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Forum > Sonstige Branchen > Ackermann warnt vor neuen Schockwellen

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DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 25.07.2008 19:55)
Letzter Kurs: 58,65 EUR WKN: 514000 DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: -0,54 EUR Symbol: DBK
Veränd. in %: -0,91 % ISIN: DE0005140008
Volumen 41.353 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 0,000 Ask 0,000
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Thema: Ackermann warnt vor neuen Schockwellen

Thema Nr. 45369  
Thema eröffnet von:  Baerlexa Beiträge: 98 Bewertung (1):
am: 08.02.08 17:47 Gelesen gesamt: 916    
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Von  Baerlexa Erstellt am: 08.02.08 17:47 Beitrag Nr.: 110.565 Weitere Beiträge
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Während Konkurrenten der Deutschen Bank Milliarden versenkt haben, ist das größte deutsche Geldhaus gut durch die Finanzkrise gekommen. Sogar neue Jobs wurden geschaffen. Doch Bankchef Ackermann glaubt nicht, dass die Branchenkrise bereits überstanden ist.

 

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann sieht durch die Schwierigkeiten der US-Kreditversicherer neue Belastungen auf die Finanzbranche zukommen. Die derzeitigen Probleme bei den Anleihenversicherern könnten für die Finanzmärkte zu einem „Tsunami“ vergleichbar mit der Krise am US-Immobilienmarkt werden, sagte Ackermann dem Fernsehsender „Bloomberg TV“. Er gehe davon aus, dass die Kreditkrise noch sechs bis neun Monate anhalte. Seit dem Sommer halten Turbulenzen am Markt für zweitklassige US-Hypothekenkredite weltweit die Finanzbranche in Atem.

 

weiter hier:

http://www.welt.de/wirtschaft/article1641405/Acker...

 

Von  Zuchtbulle Erstellt am: 21.02.08 14:29 Beitrag Nr.: 119.484 Weitere Beiträge
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Deutsche Bank: Sensationell gutes Geschäftsjahr 2007

Eine wahre Sensation ist der Deutschen Bank (WKN 514000, Aktien-Kürzel DBK, ISIN DE0005140008) gelungen. Der Banken-Konzern konnte allen Befürchtungen zum Trotz seinen Gewinn 2007 auf 6,5 Mrd. Euro bzw. 13,05 Euro pro Aktie steigern. Die Dividende soll von 4 auf 4,50 Euro erhöht werden. Die Bank bekräftigte auch das Ziel von 8,4 Mrd. Euro Vorsteuergewinn (2007: 8,7 Mrd. Euro) für 2008.
Aus unserer Sicht ist der fundamental günstig bewertete Finanzwert weiterhin sehr interessant. Angesichts der aktuell sehr negativen Stimmung gegenüber Banken ist die Aktie völlig 'out'. Für langfristig orientierte Anleger bietet dies eine schöne Kaufchance.

Quelle: Der Spekulant

 

Von  Neitka Erstellt am: 04.03.08 13:03 Beitrag Nr.: 125.036 Weitere Beiträge
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Kundenansturm bei der Deutschen Bank in Berlin

2007 erfolgreichstes Jahr

Sebastian Wolff

BERLIN. Die Deutsche Bank hat in Berlin im vergangenen Jahr einen gewaltigen Kundenansturm verzeichnet und damit das erfolgreichste Jahr ihrer Geschichte erlebt: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Privat- und Geschäftskunden in der Hauptstadt um über 33 000 auf insgesamt nun 630 000. Das entspricht einem Anstieg der Kundenzahl um rund sechs Prozent. "Wir sind sowohl im Anlage- als auch im Kreditgeschäft kräftig gewachsen", sagte der Leiter der Region Berlin von Deutschlands größtem Geldhaus, Martin Karehnke, gestern in Berlin.

