|
|
Norbert Lohrke: 29.08.08 08:39 Amerika boomt |
|
|
Norbert Lohrke: 28.08.08 14:11 Aktienanlage am Fließband |
|
|
WOI Wochenübersicht: 27.08.08 11:49 WOI Weekly - Amitelo: Nach... |
|
|
Von Russoil | Erstellt am: 21.11.07 23:52 | Beitrag Nr.: 56.654 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
hey
der Ölpreis ist ja momentan in aller Munde hier können wir doch eine Sammlunge von den aktiellen Ölpreisentwicklungen erstellen.
|
|
Von Russoil | Erstellt am: 21.11.07 23:53 | Beitrag Nr.: 56.655 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
|
|
Von Russoil | Erstellt am: 21.11.07 23:54 | Beitrag Nr.: 56.657 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
Wien (jaz). Seit dem Sommer kennt der Ölpreis nur noch eine Richtung: nach oben. Am späten Mittwochnachmittag erreichte er einen neuen Höchststand und befindet sich nur noch knapp unter der symbolträchtigen 100-Dollar-Marke. Ein Fass (159 Liter) der US-Standardmarke West Texas Intermediate kostete 99,29 Dollar. Ein Plus von rund 45 Prozent seit Mitte August. Experten erwarten, dass der Ölpreis bereits in den nächsten Tagen dreistellig notiert.
„Es gibt zu wenig Öl am Markt. Wenn es zu keiner deutlichen Steigerung der Fördermenge und einem Rückgang beim Verbrauch kommt, dann werden wir auch in Zukunft Preise auf diesem hohen Niveau haben“, meint dazu Fatih Birol, Chefökonom der Internationalen Energieagentur, in Wien vor Journalisten. Seiner Meinung nach ist die derzeitige Preisexplosion nicht durch Spekulationen getrieben, wie es die Sichtweise der Opec ist, sondern hat fundamentale Gründe. „Natürlich beeinflussen auch Spekulanten die Preise. Ihr Einfluss wäre jedoch eher gering, wenn wir nicht bereits eine so angespannte Lage hätten.“ Und auch die Dollarschwäche könne die Situation nicht erklären. „Die Produktion eines Fasses Öl im Nahen Osten kostet 20 Dollar. Der Verkaufspreis beträgt das Vier- bis Fünffache. Das ist auch mit einem schwachen Dollar noch ein gutes Geschäft.“
Er plädiert für eine kräftige Anhebung der Förderung von derzeit 85 Mio. Fass pro Tag. Eine konkrete Zahl will er nicht nennen. Dies sei Sache der Opec, die als einzige noch die Möglichkeit zu einer Förderausweitung habe. „Die Förderung der Nicht-Opec-Mitglieder ist nicht mehr erweiterbar und sinkt.“ Ein Indikator sei jedoch die vorhandene Reserve-Förderkapazität. „Derzeit könnten rund drei Mio. Fass pro Tag zusätzlich gefördert werden. In den 80er und 90er Jahren hatten wir bei einem deutlich kleineren Ölmarkt eine Reserve-Kapazität von fünf Mio. Fass pro Tag. Das wäre ein komfortabler Polster“, so Birol.
Doch nicht nur die Angebotsseite sei für den Preisanstieg verantwortlich. So sorgen vor allem die beiden Boom-Nationen China und Indien für eine rasant steigende Nachfrage. „Im Jahr 2030 wird China 13 Mio. Fass pro Tag verbrauchen. Das entspricht dem derzeitigen Verbrauch der USA. Zu diesem Zeitpunkt werden 140 von 1000 Chinesen ein Auto besitzen. In der EU besitzen bereits jetzt 680 von 1000 Personen ein Auto. Diese Zahlen veranschaulichen die zukünftige Entwicklungsperspektive. Wenn sich auf der Angebots- und der Nachfrageseite nichts Grundsätzliches ändert, wird es zu einem Versorgungsengpass kommen“, sagt Birol.
Wobei man den Chinesen und Indern nicht vorwerfen könne, dass sie derzeit ein starkes Wirtschaftswachstum haben. Europa und die USA müssten diesen Ländern jedoch Angebote – wie den Transfer von Energiespartechnologie – machen, damit sich die Nachfrage abschwächt.
Ein weiteres Problem sei die steigende Abhängigkeit von einigen wenigen Lieferländern. „Zuwächse bei der Förderung kommen nur noch aus fünf Ländern: Saudiarabien, dem Irak, Iran, Kuwait und den Vereinigten Emiraten.“ Dort seien die Ölreserven auch in der Hand der staatlichen Ölgesellschaften und nicht mehr der Ölmultis. „Letztere haben bislang bei Preisanstiegen immer den Ölhahn aufgedreht“, so Birol.
Derzeit würde sich der globale Ölmarkt daher auf „sehr dünnem Eis bewegen“. „Alle sind nervös. Ein kleiner Zwischenfall in einer Raffinerie oder bei einer Pipeline könnte zu einem weiteren Preissprung führen.“ Dennoch wird die IEA nicht empfehlen, die Ölreserven anzuzapfen. „Das sollte nur passieren, wenn es einen physischen Versorgungsengpass gibt.“
("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.11.2007)
|
|
Von Russoil | Erstellt am: 21.11.07 23:55 | Beitrag Nr.: 56.658 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
Euro bei 1,4856 $ auf Rekordhoch.Experten hielten es nur noch für eine Frage der Zeit, bis die 100 Dollar-Marke übersprungen wird und erwarteten für die nächsten Tage ein Ansteigen auf 105 Dollar.
