Banner Rotation

Login

Login   

Kolumnen

mehr...
Norbert Lohrke: 05.12.08 07:21 Verhaltensanomalien in...
 Renditetrader: 04.12.08 17:54 Beruhigung an den...
Markus Fugmann: 04.12.08 12:25 Marktausblick vom 04.12.08...

Börsenbrief des Tages

mehr...

Forum > Technologie > Solaraktien: welche? wie lange noch?

Forum wählen

Thema: Solaraktien: welche? wie lange noch?

Thema Nr. 6551  
Thema eröffnet von:  Grün Beiträge: 544 Bewertung (0):
am: 11.03.05 19:22 Gelesen gesamt: 31991    
Letzter Beitrag von:  breakevenpoint Gelesen heute: 0      
am: 20.04.07 13:58          
< 1 2 3 4 5 | 6 | 7 8 9 10 11 > »   Alle anzeigen
 
Bookmarken bei: Bookmarken bei Del.icio.us Bookmarken bei digg Bookmarken bei FURL Bookmarken bei reddit Bookmarken bei Feed Me Links Bookmarken bei Technorati Bookmarken bei Blogmarks Bookmarken bei Co.mments Bookmarken bei Yahoo My Web Bookmarken bei Newsvine Bookmarken bei Mr. Wong Bookmarken bei Ma.gnolia Bookmarken bei Stumble Upon Bookmarken bei Google Bookmarks Bookmarken bei RawSugar Bookmarken bei Squidoo

Themenbeitrag Nr.51

 
Von  Grün Erstellt am: 02.06.05 21:35 Beitrag Nr.: 8.602 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Nach der NRW-Wahl fielen die Aktien für erneuerbare Energien um bis zu 20 Prozent. Aber schon am Tag danach lagen sie wieder im Plus. Um die Haltung der heutigen Oppositionsparteien und wahrscheinlich ab Herbst 2005 der Regierungsparteien CDU/CSU und FDP zu erneuerbaren Energien zu verstehen, muss man sich - jenseits aller Aufgeregtheiten an der Börse und in Wahlkämpfen - folgende Fakten in Erinnerung rufen. 1). Das erste Einspeisegesetz für erneuerbare Energien, das weltweit verabschiedet wurde, gab es unter der Regierung Helmut Kohl ab 1.1.91. Dadurch begann der Siegeszug der Windräder in Deutschland - lange vor rot-grün. 2). Auf ihrer Sommer-Tournee 2004 hat Angela Merkel zweimal zwei Stunden mit dem Chef des größten deutschen Windkraftproduzenten Enercon, Aloys Wobben, gesprochen. Die wahrscheinliche Kanzlerkandidatin sagte danach: " Windenergie hat eine große Zukunft." Frau Merkel war besonders davon beeindruckt, dass Aloys Wobben ihr erklären konnte, dass schon in wenigen Jahren Windstrom durch neue Batterie-Technologien gespeichert werden kann. " Das hat mir als Physikerin gut gefallen" , meinte sie später. 