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Markus Fugmann: 21.08.08 11:44 Marktausblick 21.08.08 für... |
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Norbert Lohrke: 21.08.08 08:59 Vorstände auf Abwegen |
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Rohstoffspiegel: 20.08.08 21:42 Exploration auf Hochtouren... |
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Von Araich | Erstellt am: 04.07.08 21:44 | Beitrag Nr.: 138.291 | Weitere Beiträge |
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Von RichardGrasso | Erstellt am: 05.07.08 16:50 | Beitrag Nr.: 138.312 | Weitere Beiträge |
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Araich hat folgendes geschrieben: Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 138272 von WEBSTAR1 - 04.07.08 18:44 Uhr Das ist eine gute Frage, was dann passiert. Weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber es wird eine Lösung geben. Um so wichtiger ist es, dass die Menschen JETZT was dagegen tun um irgendwann nicht mehr vom Öl abhängig zu sein. |
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Von RichardGrasso | Erstellt am: 05.07.08 16:58 | Beitrag Nr.: 138.313 | Weitere Beiträge |
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Von Stargold123 | Erstellt am: 06.07.08 21:24 | Beitrag Nr.: 138.331 | Weitere Beiträge |
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* Der Erdölpreis überschritt am Donnerstag vergangener Woche die Rekordmarke von 145 Dollar pro Fass. Viele Experten glauben, dass die Ursache des hohen Preisniveaus die starke Nachfrage aus den schnell wachsenden Schwellenländern China und Indien ist. Weil die Förderländer ihre Produktion nicht schnell genug ausweiten können, sei über Jahre hinaus nicht mit einem nachhaltigen Rückgang der Energiepreise zu rechnen. Von den Rohölnotierungen hängen indirekt auch die Preise anderer Primärenergiequellen, vor allem Erdgas, ab.
* Union und SPD haben sich im Koalitionsvertrag vom 11. November 2005 auf das Ziel geeinigt, in Deutschland "die Energieproduktivität der Volkswirtschaft im Vergleich zu 1990 bis 2020 zu verdoppeln".
* Deutschland hat im vergangenen Jahr seinen Energieverbrauch um 5,6 Prozent verringert. Das ist der beste Wert unter den Industriestaaten. Die Europäische Union demgegenüber senkte ihren Verbrauch im Durchschnitt nur um 2,2 Prozent. Weltweit stieg der Energieverbrauch sogar um 2,4 Prozent.
* Der Energieverbrauch in Schwellenländern wie China und Indien steigt rasant. Allein China verbrauchte im vergangenen Jahr 7,7 Prozent mehr - und lag damit weit über dem globalen Durchschnitt. Auf dem G8-Gipfel in Japan wollen die acht führenden Industrienationen der Welt deshalb nun Transferzahlungen an Entwicklungs- und Schwellenländer mit dem Ziel vereinbaren, auch deren Energieeffizienz zu steigern.
http://www.welt.de/wams_print/article2183036/Gegen_den_hohen_Oelpreis_hilft_nur_Sparsamkeit_und_Effizienz.html
Berlin (RPO). Der hohe Ölpreis macht der deutschen Wirtschaft zu schaffen. Experten gehen davon aus, dass Tausende von Arbeitsplätzen in Deutschland gefährdet sind. Am Wochenende schlugen die kleinen und mittelständischen Transportunternehmen Alarm. Sie befürchten in den kommenden Monaten den Verlust von bis zu 20.000 Stellen.
Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) sieht indes noch keine ernsthaften Gefahren für den Arbeitsmarkt. Unterdessen erwarten Experten einen weiteren Anstieg des Ölpreises und der damit einhergehenden Kraftstoffpreise.
In einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und andere Verkehrspolitiker forderte der Bundesverband der Transportunternehmen (BVT) eine einheitlich niedrige Dieselsteuer für alle im gewerblichen Transport tätigen Unternehmen. Eine solche Maßnahme würde letztendlich allen Bürgern zugutekommen. Denn die sich stetig nach oben drehende Preisspirale bei den Transportkosten werde sich direkt auf die Verbraucherpreise auswirken, und diese seien durch die hohen Energiekosten sowie steigende Steuern und Abgaben genügend belastet.