Es sei gelungen, Wettbewerbern Marktanteile abzujagen - obwohl diese (mit Ausnahme der Sparkassen) im Gegensatz zur Deutschen Bank kostenlose Girokonten anbieten. Das Volumen der von Kunden angelegten Gelder erhöhte sich um über 15 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro: "Die Kunden trauen uns gerade in unsicheren Zeiten wie diesen eine besondere Kompetenz zu", sagte Karehnke. "Unsere globale Stärke kommt hier voll zum Tragen, denn wir können den Kunden Produkte anbieten, die andere nicht haben." Im Kreditbereich habe die Bank in Berlin um 5,4 Prozent auf knapp 2,4 Milliarden Euro zugelegt. Die Zahl der Geschäftskunden sei um 650 auf 77 850 gestiegen. Auch im Geschäft mit den Super-Reichen, dem Private Wealth Management, laufen die Geschäfte glänzend: In der Sparte betreut die Bank in Berlin 2,5 Milliarden Euro, die sich auf etwa 250 Kunden, meist wohlhabende Familien, verteilen.

Berliner Zeitung,

04.03.2008

 

Von  wirthsald Erstellt am: 04.03.08 13:30 Beitrag Nr.: 125.037 Weitere Beiträge
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Deutsche Bank plant Einstieg bei Delhi Stock Exchange - Presse


DJ Deutsche Bank plant Einstieg bei Delhi Stock Exchange - Presse

BANGALORE/FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Bank AG ist angeblich an einem Einstieg bei der Delhi Stock Exchange (DSE) interessiert. Wie die indische Zeitung "Economic Times" am Dienstag unter Berufung auf einen Mitarbeiter der Deutschen Bank berichtet, wird das Frankfurter Institut vermutlich noch bis Ende März 5% des nicht börsennotierten Unternehmens übernehmen. Ein Sprecher der Deutschen Bank in Frankfurt wollte den Bericht nicht kommentieren.

Sollte die DAX-Konzern tatsächlich mit 5% bei DSE einsteigen, wäre er nach verschiedenen Beteiligungsgesellschaften der vierte ausländische Investor. Nach indischen Presseinformationen halten in- und ausländische Investoren bereits mehr als 50% des Grundkapitals der DSE.

Die DSE hat sich Ende August für ausländische Investoren geöffnet und 15% des Grundkapitals an ausländische Beteiligungsgesellschaften verkauft. Ausländische Investoren können sich jeweils mit maximal 5% beteiligen.

Eine Beteiligung aus Deutschland gibt es bereits bei der Börse Bombay. Die Deutsche Börse kündigte Mitte Februar den Kauf von 5% des Grundkapitals der Bombay Stock Exchange für 42,7 Mio EUR an.

 

Von  wirthsald Erstellt am: 04.03.08 13:38 Beitrag Nr.: 125.038 Weitere Beiträge
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Ackermann fordert Rat der Weisen für Finanzmärkte


Image

HAMBURG (AWP International) - Eine Art globalen Sachverständigenrat zur Begutachtung der internationalen Finanzmärkte hat der Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann in einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" gefordert. "Eine Gruppe weiser Männer und Frauen, die etwa im Rahmen des Internationalen Währungsfonds die Entwicklung an den Finanzmärkten beobachten und bei Gefahr im Verzug Alarm schlagen", schlug Ackermann vor. Unter Bezug auf die Bankenkrise sagte er: "Hätte zwölf Monate vorher eine unumstrittene Autorität gesagt: Macht bei diesem Kreditgeschäft jetzt mal langsamer und beurteilt die Risiken neu, wäre sicher manches anders gekommen."

Wenig hält der Deutsche-Bank-Chef dagegen vom Vorschlag der Bundesbank, die Banken sollten künftig einen Teil der Kredite in den Büchern halten müssen, um sie besser kontrollieren zu können: "Das würde das Wachstum des Kreditgeschäfts erheblich verlangsamen und damit die ganze Volkswirtschaft beeinträchtigen."

Die derzeitige Diskussion über Managergehälter, Steuerhinterziehung und Jobabbau zeichnet nach Ansicht von Ackermann ein "Zerrbild der Wirtschaft". Den Vorwurf, viele Manager hätten sich vom normalen Leben entfernt, hält Ackermann für ein Klischee: "Jüngst habe ich ein Foto von Oskar Lafontaines Villa gesehen: Der lebt wesentlich prunkvoller als ich. Wird dem je vorgehalten, dass er sich vom normalen Leben entfernt hat?"