Auslöser der neuen Preisrunde waren Prognosen über einen bevorstehenden Wintereinbruch im Nordosten der USA und rückläufige US-Lagerbestände vor allem bei Heizöl.
Auch der schwache Dollar wird für den hohen Ölpreis mitverantwortlich gemacht. Öl wird traditionell in Dollar abgerechnet. Die Förderländer haben ein Interesse an einem steigenden Preis als Ausgleich für Wechselkursverluste. Der Euro erreichte am Mittwoch mit 1,4856 Dollar ein neues Rekordhoch.
Mittwoch, 21. November 2007http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?Ta......
|
|
Von Musterdepot | Erstellt am: 22.11.07 08:21 | Beitrag Nr.: 56.701 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
SINGAPUR (dpa-AFX) - Der US-Ölpreis hat sich am Donnerstag weiter in der Nähe der 100-Dollar-Marke gehalten. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar kostete im frühen Handel 97,56 Dollar. Das waren 27 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. In der Nacht zum Mittwoch hatte WTI-Rohöl noch einen historischen Höchststand von 99,20 Dollar erreicht.
Händler zeigten sich überrascht, dass die enttäuschenden US-Lagerbestandsdaten vom Vortag die Ölpreise nicht nachhaltiger beflügelten. Sie führten dies auf den Feiertag in den USA am heutigen Donnerstag zurück, der die Investoren zu Positionsglattstellungen bewegt und den Ölpreisanstieg gebremst habe. Am Mittwoch hatte das US-Energieministerium einen überraschenden Rückgang der US-Rohölvorräte gemeldet. Die Benzin- und Destillatebestände (Heizöl, Diesel) waren in der abgelaufenen Woche stärker als erwartet zurückgegangen."Die Ölpreise werden weiter schwankungsanfällig bleiben", sagte Rohstoffexperte David Moore von der Commonwealth Bank of Australia. Ein weiterer Anstieg der Ölpreise sei wahrscheinlich, und auch die 100-Dollar-Marke bleibe im Visier des Markts, sagte Moore./FX/bf/wiz
|
|
Von Russoil | Erstellt am: 22.11.07 11:25 | Beitrag Nr.: 56.972 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
Frankfurt am Main - Der deutsche Aktienmarkt hat nach leichten Gewinnen im frühen Handel am Donnerstagvormittag den Minuskurs vom Vortag wieder aufgenommen. Der Dax http://www.manager-magazin.de/static/images/c...... sank deutlicher um 0,8 Prozent auf 8971 Punkte. Für den TecDax http://www.manager-magazin.de/static/images/c...... ging es gar um 1,4 Prozent auf 866 Zähler abwärts.
Händler erwarten ein ruhiges Geschäft, da in den USA wegen des Feiertages "Thanksgiving" die Börsen geschlossen sind. Daher sei von dort auch nicht mit schlechten Nachrichten zu rechnen, die den Markt belasten könnten.Dow Jones abwärts, Nikkei erholt
Die Vorgaben waren gemischt: Der Dow Jones http://www.manager-magazin.de/static/images/c...... hat am Morgen ein neues Rekordhoch erreicht. Am Mittwochabend hatte er nach einem zwischenzeitlichen Rücksetzer die Marke von 1,48 US-Dollar zurückerobert. Nach einem Zwischentief bei 1,4777 Dollar wurde die Gemeinschaftswährung zuletzt mit 1,4848 Dollar nur wenige Ticks unter dem am Vormittag markierten Rekordhoch von 1,4855 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,4814 (Dienstag: 1,4785) Dollar fest. Der Dollar kostete 0,6750 (0,6763) Euro.
Ölpreis bleibt nahe der 100-Dollar-Marke
http://www.manager-magazin.de/images/trans.gif" alt="Image" /> Der US-Ölpreis hat sich am Donnerstag weiter in der Nähe der 100-Dollar-Marke gehalten. In der Nacht zum Mittwoch hatte WTI-Rohöl noch einen historischen Höchststand von 99,20 Dollar erreicht. Händler zeigten sich überrascht, dass die enttäuschenden US-Lagerbestandsdaten vom Vortag die Ölpreise nicht nachhaltiger beflügelten. Sie führten dies auf den Feiertag in den USA am heutigen Donnerstag zurück, der die Investoren zu Positionsglattstellungen bewegt und den Ölpreisanstieg gebremst habe.
|
|
Von Russoil | Erstellt am: 22.11.07 11:26 | Beitrag Nr.: 56.975 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
Caracas - Das Opec-Mitglied Venezuela hat sich schon mehrfach für höhere Ölpreise ausgesprochen. Jetzt sehe auch alles danach aus, als würde die die 100-Dollar-Marke beim Öl bald erreicht, sagte Chávez am Mittwoch in Caracas. Venezuela nutzt die Einnahmen aus der Öl-Industrie unter anderem für seine Sozialprogramme, die Chávez in der Bevölkerung große Popularität verschaffen.
Der US-Ölpreis hielt sich am Donnerstag weiter nahe der 100-Dollar-Marke. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar kostete im frühen Handel 97,56 Dollar. Das waren 27 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. In der Nacht zum Mittwoch hatte WTI-Rohöl noch einen historischen Höchststand von 99,20 Dollar erreicht.
Händler zeigten sich überrascht, dass die enttäuschenden US-Lagerbestandsdaten vom Vortag die Ölpreise nicht nachhaltiger nach oben trieben. Sie führten dies auf den Feiertag in den USA zurück, der die Investoren zu Positionsglattstellungen bewegt und den Ölpreisanstieg gebremst habe.Am Mittwoch hatte das US-Energieministerium einen überraschenden Rückgang der US-Rohölvorräte gemeldet. Die Benzin- und Destillatebestände (Heizöl, Diesel) waren in der abgelaufenen Woche stärker als erwartet zurückgegangen.
