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Thema: ÖLPREISENTWICKLUNG

Thema Nr. 33937  
Thema eröffnet von:  Russoil Beiträge: 877 Bewertung (9):
am: 21.11.07 23:52 Gelesen gesamt: 41348    
Letzter Beitrag von:  Araich Gelesen heute: 66      
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Themenbeitrag Nr.11

 
Von  bidandask07 Erstellt am: 26.11.07 20:37 Beitrag Nr.: 59.402 Weitere Beiträge
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NahostKonflikt breitet sich aus.Öl auf Long setzen bzw. Öl kaufen bzw. nachkaufen !!

Alles was für einen Roh - Öl Preis spricht:
===========================================

1.)Die Türkei werden den Irak angreifen.Die Türkei wedfen auf den Knopf drücken !!,
Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche, kurz oder spät.

1. Operation wird 6 bis 12 Monate dauer, Was denkt Ihr was dann mit dem Roh - Öl passiert??

1.b.)Die Amerinaer und die Iraner untertü+zen die Türkei u.a. dabei usw.
2.)Die Amerikaner werden den Iran angreifen
3.) Die Iraner werden Israel angreifen
4.) Nakostkonflikt breitet sich aus
5.) Schwacher US$ treibt die OPEC - Staten weniger Öl zu liefern
6.) Schwacher US$
7.) Unruhen in Nigeria
8.) Unruhen in Pakistan
9,) Öl wird Knapp und was nun

Ich sehe den Preis für 1 Barrel Roh - ÖL auf 200 US$ steuern !!

auf Long bleiben viel Geld verdienen !!

 

Themenbeitrag Nr.12

 
Von  boersenweibchen Erstellt am: 27.11.07 08:52 Beitrag Nr.: 59.418 Weitere Beiträge
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Image

Deutschland importiert Rohöl aus 30 Ländern

Im Zeitraum Januar bis November 2007 hat Deutschland 100 Millionen Tonnen Rohöl aus insgesamt 30 Ländern eingeführt. Hauptlieferanten neben Russland, das in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres 33,8 Millionen Tonnen Rohöl nach Deutschland exportierte, waren Norwegen mit 16,7 Millionen Tonnen sowie Libyen und Großbritannien mit jeweils 11,6 Millionen Tonnen. Diese vier Länder deckten 74 Prozent des deutschen Rohölbedarfs

Das Rohöl kommt auf verschiedenen Wegen nach Deutschland. Von den im Jahr 2005 insgesamt importierten 112,2 Millionen Tonnen wurden 31,7 Millionen Tonnen in Wilhelmshaven angelandet und großenteils von dort über die Nord-West-Oelleitung und die Norddeutsche Oelleitung weiterverteilt; 26,4 Millionen Tonnen kamen aus Triest über die Transalpine Oelleitung (TAL) nach Deutschland. 23,4 Millionen Tonnen des importierten Rohöls kamen über die Drushba aus Russland, in Rotterdam wurden 15,9 Millionen Tonnen Rohöl für Deutschland angelandet.

 

Themenbeitrag Nr.13

 
Von  Russoil Erstellt am: 27.11.07 10:01 Beitrag Nr.: 59.433 Weitere Beiträge
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26.11.2007

Wir sind nicht mehr so abhängig vom Öl

Rohfstoffexperte Klaus Matthies: Hohe Preise sind politisch gewollt und spekulativ erzeugt

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Preis für ein Barrel Öl erstmals in der Geschichte die 100-Dollar-Marke überspringt. Trotzdem warnt Klaus Matthies, Forscher im Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), vor Panikmache. Der Experte für internationale Energie- und Rohstoffmärkte sieht den Scheitelpunkt bei der Ölförderung (Peak Oil) noch längst nicht erreicht. Mit dem Volkswirt sprach Hermannus Pfeiffer.

ND: Der Ölpreis kratzt an der 100-Dollar-Marke. Erklären sie uns den jüngsten Preisschock!
Matthies: Entscheidend dafür sind Meinungsverschiedenheiten in der OPEC (Organisation Erdölexportierender Länder) über den künftigen Kurs. In den vergangenen Jahren hatten die moderaten Kräfte, angeführt von Saudi-Arabien, sich dafür eingesetzt, dass der Preis nicht übermäßig anstieg. Jetzt spielen die Falken Venezuela, Ekuador und Iran eine stärkere Rolle. Daher ist es fraglich, ob die OPEC ihre Fördermenge weiter erhöht und so den Preisauftrieb dämpft. Zudem trieben in den letzten Wochen die Nordirak-Krise und der mögliche Einmarsch türkischer Truppen den Preis nach oben. Hinzu kommt der schwelende Iran-Konflikt um die Urananreicherung.