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 10.03.08 09:55 Beitrag Nr.: 125.751 Weitere Beiträge
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8. März 2008, 14:19 Uhr Verdacht der Vorteilsgewährung

Ermittlungen gegen Josef Ackermann

Wegen des Verdachts der Vorteilsgewährung an einen Ex-Staatssekretär hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann eingeleitet. Konkret geht es um eine Bundesbürgschaft für einen Kredit an das russische Unternehemen Gazprom. Die Bank sieht dahinter einen Rachefeldzug Leo Kirchs.

Image Foto: dpa/Pool Das berühmteste Ackermann-Bild. Mit einem

Victory-Zeichen scherzt er vor Beginn des Mannesmann-Prozesses 2006 im Gerichtssaal. Viele werteten diese Geste als arrogant, Ackermann bereute sie später. Image Ermittlungen gegen Josef Ackermann: Die Berliner Staatsanwaltschaft prüft, ob sich der Deutsche-Bank-Chef der Vorteilsgewährung schuldig gemacht hat. Das Ermittlungsverfahren sei auf der Grundlage einer Privatanzeige eingeleitet worden, sagte ein Behördensprecher. Darin werde Ackermann der Vorteilsgewährung an den Ex-Finanzstaatssekretär und heutigen Deutsche-Bank-Berater Caio Koch-Weser beschuldigt, sagte der Sprecher und bestätigte damit einen Bericht des „Handelsblatts“. Die Deutsche Bank nannte den Medienunternehmer Leo Kirch als Urheber der Anzeige und sprach von einem Rachefeldzug. Die Staatsanwaltschaft wollte auf Nachfrage nicht bestätigen, dass die Anzeige von Kirch stammt. Der Sprecher sagte lediglich, die Anzeige habe zu einem Anfangsverdacht gegen Ackermann geführt.

Bei der Deutschen Bank hieß es, die Anschuldigungen seien unbegründet: „Wir haben volles Vertrauen in die Arbeit der Ermittlungsbehörden und gehen davon aus, dass auch die weiteren Ermittlungen rasch erneut die Haltlosigkeit aller Vorwürfe zeigen werden“, sagte ein Sprecher.

Hintergrund des Streits ist eine umstrittene Bundesbürgschaft für einen Milliardenkredit der Deutschen Bank an den russischen Energiekonzern Gazprom: Der damalige Staatssekretär Koch-Weser zeichnete die Absicherung des Darlehens durch den Bund im Oktober 2005 ab. Wenige Wochen später verkündete die Deutsche Bank, dass sie Koch-Weser als nichtoperativ tätigen Managing Director einstellen werde. Oppositionspolitiker kritisierten damals, Koch-Weser wechsele zu einem Institut, das von Aufträgen der rot-grünen Regierung profitiert habe. Der ehemalige Staatssekretär im Finanzministerium habe bei der Auftragsvergabe eine wichtige Rolle gespielt. Bei den aktuellen Ermittlungen geht es um die Frage, ob Ackermann dem Staatssekretär für die Bundesbürgschaft eine Gegenleistung in Aussicht stellte. Dem „Handelsblatt“ zufolge dürfte das Verfahren gegen den Manager bald eingestellt werden, weil es keine Zeugen von Gesprächen zwischen Ackermann und Koch-Weser zu dem Thema gibt.

„Verfahren beruht auf formaler Beschwerde von Kirch“

Ein Sprecher der Deutschen Bank sagte, die Wiederaufnahme des Ermittlungsverfahrens beruhe „auf einer formalen Beschwerde von Herrn Kirch“, nachdem die Ermittlungen schon im Sommer des vergangenen Jahres mangels jeden Tatverdachts eingestellt worden seien. Er sprach von einem Rachefeldzug des Medienunternehmers gegen die Deutsche Bank, mit dem dieser „von seinem unternehmerischen Scheitern ablenken“ wolle. Kirch strengt seit Jahren immer neue Verfahren gegen die Deutsche Bank an und fordert hohen Schadenersatz von dem Institut. Nach seiner Überzeugung war es Ex-Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer, der ihn mit öffentlichen Zweifeln an seiner Kreditwürdigkeit Anfang 2002 um seine Firma brachte. Der Sprecher Leo Kirchs war am Samstag zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. AP/cor

 

Von birgit schiemann Erstellt am: 11.03.08 19:51 Beitrag Nr.: 125.970 Weitere Beiträge
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Deutsche Bank strong buy


Der Analyst der SEB, Manfred Jakob, stuft die Aktie der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) mit "strong buy" ein.

