Umsatzes von gut EUR 51 Mio. im Ausland um. Alleine in 2007 ist damit die Exportquote um fast 50% gestiegen! Die Chancen stehen also wirklich gut, dass
SMT Scharf den Wettlauf mit der Zeit bis zum voraussichtlichen Ende der Kohleförderung in Deutschland ab 2018 für sich entscheiden wird.
Trotzdem ist die Börse bisher skeptisch geblieben und bezahlt aktuell gerade einmal das Achtfache der 2008er-Gewinnschätzungen der Analysten. Bei diesem Schnäppchenpreis ist es u.E. aber sehr wahrscheinlich, dass der Dividendenabschlag schon kurzfristig wieder aufgeholt werden wird. Die
SMT Scharf Aktie eignet sich nach unserer Meinung damit mindestens als kurzfristiger Kauf mit Blick auf die Dividende. Aber auch die längerfristigen Perspektiven erscheinen uns angesichts kontinuierlich steigender Zukäufe von Bergbauequipment durch die Minen- und Grubenbetreiber weit überdurchschnittlich. Wir nehmen deshalb
SMT Scharf auf unsere Beobachtungsliste und werden weiter berichten.
Ihr MIDAS Research Team