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Renditetrader: 22.11.08 16:56 Aktienhausse in New York... |
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Frank Sterzbach: 22.11.08 10:59 Drohen neue Tiefstände? |
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Markus Fugmann: 21.11.08 12:46 Marktausblick vom 21.11.08... |
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Von Russoil | Erstellt am: 03.12.07 10:33 | Beitrag Nr.: 63.763 | Weitere Beiträge |
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Der Schweizer Finanzkonzern Swiss Life will das im MDax notierte Finanzberatungsunternehmen AWD übernehmen. Dazu wird Swiss Life sämtlichen AWD-Aktionären ein Übernahmenangebot in Höhe von 30 Euro je Aktie unterbreiten. Der AWD-Vorstand empfiehlt den Aktionären, das Angebot anzunehmen. Die Aktie notiert nahe des Übernahmepreises, plus 30 Prozent. Auch der MDax-Konkurrent MLP profitiert von dem Deal, die Aktie steigt um 8,7 Prozent.
Der Dax lässt es etwas geruhsamer beginnen. Nach gemischten Vorgaben aus den USA und China beginnt der deutsche Leitindex den Handel mit einem Abschlag von 0,1 Prozent. Für Unterstützung könnte im weiteren Handelsverlauf der weiter rückläufige Ölpreis und der günstigere Euro sorgen. Nach den Kursgewinnen der vergangenen Woche machen einige Anleger aber zunächst Kasse, hieß es.
Autonachrichten
Die Dax-Autobranche notiert uneinheitlich. Volkswagen-Aktien verlieren 0,5 Prozent. Das Unternehmen plant den Bau eines neuen Werk in Nordamerika, um die Pkw-Produktion dort zu verdoppeln. "Unsere Scouts sondieren mit Hochdruck in Mexiko und den USA", sagte Produktionsvorstand Jochem Heizmann der Automobilwoche.
Das Geld dafür ist auf jeden Fall vorhanden. Einer Unicredit-Studie zufolge besitzen die drei großen deutschen Autokonzerne BMW, Daimler und Vokswagen Barmittel in Höhe von 34 Milliarden Euro. Das berichtet die Automobilwoche. Allein in diesem und im kommenden Jahr würden die Unternehmen zusammen noch einmal mehr als 26,5 Milliarden Euro so genannten Free Cash-Flow verfügen.
BMW wird nach Angaben des Fachmagazins "Auto, Motor und Sport" demnächst mit Daimler im Motorbau zusammenarbeiten. Das Magazin zitiert BMW-Finanzvorstand Michael Ganal, der sagte, er könne sich eine projektbezogene Zusammenarbeit mit Mercedes vorstellen. Eine Vereinbarung soll noch vor Weihnachten verkündet werden, schreibt "Auto, Motor und Sport". Die BMW-Aktie notiert leicht im Plus, Daimler-Aktien verlieren 0,4 Prozent.
Der Lastwagenhersteller und Automobilzulieferer MAN will 2008 um acht bis zehn Prozent wachsen. Man habe in den vergangenen Jahren ein hohes Wachstumstempo vorgelegt, sagte Vorstandschef Hakan Samuelsson der Wirtschaftswoche. "Diese Tempo wollen wir halten". Zukünftig will sich MAN unter den fünf größten Lkw-Herstellern der Welt positionieren. MAN verbilligt sich um 0,2 Prozent.
Continental hat viel vor
Ehrgeizige Renditevorgaben hat Continental für seine milliardenschwere Neuerwerbung Siemens-VDO. Die Automobilzulieferersparte soll eine Gewinnmarge zwischen zehn und zwölf Prozent erreichen, sagte Conti-Chef Manfred Wennemer der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Am Donnerstag hatte die EU-Wettbewerbsbehörde die VDO-Übernahme genehmigt. Conti will den Kauf "vermutlich Mitte kommender Woche" vollziehen. Conti-Aktien verlieren zum Handelsauftakt 0,4 Prozent.