Die Deutsche Bank habe 2007 trotz der schweren Kapitalmarktkrise für das Gesamtjahr ein Rekordergebnis in Höhe von 6,5 Mrd. EUR (+7%) bzw. vor Steuern von 8,7 Mrd. EUR (+5%) eingefahren und damit die eigenen Erwartungen übertroffen. Der ehemalige Mittelfristplan habe 8,4 Mrd. EUR vor Steuern per Ende 2008 gelautet. Ein starkes Ergebnis habe PCAM (Privatkundengeschäft und Asset Management) vorgelegt. Überrascht habe vor allem der Provisionsüberschuss, der im Jahresvergleich um 9,7% auf 12,29 Mrd. EUR angezogen habe. Der Zinsüberschuss sei um 26% auf 8,85 Mrd. EUR geklettert, was im Rahmen der Erwartungen gelegen habe. Der Handelsüberschuss habe mit lediglich 897 Mio. EUR (nach 2,27 Mrd. EUR) enttäuscht. Sondererlöse aus Beteiligungsverkäufen (z.B. Linde- und Allianzaktien, US-Immobilien) hätten einen Ergebniseinbruch verhindert.

Der ROE vor Steuern für 2007 liege mit 29% bzw. 26% ohne Sondereffekte (Vj. 33%) klar über der Zieldefinition (25%) und die Cost/Income-Ratio unverändert bei 70%. Insgesamt habe die Deutsche Bank in Q4 nur 50 Mio. EUR abgeschrieben, die im Bereich Leveraged-Finance angefallen seien. Dagegen seien keine Abschreibungen mehr in den Bereichen Subprime, CDO’s und verbriefte Wohnungsbaukredite angefallen (entgegen Befürchtungen). Starkes Wachstum habe es bei PCAM, z.B. Nettomittelzuflüsse von 13 Mrd. EUR (Q4) bzw. von 59 Mrd. EUR (2007) gegeben. Die Dividende werde um 12,5% auf 4,50 EUR erhöht, was leicht oberhalb der Erwartungen gelegen habe.

Positiv anzumerken sei, dass trotz des Gewinnrückgangs in Q4 (vor Steuern -25% auf 1,44 Mrd. EUR, netto -48% auf 953 Mio. EUR) das gesamte Ergebnis hochwertig sei. Insbesondere im Vergleich zu vielen internationalen Häusern und vor dem Hintergrund der sich im Jahresverlauf verschärften Finanzkrise habe die Deutsche Bank eine gute Bilanz vorgelegt. In vielen wichtigen Geschäftsfeldern habe das Haus dabei Marktanteile hinzugewonnen.

Bei PCAM würden die Analysten das solide Wachstum, das starke kundengetriebene Geschäft und die netto hohen Mittelzuflüsse positiv werten. Teilbereiche bei CIB (Corporate and Investment Banking) hätten ein gutes Geschäft aufgewiesen: Z.B. habe sich das Segment Global Transaction Banking als ein Wachstumstreiber (Erträge +16% auf 2,6 Mrd. EUR, Gewinn vor Steueren +30% auf 950 Mio. EUR) entwickelt. Die Erträge aus dem Verkauf und Handel von Wertpapieren hätten mit 13 Mrd. EUR beinahe den Rekordstand des Vorjahres erreicht.

Positiv sei ebenfalls das gute Risikomanagement. Ackermann habe nie zu viel versprochen, denn in Q4 hätten netto keine weiteren Abschreibungen vorgenommen werden müssen. Die Deutsche Bank habe eine flexible Kostenstruktur.

Negativ anzumerken sei, dass in Q4 die Risikovorsorge um 200 Mio. EUR aufgestockt worden sei. Die nachlassende Wirtschaftsdynamik in allen Ländern könnte zu nachgebenden Erträgen führen. Ein wider Erwarten stärkeres Ausweiten der Finanzkrise auf andere Bereiche (was zuletzt im Markt "gespielt" werde) könnte zu weiteren Gewinnrevidierungen führen.