3). Bei der Novellierung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) hat die CDU/CSU 2004 mehrheitlich dafür gestimmt, dass Solarstrom durch Photovoltaik besser vergütet wird. 4). Im Bundesrat haben mehrere CDU-regierte Länder für das EEG gestimmt. 5). Bauern wählen in Deutschland überwiegend konservativ. Die meisten Unions-Politiker setzen - schon aus wahltaktischen Gründen gegenüber den Bauern - auf hohe Vergütungen für Bio-Energie. 6). Mit Christian Wulff und Peter-Harry Carstensen stellt die CDU zwei Ministerpräsidenten, die seit langem überzeugte Verfechter der erneuerbaren Energien - hauptsächlich der Windenergie - sind. Die meisten Umweltminister der Union sind Anhänger der erneuerbaren Energieträger. Der umweltpolitische Sprecher der CSU, Josef Göppel, hat soeben in dem neuen Buch " Konjunktur durch Natur" » , das er zusammen mit dem CDU-Abgeordneten Joachim Pfeiffer herausgab, einen verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien gefordert. 7). Die CDU/CSU betont im kommenden Wahlkampf den Vorrang für neue zukunftsfähige Arbeitsplätze. Keine andere Wirtschaftsbranche kann - auch künftig - so viel neue Arbeitsplätze vorweisen wie die Branche der erneuerbaren Energien. Politik für erneuerbare Energien ist moderne Industriepolitik. Vielleicht gelingt es einer unionsgeführten Bundesregierung besser als rot-grün, den Zusammenhang von Umweltvorsorge und neuen Arbeitsplätzen zu verstehen und in Politik umzusetzen. Dagegen sprechen freilich die schon angekündigten längeren Laufzeiten für AKWs. AKWs vertragen sich schlecht mit dem forcierten Ausbau einer erneuerbaren Energiewirtschaft. 8). Im Ziel, bis 2010 etwa 12,5 Prozent des Stroms in Deutschland regenerativ zu erzeugen, sind sich rot-grün und die CDU/CSU schon seit Jahren einig. Ebenso bei der Reduktion von Treibhausgasen. Das geht aber nur mit Hilfe von immer mehr erneuerbaren Energien und besserer Energieeffizienz. Das Hauptproblem einer zukunftsfähigen Energiepolitik jenseits fossil-atomarer Energieträger sind die Abhängigkeiten der beiden großen Parteien von den alten Energieversorgern. Die SPD hängt dabei mindestens noch immer so sehr am Tropf der Kohlewirtschaft wie die CDU/CSU am Tropf der Atomwirtschaft. Des Einen Kohle ist des Anderen Atom. Allein die Grünen sind in der Energiefrage insgesamt zukunftsfähiger. Der Solarpolitiker Hermann Scheer war in der SPD oft so sehr in der Minderheit wie der Umweltpolitiker Klaus Töpfer in der CDU/CSU. Quelle: [URL]www.solarenergie.com[/URL]

