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Thema: ÖLPREISENTWICKLUNG

Thema Nr. 33937  
Thema eröffnet von:  Russoil Beiträge: 595 Bewertung (0):
am: 21.11.07 23:52 Gelesen gesamt: 34628    
Letzter Beitrag von:  antiPRO Gelesen heute: 34      
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Themenbeitrag Nr.1

 
Von  Russoil Erstellt am: 21.11.07 23:52 Beitrag Nr.: 56.654 Weitere Beiträge
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hey

der Ölpreis ist ja momentan in aller Munde hier können wir doch eine Sammlunge von den aktiellen Ölpreisentwicklungen erstellen.

 

Themenbeitrag Nr.2

 
Von  Russoil Erstellt am: 21.11.07 23:53 Beitrag Nr.: 56.655 Weitere Beiträge
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21.11.2007 21:59

Öl-Futures wieder an $100-Marke gescheitert

Obwohl der Energiemarktbericht überraschend niedrige Öllagerbestände ausgewiesen hatte, konnte der Ölpreis am Mittwoch nach einem Rekordhoch knapp unter 100 Dollar seine Gewinne nicht halten und fiel sogar ins Minus zurück. Ein Barrel der US-Sorte WTI zur Auslieferung im Dezember kostete zum Handelsschluss 97,29 Dollar nachdem er im Handelsverlauf noch ein neues Rekordhoch bei 99,25 Dollar. Das waren 74 Cent oder 0,8 Prozent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Grund für den Rückfall war der Anstieg der Lagerbestände für die Sorte WTI an der Hauptlagerstätte in Oklahoma um 1,14 Millionen auf 14,6 Millionen Barrel. Ölexperten werteten die Zahlen als nicht mehr Ölbullisch und gehen davon aus, dass die Aufwärtsbewegung im Ölpreis nun langsam auslaufen und eine Konsolidierung einsetzen werde. Die erkennbare Mühe, die der Ölpreis mit der Überwindung der 100-Dollar-Marke hat, macht ihn nach Ansicht von Marktbeobachtern für schärfere Konsolidierungen anfällig.

Nach den Zahlen des US-Energieministeriums sind die Öllagerbestände in der vergangenen Woche um 1,1 Millionen auf 313,6 Millionen Barrel gefallen und erreichten damit den tiefsten Stand seit zwei Jahren. Experten hatten hingegen einen Anstieg um 750.000 Barrel erwartet. Die Benzinlagerbestände stiegen um 200.000 auf 195,2 Millionen Barrel. Hier waren Marktbeobachter von einem Anstieg um 90.000 Barrel ausgegangen. Die Bestände an Destillaten wie Heizöl und Diesel nahmen dem Ministerium zufolge um 2,4 Millionen auf 131 Millionen Barrel ab und lagen damit deutlich unter den Erwartungen der Analysten, die von einem Plus von 450.000 Barrel ausgegangen waren. Die Raffineriekapazitäten fielen leicht von 87,6 auf 87,4 Prozent. Der Benzinpreis des Dezember-Kontrakts fiel um 1,44 Cent oder 0,6 Prozent auf 2,4371Dollar pro Gallone.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de......, Autor: Wolf Andreas, Redakteur)

 

Themenbeitrag Nr.3

 
Von  Russoil Erstellt am: 21.11.07 23:54 Beitrag Nr.: 56.657 Weitere Beiträge
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„Es gibt zu wenig Öl am Markt“

21.11.2007 | 18:24| (Die Presse) Der Ölpreis pendelt um 100 Dollar. Laut IEA kann die Förderung den Bedarf bald nicht mehr decken.

Wien (jaz). Seit dem Sommer kennt der Ölpreis nur noch eine Richtung: nach oben. Am späten Mittwochnachmittag erreichte er einen neuen Höchststand und befindet sich nur noch knapp unter der symbolträchtigen 100-Dollar-Marke. Ein Fass (159 Liter) der US-Standardmarke West Texas Intermediate kostete 99,29 Dollar. Ein Plus von rund 45 Prozent seit Mitte August. Experten erwarten, dass der Ölpreis bereits in den nächsten Tagen dreistellig notiert.

