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Smallcap Investor: 13.10.08 13:29 Anpassung des Musterdepots... |
| Thema eröffnet von: | GordonGecko | Beiträge: | 138 | Bewertung (0): | |
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| am: | 14.02.08 14:06 | Gelesen gesamt: | 1697 | |||
| Letzter Beitrag von: | panchito | Gelesen heute: | 13 | |||
| am: | 05.05.08 10:22 |
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Von breakevenpoint | Erstellt am: 14.02.08 19:29 | Beitrag Nr.: 114.940 | Weitere Beiträge |
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ie bekommen was von den ergaunerten Millionen ab. Und wie kann es überhaupt sein das dieser soviel geerbt hat? Alles Mafia .
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Von wirthsald | Erstellt am: 14.02.08 19:36 | Beitrag Nr.: 114.948 | Weitere Beiträge |
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Zumwinkel führt Post-Vorstand weiter
Post-Vorstandschef Klaus Zumwinkel übt ungeachtet der Vorwürfe wegen Steuerhinterziehung weiter sein Amt aus. Das teilte die Deutsche Post in Bonn mit. Er sei "vollständig handlungsfähig" und führe mit dem Vorstand "die Geschäfte wie gewohnt fort". Zumwinkel sei wieder zu Hause.
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Von wirthsald | Erstellt am: 14.02.08 19:38 | Beitrag Nr.: 114.950 | Weitere Beiträge |
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Die Post stellt sich hinter ihren Chef: Trotz der Steuer-Razzia inZumwinkels Privathaus hält der Konzern den Vorstand für "voll handlungsfähig". Nach SPIEGEL-Informationen stammte der entscheidende Hinweis in der Affäre vom BND.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0%2C1518%2C535392.........
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Von wirthsald | Erstellt am: 15.02.08 10:00 | Beitrag Nr.: 115.235 | Weitere Beiträge |
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Nach Postchef Klaus Zumwinkel geraten jetzt auch andere Promis in den Sog der Steuerermittlungen. Offenbar ist die konzertierte Aktion gegen den Postchef nur der Auftakt für eine Serie von Ermittlungen und Razzien in ganz Deutschland.
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/29/0%2C3672%2C......
Bin mal gespannt welche namen in den nächsten Wochen so auftauchen werden.
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Von wirthsald | Erstellt am: 15.02.08 10:46 | Beitrag Nr.: 115.306 | Weitere Beiträge |
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Hat Postchef Klaus Zumwinkel illegal Vermögen nach Liechtenstein verschoben und dabei Steuern hinterzogen? Das ist genau der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Gab der Bundesnachrichtendienst den entscheidenden Tipp? Warum die Spuren ins Steuerparadies führen.
Nach der spektakulären Fahndungsaktion wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung in Millionenhöhe bei Post-Chef Zumwinkel bleiben viele Fragen offen. Ist der langjährige Wirtschaftsboss möglicherweise ein Kunde des Liechtensteiner Treuhänders Herbert Batliner, der das Schwarzgeld von tausenden Steuerflüchtlingen aus Deutschland verwaltete? Dies würde erklären, weshalb ausgerechnet die Staatsanwaltschaft Bochum die Ermittlungen gegen Zumwinkel leitet. Dort landete im Frühjahr 2000 eine CD auf dem Tisch von Staatsanwältin Margrit Lichtinghagen, die jetzt auch das Verfahren gegen Zumwinkel leitet. Auf der CD waren brisante Informationen über prominente Kunden des bekannten Liechtensteiner Treuhänders. Dazu zählten unter anderen der inzwischen verstorbene Milliardär Karl Friedrich Flick und der Springreiter Paul Schockemöhle. Jahrelang arbeitete die engagierte Staatsanwältin die Daten, die ausgedruckt ein ganzes Zimmer mit Aktenordnern füllte, akribisch auf. Viele Kunden wurden am Ende der Steuerhinterziehung überführt, so auch Springreiter Paul Schockemöhle.
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Von wirthsald | Erstellt am: 15.02.08 10:48 | Beitrag Nr.: 115.308 | Weitere Beiträge |
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Threadbeitrag Nr. 115306 von wirthsald - 15.02.08 10:46:13 Uhr
Hier der noch fehlende Teil.
Bereits vor gut einem Jahr bestätigte Margrit Lichtinghagen jedoch gegenüber Capital, „dass die Batliner-Fälle größtenteils abgearbeitet sind.“ Unwahrscheinlich also, dass Zumwinkel ein Badliner-Kunde auf der CD war.
Karsten Randt, Steuerstrafrechtler bei Flick Gocke Schaumburg in Bonn, der zahlreiche Batliner-Kunden in ihren Steuerverfahren vertreten hat, vermutet ebenfalls nicht, dass der Fall Zumwinkel mit dem Treuhänder Batliner zu tun hat. „ Ich denke eher, dass es im privaten Umfeld oder beim Stiftungstreuhänder ein Leck gab, das die Ermittlungen auslöste.“ Irritiert zeigt sich Randt, dass die Staatsanwaltschaft bei der Hausdurchsuchung mit einem Haftbefehl aufwartete. „Bei einer Million Euro, um die es hier lediglich zu gehen schein, ist das eher verwunderlich“, so Randt.