 

Themenbeitrag Nr.52

 
Von  Grün Erstellt am: 03.06.05 14:41 Beitrag Nr.: 8.603 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Einschätzung interessant auch für die Solarbranche im Allgemeinen: SolarWorld kaufen (Independent Research) Der Analyst Robert Schramm von Independent Research empfiehlt im Rahmen seiner Ersteinschätzung, die Aktien von SolarWorld (Nachrichten) (ISIN DE0005108401/ WKN 510840) zu kaufen. Die Aktie konsolidiere derzeit nach den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfahlen und der darauffolgenden Ankündigung von Bundeskanzler Gerhard Schröder, die Neuwahlen auf den Herbst des laufenden Jahres vorziehen zu wollen. Die Analysten von Independent Research würden aber von einem Regierungswechsel keine Änderung der Förderung der Photovoltaik erwarten. So habe der umweltpolitische Sprecher der CDU/CSU-Franktion im Deutschen Bundestag am 30. Mai erklärt, dass die Union keine Abkehr von den regenerativen Energien verfolge. Der nächste Erfahrungsbericht des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsischerheit zum EEG stehe erst bis zum 31. Dezember 2007 an. Man gehe davon aus, dass bis dahin der Umsatzanteil des Auslandsgeschäfts bei SolarWorld deutlich angestiegen sei. Für 2004 habe diese Quote bei knapp 30% gelegen. Daher erwarte man ein deutliches Umsatz- und Ertragswachstum über 2005 hinaus. Für 2005 habe die Gesellschaft am 2. Mai ihre Wachstumsprognose von 40% bekräftigt. Demnach würden die Erlöse auf über 280 Millionen Euro und der Jahresüberschuss auf über 25 Millionen Euro anwachsen. Die Analysten von Independent Research würden für 2005 mit einem Umsatz von knapp 290 Millionen Euro und einem Jahresergebnis von über 30 Millionen Euro rechnen. Für 2006 rechne man dann mit einem Umsatz von 375 Millionen Euro und einem Jahresüberschuss von 39 Millionen Euro. Garant für dieses Wachstum solle ein massiver Kapazitätsausbau auf allen Wertschöpfungsstufen sein. Dazu sei die Gesellschaft wahrscheinlich in der Lage, eventuellen Margendruck in einzelnen Segmenten abzufedern. Daher rechne man für 2005 und 2006 mit einer EBIT-Marge von 17,6% bzw. 18,4%. Die Zahlen für das erste Quartal 2005 hätten diese Prognosen bestätigt. So sei der Umsatz auf 57,908 Millionen Euro gestiegen. Allerdings werde auch das zweite Quartal unvorhergesehen hinter dem Plan zurückbleiben. Dies sei auf Lieferschwierigkeiten von Zulieferern zurückzuführen. Durch diese Schwierigkeiten würden im Zellbereich zusätzliche Mengen an Wafern für den externen Verkauf zu Premiumpreisen frei. Diese würden das Quartalsergebnis positiv beeinflussen. Aus diesem Grund habe die EBIT-Marge 23,1% betragen. Der Periodenüberschuss habe im ersten Quartal bei 7,431 Millionen Euro oder 1,26 Euro je Aktie gelegen. Durch eine Kapitalerhöhung hätten sich die liquiden Mittel der Gesellschaft um 43 Millionen Euro erhöht. Diese sollten zum Ausbau des Geschäftsbereichs Silizium genutzt werden. Dies sei nach Ansicht der Analysten von Independent Research positiv zu werten, allerdings sei der Rohstoff derzeit der marktlimitierende Faktor. Das Unternehmen genieße in diesem Bereich mit einer Geschäftseinheit zum Zell- und Modulrecycling ein Alleinstellungsmerkmal. Zudem seien langfristige Lieferverträge mit den weltgrößten Siliziumherstellern abgeschlossen worden. Zudem arbeite das Unternehmen in einem Joint-Venture mit Degussa an einer eigenen Fertigung von Solarsilizium. Auf diesem Weg wolle die Gesellschaft das Ziel der Unabhängigkeit in der Lieferkette erreichen. Auf Basis eines DCF-Modells habe man einen fairen Wert der Aktie von 132,04 Euro ermittelt. Das Kursziel sehe man daher bei 132 Euro. Die Analysten von Independent Research empfehlen im Rahmen ihrer Ersteinschätzung, die Aktien von SolarWorld zu kaufen. Analyse-Datum: 03.06.2005