"Die Ölpreise werden weiter schwankungsanfällig bleiben", sagte Rohstoffexperte David Moore von der Commonwealth Bank of Australia. Ein weiterer Anstieg der Ölpreise sei wahrscheinlich, und auch die 100-Dollar-Marke bleibe im Visier des Markts, sagte Moore.itz/Reuters/dpa-AFX
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0%2C1518%2C518842...
|
|
Von Russoil | Erstellt am: 22.11.07 11:27 | Beitrag Nr.: 56.976 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
2007-10-17 15:09:00
« DAX beugt Überhitzung vor ..... DAX steckt im kurzfristigen A... » .... Die Impulse für den heutigen Anstieg kommen aus den USA: Der Nasdaq100-Future notiert im Vergleich zum Vorabend um mehr als ein Prozent im Plus, der S&P 500-Future immerhin noch ein gutes halbes Prozent - für die Mittagszeit ein überdurchschnittlich deutliches Plus.
Bleibt zu hoffen, dass die im Tagesverlauf anstehenden Daten diesen Optimismus rechtfertigen. Um 14:30 Uhr werden die Konsumentenpreise für den September veröffentlicht. Die Marktteilnehmer rechnen im Durchschnitt mit einem Anstieg von 0,2% zum Vormonat. Die Prognosen für das Plus bei der Kernrate ohne die stark schwankungsanfälligen Energie- und Nahrungsmittelpreise sind identisch.
Mit Spannung dürfte auch die Entwicklung der Öl-Lagerbestände der Vorwoche um 16:30 Uhr verfolgt werden. Niedrige Reserven sowie Spannungen an der türkisch-irakischen Grenze trieben die Preise für das schwarze Gold wieder auf ein Rekordhoch. Trotzdem kann der Deutsche Aktienindex sich nach dem Rücksetzer zu Wochenbeginn wieder stabilisieren und zu einem Angriff auf die frisch ausgebildete Abwärtstrendlinie ansetzen. Die im Chart auf Intradaybasis erkennbare Linie verläuft aktuell bei rund 8000 Punkten.
Glückt der Ausbruch nach oben ist Luft bis 8020/60 Zähler, wo ehemalige Aufwärtstrendlinien nun als Widerstände dienen. Rückhalt bekommt der Index von einer noch intakten Aufwärtstrendlinie bei 7950 Punkten sowie der horizontalen Unterstützung bei 7965 Zählern.
|
|
Von Russoil | Erstellt am: 26.11.07 09:34 | Beitrag Nr.: 58.966 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
Das meldete das OPEC-Sekretariat am Freitag. Die OPEC berechnet ihren sogenannten Korbpreis auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. Indessen geht der Chefökonom der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, davon aus, dass auf die westlichen Ölkonzerne in den nächsten Jahren große Schwierigkeiten zukommen. "Die westlichen Ölkonzerne sind in einer Identitätskrise", sagte Birol der Tageszeitung "Die Welt". "Es gibt zwar noch riesige Reserven, aber die sind vor allem in den Ländern des Nahen Osten zu finden. Und zu denen haben sie keinen Zugang." Dadurch ginge den Firmen die Geschäftsgrundlage verloren. "Sie werden zu Nischenanbietern auf dem Ölmarkt schrumpfen, denn sie haben keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr", sagte Birol.
Der Energieexperte beobachtet seit einigen Jahren den Trend, dass Öl und Gas immer mehr zu einem politischen Instrument werden. "Das sind schlechte Nachrichten für die Weltpolitik", sagte Birol. Die Förderung dieser Rohstoffe konzentriere sich auf immer weniger Länder wie Saudi Arabien, Iran, Irak, Kuwait, Arabische Emirate und Russland. "Das erhöht die Gefahr, dass Öl und Gas zu einem Druckmittel werden und steigert das politische Gewicht der Förderländer", sagte Birol.
Dass der Ölpreis bald wieder unter 50 Dollar fällt, hält er für ausgeschlossen: "Die Märkte sind extrem nervös. Jede kleine Nachricht kann den Preis derzeit schlagartig nach oben treiben." Sollte eine richtige Krise eintreten wie etwa ein Krieg mit dem Iran, könnten die Ölpreise noch viel stärker nach oben schießen. "Mit fallenden Preisen zu rechnen wäre derzeit schon äußerst optimistisch", sagte Birol.
http://magazine.web.de/de/themen/finanzen/wirtscha......
------------------------------------------------------
26.11.2007ND: Der Ölpreis kratzt an der 100-Dollar-Marke. Erklären sie uns den jüngsten Preisschock!
Matthies: Entscheidend dafür sind Meinungsverschiedenheiten in der OPEC (Organisation Erdölexportierender Länder) über den künftigen Kurs. In den vergangenen Jahren hatten die moderaten Kräfte, angeführt von Saudi-Arabien, sich dafür eingesetzt, dass der Preis nicht übermäßig anstieg. Jetzt spielen die Falken Venezuela, Ekuador und Iran eine stärkere Rolle. Daher ist es fraglich, ob die OPEC ihre Fördermenge weiter erhöht und so den Preisauftrieb dämpft. Zudem trieben in den letzten Wochen die Nordirak-Krise und der mögliche Einmarsch türkischer Truppen den Preis nach oben. Hinzu kommt der schwelende Iran-Konflikt um die Urananreicherung.
Aber auch Finanzinvestoren und Rohstofffonds drehen am Preisrad.