Das Fürstentum Liechtenstein gilt nach wie vor als das Steuerparadies schlechthin für vermögende Deutsche. Dort ist es möglich, unter dem Namen eines Treuhänders anonyme Stiftungen zu errichten. Von denen erfährt im Erbfall weder der deutsche Fiskus, noch unliebsame Nachkommen, die bei der Erbschaft ausgeschossen werden sollen. Liechtenstein steht neben Andorra und Monaco auf der OECD-Liste der Staaten, die in Steuersachen nicht mit anderen Ländern kooperieren. Kein Pardon kennen die Liechtensteiner Ermittler heutzutage allerdings, wenn es um Geldwäsche geht. „Steht dieser Verdacht im Raum, arbeiten die Liechtensteiner inzwischen eng mit anderen Ländern zusammen“, weiß Randt. Mit Geld aus Drogengeschäften, Prostitution und Menschenhandel wollen die reichen Einwohner nichts zu tun haben. Das bringt Negativschlagzeilen und schadet dem Finanzplatz. Anders sieht es bei Steuerdelikten aus. „Deutsches Schwarzgeld ist in Liechtenstein immer noch sehr willkommen“, sagt Randt. „Und es fließt in großen Mengen dorthin.“
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Von wirthsald | Erstellt am: 15.02.08 10:49 | Beitrag Nr.: 115.309 | Weitere Beiträge |
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Düsseldorf (BoerseGo.de) - Die Ermittlungen gegen Post-Chef Klaus Zumwinkel wegen angeblicher Steuerhinterziehung bringen nun auch die Deutsche Telekom in Bedrängnis. Denn sollte doch noch ein Haftbefehl gegen den Vorstandschef der Post vollstreckt werden, wäre Zumwinkel seinen Posten als Chefkontrolleur bei der Telekom los, berichtet das "Handelsblatt". Dann würde automatisch Lothar Schröder, bislang stellvertretender Aufsichtsratschef der Telekom, sein Nachfolger.
Das Verhältnis zwischen Schröder und Obermann gelte jedoch als gespannt. Denn der Vertreter der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi war in den wochenlangen Auseinandersetzungen um den Personalabbau im vergangenen Jahr der Gegenspieler von Telekom-Chef René Obermann. Das wolle der Bund als Großaktionär, aber auch der Finanzinvestor Blackstone daher in jedem Fall verhindern, so die Zeitung unter Berufung auf Telekom-Insider.
Möglicherweise soll daher eine schnelle Interimslösung gefunden werden. Hinter den Kulissen werde offenbar hektisch an einem Notfallplan gearbeitet.
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Von wirthsald | Erstellt am: 15.02.08 10:52 | Beitrag Nr.: 115.312 | Weitere Beiträge |
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Der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) hat vor negativen Auswirkungen auf den Zusammenhalt der Gesellschaft durch den Fall Zumwinkel gewarnt. «Man hat mitunter das Gefühl, dass gewisse Spielregeln für die da oben nicht mehr gelten», kritisierte ZDH-Generalsekretär Hanns-Eberhard Schleyer am Freitag im Deutschlandfunk. Es entstehe zuweilen der Eindruck, dass die gesellschaftliche Elite ihrer Vorbildfunktion nicht mehr gerecht werde. Allerdings warnte er auch davor, Unternehmer unter Generalverdacht zu stellen. Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt gegen den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post, Klaus Zumwinkel, wegen des Verdachts der Steuerhinterzieung.
«Wir drohen in eine Gesellschaft abzurutschen, die wir eigentlich schon überwunden glauben, nämlich in eine gespaltene Gesellschaft, wo Klassen wieder eine Rolle spielen», fügte er hinzu. «Die Verantwortung des Unternehmers liegt nicht nur darin begründet, am Qurtalsende die besten Zahlen vorzuweisen», mahnte Schleyer. Er regte eine Wertediskussion an. Gleichzeitig warnte er vor einer Vorverurteilung Zumwinkels. Falls die Vorwürfe zuträfen, müssten die Verfehlungen allerdings entsprechend geahndet werden.
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Von wirthsald | Erstellt am: 15.02.08 10:55 | Beitrag Nr.: 115.318 | Weitere Beiträge |
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Die Steuer-Ermittlungen gegen Postchef Klaus Zumwinkel haben zu einer neuen Debatte über Spitzengehälter geführt. Der SPD-Wirtschaftspolitiker Rainer Wend forderte am Freitag eine Begrenzung des Steuerabzugs für gut verdienende Manager. Alt-Bundespräsident Roman Herzog (CDU) sagte, grundsätzlich seien viele Managergehälter zu hoch. Die Deutsche Steuergewerkschaft (DStG), begrüßte das Vorgehen der Ermittler. Der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der Unions-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs (CDU), forderte niedrigere Steuersätze.