 

Themenbeitrag Nr.53

 
Von  Grün Erstellt am: 03.06.05 22:30 Beitrag Nr.: 8.604 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Ich glaube nicht, dass Anstieg von Ölpreis und Anstieg von Solaraktien unmittelbar miteinander zusammenhängen, dennoch: je höher der Ölpreis steigt, desto interessanter wird die Solarenergie. In der FAZ war heute folgendes zu lesen: Rohstoffe Öl und Ölwerte zeigen frische Dynamik 03. Juni 2005 Der Rohstoffboom sorgte im vergangenen Jahren für Furore in den Medien und für steigende Kurse bei den entsprechenden Aktien. Vor allem im Ölbereich. Denn der Ölpreis zog deutlich an und erreichte immer neue Höhen, bevor er zwischenzeitlich zum Teil deutlich korrigierte. Hintergrund solcher Korrekturbewegungen sind immer wieder einmal Gewinnmitnahmen spekulativer Anleger einerseits. Andererseits kommen zwischendurch auch regelmäßig Überlegungen auf, das Weltwirtschaftswachstum könne schwächer tendieren und indirekt zu einer nachlassenden Nachfrage nach Rohstoffen führen. Ölpreis hält sich im mittelfristigen Aufwärtstrend Trotz solcher „Interferenzen” hat sich der Ölpreis jedoch in seinem mittelfristigen Aufwärtstrend gehalten und zeigt seit Mitte Mai wieder eine gewisse Dynamik nach oben. Alleine am Freitag legt der Endloskontrakt des Brent-Futures etwas mehr als ein Prozent zu auf 52,94 Dollar je Barrel Nordseeöl und liegt damit noch acht Prozent unter seinem im April erreichten Rekordhoch. Hintergrund sind Befürchtungen, die Nachfrage nach Öl könnte in der zweiten Hälfte des Jahres schneller anziehen als das Angebot, da Raffinerien versuchen werden, genügend Heizöl für den kommenden Winter herzustellen. Dabei spielen auch Wetterprognosen eine Rolle. Manche Meteorologen vermuten, im laufenden Jahr könnten mehr Hurrikane als im vergangenen Jahr auftreten und die Energieversorgung öfter unterbrechen. Abgesehen von den kurzfristigen Spekulationen spielen die Überlegungen eine Rolle, daß die Nachfrage nach dem begehrten Rohstoff mittel- und langfristig im Trend zunehmen wird, während das Angebot relativ unelastisch bleibt. Es gibt sogar Vermutungen, die großen Felder, die vor allem in Arabien und in Rußland zu finden sind, könnten schon weiter erschöpft sein, als das lange Zeit vermutet wurde. Die Informationslage ist vergleichsweise diffus. Eine gewisse Skepsis kann unter anderem deswegen aufkommen, wenn man die Korrektur Ölreserven von Shell nach unten berücksichtigt. Gleichzeitig sind in den vergangenen Jahren so gut wie keine neuen größeren Vorkommen entdeckt worden. Denn die Suche wurde lange Zeit auf Grund der lange Zeit tiefen Preise vernachlässigt. Damit stellt sich die Frage, ob es überhaupt noch größere Vorkommen gibt, die entdeckt werden könnten. Dabei richten sich die Blicke unter anderem auch nach Afrika und Südamerika. Aber selbst wenn, so kostet das viel Zeit und auch Geld. Ölaktien verbuchen selektiv neue Hochs Das bedeutet: Sollte das Weltwirtschaftswachstum nicht deutlich abflauen, so dürfte die Nachfrage nach Öl im Verhältnis zum Angebot relativ hoch bleiben und damit den Ölpreis nicht nur auf einem relativ hohen Niveau halten, sondern bei „Marktnervositäten” spekulativ nach oben treiben. Mittel- und langfristig führt das dazu, daß auf Grund des hohen Preisniveaus nun Vorkommen erschlossen werden können, die sich bisher auf Grund hoher Erschließungs- und auch Verarbeitungskosten nicht rechneten. Dabei handelt sich beispielsweise um riesige Ölsandvorkommen in Kanada. Der Markt scheint „diese Story” längst „zu spielen”. Denn mit Husky Energy hat eines jener Unternehmen in den vergangenen Monaten einen Aufwärtstrend etabliert und in den vergangenen Tagen neue Allzeithochs markiert, das genau in diesem Bereich tätig ist. Nicht nur der Trend der Aktie zeigt weiterhin nach oben, sondern mit Kurs-Gewinn-Verhältnissen von 13,2 und 11,4 auf Basis der Gewinnschätzungen für das laufende und das kommende Jahr ist die noch relativ günstig bewertet. Auch andere Ölwerte wie OMV, Mol, Occidential Petroleum, Sasol, Suncor Energy, ConocoPhillips, Marathon Oil, Petrobras oder auch Imperial Oil verbuchten in den vergangenen zwölf Monaten deutliche Kursgewinne und zeigten in den vergangenen Tagen selektiv wieder frische Dynamik nach oben und zum Teil Rekordkurse. Die Ölrally scheint damit wieder aufzuleben, wenn auch nicht unbedingt bei den bekannten Unternehmensriesen. Anleger scheinen die Aktien genau zu selektieren. Immerhin scheinen sie vereinzelt zumindest mit Blick auf das Ölpreisniveau noch günstig bewertet zu sein. Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder. Text: @cri

 