„Es gibt zu wenig Öl am Markt. Wenn es zu keiner deutlichen Steigerung der Fördermenge und einem Rückgang beim Verbrauch kommt, dann werden wir auch in Zukunft Preise auf diesem hohen Niveau haben“, meint dazu Fatih Birol, Chefökonom der Internationalen Energieagentur, in Wien vor Journalisten. Seiner Meinung nach ist die derzeitige Preisexplosion nicht durch Spekulationen getrieben, wie es die Sichtweise der Opec ist, sondern hat fundamentale Gründe. „Natürlich beeinflussen auch Spekulanten die Preise. Ihr Einfluss wäre jedoch eher gering, wenn wir nicht bereits eine so angespannte Lage hätten.“ Und auch die Dollarschwäche könne die Situation nicht erklären. „Die Produktion eines Fasses Öl im Nahen Osten kostet 20 Dollar. Der Verkaufspreis beträgt das Vier- bis Fünffache. Das ist auch mit einem schwachen Dollar noch ein gutes Geschäft.“

Er plädiert für eine kräftige Anhebung der Förderung von derzeit 85 Mio. Fass pro Tag. Eine konkrete Zahl will er nicht nennen. Dies sei Sache der Opec, die als einzige noch die Möglichkeit zu einer Förderausweitung habe. „Die Förderung der Nicht-Opec-Mitglieder ist nicht mehr erweiterbar und sinkt.“ Ein Indikator sei jedoch die vorhandene Reserve-Förderkapazität. „Derzeit könnten rund drei Mio. Fass pro Tag zusätzlich gefördert werden. In den 80er und 90er Jahren hatten wir bei einem deutlich kleineren Ölmarkt eine Reserve-Kapazität von fünf Mio. Fass pro Tag. Das wäre ein komfortabler Polster“, so Birol.


Chinesische Autos treiben die Nachfrage

Doch nicht nur die Angebotsseite sei für den Preisanstieg verantwortlich. So sorgen vor allem die beiden Boom-Nationen China und Indien für eine rasant steigende Nachfrage. „Im Jahr 2030 wird China 13 Mio. Fass pro Tag verbrauchen. Das entspricht dem derzeitigen Verbrauch der USA. Zu diesem Zeitpunkt werden 140 von 1000 Chinesen ein Auto besitzen. In der EU besitzen bereits jetzt 680 von 1000 Personen ein Auto. Diese Zahlen veranschaulichen die zukünftige Entwicklungsperspektive. Wenn sich auf der Angebots- und der Nachfrageseite nichts Grundsätzliches ändert, wird es zu einem Versorgungsengpass kommen“, sagt Birol.

Wobei man den Chinesen und Indern nicht vorwerfen könne, dass sie derzeit ein starkes Wirtschaftswachstum haben. Europa und die USA müssten diesen Ländern jedoch Angebote – wie den Transfer von Energiespartechnologie – machen, damit sich die Nachfrage abschwächt.


„Bewegen uns auf dünnem Eis“

Ein weiteres Problem sei die steigende Abhängigkeit von einigen wenigen Lieferländern. „Zuwächse bei der Förderung kommen nur noch aus fünf Ländern: Saudiarabien, dem Irak, Iran, Kuwait und den Vereinigten Emiraten.“ Dort seien die Ölreserven auch in der Hand der staatlichen Ölgesellschaften und nicht mehr der Ölmultis. „Letztere haben bislang bei Preisanstiegen immer den Ölhahn aufgedreht“, so Birol.

Derzeit würde sich der globale Ölmarkt daher auf „sehr dünnem Eis bewegen“. „Alle sind nervös. Ein kleiner Zwischenfall in einer Raffinerie oder bei einer Pipeline könnte zu einem weiteren Preissprung führen.“ Dennoch wird die IEA nicht empfehlen, die Ölreserven anzuzapfen. „Das sollte nur passieren, wenn es einen physischen Versorgungsengpass gibt.“


("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.11.2007)

 

Themenbeitrag Nr.4

 
Von  Russoil Erstellt am: 21.11.07 23:55 Beitrag Nr.: 56.658 Weitere Beiträge
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US-Öl kostete erstmals mehr als 99 Dollar

Image Euro bei 1,4856 $ auf Rekordhoch.

New York/London. (reu/hdt). Der Ölpreis war Mittwoch am Nachmittag nur noch einen Tick von der historischen 100-Dollar-Marke entfernt: Ein Fass leichtes US-Öl kostete am Mittwoch mit 99,29 Dollar (67,16 Euro) – so viel wie nie zuvor. Seit Mitte August ist der Preis damit um 45 Prozent gestiegen. Damit beläuft sich der Durchschnittspreis seit Jahresanfang auf fast 70 Dollar.