Morphosys kooperiert mit Novartis
31,5 Prozent gewinnt die Aktie der im TecDax notierten Biotechnologiefirma Morphosys. Der Konzern hat mit dem Schweizer Pharmakonzern Novartis eine umfangreiche und langjährige Zusammenarbeit vereinbart. Während der auf zehn Jahre angelegten Zusammenarbeit erhält Morphosys Zahlungen von mehr als 600 Millionen Euro. Die bisherige Kooperation mit Bayer-Schering und Centocor will Morphosys nicht verlängern.
IKB weiter unter Druck
Die Katastrophenmeldungen rund um die angeschlagene Mittelstandsbank IKB reißen nicht ab. Wie die Rheinische Post am Wochenende berichtete, ermittelt die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft wegen des Verdachtes auf Insiderhandel. Bereits vergangenen Woche seien die Wohnungen von vier ehemaligen und einem noch aktiven Vorstandsmitglied durchsucht worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Financial Times Deutschland berichtet unterdessen, dass in der IKB auch über eine Kapitalerhöhung von bis zu zwei Milliarden Euro nachgedacht werde. Die Aktie verliert ein Prozent.
Kapitalerhöhung bei Balda
Die Aktie des im SDax notierten Handyausrüsters Balda 7,8 Prozent fester. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, dass seine Hauptaktionäre die angekündigte Kapitalerhöhung vollständig zeichnen wollten. Demnach werden Michael Chiang, Audley Capital, Wyser-Pratte Management sowie Sapinda International ihre Bezugsrechte in Höhe von zehn Euro je Aktie vollständig zeichnen. Im Vergleich zum Xetra-Schluss am Freitag zahlen die Aktionäre damit einen Aufschlag von 70 Cent.
Wincor Nixdorf kauft zurück
Der Registrierkassenhersteller und Geldautomatenproduzent Wincor Nixdorf will erneut eigene Aktien zurückkaufen. Bis zu 625.720 Papier will der MDax-Konzern erwerben, um damit vor allem Verpflichtungen aus Aktienoptionen zu bedienen. Die Aktie notiert unverändert.
Einzelhandel schwach
Die börsennotierten Einzelhandelswerte notieren am Montagmorgen schwächer. Der Einzelhandelsverband HDE blieb der Auftakt in das Weihnachtsgeschäft hinter den Erwartungen, das Geschäft habe am ersten Adventswochenende allerdings an Fahrt gewonnen. Im MDax verliert die Douglas-Aktie 1,2 Prozent, auch nachdem Goldman Sachs die Aktie auf die "Conviction Sell List gesetzt hatte.
Arcandor zeigte sich indes zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft und peilt einen Umsatz auf Vorjahresniveau an. Die Aktie verliert 0,2 Prozent. Im Dax notieren die Papiere von Metro 1,3 Prozent schwächer.
Joint Venture in Singapur
Das Biotechnologieunternehmen Qiagen hat mit dem Biomedizinunternehmen Bio One Capital ein Entwicklungszentrum in Singapur gegründet. Das Joint-Venture soll molekulardiagnostische Tests für Infektions- und genetische Krankheiten entwickeln, teilte das TecDax-Unternehmen mit. Das Zentrum werde Anfang 2008 vollständig betriebsbereit sein. Finanzielle Details gab Qiagen nicht bekannt. Die Aktie verliert 0,6 Prozent.
BKN Biokraftstoff übernimmt Biostrom
Die Finanz- und Beteiligungsholding BKN Biokraftstoff Nord erhöht ihren Anteil an der Biogastochter Biostrom auf 100 Prozent. BKN finanziert die Übernahme der ausstehenden 24,9 Prozent an Biotstrom über die Ausgabe einer Sachkapitalerhöhung. Das Grundkapital der BKN erhöhe sich dadurch von 6,85 auf 7,565 Millionen Euro, teilte der Konzern aus Sprakensehl-Bokel mit.