Themenbeitrag Nr.54

 
Von  Grün Erstellt am: 04.06.05 18:05 Beitrag Nr.: 8.605 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
EUROSOLAR startet neue Anzeigenkampagne für Erneuerbare Energien Das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) habe sich als weltweit erfolgreichstes politisches und wirtschaftliches Instrument zur Einführung der Technik zur Nutzung erneuerbarer Energien bewährt, betont EUROSOLR in einer Pressemitteilung. Seit dem Jahr 2000 seien innerhalb dieses gesetzlichen Rahmens mehr Anlagen zur Stromerzeugung aus Wind, Sonne, Wasser und Biogas errichtet worden als in jedem anderen Land. Rund 130.000 Arbeitsplätze seien entstanden, während die konventionelle Energiewirtschaft weiterhin Stellen abbaue. " Je stärker der Marktanteil erneuerbarer Energien wächst und je kostengünstiger Strom aus Erneuerbaren Energien wird, desto aggressiver wehren sich die großen Stromkonzerne gegen den Umbau der überkommenen atomar-fossilen Kraftwerksstrukturen; desto entschlossener verteidigen sie ihre Privilegien und ihre marktbeherrschende Position" , heißt es in der EUROSOLAR-Pressemitteilung. " Deutschland bleibt erneuerbar" Vor diesem Hintergrund startete EUROSOLAR am 02.06.2005 mit einem Inserat in der Wochenzeitung " Die Zeit" eine neue Serie ganzseitiger Anzeigen in den großen deutschen Wochen- und Tageszeitungen unter der Überschrift " Deutschland bleibt erneuerbar" . Damit wolle EUROSOLAR auch der zunehmenden " Stimmungsmache gegen erneuerbare Energien und das EEG" begegnen. So sei den Erneuerbaren eine Gefährdung wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit oder gar der Versorgungssicherheit vorgeworfen. Zuletzt habe der VDEW als Verband der konventionellen Energiewirtschaft versucht, mit einem neuen " Quoten-Modell" den Zubau Erneuerbarer Energien zu stoppen. Die Unterzeichner von " Deutschland bleibt erneuerbar" verlangen eine konsequente Fortsetzung des Strukturwandels der Energieversorgung hin zu erneuerbaren Energien. Sie fordern dazu auf, einer Renaissance der Atomkraft entschieden entgegenzutreten. Weitere Informationen im Internet Die Anzeigenserie trägt sich laut EUROSOLAR selbst: Sie werde allein durch die Unterzeichner finanziert. EUROSOLAR ruft die Bürger dazu auf, die Kampagne mit ihrer Unterschrift sowie mit einer Spende zu unterstützen, um so zu Anzeigen in weiteren Zeitungen beizutragen. An der letzten EUROSOLAR-Anzeigenkampagne im Herbst 2004 hätten sich rund 500 Bürger beteiligt. Der Aufruf " Deutschland bleibt erneuerbar" ist im Internet zugänglich unter [URL]http://www.eurosolar.org[/URL] . Wer die Anzeigenkampagne unterstützen möchte, findet dort weitere Informationen, unter anderem die EUROSOLAR-Studie Das deutsche Ausbaupotential Erneuerbarer Energien im Stromsektor und Vergütung vs. Quotensystem. 03.06.2005 Quelle: EUROSOLAR e.V. © Heindl Server GmbH

 

Themenbeitrag Nr.55

 
Von  Grün Erstellt am: 05.06.05 19:52 Beitrag Nr.: 8.606 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Aus Handelsblatt 5.6. "Merkels Atompolitik erspart Eon Milliarden": #2Die CDU erwägt jedoch, die Korrektur am Atomkonsens mit einem Gegengeschäft zu verknüpfen, um das Vorhaben der Öffentlichkeit besser vermitteln zu können. Danach würde die Branche zugleich verpflichtet, mehr in die Entwicklung regenerativer Energien zu investieren. Nach Ansicht des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger (CDU) sollen die Konzerne vertraglich zusagen, die Hälfte ihrer Sondergewinne dafür einzusetzen. Der umweltpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Paziorek, unterstützt dies und ergänzt, unter einer Kanzlerin Merkel werde der Ausbau regenerativer Energien nicht leiden. Die Union strebe wie Rot-Grün an, deren Anteil an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2010 von derzeit 9,5 auf 12,5 Prozent zu erhöhen." CDU/CSU wollen sich am 13. Juni auf ihr energiepolitisches Programm einigen.

 

Themenbeitrag Nr.56

 
Von  Grün Erstellt am: 06.06.05 19:40 Beitrag Nr.: 8.607 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Das war ein richtig guter Solaraktientag heute! Kursanstiege um 10 % und mehr bei Phönix, Solon, Solar-Fabrik, S.A.G. und Sunways!

 

Themenbeitrag Nr.57

 
Von  Dr.Gonzo Erstellt am: 06.06.05 20:22 Beitrag Nr.: 8.608 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
ich freue mich für meine paar solaraktien schauen, ob morgen gewinne mitgenommen werden...

 

Themenbeitrag Nr.58

 
Von  Grün Erstellt am: 06.06.05 20:35 Beitrag Nr.: 8.609 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Es könnte morgen auch noch weitergehen!

 

Themenbeitrag Nr.59

 
Von  Dr.Gonzo Erstellt am: 07.06.05 12:30 Beitrag Nr.: 8.610 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
natürlich wird heute wieder fleißig verkauft LOL und morgen wieder als erster in der schlange stehen und am kaufen

 

