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#48270 von Konsolidierung | Erstellt am: 13.11.07 09:04:41 | Beitrag Nr.: 48270 | Weitere Beiträge |
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12.11.2007 16:32
DJ AUSBLICK/Stromerzeugung treibt bei RWE das Neun-Monats-Ergebnis
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der positive Trend bei der Stromerzeugung, gute Handelsergebnisse und ein besseres Geschäft in Großbritannien haben der RWE AG in den ersten neun Monaten einen weiteren Gewinnanstieg bescherrt. Auch Belastungen aus der Netzregulierung und der Stillstand des Atomkraftwerks Biblis haben daran nach Einschätzung von Experten nichts ändern können. Im Fokus der Analysten stehen bei der Veröffentlichung des Quartalsberichts am Mittwoch trotzdem weniger die Zahlen, als vielmehr strategische Aussagen.
Interessant sind nach Einschätzung von Gerold Deppisch von der LBBW Angaben zum geplanten Börsengang von American Water und - damit zusammenhängend - zu einem möglichen Aktienrückkaufprogramm des Unternehmens. Und Chris Rogers von JPMorgan verweist darauf, dass der Markt eigentlich sogar schon 100 Tage weiter schaue - auf die vom neuen Vorstandsvorsitzenden Jürgen Grossmann für Februar angekündigte detaillierte Strategieplanung für die kommenden Jahre.
Von Januar bis September hat der Energiekonzern nach Einschätzung der zehn von Dow Jones Newswires befragten Analysten einen leichten Umsatzrückgang auf rund 31,38 Mrd EUR verbucht, dafür aber eine Verbesserung des Betriebsergebnisses auf 5,73 Mrd und des Nettogewinns auf 2,90 Mrd EUR. Im vergangenen Jahr hatte RWE einen Umsatz von 33,98 Mrd EUR, ein Betriebsergebnis von 5,36 Mrd und einen Überschuss von 2,09 Mrd EUR ausgewiesen. Diese Zahlen sind aber wegen des Verkaufs der Wassersparte nur bedingt als Vergleich geeignet. RWE wird in seinem Quartalsbericht angepasste Vorjahreszahlen ohne das Wassergeschäft veröffentlichen.
Den Ausblick auf das Gesamtjahr hatte der Essener Versorger bereits bei der Vorlage der Halbjahresergebnisse angehoben. Seither stellt RWE für 2007 ein Plus beim Betriebsergebnis von 10% bis 15% in Aussicht. Das bereinigte Nettoergebnis soll mindestens 15% höher ausfallen. Wegen zahlreicher Sondereinflüsse im Vorjahr - vor allem den Verkauf von Thames Water - erwartet der Konzern das Nettoergebnis 2007 insgesamt aber deutlich unter dem Vorjahresniveau.
Der Umsatz wird den bisherigen Ankündigungen zufolge ohne American Water leicht höher als im Vorjahr ausfallen. RWE will zumindest eine Mehrheitstranche ihrer US-Wassertochter bis zum Jahresende an die Börse bringen. Beim Umsatz hatte RWE in den ersten sechs Monaten bereits leichte Einbußen hinnehmen müssen. Grund hierfür waren witterungsbedingt niedrigere Gasabsätze und Konsolidierungseffekte.
Webseite: http://www.rwe.com......(END) Dow Jones Newswires
November 12, 2007 09:30 ET (14:30 GMT)
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