Ja, sie spielen eine große Rolle. Genau quantifizieren kann man dies zwar nicht, aber beim Ölpreis dürften 10 Dollar und mehr spekulativ sein. Unter den »Spekulanten« sind aber auch Marktteilnehmer, die ein physisches Interesse am Öl haben und sich ihren Nachschub für später sichern, weil sie einen weiteren Preisanstieg befürchten.
Der Ölpreis steigt tendenziell schon seit Ende 1998.
Nach der Asienkrise war der Ölpreis kurzzeitig bis auf 10 Dollar abgesackt. 2002/03 hat sich dann fundamental etwas geändert: Seither wächst die Öl-Nachfrage aus den Schwellenländern, allen voran China, rasant. Diesen Strukturbruch im globalen Ölgeschäft haben Förderländer, Ölkonzerne und auch wir Beobachter verschlafen.
Nach dem Lehrbuch müsste die Ölförderung entsprechend steigen, tut sie aber nicht.
Sie ist in den letzten Jahren gestiegen, aber die Ausweitung ist teuer, schwierig, langwierig. Und die OPEC-Staaten haben kein starkes Interesse daran, die Ölförderung schnell auszubauen, weil sie von den hohen Preisen genug profitieren. Die Neigung, sich nun besonders anzustrengen, ist daher gering. Die Staaten sind ganz zufrieden mit der jetzigen Lage, da die befürchteten negativen Auswirkungen der hohen Preise auf die Weltwirtschaft bislang weitgehend ausblieben. Dazu kommen die ungelösten politischen Konflikte vor allem im Nahen Osten, der wichtigsten Förderregion.
Einige Experten erwarten, dass die Ölförderung 2009 den Gipfel erreicht haben wird. Was halten Sie von der Peak-Oil-Warnung?
Panikmache. Natürlich wird irgendwann ein Punkt erreicht sein, an dem die jährliche Fördermenge aus geologischen Gründen zu sinken beginnt. Das spielt aber aktuell noch keine Rolle.
Können wir 2017 noch unsere Ölrechnungen bezahlen?
Da ist alles möglich. Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat schon von 200 Dollar gesprochen. Für den Fall, dass geopolitische Zuspitzungen ausbleiben, gehe ich allerdings davon aus, dass nach dem Winter der Preis auf etwa 80 Dollar sinken wird. Auf längere Sicht dürfte sich Öl aber weiter verteuern. Die 100 Dollar sind da sicher keine Grenze. Da die Wachstumsraten in den Schwellenländern hoch sind und wohl auch hoch bleiben werden, können wir davon ausgehen, dass Öl teuer bleibt.
Trotzdem: Gemessen an der Wirtschaftsleistung waren die Ölkrisen der 70er und 80er Jahre schlimmer.
Ja, 1973 und 1979/80 vervierfachte sich der Ölpreis jeweils innerhalb weniger Monate. Wir können die Entwicklung heute entspannter sehen als damals, denn die Wirtschaft ist nicht mehr so abhängig vom Öl. Schocks lassen sich daher besser verkraften. Unterm Strich belastet der Preisanstieg aber die deutsche Wirtschaft. Auch in den Industrieländern insgesamt wird er die Konjunktur dämpfen. Langfristig kann der hohe Ölpreis aber auch ein Segen sein – weil wir dann mehr Energie einsparen werden. Das Klima würde es uns danken.
|
|
Von informationsknecht | Erstellt am: 26.11.07 10:31 | Beitrag Nr.: 59.032 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1.
Man muß nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten.
|
|
Von bidandask07 | Erstellt am: 26.11.07 20:37 | Beitrag Nr.: 59.402 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
|
|
Von boersenweibchen | Erstellt am: 27.11.07 08:52 | Beitrag Nr.: 59.418 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||

Im Zeitraum Januar bis November 2007 hat Deutschland 100 Millionen Tonnen Rohöl aus insgesamt 30 Ländern eingeführt. Hauptlieferanten neben Russland, das in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres 33,8 Millionen Tonnen Rohöl nach Deutschland exportierte, waren Norwegen mit 16,7 Millionen Tonnen sowie Libyen und Großbritannien mit jeweils 11,6 Millionen Tonnen. Diese vier Länder deckten 74 Prozent des deutschen Rohölbedarfs
Das Rohöl kommt auf verschiedenen Wegen nach Deutschland. Von den im Jahr 2005 insgesamt importierten 112,2 Millionen Tonnen wurden 31,7 Millionen Tonnen in Wilhelmshaven angelandet und großenteils von dort über die Nord-West-Oelleitung und die Norddeutsche Oelleitung weiterverteilt; 26,4 Millionen Tonnen kamen aus Triest über die Transalpine Oelleitung (TAL) nach Deutschland. 23,4 Millionen Tonnen des importierten Rohöls kamen über die Drushba aus Russland, in Rotterdam wurden 15,9 Millionen Tonnen Rohöl für Deutschland angelandet.
|
|
Von Russoil | Erstellt am: 27.11.07 10:01 | Beitrag Nr.: 59.433 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
ND: Der Ölpreis kratzt an der 100-Dollar-Marke. Erklären sie uns den jüngsten Preisschock!
Matthies: Entscheidend dafür sind Meinungsverschiedenheiten in der OPEC (Organisation Erdölexportierender Länder) über den künftigen Kurs. In den vergangenen Jahren hatten die moderaten Kräfte, angeführt von Saudi-Arabien, sich dafür eingesetzt, dass der Preis nicht übermäßig anstieg. Jetzt spielen die Falken Venezuela, Ekuador und Iran eine stärkere Rolle. Daher ist es fraglich, ob die OPEC ihre Fördermenge weiter erhöht und so den Preisauftrieb dämpft. Zudem trieben in den letzten Wochen die Nordirak-Krise und der mögliche Einmarsch türkischer Truppen den Preis nach oben. Hinzu kommt der schwelende Iran-Konflikt um die Urananreicherung.