Arbeitsminister Scholz sieht indes keine Gefahren für den Arbeitsmarkt. "Aufgrund der sozialdemokratischen Reformpolitik ist unsere Wirtschaft stabil genug, das auszuhalten", sagte Scholz der "Welt am Sonntag". Deutschland habe bereits zur Regierungszeit von Kanzler Helmut Schmidt (SPD) damit begonnen, die Energieeffizienz stetig zu erhöhen. Die entscheidenden Maßnahmen seien allerdings in den vergangenen zehn Jahren eingeleitet worden. "Das ist eine der Grundlagen unserer robusten Konjunktur", sagte Scholz.
MEHR ZUM THEMA Vom teuren Ölpreis profitierenUnterdessen gehen Experten von einem weiteren Anstieg des Ölpreises aus. Der Versicherungskonzern Allianz rechnet in den nächsten zwei Jahren mit einem Plus um mindestens ein weiteres Drittel. "Ich kann nicht sehen, wie wir nach dem Jahr 2010 längerfristig einen Ölpreis von unter 200 Dollar haben können", sagte Vorstandsmitglied Joachim Faber dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe). Zum Wochenende kostete das Barrel (159 Liter) rund 145 Dollar.
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Die Deutsche Energieagentur (dena) hält sogar einen weiteren Anstieg des Ölpreises auf 250 Dollar für möglich. "250 Dollar für das Fass sind möglich, aber keiner kann sagen, wann", sagte dena-Chef Stephan Kohler der "B.Z. am Sonntag". Auch der Exekutivdirektor der Internationalen Energie-Agentur (IEA), Nobuo Tanaka, glaubt nicht an rasch sinkende Ölpreise. "Bis 2013 bleibt die Lage am Markt sicher gespannt", sagte er dem "Handelsblatt" (Montagausgabe).
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Autofahrer müssen mit noch höheren Kraftstoffpreisen rechnen. Bis zum Herbst könnte der Preis für den Liter Super Bleifrei auf 1,75 Euro je Liter steigen, berichtet die Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" unter Berufung auf die Energie-Expertin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Sollte der Ölpreis auf 200 Dollar steigen, müssten Autofahrer für einen Liter Super sogar 1,95 zahlen, sagte Kemfert. Erst zum Wochenende hatte der Spritpreis mit durchschnittlich 1,60 Euro pro Liter Super und 1,56 Euro für den Liter Diesel ein neues Rekordniveau erreicht.
http://www.rp-online.de/public/article/wirtschaft/news/586804/20000-Jobs-bedroht.html
Berlin (RPO). Der Ölpreis klettert derzeit von einem Höchststand zum nächsten. Experten gehen davon aus, dass auch ein Ölpreis von 250 Dollar pro Fass möglich sei. "Energie wird auch in Zukunft immer teurer", sagte Stephan Kohler, Chef der Deutschen Energieagentur.
OAS_RICH('Middle2');"Mit über 100 Dollar pro Fass müssen wir dauerhaft sicher rechnen. 250 Dollar für das Fass sind möglich, aber keiner kann sagen wann." Versorgungsstörungen oder politische Konflikte könnten den Ölpreis sehr schnell nach oben treiben.
"Es liegt aber auch an uns, wohin der Ölpreis geht", fügte Kohler in der "BZ am Sonntag" hinzu. Der Bürger könne in Häusern und Wohnungen durch Wärmedämmung, Isolierfenster, moderne Heizsysteme und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung den Energieverbrauch zum Heizen um 80 bis 90 Prozent auf etwa drei bis fünf Liter pro Quadratmeter im Jahr senken. In Städten mit großem Leerstand sollten Mieter ihre Vermieter zur Modernisierung auffordern - "auch mit dem Hinweis, sonst die Wohnung zu wechseln", empfahl Kohler. Zudem sollten Verbraucher Versorger mit Energiesparangeboten bevorzugen.