Vivendi übernimmt Activision
Der französische Medienkonzern Vivendi übernimmt den US-Telespielhersteller Activision. Mit einem Umsatz von 3,8 Milliarden Euro wird das fusionierte Unternehmen zum größte Spielehersteller der Welt. Der Gesamtwert der Transaktion belaufe sich auf 18,9 Milliarden Dollar, teilte Vivendi mit. Chef der neuen Unternehmens soll Activision-Chef Robert Rotick werden.
China Railway "schlechter" als erwartet
Für eine gedämpfte Stimmung an der Börse in Shanghai sorgte der Börsengang der China Railway Group. Die Papiere wurden bei ihrem Handelsdebüt zwar um mehr als 50 Prozent höher gehandelt, Analysten hatten jedoch mit mehr gerechnet.
Analystenkurse
Im TecDax gewinnt die Aktie des Chipanlagenbauers Aixtron 3,2 Prozent. Die Deutsche Bank hat das Kursziel von acht auf zwölf Euro angehoben. Der Medizintechnikkonzern Fresenius gewinnt 1,8 Prozent, nachdem JP Morgan die Beobachtung mit "Overweight" und einem Kursziel von 67,60 Euro gestartet hatte.
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Von WEBSTAR1 | Erstellt am: 03.12.07 13:05 | Beitrag Nr.: 63.957 | Weitere Beiträge |
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Wien - Wenige Tage vor der nächsten Konferenz der OPEC-Ölminister in Abu Dhabi ist der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder erneut deutlich gefallen. Wie das OPEC-Sekretariat am Montag in Wien mitteilte, kostete ein Barrel (159 Liter) aus den Fördergebieten des Kartells am vergangenen Freitag 85,91 US-Dollar im Vergleich zu 87,78 Dollar am Vortag.
OPEC-Analysten in Wien gehen davon aus, dass die sinkenden Preise die OPEC-Ölminister bestärken könnten, eine erneute Erhöhung der Förderquoten auf der Tagung an diesem Mittwoch abzulehnen. In der vergangenen Woche hatten sich mehrere Ölminister für eine Anhebung ausgesprochen, um den Preisanstieg zu stoppen. Die Organisation hatte erst im November die Produktion von Rohöl um 500 000 Barrel täglich erhöht.
http://www.verivox.de/News/ArticleDetails.asp?aid=...
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Von Russoil | Erstellt am: 04.12.07 08:46 | Beitrag Nr.: 64.605 | Weitere Beiträge |
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Artikel empfehlen...... Münster – Im Vorfeld der am heutigen Montag beginnenden Klimakonferenz auf der indonesischen Insel Bali beschäftigten sich die Printmedien am Wochenende ausführlich mit dem Thema Klimapolitik. „Zum Erfolg verurteilt“ tituliert beispielsweise das Handelsblatt in der Wochenendausgabe und beschreibt damit die hohen Erwartungen an die Ergebnisse der Verhandlungen. Zwar schüren die Medien hier eine hohe Erwartungshaltung, dabei dient die Konferenz in Bali der Vorbereitung für ein Vertragswerk, welches erst in den nächsten Jahren beschlossen wird und nach Auslaufen des Kyoto-Protokolls ab 2012 zum Einsatz kommen soll. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung nähert sich dem Thema auch von der wissenschaftlichen Seite. In einem doppelseitigen Hintergrundbericht wird dabei der Frage nachgegangen, inwieweit die Erderwärmung überhaupt noch zu verhindern ist. Die Frankfurter Rundschau zeigt in der Samstagsausgabe auf, wer die „globalen Einheizer“ sind und stellt heraus, dass seit dem Klimagipfel in Rio vor 15 Jahren der CO2-Ausstoss weiter angestiegen ist.