Aber auch Finanzinvestoren und Rohstofffonds drehen am Preisrad.
Ja, sie spielen eine große Rolle. Genau quantifizieren kann man dies zwar nicht, aber beim Ölpreis dürften 10 Dollar und mehr spekulativ sein. Unter den »Spekulanten« sind aber auch Marktteilnehmer, die ein physisches Interesse am Öl haben und sich ihren Nachschub für später sichern, weil sie einen weiteren Preisanstieg befürchten.
Der Ölpreis steigt tendenziell schon seit Ende 1998.
Nach der Asienkrise war der Ölpreis kurzzeitig bis auf 10 Dollar abgesackt. 2002/03 hat sich dann fundamental etwas geändert: Seither wächst die Öl-Nachfrage aus den Schwellenländern, allen voran China, rasant. Diesen Strukturbruch im globalen Ölgeschäft haben Förderländer, Ölkonzerne und auch wir Beobachter verschlafen.
Nach dem Lehrbuch müsste die Ölförderung entsprechend steigen, tut sie aber nicht.
Sie ist in den letzten Jahren gestiegen, aber die Ausweitung ist teuer, schwierig, langwierig. Und die OPEC-Staaten haben kein starkes Interesse daran, die Ölförderung schnell auszubauen, weil sie von den hohen Preisen genug profitieren. Die Neigung, sich nun besonders anzustrengen, ist daher gering. Die Staaten sind ganz zufrieden mit der jetzigen Lage, da die befürchteten negativen Auswirkungen der hohen Preise auf die Weltwirtschaft bislang weitgehend ausblieben. Dazu kommen die ungelösten politischen Konflikte vor allem im Nahen Osten, der wichtigsten Förderregion.
Einige Experten erwarten, dass die Ölförderung 2009 den Gipfel erreicht haben wird. Was halten Sie von der Peak-Oil-Warnung?
Panikmache. Natürlich wird irgendwann ein Punkt erreicht sein, an dem die jährliche Fördermenge aus geologischen Gründen zu sinken beginnt. Das spielt aber aktuell noch keine Rolle.
Können wir 2017 noch unsere Ölrechnungen bezahlen?
Da ist alles möglich. Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat schon von 200 Dollar gesprochen. Für den Fall, dass geopolitische Zuspitzungen ausbleiben, gehe ich allerdings davon aus, dass nach dem Winter der Preis auf etwa 80 Dollar sinken wird. Auf längere Sicht dürfte sich Öl aber weiter verteuern. Die 100 Dollar sind da sicher keine Grenze. Da die Wachstumsraten in den Schwellenländern hoch sind und wohl auch hoch bleiben werden, können wir davon ausgehen, dass Öl teuer bleibt.
Trotzdem: Gemessen an der Wirtschaftsleistung waren die Ölkrisen der 70er und 80er Jahre schlimmer.
Ja, 1973 und 1979/80 vervierfachte sich der Ölpreis jeweils innerhalb weniger Monate. Wir können die Entwicklung heute entspannter sehen als damals, denn die Wirtschaft ist nicht mehr so abhängig vom Öl. Schocks lassen sich daher besser verkraften. Unterm Strich belastet der Preisanstieg aber die deutsche Wirtschaft. Auch in den Industrieländern insgesamt wird er die Konjunktur dämpfen. Langfristig kann der hohe Ölpreis aber auch ein Segen sein – weil wir dann mehr Energie einsparen werden. Das Klima würde es uns danken.
|
|
Von Russoil | Erstellt am: 27.11.07 10:03 | Beitrag Nr.: 59.434 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
26.11.2007
13:10
Öl in London auf Rekordhoch
--------------------------------------------------------------------------------------
Der Ölpreis ist gestern wieder über 99 Dollar gestiegen. Eine Kältewelle in den USA trieb den Preis im Computerhandel auf zeitweise 99,11 Dollar für ein Barrel Rohöl (159 Liter), ehe er wieder leicht zurückging. Damit ist der vergangene Woche erzielte Rekord von 99,29 Dollar in Sicht. Von August bis November ist Öl um 43 Prozent teurer geworden.
APerschienen am 27. November 2007
http://www.abendblatt.de/daten/2007/11/27/820926.h......
----------------------------------------------------------------------------------
27.11.2007 09:32
; ...... http://ad.de.doubleclick.net/jump/N4362.Lupo_Adver......?"> 




+49-89-767369-0
E-Mail: presse@boerse-go.ag......
|
|
Von Russoil | Erstellt am: 28.11.07 10:20 | Beitrag Nr.: 60.845 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
|
|
Von Russoil | Erstellt am: 28.11.07 10:29 | Beitrag Nr.: 60.855 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) zum Wochenbeginn durchschnittlich 91,84 Dollar. Das waren 32 Cent mehr als am vergangenen Freitag (91,52 Dollar). Am 21. November war der Opec- Rohölpreis mit 91,91 Dollar auf den höchsten Stand seit der Gründung des Kartells gestiegen.