Kohler sprach sich dagegen aus, Energie staatlicherseits zu verbilligen: "Ich bin gegen Sozialtarife, Zuschüsse oder ermäßigte Mehrwertsteuer für Energie. Sinnvoller sind Hilfen zum Energiesparen, etwa bei der Haussanierung. Damit löst man das Problem endgültig, und doktert nicht nur an den Symptomen", erklärte er.
Jeder macht das was er will, jeder macht das was das beste für jeden selber ist. Wer auf andere zeigt und nicht die Fehler bei sich sucht fällt ins Nichts. Wer sich nicht informiert kann direkt gehen. Manchmal kann es schneller gehen als man denkt, deswegen muss man einfach schneller gehen
gez m.
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Von Stargold123 | Erstellt am: 06.07.08 21:28 | Beitrag Nr.: 138.332 | Weitere Beiträge |
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Jeder macht das was er will, jeder macht das was das beste für jeden selber ist. Wer auf andere zeigt und nicht die Fehler bei sich sucht fällt ins Nichts. Wer sich nicht informiert kann direkt gehen. Manchmal kann es schneller gehen als man denkt, deswegen muss man einfach schneller gehen
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Von Explorerkenner | Erstellt am: 08.07.08 22:40 | Beitrag Nr.: 138.669 | Weitere Beiträge |
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Sie wollen die Energiepreise drücken, doch den G-8-Chefs fehlen die Mittel - nun rufen sie die Förderländer auf, bitte schnell mehr Öl bereitzustellen. Über Sparmöglichkeiten wird höchstens abstrakt debattiert, stattdessen streiten die Europäer plötzlich über Steuersenkungen.
Toyako - Weltweit explodieren die Energiepreise - und die G-8-Staaten müssen hilflos zuschauen. Bis auf Russland verfügen die führenden Industrienationen kaum über eigene Ressourcen. Aus diesem Grund müssen die Mächtigen der Welt nun fast schon auf Betteltour gehen: Bei ihrem Krisengipfel in Japan appellierten die Staats- und Regierungschefs an die Förderländer, sie mögen doch bitte mehr Öl auf den Markt geben.
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AFP
Ölplattform (vor der Küste Angolas): Die Opec sitzt nicht mit am Tisch
Adressat der verzweifelten Bitte ist damit vor allem die Opec, die Organisation Erdöl exportierender Länder. Das Kartell kontrolliert 40 Prozent der weltweiten Förderung, bei den Reserven sind es sogar 70 Prozent. Ob die Scheichs auf die G8 hören, ist völlig offen - beim Gipfel in Japan sitzen sie nicht mit am Tisch (mehr...).
Umso dringlicher formulierte die weltweite Elite ihren Wunsch: Der hohe Ölpreis sei eine ernste Gefahr für das Wachstum der Weltwirtschaft. Die Förderländer sollten deshalb ein stabiles Umfeld für Investitionen schaffen, damit die Produktionskapazitäten ausgeweitet werden könnten.
Nichts Konkretes zur Senkung des Energieverbrauchs
Interaktive Karte: Die G- 8- Staaten, ihre Wirtschaftsdaten, ihr Energiemix
Darüber hinaus wollen die Industrienationen auch bei sich selbst ansetzen. Der Energieverbrauch soll nach dem Willen der G8 sinken. Konkrete Ziele stellten die Staats- und Regierungschefs allerdings nicht auf. Stattdessen wurde ein "Forum" angeregt, das sich auf neue Technologien und Energieeffizienz konzentrieren soll.
Außerdem forderten die G8 mehr Transparenz auf dem Ölmarkt. Dieser Punkt ist unter den acht Staaten allerdings umstritten: Manche führen den hohen Ölpreis unter anderem auf die vielfach beklagte Spekulation zurück. Andere, vor allem die USA, teilen diese Einschätzung nicht.