Steigende Öl- und Strompreis
Die steigenden Öl- und Strompreise werden ebenfalls in zahlreichen Medien aufgegriffen. Die Süddeutsche Zeitung (SZ) sowie die Frankfurter Rundschau weisen in Ihren Wochenendausgaben darauf hin, dass über 300 Stromanbieter die Preise zum Jahreswechsel anheben wollen. Die WamS geht davon aus, dass der Ölpreis bald die 100-Dollar–Marke durchbrechen wird und stellt dar, wie die Ölkonzerne durch immer aufwändigere Verfahren an den kostbaren Rohstoff gelangen. Wie Autofahrer den Spritverbrauch in entsprechenden Kursen durch eine veränderte Fahrweise senken können, zeigt die Frankfurter Rundschau auf.
EU-Pläne zur Zerschlagung der Energieversorger
Im Handelsblatt wird auf die Pläne der EU eingegangen, die eine Zerschlagung der großen Energieversorger vorsehen. Auch die Position der deutschen Regierung, die Befürchtungen hegt, dass das sogenannte „Unbundling“ am Ende fast ausschließlich deutsche Konzerne betrifft, wird dabei herausgestellt.
Aral: Normalbenzin und Super gleich teuer
Unter dem Titel „Normalbenzin verfüchtigt sich“ beleuchtet die Frankfurter Rundschau die preisliche Angleichung von Normal- und Superbenzin. Während Aral die Preise gleich setzt, sieht Shell weiterhin Spielraum für eine Preisdifferenz. Viel Hoffnung besteht allerdings nicht, denn der Mittelstand stellt sich offenbar auf den mittelfristigen Abschied vom Normalbenzin ein, so die Frankfurter Rundschau
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Quelle: iwr/03.12.07/
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Von Russoil | Erstellt am: 04.12.07 08:47 | Beitrag Nr.: 64.606 | Weitere Beiträge |
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Der russische Aktienmarkt ist mit leichten Verlusten in die neue Börsenwoche gestartet. Nach einem aktiven und uneinheitlichen Geschäft notierte der RTS-Interfax-Index des Computerhandels in Moskau am Montag mit minus 0,87 Prozent bei 2200,75 Punkten. Der Umsatz stieg auf 72,769 Millionen US-Dollar (49,617 Mio Euro).Händler sprachen von sinkenden Ölpreisen. Belastet hätten auch Gewinnmitnahmen bei den meisten Schwergewichten nach der jüngsten Parlamentswahl in Russland, hieß es in Moskau.
Gazprom (Nachrichten......) schlossen im Parketthandel an der zum RTS-System gehörenden St. Petersburger Effektenbörse gut behauptet mit plus 0,16 Prozent bei 322,81 Rubel (8,988 Euro). Im RTS-Handel in Moskau gab das Papier um 0,38 Prozent auf 13,24 Dollar nach. Novatek verzeichneten einen Aufschlag von 1,32 Prozent auf 6,485 Dollar. Gestützt habe die Entscheidung der Investmentbank Alfa-Bank, die Empfehlung für das Novatek-Papier von "hold" auf "buy" zu erhöhen, sagten Analysten. EES Rossii (Nachrichten......) verloren 1,2 Prozent auf 1,232 Dollar. Lukoil (Nachrichten......) sanken um 1,68 Prozent auf 85,05 Dollar. Rosneft notierten 1,54 Prozent schwächer bei 8,94 Dollar.
Surgutneftegas (Nachrichten......) fielen um 3,75 Prozent auf 1,155 Dollar. Gazpromneft (einst Sibneft (Nachrichten......)) waren nicht gefragt (19. November: 5,17 Dollar). Bei Tatneft (Teilrepublik Tatarstan) gab es ebenfalls keine Aktivität (30. November: 5,95 Dollar). Transneft-Vorzugsaktien verbilligten sich um 1,05 Prozent auf 1880,0 Dollar. Norilsk Nickel rutschten um 3,6 Prozent auf 276,0 Dollar ab. Polus Soloto verloren 2,99 Prozent auf 42,2 Dollar. SeverStal (Nordrussland) gaben um 2,6 Prozent auf 22,45 Dollar nach. VSMPO Avisma fanden kein Interesse (27. November: 315,0 Dollar). Sberbank schlossen mit plus 0,59 Prozent bei 4,255 Dollar.