Aber auch Finanzinvestoren und Rohstofffonds drehen am Preisrad.
Ja, sie spielen eine große Rolle. Genau quantifizieren kann man dies zwar nicht, aber beim Ölpreis dürften 10 Dollar und mehr spekulativ sein. Unter den »Spekulanten« sind aber auch Marktteilnehmer, die ein physisches Interesse am Öl haben und sich ihren Nachschub für später sichern, weil sie einen weiteren Preisanstieg befürchten.

Der Ölpreis steigt tendenziell schon seit Ende 1998.
Nach der Asienkrise war der Ölpreis kurzzeitig bis auf 10 Dollar abgesackt. 2002/03 hat sich dann fundamental etwas geändert: Seither wächst die Öl-Nachfrage aus den Schwellenländern, allen voran China, rasant. Diesen Strukturbruch im globalen Ölgeschäft haben Förderländer, Ölkonzerne und auch wir Beobachter verschlafen.

Nach dem Lehrbuch müsste die Ölförderung entsprechend steigen, tut sie aber nicht.
Sie ist in den letzten Jahren gestiegen, aber die Ausweitung ist teuer, schwierig, langwierig. Und die OPEC-Staaten haben kein starkes Interesse daran, die Ölförderung schnell auszubauen, weil sie von den hohen Preisen genug profitieren. Die Neigung, sich nun besonders anzustrengen, ist daher gering. Die Staaten sind ganz zufrieden mit der jetzigen Lage, da die befürchteten negativen Auswirkungen der hohen Preise auf die Weltwirtschaft bislang weitgehend ausblieben. Dazu kommen die ungelösten politischen Konflikte vor allem im Nahen Osten, der wichtigsten Förderregion.

Einige Experten erwarten, dass die Ölförderung 2009 den Gipfel erreicht haben wird. Was halten Sie von der Peak-Oil-Warnung?
Panikmache. Natürlich wird irgendwann ein Punkt erreicht sein, an dem die jährliche Fördermenge aus geologischen Gründen zu sinken beginnt. Das spielt aber aktuell noch keine Rolle.

Können wir 2017 noch unsere Ölrechnungen bezahlen?
Da ist alles möglich. Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat schon von 200 Dollar gesprochen. Für den Fall, dass geopolitische Zuspitzungen ausbleiben, gehe ich allerdings davon aus, dass nach dem Winter der Preis auf etwa 80 Dollar sinken wird. Auf längere Sicht dürfte sich Öl aber weiter verteuern. Die 100 Dollar sind da sicher keine Grenze. Da die Wachstumsraten in den Schwellenländern hoch sind und wohl auch hoch bleiben werden, können wir davon ausgehen, dass Öl teuer bleibt.

Trotzdem: Gemessen an der Wirtschaftsleistung waren die Ölkrisen der 70er und 80er Jahre schlimmer.
Ja, 1973 und 1979/80 vervierfachte sich der Ölpreis jeweils innerhalb weniger Monate. Wir können die Entwicklung heute entspannter sehen als damals, denn die Wirtschaft ist nicht mehr so abhängig vom Öl. Schocks lassen sich daher besser verkraften. Unterm Strich belastet der Preisanstieg aber die deutsche Wirtschaft. Auch in den Industrieländern insgesamt wird er die Konjunktur dämpfen. Langfristig kann der hohe Ölpreis aber auch ein Segen sein – weil wir dann mehr Energie einsparen werden. Das Klima würde es uns danken.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/119892.htm...auch mal eine Gegenstimme zum Ölhoch

 

Themenbeitrag Nr.14

 
Von  Russoil Erstellt am: 27.11.07 10:03 Beitrag Nr.: 59.434 Weitere Beiträge
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26.11.2007
13:10
Öl in London auf Rekordhoch

Rohstoffe-Go - London 26.11.07 ( www.rohstoffe-go.de ) Der Ölpreis stieg heute in London auf ein neues Rekordhoch. Dies liegt begründet im Absturz des US Dollars und auch Sorgen um die Liefersituation. Ein Analyst der ABN Amro sagte, dass der Winteranfang die Situation noch verschärfe, die Lagerbestände sind in vier der vergangenen fünf Wochen gefallen. An der ICE Futures Exchange erreichte Rohöl der Marke Brent heute 96,56 USD Je Barrel. Derzeit korrgiert der Preis etwas und bewegt sich bei 95,92 USD. Der US Dollar bewegt sich derzeit bei 1,487 zum Euro.http://www.financial.de/newsroom/derivate/125018.h......

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Wintereinbruch in den USA macht Öl teurer

HAMBURG/NEW YORK -

Der Ölpreis ist gestern wieder über 99 Dollar gestiegen. Eine Kältewelle in den USA trieb den Preis im Computerhandel auf zeitweise 99,11 Dollar für ein Barrel Rohöl (159 Liter), ehe er wieder leicht zurückging. Damit ist der vergangene Woche erzielte Rekord von 99,29 Dollar in Sicht. Von August bis November ist Öl um 43 Prozent teurer geworden.