Experten hielten es nur noch für eine Frage der Zeit, bis die 100 Dollar-Marke übersprungen wird und erwarteten für die nächsten Tage ein Ansteigen auf 105 Dollar.

Auslöser der neuen Preisrunde waren Prognosen über einen bevorstehenden Wintereinbruch im Nordosten der USA und rückläufige US-Lagerbestände vor allem bei Heizöl.

Auch der schwache Dollar wird für den hohen Ölpreis mitverantwortlich gemacht. Öl wird traditionell in Dollar abgerechnet. Die Förderländer haben ein Interesse an einem steigenden Preis als Ausgleich für Wechselkursverluste. Der Euro erreichte am Mittwoch mit 1,4856 Dollar ein neues Rekordhoch.

Mittwoch, 21. November 2007http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?Ta......

 

Themenbeitrag Nr.5

 
Von  Musterdepot Erstellt am: 22.11.07 08:21 Beitrag Nr.: 56.701 Weitere Beiträge
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US-Ölpreis weiter in der Nähe der 100-Dollar-Marke

SINGAPUR (dpa-AFX) - Der US-Ölpreis hat sich am Donnerstag weiter in der Nähe der 100-Dollar-Marke gehalten. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar kostete im frühen Handel 97,56 Dollar. Das waren 27 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. In der Nacht zum Mittwoch hatte WTI-Rohöl noch einen historischen Höchststand von 99,20 Dollar erreicht.

Händler zeigten sich überrascht, dass die enttäuschenden US-Lagerbestandsdaten vom Vortag die Ölpreise nicht nachhaltiger beflügelten. Sie führten dies auf den Feiertag in den USA am heutigen Donnerstag zurück, der die Investoren zu Positionsglattstellungen bewegt und den Ölpreisanstieg gebremst habe. Am Mittwoch hatte das US-Energieministerium einen überraschenden Rückgang der US-Rohölvorräte gemeldet. Die Benzin- und Destillatebestände (Heizöl, Diesel) waren in der abgelaufenen Woche stärker als erwartet zurückgegangen.

"Die Ölpreise werden weiter schwankungsanfällig bleiben", sagte Rohstoffexperte David Moore von der Commonwealth Bank of Australia. Ein weiterer Anstieg der Ölpreise sei wahrscheinlich, und auch die 100-Dollar-Marke bleibe im Visier des Markts, sagte Moore./FX/bf/wiz

 

Themenbeitrag Nr.6

 
Von  Russoil Erstellt am: 22.11.07 11:25 Beitrag Nr.: 56.972 Weitere Beiträge
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MÄRKTE

Der Euro, das Öl und der Dax


Der Euro steht hoch, das Öl ist teuer - und der Dax setzt nach kurzer Erholung den gestrigen Kursverfall fort. Beruhigend wirkt nur, dass wegen eines Feiertags keine neuen schlechten Nachrichten aus den USA zu erwarten sind.

Frankfurt am Main - Der deutsche Aktienmarkt hat nach leichten Gewinnen im frühen Handel am Donnerstagvormittag den Minuskurs vom Vortag wieder aufgenommen. Der Dax http://www.manager-magazin.de/static/images/c...... sank deutlicher um 0,8 Prozent auf 8971 Punkte. Für den TecDax http://www.manager-magazin.de/static/images/c...... ging es gar um 1,4 Prozent auf 866 Zähler abwärts.


......
© DPA http://www.manager-magazin.de/static/images/trans...." alt="Image" /> Großansicht...... Image Image Image Händler erwarten ein ruhiges Geschäft, da in den USA wegen des Feiertages "Thanksgiving" die Börsen geschlossen sind. Daher sei von dort auch nicht mit schlechten Nachrichten zu rechnen, die den Markt belasten könnten.

Dow Jones abwärts, Nikkei erholt

Die Vorgaben waren gemischt: Der Dow Jones http://www.manager-magazin.de/static/images/c...... hat am Morgen ein neues Rekordhoch erreicht. Am Mittwochabend hatte er nach einem zwischenzeitlichen Rücksetzer die Marke von 1,48 US-Dollar zurückerobert. Nach einem Zwischentief bei 1,4777 Dollar wurde die Gemeinschaftswährung zuletzt mit 1,4848 Dollar nur wenige Ticks unter dem am Vormittag markierten Rekordhoch von 1,4855 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,4814 (Dienstag: 1,4785) Dollar fest. Der Dollar kostete 0,6750 (0,6763) Euro.