Inzwischen werden auch innerhalb des 13-Länder-Kartells Stimmen für eine Erhöhung der Opec-Förderquoten laut. Nach Angaben des internationalen Energie-Beraters PVM (Wien) hat sich der iranische Ölminister Gholam-Hussein Nosari für eine Erhöhung um 500 000 Barrel bei der nächsten Sitzung der Opec-Ölminister am 5. Dezember in Abu Dhabi ausgesprochen. Auch Indonesien sei zu einer Anhebung bereit. (dpa)
http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/wi...
|
|
Von Russoil | Erstellt am: 28.11.07 10:31 | Beitrag Nr.: 60.860 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
so wer in Öl Werten investiert isthat das Glück überhaupt und wer nicht dürfte bald an der Tanke verzweifeln
Öl: Wo bleibt das 100-Dollar-Fass?
An der Nymex schwitzen die Händler. Der Ölpreis ist volatil wie selten zuvor, er steigt und fällt fast täglich um mehrere Dollar – und das auf kritischem Level. Die 100-Dollar-Marke ist seit Wochen zum Greifen nahe, vor wenigen Tagen fehlten nur noch 71 Cent, doch drüber kommt man nicht.
Nicht dass die Händler in den Pits von teurem Öl profitieren würden. Im Gegenteil: Jeder einzelne, der da auf dem Parkett der New Yorker Rohstoffbörse schreit und kauft und verkauft, ist ja auch ein Verbraucher, der unter steigenden Benzin- und Heizölpreisen leidet. Jeder einzelne zahlt seinen Benzin-Zuschlag auf Airline-Tickets und Paketpost, jeder einzelne spürt den allgemeinen Inflationsdruck, der in keinem Sektor so stark ist wie bei den Rohtsoffen.
Dass die Händler den Ölpreis dennoch dreistellig sehen wollen liegt nur daran, dass dann endlich die Anspannung weg wäre. „Lasst uns jetzt die 100 Dollar sehen, dann haben wir es hinter uns“, klagt ein Trader, dem die ewig gleichen Schlagzeilen auf den Wecker gehen. „Öl bald 100 Dollar?“, droht es immerhin täglich aus irgendeinem Wirtschaftsmagazin – klar, Öl wird bald bei 100 Dollar notieren, jedes Kind weiß das.
Die Frage ist: Wer hat etwas vom hohen Ölpreis, und wer leidet darunter? Und die Antwort liegt nicht auf der Hand, im Gegenteil: In der Rohstoff-Branche selbst gibt es Gewinner und Verlierer, in anderen Sektoren verhält es sich noch komplizierter.
In der Öl-Branche gibt es gerade unter den amerikanischen Konzernen unerwartet viele Verlierer. Denn Branchengrößen wie ExxonMobil und Chevron verkaufen an ihren Tankstellen viel mehr Benzin als sie aus ihrem selbst geförderten Öl gewinnen können. Die Raffinerien müssen also massiv nachkaufen – zum regulären Marktpreis. Umso härter triffte das Raffinerienbetreiber wie Valero und Sunoco, die so gut wie keine eigene Förderung haben, und deren Aktien in den letzten Wochen rund 15 Prozent abgegeben haben.
Andere Verlierer finden sich in der Automobil- und Flugzeugindustrie – in der sich aber wiederum Chancen für Gewinner auftun. Denn während Fluggesellschaften und Autofahrer mit hohen Spritkosten zu kämpfen haben, steigt die Nachfrage nach effektiveren Motoren und Turbinen. Das wiederum kommt einigen Zulieferern zugute, die einen Wachstumsmarkt bearbeiten können, der lange vernachlässigt war.
Ähnliches macht Monsanto als Spezialist für alternative Energien. Das Unternehmen, einer der größten Hersteller von Bio-Diesel, gehört zu den Lieblins-Aktien der Wall Street in diesem Jahr und hat seinen Wert seit Januar um rund 80 Prozent steigen sehen.
Dass alternative Energien immer wichtiger werden, ist weithin bekannt – allerdings auch, dass sie Öl nie ersetzen werden, solange noch ein Tröpchen des schwarzen Goldes aus der Erde gepresst werden kann. Insofern steigt mit dem hohen Ölpreis die Nachfrage nach Förderbedarf. Der Ölfeld-Spezialist Schlumberger und die Plattform-Betreiber Weatherford und Transocean profitieren direkt vom steigenden Ölpreis und sehen damit ihre eigenen Aktien und die ihrer Ausstatter steigen.
Und ein Sektor profitiert ohnehin, wenn Rohstoffe knapp und teuer werden: das Militär. Da die meisten Ölfelder mittlerweile in der Hand der jeweiligen Staaten sind, fließt verstärkt Geld in deren Kassen, wo es zu einem großen Teil in Rüstung – und damit letztendlich die Sicherheit der Öl- und Einnahmequelle – investiert wird. Aktien von Lockheed-Martin und Raytheon haben allein im letzten Vierteljahr vor dem Hintergrund eines steil steigenden Ölpreises um jeweils rund 20 Prozent zugelegt.
Wer klug investiert, kann also vom steigenden Ölpreis direkt profitieren – letzten Endes schaden teure Rohstoffe aber mehr als sie nutzen. Insofern wünschen sich die Trader an der Nymex wirklich keinen langfristig dreistelligen Ölpreis. Nur sehen möchte man ihn einmal. Ganz kurz.