Überschattet wurden die Gespräche von einem innereuropäischen Streit. So will Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy die Energiesteuern in seinem Land senken, um die Belastungen für die Bürger zu verringern. Deutschland ist jedoch dagegen: Nach Ansicht der Bundesregierung stellen niedrigere Steuern einen Anreiz dar, mehr Energie zu verbrauchen - genau das Gegenteil dessen, was angesichts knapper Ressourcen nötig wäre.
Frankreich will "keinen Weg unerkundet lassen"
Bei einem Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel trat der Streit offen zu Tage. Die französische Ministerin und EU-Ratspräsidentin Christine Lagarde forderte, alle Möglichkeiten ohne Tabus zu prüfen. "Angesichts einer so wesentlichen Umwälzung in unserer Wirtschaft kann man keinen Weg unerkundet lassen." Damit spielte sie auf Sarkozys Vorschlag an, die Mehrwertsteuer auf Mineralöl EU-weit einzufrieren und Einnahmen an die besonders betroffenen Branchen und Bürger zurückzuzahlen.
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) sagte, ein solcher Schritt würde nur die notwendige Anpassung der Wirtschaft an dauerhaft hohe Energiepreise verhindern. Im Jahr 2005 hatten die EU-Finanzminister in Manchester beschlossen, die Energiesteuern nicht als Waffe gegen steigende Preise einzusetzen. Dies würde die Ölkonzerne nur zu weiteren Preissteigerungen ermuntern.
Steinbrück forderte, die Politik dürfe den Bürgern nicht vorgaukeln, den Ölpreisanstieg unter Kontrolle bringen zu können. Weder die Europäische Zentralbank noch die Regierungen der EU-Staaten hätten darauf großen Einfluss. "Das müssen wir irgendwann mal zugeben, statt den Leuten einzureden, wir können an der und der Schraube drehen."
Frankreich will trotzdem gemeinsam mit der EU-Kommission bis Oktober einen Katalog von Vorschlägen erarbeiten. Außerdem beschlossen die Finanzminister, die EU-Ölreserven fortan offenzulegen. Daten über die Lagerbestände sollen bald wöchentlich veröffentlicht werden, um so für mehr Transparenz zu sorgen.
Alarmstimmung in der deutschen Wirtschaft
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Entgegen einem gängigen Vorurteil verdient der Staat an den hohen Energiepreisen nicht mit. Im Gegenteil: Die Einnahmen aus umweltbezogenen Steuern sind 2007 in Deutschland auf 54,2 Milliarden Euro gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Minus von 1,7 Prozent. Die Steuereinnahmen aus dem Verkauf von Kraftstoff und Heizöl lagen mit rund 39 Milliarden Euro sogar 2,4 Prozent unter dem Vorjahreswert.
In der deutschen Wirtschaft herrscht dennoch Alarmstimmung. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) forderte, die Erhöhung der Lkw-Maut zurückzunehmen. Auch Taxi-Fahrer starteten Proteste: In Berlin fuhren 500 Taxen wegen der hohen Spritpreise einen Korso durch die Innenstadt.
Am Dienstag entspannte sich die Lage an den Rohstoffmärkten etwas. Der Ölpreise rutschte unter die Marke von 140 Dollar pro Fass. In der vergangenen Woche hatte die Nordseesorte Brent noch 146,69 Dollar gekostet.
Fachleute erwarten aber keine nachhaltige Entspannung. Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank warnte, dass die Gefahr durch verheerende Wirbelstürme für die Ölplattformen im Golf von Mexiko langsam akut werde. Der Hurrikan "Bertha" habe im Atlantik bereits eine gefährliche Stärke erreicht. Die Ölfördergebiete vor der Küste der USA dürften von diesem Sturm zwar verschont bleiben, dennoch trage er zur allgemeinen Unsicherheit am Markt bei.
Biosprit wird immer seltener als Lösung gesehen
Verschärft wird das Problem dadurch, dass Biokraftstoffe immer weniger als Alternative zu Erdöl betrachtet werden. Beim G-8-Gipfel in Japan sicherten die Industriestaaten zu, die "gegenseitige Verträglichkeit" bei der Produktion von Agrartreibstoffen und Nahrungsmitteln zu gewährleisten.