Ölpreis bleibt nahe der 100-Dollar-Marke

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http://www.manager-magazin.de/images/trans.gif" alt="Image" /> Der US-Ölpreis hat sich am Donnerstag weiter in der Nähe der 100-Dollar-Marke gehalten. In der Nacht zum Mittwoch hatte WTI-Rohöl noch einen historischen Höchststand von 99,20 Dollar erreicht. Händler zeigten sich überrascht, dass die enttäuschenden US-Lagerbestandsdaten vom Vortag die Ölpreise nicht nachhaltiger beflügelten. Sie führten dies auf den Feiertag in den USA am heutigen Donnerstag zurück, der die Investoren zu Positionsglattstellungen bewegt und den Ölpreisanstieg gebremst habe.

 

Themenbeitrag Nr.7

 
Von  Russoil Erstellt am: 22.11.07 11:26 Beitrag Nr.: 56.975 Weitere Beiträge
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KOSTSPIELIGE ENERGIE

Chávez will 100 Dollar für sein Öl

Hugo Chávez mischt sich weiter munter auf den Ölmärkten ein: Einen Barrel-Preis von 100 Dollar bezeichnet der Präsident Venezuelas jetzt als unausweichlich und fair. Tatsächlich wird es wohl nicht mehr lang dauern, bis die symbolische Preismarke fällt.

Caracas - Das Opec-Mitglied Venezuela hat sich schon mehrfach für höhere Ölpreise ausgesprochen. Jetzt sehe auch alles danach aus, als würde die die 100-Dollar-Marke beim Öl bald erreicht, sagte Chávez am Mittwoch in Caracas. Venezuela nutzt die Einnahmen aus der Öl-Industrie unter anderem für seine Sozialprogramme, die Chávez in der Bevölkerung große Popularität verschaffen.

Der US-Ölpreis hielt sich am Donnerstag weiter nahe der 100-Dollar-Marke. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar kostete im frühen Handel 97,56 Dollar. Das waren 27 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. In der Nacht zum Mittwoch hatte WTI-Rohöl noch einen historischen Höchststand von 99,20 Dollar erreicht.

Händler zeigten sich überrascht, dass die enttäuschenden US-Lagerbestandsdaten vom Vortag die Ölpreise nicht nachhaltiger nach oben trieben. Sie führten dies auf den Feiertag in den USA zurück, der die Investoren zu Positionsglattstellungen bewegt und den Ölpreisanstieg gebremst habe.

Am Mittwoch hatte das US-Energieministerium einen überraschenden Rückgang der US-Rohölvorräte gemeldet. Die Benzin- und Destillatebestände (Heizöl, Diesel) waren in der abgelaufenen Woche stärker als erwartet zurückgegangen.

"Die Ölpreise werden weiter schwankungsanfällig bleiben", sagte Rohstoffexperte David Moore von der Commonwealth Bank of Australia. Ein weiterer Anstieg der Ölpreise sei wahrscheinlich, und auch die 100-Dollar-Marke bleibe im Visier des Markts, sagte Moore.

itz/Reuters/dpa-AFX

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0%2C1518%2C518842...

 

Themenbeitrag Nr.8

 
Von  Russoil Erstellt am: 22.11.07 11:27 Beitrag Nr.: 56.976 Weitere Beiträge
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DAX: Dank US-Börsen immun gegen Öl

2007-10-17 15:09:00

« DAX beugt Überhitzung vor ..... DAX steckt im kurzfristigen A... » ....

Die Impulse für den heutigen Anstieg kommen aus den USA: Der Nasdaq100-Future notiert im Vergleich zum Vorabend um mehr als ein Prozent im Plus, der S&P 500-Future immerhin noch ein gutes halbes Prozent - für die Mittagszeit ein überdurchschnittlich deutliches Plus.

Bleibt zu hoffen, dass die im Tagesverlauf anstehenden Daten diesen Optimismus rechtfertigen. Um 14:30 Uhr werden die Konsumentenpreise für den September veröffentlicht. Die Marktteilnehmer rechnen im Durchschnitt mit einem Anstieg von 0,2% zum Vormonat. Die Prognosen für das Plus bei der Kernrate ohne die stark schwankungsanfälligen Energie- und Nahrungsmittelpreise sind identisch.