Gegen Zumwinkel wird wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt. Er stehe im Verdacht, mittels Geldanlagen in liechtensteinische Stiftungen Steuern in einer Größenordnung von rund einer Million Euro hinterzogen zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft Bochum am Donnerstag mit. Gegen den 64-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen, aber gegen Kaution außer Vollzug gesetzt.
Wendt sagte: «Wer mehr als eine Million Euro pro Jahr verdient, darf für das Einkommen, das darüber hinaus geht, nicht auch noch Kosten von der Steuer abziehen.» In dem Fall müsse das Einkommensteuerrecht unbedingt gerechter gestaltet werden. «Wenn die Vorwürfe gegen Zumwinkel zutreffen, wäre das für das Image der Managerelite in Deutschland eine Katastrophe», sagte der SPD-Politiker. Dann sei Zumwinkel nicht mehr tragbar. Eine neue Diskussion würde vor allem den Linken nutzen.
Herzog sagte, der Vorfall stärke die Reformbereitschaft in Deutschland auf keinen Fall, weil sich in solchen Fällen ein «Entrüstungsmechanismus» auswirke. Er verstehe nicht, warum Manager so viel Geld wollten. «Ich wüsste gar nicht, was ich mit dem Geld machen sollte», sagte der Alt-Bundespräsident. Zugleich kritisierte Herzog, dass sich die Politik nicht ernsthaft bemühe, Steuerschlupflöcher zu schließen. «Da wird immer drüber geredet, aber es geschieht viel zu wenig auf diesem Gebiet», sagte er.
DStG-Chef Dieter Ondracek sagte: «Dass so ein Fall aufgedeckt wird, ist ein positives Zeichen, dass sich unsere Fahnder auch von großen Namen nicht schrecken lassen.» Ein Ermittlungsrichter werde auch angesichts eines solchen Namens einen Durchsuchungsbefehl nur unterschreiben, wenn die Sache relativ sicher erscheine. Insgesamt entgingen dem deutschen Fiskus durch Steuerhinterziehung jährlich schätzungsweise 30 Milliarden Euro. «Mit 2000 Steuerfahndern mehr könnte spürbar etwas geschehen. Zehn Milliarden Euro wären dann zu retten», sagte Ondracek.
Fuchs sagte, Steuerhinterziehung sei eine Art Volkssport geworden. «Je mehr der Staat zulangt, desto größer ist die Neigung der Bürger, Steuern zu hinterziehen», sagte Fuchs. Deshalb sei die beste Form der Bekämpfung von Steuerhinterziehung ein einfaches und niedriges Steuersystem. Für Zumwinkel müsse bis zum Beweis des Gegenteils wie für jeden Verdächtigten die Unschuldsvermutung gelten.
Nach einem Bericht der »Bild«-Zeitung» (Freitagausgabe) kann Zumwinklel auch bei vorzeitigem Ausscheiden aus der Post mit einer hohen Pension rechnen. Ihm stünden nach derzeitigem Stand 1,071 Millionen Euro Pension pro Jahr zu. Die Summe bemesse sich am fixen Teil seines Gehalts, das 2006 laut Geschäftsbericht bei 1,428 Millionen Euro gelegen habe. Für den Fall, dass Zumwinkel im vergangenen Jahr ein höheres Fixgehalt bekommen hat, werde die Pension noch höher ausfallen.
Nach Informationen des Düsseldorfer «Handelsblatts» (Freitagausgabe) müssen auch zahlreiche andere Deutsche mit Ermittlungen wegen Steuerhinterziehungen über eine Liechtensteiner Bank rechnen. In den nächsten Tagen sollten in ganz Deutschland Razzien anlaufen, schrieb die Zeitung. Hunderte weiterer Tätern seien bereits enttarnt. Bei den Steuersündern handele es sich meist um reiche und prominente Deutsche. Namen seien noch nicht bekannt.
(Weitere Quellen: Wend in der Düsseldorfer «Rheinische Post»; Ondracek in der hannoverschen «Neuen Presse»; Fuchs in der «Leipziger Volkszeitung» (Freitagausgaben); Herzog am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung «Maybrit Illner».)
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Von wirthsald | Erstellt am: 15.02.08 10:56 | Beitrag Nr.: 115.320 | Weitere Beiträge |
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Klaus Zumwinkel wurde vor laufender Kamera demontiert: Der Postchef wurde von der Polizei zur Staatsanwaltschaft in Bochum geleitet. Diese ermittelt in einem Steuerverfahren gegen Zumwinkel. Ein Haftbefehl wurde später außer Vollzug gesetzt. http://www.yeald.de/Yeald/a/92101/article.html...