Lars Halter - © Wall Street Correspondents Inc.
|
|
Von Russoil | Erstellt am: 28.11.07 10:33 | Beitrag Nr.: 60.861 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
; ...... var fo = new FlashObject('http://www.teligo-ads.de/v3/www/delivery/ai.php?fi......', 'mymovie', '300', '250', '6'
; //fo.addParam('wmode','transparent'
; fo.write('m3_31872d85ba9def8403910fc9b3323371'
;
|
|
Von Russoil | Erstellt am: 28.11.07 10:34 | Beitrag Nr.: 60.864 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
28.11.2007
06:56
Asien: kaum Erholung, Öl und Gold drücken trotz guter US VorgabeEMFIS.COM - 28.11.07 ( www.emfis.com ) Asien mit einem gemischten, leicht eingetrübten Bild. In den USA setzte gestern eine Erholung zum Vortag ein. Dabei half vor allem die Mitteilung, dass Citigroup von der Abu Dhabi Investment Authority aus dem Mittleren Osten eine Finanzspritze von 7,5 Mrd. US Dollar erhielt. Diese Übernahmen dafür 4,8 Prozent Anteile an Citigroup. Das verschaffte den gebeutelten Geldhäusern eine Verschnaufpause. Wie lange das anhalten wird, ist aber fraglich, da dass Verbrauchervertrauen wegen der Kreditkrise und den steigenden Rohstoffpreisen im November erheblich abgesackt ist. Die Preise für Häuser rauschen inzwischen in den Keller auf den Stand von 1988. Dennoch kann der Dow Jones sich mit einem Plus von 1,7 Prozent verabschieden. Der MSCI Asien Pazifik fast unverändert bei 157,83 Punkten. Das Barrel Öl fällt auf 93,7 US Dollar. Die Feinunze Gold geht auf 808 US Dollar zurück. In Japan kann sich der Nikkei nach einer schwachen Anfangsphase nach oben arbeiten und verzeichnet im Augenblick ein leichtes Minus von 0,4 Prozent. Der Yen steht mit 108,5 zu einem US Dollar. Die Regierung hat ihre Einschätzung zur Lage auf den Arbeitsmarkt abgesenkt. Die Banken verlieren zwischen 1,5 und 3 Prozent. Der fallende Ölpreis drückt auf Inpex und Nippon Petroleum. Beide verlieren über 3 Prozent. Auf der Verlustseite auch die Autobauer. So geht Toyota um 1,6 Prozent und Honda um 1,4 Prozent nach unten. Unter den Gewinnern ist eine Sony mit 3,8 Prozent zu finden. Der australische ASX verabschiedete sich mit einem Minus von fast einem Prozent. Der Monatsverlust erhöht sich damit auf inzwischen 7 Prozent. Unter den Verlierern steht James Hardie mit 4,7 Prozent ganz vorne. Die Macquarie Bank fällt um 2,8 Prozent. Der fallende Goldpreis lässt Newcrest Mining um 4,2 Prozent absacken. Woodside Petroleum verliert um 1,8 Prozent. BHP Billiton gibt um 1,5 Prozent nach und Rio Tinti um einen Prozentpunkt. In Südkorea muss der Kospi im Augenblick um 1,24 Prozent abgeben. Nach den Schmiergeldvorwürfen gegenüber dem Konzern Samsung und den damit verbundenen Abschlägen, kann sich heute die Aktie von Samsung Elec. um 1,8 Prozent erholen. Das Unternehmen gab bekannt, im kommenden Jahr 200 Mio. Handys zu produzieren. Das wären 25 Prozent mehr als bisher. Unter Druck auch POSCO nach einer Abstufung des Sektors. Daewoo Ship, welche in den letzten Handelstagen um 22 Prozent zulegte, gibt heute um 5,7 Prozent ab. Hyundai Motor mit einem Minus von 3 Prozent. Der Hongkonger Hang Seng Index kann sich nach einem Einbruch zu Handelsbeginn nach oben arbeiten und geht mit einem Plus von 0,58 Prozent in die Mittagspause. Unter den Gewinnern sind die Telekomwerte zu finden. So legt China Mobile um 1,3 Prozent zu. Bei China Unicom geht es um 1,44 Prozent und China Netcom um 5,1 Prozent nach oben. Henderson Land setzt mit 3 Prozent seinen Aufwärtstrend weiter fort. Der Börsenbetreiber HKEx mit einem Plus von 1,8 Prozent. Auf der Verliererseite die Einzelhändler wie Esprit mit 0,4 und Li & Fung mit 0,5 Prozent. Der chinesische CSI 300 Index verliert um 0,5 Prozent. Taiwan geht um 1,2 Prozent zurück. Singapur gewinnt um 0,45 Prozent und Indien um 0,6 Prozent. Die indonesische Börse steigt um 1,2 Prozent, Thailand um 0,7 Prozent und die Philippinen um 0,56 Prozent.
|
|
Von ZockerGerhard | Erstellt am: 28.11.07 11:10 | Beitrag Nr.: 60.928 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
27.11.2007 - 12:38:05 Uhr
Saxo Bank...
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Trader bei der Saxo Bank berichten von der Entwicklung beim Rohöl-Future.
Rohöl sehe im Nachfeld von der Aktienabwärtstendenz gut aus, so die Strategen bei der Saxo Bank. Sie empfehlen den Rohöl-Future bei 96,20/96,60 zu kaufen und den Stop unter der 95,80er Marke zu setzen mit Kurs auf die 98,30 und 99. Trader sollten beide Seiten ausnutzen (Kauf und Verkauf) und gleichzeitig den Aktienmarkt im Auge behalten.

