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#115306 von wirthsald | Erstellt am: 15.02.08 10:46:13 | Beitrag Nr.: 115306 | Weitere Beiträge |
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Hat Postchef Klaus Zumwinkel illegal Vermögen nach Liechtenstein verschoben und dabei Steuern hinterzogen? Das ist genau der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Gab der Bundesnachrichtendienst den entscheidenden Tipp? Warum die Spuren ins Steuerparadies führen.
Nach der spektakulären Fahndungsaktion wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung in Millionenhöhe bei Post-Chef Zumwinkel bleiben viele Fragen offen. Ist der langjährige Wirtschaftsboss möglicherweise ein Kunde des Liechtensteiner Treuhänders Herbert Batliner, der das Schwarzgeld von tausenden Steuerflüchtlingen aus Deutschland verwaltete? Dies würde erklären, weshalb ausgerechnet die Staatsanwaltschaft Bochum die Ermittlungen gegen Zumwinkel leitet. Dort landete im Frühjahr 2000 eine CD auf dem Tisch von Staatsanwältin Margrit Lichtinghagen, die jetzt auch das Verfahren gegen Zumwinkel leitet. Auf der CD waren brisante Informationen über prominente Kunden des bekannten Liechtensteiner Treuhänders. Dazu zählten unter anderen der inzwischen verstorbene Milliardär Karl Friedrich Flick und der Springreiter Paul Schockemöhle. Jahrelang arbeitete die engagierte Staatsanwältin die Daten, die ausgedruckt ein ganzes Zimmer mit Aktenordnern füllte, akribisch auf. Viele Kunden wurden am Ende der Steuerhinterziehung überführt, so auch Springreiter Paul Schockemöhle.