Die Deutsche Bank habe in einem schwierigen Umfeld eine starke Bilanz hingelegt und in einigen Bereichen Marktanteile ausgebaut. Die Aktie sei zwar günstig bewertet, aber der 2008er Gewinn dürfte wegen der moderateren Konjunkturentwicklung etwas zurückgehen.

Die Analysten der SEB stufen die Aktie der Deutschen Bank mit "strong buy" ein. Das Kursziel werde von 116 EUR auf 106 EUR reduziert.

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 13.03.08 22:35 Beitrag Nr.: 126.239 Weitere Beiträge
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Regierung prüft offenbar Klage gegen die Deutsche Bank

Berlin - Die Bundesregierung strebt nach einem Magazinbericht eine Klage gegen die Deutsche Bank an wegen des Verkaufs schlecht gesicherter US-Hypothekenkredite. "Wir ermuntern KfW und IKB, entsprechende Klagen gegen die Deutsche Bank sowie die anderen Verkäufer von Subprime-Anleihen anzustreben", zitierte der "Spiegel" in einem Vorabbericht vom Sonnabend einen namentlich nicht genannten Vertrauten von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU). Auch die Bankenaufsicht BaFin prüfe, ob derartige Klagen berechtigt seien. Der Deutschen Bank werde vorgeworfen, der IKB US-Hypothekendarlehen verkauft zu haben, als sie selbst schon auf einen Werteverfall dieser Papiere spekuliert habe, hieß es.

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Vom Bundeswirtschaftsministerium war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Auch Deutsche Bank, IKB und KfW wollten zu dem Bericht nicht Stellung nehmen. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hatte derartige Vorwürfe in der Vergangenheit allerdings wiederholt zurückgewiesen.

 

Die Mittelstandsbank IKB muss wegen der faulen Hypothekenkredite mit Milliardensummen gestützt werden. Sie gehört zu 43 Prozent der staatlichen KfW-Bankengruppe. Glos ist Chef des Verwaltungsrates der KfW. rtr

Aus der Berliner Morgenpost vom 10. März 2008

 

Von  MIDAS Erstellt am: 14.03.08 11:00 Beitrag Nr.: 126.264 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 126239 von Baerlexa - 13.03.08 22:35:12 Uhr

morgen

das sind schlechte Nachrichten, wir waren so im Aufwind aber nun werden einige nervöser werden. Ich mache mir über den Ausgang echt Sorgen.

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 18.03.08 10:27 Beitrag Nr.: 126.627 Weitere Beiträge
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Ackermann ruft Regierungen zur Hilfe - Finanzmärkte fiebern Fed-Entscheidung entgegen Kapitulation vor der Krise: Deutsche-Bank-Chef Ackermann glaubt nicht mehr an die Selbstheilungskräfte des Marktes. Er fordert Regierungen und Zentralbanken zu gemeinsamem Handeln auf. Die Börsen warten auf die Entscheidung der US-Notenbank - die den Leitzins erneut drastisch senken könnte.Washington/Frankfurt am Main - Es ist ein bitteres Eingeständnis: Angesichts der internationalen Turbulenzen glaubt Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann nicht mehr an die Selbstheilungskraft der Finanzmärkte. Die Versorgung mit Liquidität reiche als Maßnahme nicht aus, sagte Ackermann. Die Regierungen müssten Einfluss nehmen auf die Märkte. Er rief deshalb zu einer gemeinsamen Aktion von Regierungen, Zentralbanken und Banken auf, um das Vertrauen in die globalen Finanzmärkte wiederherzustellen.

Auch der Chefvolkswirt der Deutschen Bank Image, Norbert Walter, sieht kein schnelles Ende der Finanzkrise. "Vor Ende 2009 werden die Turbulenzen nicht zu Ende sein", sagte er den Dortmunder "Ruhr Nachrichten". "Wir brauchen die Neuordnung und eine Neubesinnung auch bei den Regulatoren der Finanzmärkte", fügte Walter hinzu. Die Hoffnung auf ein Ende der Finanzkrise sei "verfrüht" gewesen. "Die Ereignisse in den USA und ihre Auswirkungen auf das Vertrauen der Anleger sind zu gewichtig", erklärte er.