|
|
Von bidandask07 | Erstellt am: 29.11.07 10:00 | Beitrag Nr.: 61.732 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
moin
die Idee ist sehr gut... versuche mich dran zu beteiligen..schön wenn man alle Meldungen soweit auf einem Fleck finden kann. Meinste @ russoil das der preis ansteigt? ich denke das es irgendwann in nächster Zeit zu einer Erholung kommt. Solange der Markt bereit ist alles zu zahlen werden die Preise steigen, aber es wird mm nach noch eine Konso geben.
|
|
Von bidandask07 | Erstellt am: 29.11.07 10:01 | Beitrag Nr.: 61.733 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
US-Börsen dank "Abu Dhabi" und Öl im PlusNEW YORK. Die New Yorker Aktienbörse hat am Dienstag im Verlauf mit deutlich festeren Kursen geschlossen. Die Wall Street setzte damit zur einer Erholung von den Vortagesverlusten und der jüngsten Abwärtsbewegung an.
„Die Anleger sind erleichtert, dass sich die Citigroup eine Finanzspritze sichern konnte. Nun könnten andere Banken ähnliches schaffen“, sagten Händler.
Der Dow Jones Industrial Index legte um 215 Zähler oder 1,69 Prozent auf 12.958 Einheiten. Der S&P-500 Index gewann 21,01 Punkte oder 1,49 Prozent auf 1.428,23 Zähler. Der Nasdaq Composite Index befestigte sich um 39,81 Zähler (plus 1,57 Prozent) auf 2.580,80 Einheiten.
Aktien der Citigroup gewannen 1,21 Prozent auf 30,16 Dollar. Abu Dhabi steckt seine Ölmilliarden weiter in den Ausbau von Unternehmensbeteiligungen und kauft sich bei der US-Großbank ein. Wie die mit massiven Belastungen durch die Kreditkrise in den USA kämpfende Großbank am Vorabend mitteilte, erhält sie von der Investmentbehörde des Emirats eine Finanzspritze in Höhe von 7,5 Milliarden Dollar. Im Gegenzug erhalten die Araber bis zu 4,9 Prozent an der Bank.
Auch Aktien von Merrill Lynch (plus 2,95 Prozent auf 52,74 Dollar) und JPMorgan (plus 4,75 Prozent auf 42,38 Dollar) legten daraufhin zu. Lehman Brothers zogen um fast fünf Prozent auf 60,30 Dollar an.
Nachbörslich dämpfte sich die Stimmung allerdings schon wieder etwas ein, denn die zweitgrößte US-Hypothekenbank Wells Fargo erwartet wegen der Subprime-Krise eine Sonderbelastung vor Steuern in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar im vierten Quartal. Die am Dienstag nach Börsenschluss verbreitete Nachricht ließ die Aktien der Bank Handel um 1,6 Prozent zurückgehen. Wells Fargo hatte vor vier Monaten bekanntgegeben, sich aus dem Subprime-Hypothekenmarkt zurückziehen zu wollen.
US-Ölpreis sinkt unter 94 Dollar
Der US-Ölpreis ist am Mittwoch weiter gesunken und unter die Marke von 94 Dollar gefallen. Ein Fass (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Jänner kostete im frühen Handel 93,83 Dollar (63,08 Euro). Das waren 59 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Noch vor einer Woche hatte der WTI-Preis ein historisches Hoch von 99,20 Dollar erreicht.
Händler führten die Preisrückgänge auf Spekulationen um eine mögliche Fördererhöhung der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) zurück. Das Ölkartell, das für etwa 40 Prozent der weltweiten Ölproduktion verantwortlich ist, wird am kommenden Mittwoch (5. Dezember) in Abu Dhabi sein nächstes reguläres Treffen abhalten, um über die offiziellen Förderquoten zu beraten. Zuletzt hatte die OPEC ihre Ölförderung im September um 500.000 Barrel pro Tag angehoben. Die Erhöhung trat am 1. November in Kraft.
Saudi-Arabiens Ölminister Ali Al-Naimi bekräftigte unterdessen, das weltweite Ölangebot sei ausreichend und das derzeit hohe Ölpreisniveau sei fundamental nicht gerechtfertigt. OPEC-Präsident Mohammad al-Hamli, der zugleich Ölminister der Vereinigten Arabischen Emirate ist, wollte eine mögliche Fördererhöhung der OPEC nicht kommentieren. Beide Minister äußerten sich am Mittwoch auf einer Konferenz in Singapur.
© apa/nachrichten.at 11:23 28.11.2007
|
|
Von bidandask07 | Erstellt am: 29.11.07 10:04 | Beitrag Nr.: 61.741 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||
Wien - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist wieder deutlich gesunken. Nach Angaben des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch sank der Durchschnittspreis für ein Barrel (159 Liter) von 91,84 Dollar auf 90,27 Dollar am Dienstag.
http://m.de.2mdn.net/viewad/817-grey.gif[/img... <a href="http://ad.de.doubleclick.net/jump/P4444.om.verivox...?" target="_blank"><img src="http://ad.de.doubleclick.net/ad/P4444.om.verivox.d...?" border="0" alt=""></a>Ungeachtet des hohen Preisniveaus sind Vertreter des Kartells gegen eine Erhöhung der offiziellen Förderquoten bei der Tagung der OPEC-Ölminister am 5. Dezember in Abu Dhabi. Präsident Mohammad al- Hamli sagte allerdings am Mittwoch auf einer internationalen Öl- Konferenz in Singapur, die OPEC sei zu einer Ausweitung der Ölfördermenge bereit, wenn das nötig sei. Konkrete Pläne gebe es aber nicht. Zuletzt hatte die OPEC ihre Ölförderung im September um 500 000 Barrel pro Tag angehoben. Die Erhöhung trat am 1. November in Kraft.
http://www.verivox.de/News/ArticleDetails.asp?aid=...
|
|
Von bidandask07 | Erstellt am: 29.11.07 10:09 | Beitrag Nr.: 61.747 | Weitere Beiträge |
| Diesen Beitrag: | ||||