VTB waren nach dem Freitagsprung nicht gefragt (30. November: 0,00462 Dollar). Auch mit Mosenergo (Nachrichten......) wurden keine Abschlüsse getätigt (30. November: 0,2475 Dollar). Silowyje Maschiny fanden kein Interesse (30. November: 0,202 Dollar). Rostelekom verbilligten sich um 0,65 Prozent auf 10,73 Dollar. MTS büßten um 0,88 Prozent auf 14,7 Dollar ein. Irkut fanden kein Interesse (27. November: 0,98 Dollar).
Bei Aeroflot (Nachrichten......) gab es keine Aktivität (23. November: 3,6 Dollar). Awtowas (Lada) kletterten bei geringem Umsatz um 3,13 Prozent auf 1,65 Dollar. Die Zentralbank senkte den amtlichen Wechselkurs der russischen Währung zur US-Devise um 3,89 Kopeken auf 24,4560 Rubel je Dollar (Freitag: 24,4171). Zum Euro stieg der amtliche Wechselkurs des Rubels um 9,19 Kopeken auf 35,9136 Rubel (Freitag: 36,0055)./am/DP/wiz/he
AXC0223 2007-12-03/18:56

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Von LONGshort | Erstellt am: 04.12.07 23:03 | Beitrag Nr.: 65.450 | Weitere Beiträge |
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http://www.tradesignalonline.com/Markets/Story.asp...=
wer hätte das gedacht
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Von Russoil | Erstellt am: 05.12.07 10:46 | Beitrag Nr.: 65.670 | Weitere Beiträge |
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hallo

Das Land will seine Erdölproduktion bis 2020 auf 4,7 oder gar 5,3 Millionen Barrel steigern. Noch fördert Kanada etwa zu gleichen Teilen konventionelles Öl aus Brunnen und "unkonventionelles" Öl aus Ölsand. Während die konventionellen Reserven abnehmen, wird nach den Szenarien der Bundesbehörde National Energy Board (NEB) die Gewinnung aus Ölsand steigen - von 1,2 Millionen auf 3,7 oder 4,3 Millionen Barrel pro Tag im Jahr 2020.
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Von Russoil | Erstellt am: 05.12.07 10:47 | Beitrag Nr.: 65.671 | Weitere Beiträge |
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Seit dem Jahr 2004 sinkt weltweit die Produktion aus bestehenden Ölvorkommen. Foto: apa Von Herbert Hutar (Analyse)
Förderung wird immer aufwendiger.
Politisch gesteuerte Konzerne kontrollieren Reserven.Als Beispiel wird gern die Nordsee genannt, dort sinkt die Förderung seit Jahren. Auch Südamerika, dort aber eher aus politischen Gründen: ExxonMobil macht den venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez und dessen Verstaatlichungen dafür verantwortlich. Weltweit sinkt die Produktion aus bestehenden Ölvorkommen seit 2004.
Das Absinken der Förderung liegt in der Natur von Öllagerstätten: Ist einmal eine bestimmte Menge Öl entnommen, lässt der Druck nach, das Öl fließt immer spärlicher. Die Ausbeute aller Öllagerstätten der Welt liegt derzeit im Schnitt bei 35 Prozent, 65 Prozent des Öls bleiben im Boden. Und die können angezapft werden: Gas, Wasser oder Dampf werden in den Boden gepresst, so kommt mehr Öl heraus. In der Nordsee ist man schon bei knapp 40 Prozent Ölausbeute, 50 Prozent werden als Ziel genannt. Das ist zwar teuer, aber: "Bei den heutigen Preisen zahlt sich das alles aus", sagt Wolfgang Ernst in der Strategieabteilung des OMV-Konzerns.