Themenbeitrag Nr.60

 
Von  Grün Erstellt am: 08.06.05 09:54 Beitrag Nr.: 8.611 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
in der taz von heute: Die Umweltlobby schlägt zurück Dem Angriff der Stromkonzerne auf die bisherige Förderung von Ökostrom pariert der Bundesverband Erneuerbare Energien zusammen mit der Nord-CDU. Das Quotenmodell bedrohe Jobs sowie technologischen Vorsprung und verteuere den Strom AUS BERLIN HANNES KOCH Diesen Angriff will die Ökostrom-Lobby zusammen mit der CDU zurückschlagen. Als " Attacke auf Arbeitsplätze und Mittelstand" bezeichnete der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) gestern die Aktionen der Gegenseite. Dort stehen die großen Stromkonzerne wie Eon und RWE, die das rot-grüne Gesetz zur Förderung des Ökostroms abschaffen wollen (taz vom 6. Juni 2005). Nicht nur der BEE, auch die CDU-Regierung von Schleswig-Holstein will das rot-grüne Gesetz jedoch behalten. " Aus Sicht der Landesregierung ist an den bewährten Grundlagen und Regelungsansätzen zur Förderung erneuerbarer Energien festzuhalten" , erklärt ein Sprecher von Wirtschaftsminister Dietrich Austermann (CDU). Und weiter: " Das VDEW-Konzept ist nicht geeignet, den Anteil Erneuerbarer Energien in der EU zielgerecht zu erhöhen." Ähnlich wie die Union in Kiel sieht auch Johannes Lackmann, Präsident des BEE, im Vorstoß des VDEW einen Versuch die junge, prosperierende Ökostrom-Branche kaputtzumachen. Nicht nur würden Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt, sondern der technische Vorsprung deutscher Unternehmen in Frage gestellt. " Außerdem würde es für die Verbraucher teurer" , so Lackmann. Morgen stellt der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), dessen Politik die Konzerne bestimmen, seine Forderungen für die Zeit nach der Bundestagswahl im September vor. Der VDEW verlangt, zentrale Punkte des Ökostrom-Gesetzes zu ändern. Zurzeit müssen die Konzerne allen Strom aus Wind, Sonne und Biomasse zu festgelegten Preisen kaufen. Der Marktanteil der Ökoenergie hat bereits zehn Prozent erreicht. Das ärgert die großen Produzenten, denn den neuen Markt bedienen vor allem mittelständische Konkurrenten, Bauern und Eigenheimbesitzer. Der Vorschlag des VDEW ist daher so schlicht wie wirkungsvoll: Erstens soll eine Obergrenze eingeführt werden, damit die Menge an Ökostrom nicht ständig zunimmt. Zweitens sollen die Garantiepreise durch eine Preisbildung an der Börse ersetzt werden, damit die Konzerne ihre Verhandlungsmacht besser zur Geltung bringen können. Die Öko-Lobby trat gestern in Berlin an, um zu erklären, was das bedeuten würde. " Das Risiko einer Investition nimmt zu - auch für die Banken" , erläuterte Gerhard Falkenstein von der Deutschen Kreditbank AG. Wenn die Garantiepreise durch ein Modell mit schwankenden Börsenpreisen ersetzt würden, seien die Profite schwerer planbar. Banken vergäben weniger Kredite für neue Wind-, Sonnen- und Biomasse-Kraftwerke, und gerade kleine Investoren verzichteten auf den Bau von Anlagen, weil das Risiko nicht zu überschauen sei. Im Ergebnis käme es zu einem Rückzug des Mittelstandes, und auch das Feld der neuen Energien würden dann wieder die regionalen Strommonopolisten beackern, prognostizierte Dieter Attig von den Stadtwerken Aachen. Dieses kommunale Unternehmen ist zwar auch Mitglied des VDEW, nimmt dort aber eine konträre Position ein. Der BEE argumentiert, dass sich das gegenwärtige deutsche Fördersystem auch mit Blick ins Ausland durchaus bewährt habe. Ähnlich wie Dänemark und Spanien, wo es ähnliche Gesetze gibt, seien deutsche Unternehmen Exporteure von Technologie. Das rot-grüne Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) müsse man deshalb als ökonomische Erfolgsstory betrachten, sagte BEE-Präsident Lackmann. Im Gegensatz zu einem Quotensystem, wie es in Großbritannien praktiziert wird, seien die Kosten in Deutschland geringer. Die Bundes-CDU hat ihre Haltung zum Ökostrom noch nicht festgelegt. taz Nr. 7683 vom 7.6.2005, Seite 8, 122 Zeilen (TAZ-Bericht), HANNES KOCH

 

< 1 2 3 4 5 | 6 | 7 8 9 10 11 > »   Alle anzeigen