Nach einer Studie der Weltbank ist die Produktion von Biotreibstoffen in den USA und Europa der "wichtigste" Grund für den massiven Preisanstieg bei Nahrungsmitteln. Laut Hilfsorganisation ActionAid haben Agrartreibstoffe "rund 30 Millionen Menschen in den Hunger getrieben und weiteren 260 Millionen die Nahrung unsicher gemacht".
wal/dpa/Reuters
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Von Explorerkenner | Erstellt am: 08.07.08 22:41 | Beitrag Nr.: 138.670 | Weitere Beiträge |
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Der G8 Gipfel steht bevor. Rauskommen wird wohl wieder nichts sinnvolles, denn die Schwellenländer wie China und Indien sind ja nicht dran beteiligt. Wo das alles noch hinführen soll 
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Von Neitka | Erstellt am: 11.07.08 18:10 | Beitrag Nr.: 139.020 | Weitere Beiträge |
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Hoher Ölpreis schickt Aktienmarkt auf Talfahrt
Freitag 11. Juli 2008, 18:02 Uhr
Frankfurt/Main (ddp). Ein wieder gestiegener Ölpreis hat den deutschen Aktienmarkt zum Wochenende auf Talfahrt geschickt. Der Leitindex DAX fiel um 2,4 Prozent auf 6153 Punkte, nachdem er zuvor bei 6139 Punkten ein Jahrestief erreicht hatte. Der MDAX fiel um 2,9 Prozent auf 8337 Punkte zurück und der TecDAX (Xetra: Nachrichten) verringerte sich um 2,3 Prozent auf 705 Zähler. Belastend wirkte vor allem der Ölpreis, der bei 147,27 Dollar pro Barrel (159 Liter) in New York eine neue Höchstmarke erreichte.
Auch die Kurse an der New Yorker Wall Street gaben
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im frühen Handel deutlich nach. Der Dow-Jones-Index fiel bis 17.45 Uhr MESZ um knapp 2,0 Prozent auf 11 011 Zähler zurück, und der Nasdaq Composite (NASDAQ: Nachrichten) sank um 1,7 Prozent auf 2218 Punkte. Neben dem hohen Ölpreis belasteten auch wieder aufkeimende Sorgen um den Bankensektor, hieß es. Hintergrund sind die Aussagen des ehemaligen Präsidenten der Federal Reserve Bank von St. Louis, William Poole, vom Vortag, wonach die beiden Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac (NYSE: FRE - Nachrichten) bankrott seien.
Der Euro wurde mit 1,5906 Dollar am Abend allerdings deutlich fester gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank am Nachmittag einen Referenzkurs von 1,5835 Dollar festgestellt hatte. Nach Angaben von Beobachtern ist die Gemeinschaftswährung der Gewinner der Gemengelange am Finanzmarkt.
Im DAX führten Continental (Frankfurt: A0SLLY - Nachrichten) die Verliererliste mit einem Minus von 7,6 Prozent auf 53,96 Euro an. Eine US-Bank hatte ihre Einstufung gesenkt. Deutsche Lufthansa (Xetra: 823212 - Nachrichten) fielen um 5,7 Prozent auf 13,33 Euro zurück. Hier dürfte nach Ansicht von Händlern weniger der bevorstehende Streik als vielmehr der stark gestiegene Ölpreis belasten.
Gesucht waren hingegen Finanztitel. Deutsche Postbank (Xetra: 800100 - Nachrichten) stiegen um 2,3 Prozent auf 50,59 Euro. Händlern zufolge spekulieren Anleger darauf, dass die Deutsche Bank (Frankfurt: DB9999 - Nachrichten) stärkeres Interesse als bislang für das zum Verkauf stehende Institut haben könnte, nachdem sie bei der Citibank nicht zum Zug gekommen war. Commerzbank (Xetra: 803200 - Nachrichten) legten 0,9 Prozent auf 19,61 Euro zu.