Das erst im November entdeckte Ölvorkommen vor der Küste Brasiliens zeigt eine weitere technische Entwicklung: Tiefwasserbohrungen. Laut Shell und Internationaler Energieagentur (IEA) war noch 1990 bei einer Wassertiefe von 800 Metern Schluss, heute werden 3500 Meter Wassertiefe bewältigt, bevor der Boden angebohrt wird.
Und heimlich, still und leise hat sich Kanada zur Erdölmacht entwickelt: Die Ausbeute von Ölschiefer und Teersanden ist bei den Preisen der letzten Jahre rentabel geworden.
Unsicherheiten herrschen auch beim künftigen Verbrauch: Niemand weiß, wann und in welchem Ausmaß etwa China oder Indien oder die USA die Energieeffizienz auf ihre energiepolitische Prioritätenliste setzen.
Unterschiedlich daher auch die Zukunftsszenarien: Die deutsche Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe erwartet den Höhepunkt der weltweiten Ölförderung für das Jahr 2020. Die Energy Information Administration der US-Regierung geht in ihrem Szenario von konventionellen Ölvorkommen aus, ebenso wie die deutsche BGR, nimmt aber unterschiedliche Werte beim Verbrauch an, zwischen plus drei und Null Prozent pro Jahr. Und bei einem Prozent Mehrverbrauch kann sich der Höhepunkt der Ölförderung schon über das Jahr 2060 hinausschieben.
Die wirkliche Gefahr geht eher von der Politik aus: Die größten Ölreserven der Welt besitzen nationale Ölgesellschaften, wie die von Saudiarabien oder Iran. Unter den Top Ten gibt es nur drei privatwirtschaftliche Konzerne: ExxonMobil, BP und Shell. Die sind durchaus berechenbar, für politisch gesteuerte Konzerne gilt das weniger.
Dienstag, 04. Dezember 2007
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?Ta...
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Von Russoil | Erstellt am: 05.12.07 10:47 | Beitrag Nr.: 65.672 | Weitere Beiträge |
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Rekordverdächtig sind die Ölpreise nach wie vor, obwohl sie zu Beginn der zweiten Novemberhälfte leicht unter ihren Spitzenwerten lagen. Aber am 21. November notierte die amerikanische Sorte WTI (West Texas Intermediate) dann zeitweise bei rund USD 99,29 je Barrel (ca. 159 Liter) – nur noch wenige Cent von der 100-Dollar-Marke entfernt. Zur Erinnerung: Zum Jahresbeginn lag der Preis für die Tonne bei eben über USD 50,–.
Was auch immer die Launen der Ölpolitik bestimmt, die Ressource bleibt begrenzt, sie bleibt der wichtigste Energieträger weltweit und sie bleibt auf einem hohen Preisniveau – und ist deshalb so begehrt. Verständlich ist also das Bemühen, sogar in Bayern vorhandene Ölquellen aufzuspüren und zu erschließen. Auftraggeber aus mehreren Ländern interessieren sich für neue mögliche Lagerstätten zwischen Allgäu und Chiemgau, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Einen Aufschwung hätte es bereits in den achtziger Jahren gegeben, mit bis zu 30 Förderstätten im Freistaat. Bei den derzeitigen Preisen und der Situation auf dem Ölmarkt seien auch kleinere Vorkommen trotz aufwändigerer Erschließung wieder rentabel.