 

Angesichts der Turbulenzen berät die amerikanische Notenbank (Fed) heute über eine weitere Zinssenkung. Es wird für möglich gehalten, dass die Fed ihren Leitzins von zurzeit 3,0 auf 2,0 Prozent senken könnte. Dies wäre der niedrigste Stand seit Ende 2004. "Die Fed ist in höchster Alarmstimmung", sagte der Chefvolkswirt des Finanzportals economy.com, Mark Zandi. Dies erlebe man höchstens einmal in einem Vierteljahrhundert. "Dies ist eine sehr ungewöhnliche Zeit."

 

"Kredithebel gewaltig zurückfahren"

Der Chefvolkswirt des Allianz/Dresdner-Bank-Konzerns, Michael Heise, rechnet damit, dass die anhaltende Krise zu einer tiefgreifenden Neustrukturierung im Finanzsystem führen wird. "Wir müssen damit rechnen, dass eine nachhaltige Bereinigung und Konsolidierung im Finanzsystem stattfindet", sagte Heise der "Berliner Zeitung" mit Verweis auf den Notverkauf der US-Investmentbank Bear Stearns. "Die Kredithebel, die im Finanzsystem in den letzten Jahren entstanden sind, werden gewaltig zurückgefahren." Gestern Abend hatten sich US-Notenbankpräsident Ben Bernanke, Finanzminister Henry Paulson und der New Yorker Börsenchef Christopher Cox mit US-Präsident George W. Bush getroffen, um über die Finanzkrise zu beraten. Die USA hätten die Situation im Griff, sagte Bush anschließend im Weißen Haus - obwohl nach dem Notverkauf der Investmentbank Bear Stearns an JPMorgan Chase die Sorge vor weiteren Bankenzusammenbrüchen wächst.

Bush lobte vor allem die Maßnahmen der US-Notenbank zur Stabilisierung der Finanzmärkte. Die Fed hatte bei einer Krisensitzung am Sonntagabend ein Maßnahmenpaket zur Beruhigung der Finanzmärkte beschlossen. Die Börsen reagierten nervös auf die Aktion: In Asien und Europa kam es zu panikartigen Abschlägen. Euro, Gold und Rohöl erreichten erneut Rekordstände. Die Fed wird heute erneut über eine Zinssenkung beraten.

 

Kritik an Bushs Wirtschaftspolitik

In den USA wächst allerdings die Kritik an der Wirtschaftspolitik von Präsident Bush. "Die jüngsten Maßnahmen der Notenbank verschieben offenbar große Risiken zu den Steuerzahlern", sagte der Mehrheitsführer der Demokraten im Senat, Harry Reid. Die beiden Präsidentschaftsbewerber Hillary Clinton und Barack Obama warfen Bush außerdem vor, nicht genug zu tun, um die Bedingungen für die allgemeine Wirtschaftsentwicklung zu verbessern.Die asiatischen Aktienmärkte reagierten nach den Kurseinbrüchen des Vortags verhalten und präsentierten sich uneinheitlich. Besonders durch die jüngsten Bankenturbulenzen gebeutelte Finanzwerte gaben der Börse in Tokio Auftrieb. Andere Handelsplätze kämpften dagegen nach wie vor mit Verlusten. Händler erklärten das Plus in Japan auch mit Hoffnungen, die Fed werde bei ihrer heutigen Sitzung kräftig den Geldhahn aufdrehen. In Asien wurde mit einer Leitzinssenkung von bis zu 100 Basispunkten auf dann zwei Prozent gerechnet.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 1,5 Prozent fester bei 11.964 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index beendete den Handel 1,22 Prozent im Plus bei 1163 Zählern. Auch die Aktienmärkte in Südkorea und Taiwan wiesen Gewinne aus. An den Börsen von Hongkong und Singapur gaben die Hauptindizes dagegen nach, in Shanghai kam es gar zu regelrechten Panikverkäufen.

 

sam/dpa/AP/ddp/dpa-AFX/Reuters

 

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