In der zweiten Reihe gaben EADS (Paris: NL0000235190 - Nachrichten) 10,2 Prozent auf 10,79 Euro ab. Belastend wirkt nach wie vor die Neuausschreibung des Großauftrags des US-Verteidigungsministeriums. Heidelberger Druckmaschinen (Xetra: 731400 - Nachrichten) gaben 7,9 Prozent auf 11,19 Euro ab. Auf der anderen Seite verbesserten sich ProSiebenSat.1 um 5,6 Prozent auf 5,10 Euro und erholten sich damit ein wenig von den jüngsten Verlusten.
Im TecDAX führten Roth + Rau die Verliererliste an und gaben 4,9 Prozent auf 111,00 Euro ab. Daneben verbilligten sich Morphosys (Xetra: 663200 - Nachrichten) um 4,8 Prozent auf 39,25 Euro. Auf der anderen Seite verteuerten sich freenet um 1,1 Prozent auf 12,33 Euro.
ddp.djn/rab/fgr
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Von Neitka | Erstellt am: 15.07.08 19:24 | Beitrag Nr.: 139.416 | Weitere Beiträge |
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Moderatere Töne im Atomkonflikt mit dem Iran und verhaltene Konjunkturperspektiven für die USA haben die Ölpreise am Dienstagnachmittag kräftig unter Druck gesetzt.
Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Leichtöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur August-Lieferung sank am Nachmittag auf 138,29 US-Dollar. Das waren 6,89 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Zwischenzeitlich hatte sich der Ölpreis am Morgen mit 146,73 Dollar noch seinem Rekordstand von 147,27 Dollar aus der vergangenen Woche angenähert. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank zuletzt um 6,41 Dollar auf 137,50 Dollar.
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad schlug im Atomkonflikt mit dem Westen zuletzt etwas moderatere Töne an. Vor dem Schlüsseltreffen über Irans Atomprogramm betonte er, dass Gespräche mit den Vereinigten Staaten in naher Zukunft möglich seien. Der Konflikt hatte den Ölpreis zuletzt kräftig in die Höhe getrieben, weil von Händlern auch ein Stocken der Öllieferungen aus dieser Region befürchtet worden war.
Unterdessen haben sich die Aussichten für die US-Wirtschaft nach Einschätzung von US-Notenbankchef Ben Bernanke eingetrübt. Möglicherweise weiterhin steigende Energiepreise, schwierige Kreditbedingungen und eine Verschärfung der Immobilienkrise stellten ein "erhebliches" Risiko für die Wachstumsaussichten dar, sagte Bernanke am Dienstag. Zudem sei die Entwicklung der Inflation von "erheblicher Unsicherheit" geprägt. Steigende Rohstoffpreise seien ein "wichtiges Risiko".
Auch die Dollarschwäche hielt den Ölpreis zuletzt aus Sicht von Experten noch auf einem hohen Niveau. Allerdings hatten bereits an den vergangenen Tagen die Impulse für einen neuen Höhenflug gefehlt. "Für einen neuerlichen Anstieg in Richtung der Hochs von letzter Woche oberhalb von 147 Dollar fehlen derzeit die Impulse", schreibt die Commerzbank in einer Studie.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat sich unterdessen kaum verändert. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag 139,81 Dollar. Das waren vier Cent weniger als am Freitag. Damit notiert der sogenannte Korbpreis weiter in der Nähe seines Rekordhochs von 140,73 Dollar, das Anfang Juli erreicht worden war. Die OPEC berechnet ihren Durchschnittspreis auf der Basis von 13 wichtigen Sorten des Kartells.
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Von Neitka | Erstellt am: 16.07.08 14:01 | Beitrag Nr.: 139.500 | Weitere Beiträge |
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wer hatte gedacht, dass die Ölpreise jemals wieder sinken? sollen aber jetzt kontinuierlich wieder runter gehen, da bin ich gespannt.
Und noch gespannter, ob wir es auch an der Tanke merken.