Auch wenn diese Mengen nur ein winziger Öltropfen im Tupi Feld sind, dessen Entdeckung die brasilianische Ölgesellschaft Petrobras Anfang November verkündete (nach dem Kashagan Feld aus dem Jahre 2000 die Entdeckung mit dem wohl zweitgrößten Förderpotenzial, mit einem Ausmaß so groß wie sämtliche Ölreserven Norwegens), so nutzt der andauernd hohe Ölpreis sowohl den neuen „Scheichs“ aus Bayern als auch den kleinen Ölwerten. Stephen Thornber, Fondsmanager der Investmentgesellschaft Threadneedle, sieht den Ölpreis in den kommenden 18 Monaten die 100-Dollar-Marke durchstoßen – Nach dem Stand der letzten Tage wahrscheinliche keine Frage von Monaten, sondern eher von Tagen. Andere Investmentstrategen sehen in den kommenden zwei Jahren den Ölpreis bei USD 120,– bis 140,–. Es fehlten, so der Fonds-Experte von Threadneedle, neue Ölreserven. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) sagte er, dass trotz des hohen Ölpreises die jüngsten Quartalsergebnisse von Ölkonzernen wie BP eher enttäuschend ausfielen. Die Kurse der Ölriesen seien 2007 nur durchschnittlich gestiegen. Anlegern rät der Fondsmanager deshalb, auf kleinere Ölgesellschaften zu blicken. Sie könnten sich in einer Nische besser behaupten. Für manche Geschäfte, so Thornber in der FAZ, sind die Großen eben einfach zu groß. Die Internationale Energie-Agentur rechnet für das kommende Jahr mit einer Nachfrage von täglich 85,7 Millionen Fass Öl – 160.000 Barrel weniger als zuvor veranschlagt. Beim Treffen der Regierungschefs der OPEC-Länder am 17. und 18. November in Riad sollten die Verbraucherländer den Förderländern zusichern, die Nachfrage nach dem Rohstoff nicht sinken zu lassen. Zum einen erhöhe sich der Druck durch den wachsenden Bedarf der Schwellenländer. Zum anderen müsse aber zur Sicherheit des Angebots auch die Sicherheit der Nachfrage kommen, um die Förderkapazitäten steigern zu können, wie der Hamburger Energie Informationsdienst (EID) berichtet. Immerhin sei der Ölbedarf in den Industrieländern leicht gesunken. Außerdem behielten die Förderländer den Euro-Kurs im Auge, der den Wert ihrer Dollar-Einnahmen schmälere. Einen weiteren wichtigen Faktor für Unsicherheiten auf dem Ölmarkt erkennt der Kommentator der Süddeutschen Zeitung im Populismus und im Gebaren einiger wichtiger Förderländer, namentlich des Iran, Venezuelas und Russlands. Dort hätten zudem staatliche Öl- und Gaskonzerne das Sagen.
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Von Russoil | Erstellt am: 05.12.07 10:49 | Beitrag Nr.: 65.674 | Weitere Beiträge |
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05. Dezember 2007Das Ölkartell Opec wird bei seinem Treffen in Abu Dhabi am Mittwoch voraussichtlich keine Erhöhung der Fördermenge beschließen. Ein Ministerausschuss der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) habe im Vorfeld des Treffens keine Änderung empfohlen, sagte der iranische Ölminister Gholamhossein Nosari. Der Ölminister Katars, Abdullah al-Attijah, sagte, die Märkte seien derzeit gut versorgt, daher werde nicht mehr Öl benötigt.
Dennoch sagte Opec-Generalsekretär Abdullah al-Badri kurz vor Beginn des Treffens, eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Er rechne jedoch damit, dass die Gespräche höchstens anderthalb Stunden dauern würden. Die Opec-Energieminister sollten ihre internen Beratungen über den Ölpreis und eine etwaige Anpassung der Produktionsmengen gegen 09.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit beginnen.
Analysten hatten zuletzt nicht ausgeschlossen, dass die Opec sich angesichts einer drohenden Abkühlung der Weltwirtschaft durch zu hohe Energiepreise für eine Erhöhung der Förderung durchringen könnte, um den Ölpreis zu dämpfen.
http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803......
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Von bidandask07 | Erstellt am: 06.12.07 07:34 | Beitrag Nr.: 66.357 | Weitere Beiträge |
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