Mit Spannung dürfte auch die Entwicklung der Öl-Lagerbestände der Vorwoche um 16:30 Uhr verfolgt werden. Niedrige Reserven sowie Spannungen an der türkisch-irakischen Grenze trieben die Preise für das schwarze Gold wieder auf ein Rekordhoch. Trotzdem kann der Deutsche Aktienindex sich nach dem Rücksetzer zu Wochenbeginn wieder stabilisieren und zu einem Angriff auf die frisch ausgebildete Abwärtstrendlinie ansetzen. Die im Chart auf Intradaybasis erkennbare Linie verläuft aktuell bei rund 8000 Punkten.

Glückt der Ausbruch nach oben ist Luft bis 8020/60 Zähler, wo ehemalige Aufwärtstrendlinien nun als Widerstände dienen. Rückhalt bekommt der Index von einer noch intakten Aufwärtstrendlinie bei 7950 Punkten sowie der horizontalen Unterstützung bei 7965 Zählern.

http://www.be24.at/media/BElogs/Medias/photo/..." alt="Image" /> Bild...
http://www.be24.at/media/BElogs/Medias/photo/......

 

Themenbeitrag Nr.9

 
Von  Russoil Erstellt am: 26.11.07 09:34 Beitrag Nr.: 58.966 Weitere Beiträge
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Leichter Preisrückgang bei OPEC-Öl

Wien (dpa) - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist nach seinem neuen Höchststand am Mittwoch wieder leicht gesunken. Ein Barrel (159 Liter) aus den OPEC-Fördergebieten kostete am Donnerstag im Durchschnitt 91,41 US-Dollar, 50 Cent weniger als am Vortag.

Das meldete das OPEC-Sekretariat am Freitag. Die OPEC berechnet ihren sogenannten Korbpreis auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. Indessen geht der Chefökonom der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, davon aus, dass auf die westlichen Ölkonzerne in den nächsten Jahren große Schwierigkeiten zukommen. "Die westlichen Ölkonzerne sind in einer Identitätskrise", sagte Birol der Tageszeitung "Die Welt". "Es gibt zwar noch riesige Reserven, aber die sind vor allem in den Ländern des Nahen Osten zu finden. Und zu denen haben sie keinen Zugang." Dadurch ginge den Firmen die Geschäftsgrundlage verloren. "Sie werden zu Nischenanbietern auf dem Ölmarkt schrumpfen, denn sie haben keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr", sagte Birol.

Der Energieexperte beobachtet seit einigen Jahren den Trend, dass Öl und Gas immer mehr zu einem politischen Instrument werden. "Das sind schlechte Nachrichten für die Weltpolitik", sagte Birol. Die Förderung dieser Rohstoffe konzentriere sich auf immer weniger Länder wie Saudi Arabien, Iran, Irak, Kuwait, Arabische Emirate und Russland. "Das erhöht die Gefahr, dass Öl und Gas zu einem Druckmittel werden und steigert das politische Gewicht der Förderländer", sagte Birol.

Dass der Ölpreis bald wieder unter 50 Dollar fällt, hält er für ausgeschlossen: "Die Märkte sind extrem nervös. Jede kleine Nachricht kann den Preis derzeit schlagartig nach oben treiben." Sollte eine richtige Krise eintreten wie etwa ein Krieg mit dem Iran, könnten die Ölpreise noch viel stärker nach oben schießen. "Mit fallenden Preisen zu rechnen wäre derzeit schon äußerst optimistisch", sagte Birol.

http://magazine.web.de/de/themen/finanzen/wirtscha......

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26.11.2007

Wir sind nicht mehr so abhängig vom Öl

Rohfstoffexperte Klaus Matthies: Hohe Preise sind politisch gewollt und spekulativ erzeugt

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Preis für ein Barrel Öl erstmals in der Geschichte die 100-Dollar-Marke überspringt. Trotzdem warnt Klaus Matthies, Forscher im Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), vor Panikmache. Der Experte für internationale Energie- und Rohstoffmärkte sieht den Scheitelpunkt bei der Ölförderung (Peak Oil) noch längst nicht erreicht. Mit dem Volkswirt sprach Hermannus Pfeiffer.

ND: Der Ölpreis kratzt an der 100-Dollar-Marke. Erklären sie uns den jüngsten Preisschock!
Matthies: Entscheidend dafür sind Meinungsverschiedenheiten in der OPEC (Organisation Erdölexportierender Länder) über den künftigen Kurs. In den vergangenen Jahren hatten die moderaten Kräfte, angeführt von Saudi-Arabien, sich dafür eingesetzt, dass der Preis nicht übermäßig anstieg. Jetzt spielen die Falken Venezuela, Ekuador und Iran eine stärkere Rolle. Daher ist es fraglich, ob die OPEC ihre Fördermenge weiter erhöht und so den Preisauftrieb dämpft. Zudem trieben in den letzten Wochen die Nordirak-Krise und der mögliche Einmarsch türkischer Truppen den Preis nach oben. Hinzu kommt der schwelende Iran-Konflikt um die Urananreicherung.

Aber auch Finanzinvestoren und Rohstofffonds drehen am Preisrad.
Ja, sie spielen eine große Rolle. Genau quantifizieren kann man dies zwar nicht, aber beim Ölpreis dürften 10 Dollar und mehr spekulativ sein. Unter den »Spekulanten« sind aber auch Marktteilnehmer, die ein physisches Interesse am Öl haben und sich ihren Nachschub für später sichern, weil sie einen weiteren Preisanstieg befürchten.

Der Ölpreis steigt tendenziell schon seit Ende 1998.
Nach der Asienkrise war der Ölpreis kurzzeitig bis auf 10 Dollar abgesackt. 2002/03 hat sich dann fundamental etwas geändert: Seither wächst die Öl-Nachfrage aus den Schwellenländern, allen voran China, rasant. Diesen Strukturbruch im globalen Ölgeschäft haben Förderländer, Ölkonzerne und auch wir Beobachter verschlafen.

Nach dem Lehrbuch müsste die Ölförderung entsprechend steigen, tut sie aber nicht.
Sie ist in den letzten Jahren gestiegen, aber die Ausweitung ist teuer, schwierig, langwierig. Und die OPEC-Staaten haben kein starkes Interesse daran, die Ölförderung schnell auszubauen, weil sie von den hohen Preisen genug profitieren. Die Neigung, sich nun besonders anzustrengen, ist daher gering. Die Staaten sind ganz zufrieden mit der jetzigen Lage, da die befürchteten negativen Auswirkungen der hohen Preise auf die Weltwirtschaft bislang weitgehend ausblieben. Dazu kommen die ungelösten politischen Konflikte vor allem im Nahen Osten, der wichtigsten Förderregion.

Einige Experten erwarten, dass die Ölförderung 2009 den Gipfel erreicht haben wird. Was halten Sie von der Peak-Oil-Warnung?
Panikmache. Natürlich wird irgendwann ein Punkt erreicht sein, an dem die jährliche Fördermenge aus geologischen Gründen zu sinken beginnt. Das spielt aber aktuell noch keine Rolle.

Können wir 2017 noch unsere Ölrechnungen bezahlen?
Da ist alles möglich. Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat schon von 200 Dollar gesprochen. Für den Fall, dass geopolitische Zuspitzungen ausbleiben, gehe ich allerdings davon aus, dass nach dem Winter der Preis auf etwa 80 Dollar sinken wird. Auf längere Sicht dürfte sich Öl aber weiter verteuern. Die 100 Dollar sind da sicher keine Grenze. Da die Wachstumsraten in den Schwellenländern hoch sind und wohl auch hoch bleiben werden, können wir davon ausgehen, dass Öl teuer bleibt.

Trotzdem: Gemessen an der Wirtschaftsleistung waren die Ölkrisen der 70er und 80er Jahre schlimmer.
Ja, 1973 und 1979/80 vervierfachte sich der Ölpreis jeweils innerhalb weniger Monate. Wir können die Entwicklung heute entspannter sehen als damals, denn die Wirtschaft ist nicht mehr so abhängig vom Öl. Schocks lassen sich daher besser verkraften. Unterm Strich belastet der Preisanstieg aber die deutsche Wirtschaft. Auch in den Industrieländern insgesamt wird er die Konjunktur dämpfen. Langfristig kann der hohe Ölpreis aber auch ein Segen sein – weil wir dann mehr Energie einsparen werden. Das Klima würde es uns danken.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/119892.htm......

 

Themenbeitrag Nr.10

 
Von  informationsknecht Erstellt am: 26.11.07 10:31 Beitrag Nr.: 59.032 Weitere Beiträge
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Tja... an den Tankstellen kann einem derzeit wirklich nur schlecht werden.

 

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