AP

erschienen am 27. November 2007

http://www.abendblatt.de/daten/2007/11/27/820926.h......

----------------------------------------------------------------------------------

27.11.2007 09:32

Charttechnische Analyse: Präzise Kurszielprognosen für DAX, Euro, Gold und Öl

az_adjs(6,'4b57bd9'; ...... http://ad.de.doubleclick.net/jump/N4362.Lupo_Adver......?"> Imagehttp://ad.de.doubleclick.net/ad/N4362.Lupo_Adverti......?" BORDER=0 WIDTH=300 HEIGHT=250 ALT="Hier klicken"> Imagedocument.context='YTowOnt9'; München (ots) - Der Nachrichtensender n-tv im Interview mit Harald Weygand, Head of Trading bei GodmodeTrader.de

Wohin geht die Reise von Euro und Erdöl, deren ungebremste Kurssteigerungen das Börsengeschehen der letzten Zeit prägten? Charttechnische Analyse kann dabei helfen, diese und andere Fragen zu beantworten.

Am Dienstag, den 27.11.2007 um 18.30 Uhr erläutert Harald Weygand in einem Interview auf dem Nachrichtensender n-tv die grundlegenden Prinzipien und Vorteile der charttechnischen Analyse.

"Insbesondere beim Börsenhandel im kurz- und mittelfristigen Zeitfenster ist charttechnische Analyse mittlerweile unerlässlich", sagt der Experte der Finanzplattform GodmodeTrader.de. Was den Euro betrifft, so prognostizieren die Analysen von GodmodeTrader beispielsweise eine mittelfristige Steigerung auf über 2,0000 US-Dollar; für das Barrel Öl wird in den kommenden 2 bis 3 Jahren mit einem Preis von 180 US-Dollar gerechnet. Die charttechnischen Ziele ergeben sich durch eine genaue Betrachtung der Kursverläufe bzw. der Kapitalströme einzelner Titel. So werden dem Anleger durch die Analyse verlässliche Orientierungswerte für seine eigenen Handels- und Investitionsentscheidungen gegeben.

Mit dem Ziel vor allem Einsteiger im Bereich Anlagestrategien zu unterstützen, erläutert Weygand im Interview mit dem Nachrichtensender n-tv die Funktionsweise der charttechnischen Analyse und wie man sich deren Ergebnisse zu Nutze machen kann.

GodmodeTrader ist ein Dienst der BörseGo AG. Die BörseGo AG ist ein banken- und verlagsunabhängiges Finanzdienstleistungs-unternehmen mit zahlreichen anlegerspezifischen Publikationen und reichweitenstarken Finanzseiten. Mit eigens entwickelten, innovativen Finanztools und Portalen auf neuestem technischen Standart betreibt die BörseGo AG die Finanzplattform Godmode-Trader.de (http://www.godmode-trader.de......), die mit rund 23 Mio. PageImpressions die reichweitenstärkste Internetpräsenz zum Thema Technische Analyse und Anlagestrategien im deutschsprachigen Internet darstellt.

Die in eigener Redaktion von rund 40 Redakteuren und Tradern erstellten umfassenden und professionellen Wirtschafts- und Finanznachrichten unterstützen den aktiven Investor bei seinen Anlageentscheidungen. Die topaktuelle Berichterstattung, die hochwertigen Finanznachrichten und -analysen der wichtigsten Aktien- und Finanzmärkte der Welt bieten dabei den entscheidenden Wissensvorsprung im Markt.

Originaltext: BörseGo GmbH Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/42505...... Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_42505.rss2......

Pressekontakt: Philipp Seidel BörseGo AG Tumblingerstraße 23 D-80337 München Tel: ImageImageImageImageImageImage+49-89-767369-0Image E-Mail: presse@boerse-go.ag......

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2007-1......

 

Themenbeitrag Nr.15

 
Von  Russoil Erstellt am: 28.11.07 10:20 Beitrag Nr.: 60.845 Weitere Beiträge
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27.11.2007
10:26
PKN Orlen will Polen nach Öl suchenEMFIS.COM - Warschau 27.11.07 ( www.emfis.com ) Der polnische Ölproduzent PKN Orlen hat von der polnischen Regierung die Genehmigung erhalten, im Osten des Landes nach Öl zu suchen. Das Unternehmen hat im Juni fünf Lizenzen beim polnischen Umweltamt beantragt. Die Bohrungen werden nun in der Nähe der Stadt Lublin durchgeführt. Die Bohrungen wurden für den Zeitraum von fünf Jahren genehmigt.http://www.financial.de/newsroom/derivate/125112.h...

 

Themenbeitrag Nr.16

 
Von  Russoil Erstellt am: 28.11.07 10:29 Beitrag Nr.: 60.855 Weitere Beiträge
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Energie

Preis für Opec-Öl nahe der Rekordmarke

..., 27.11.2007, DerWesten
Wien. Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) nähert sich wieder der Rekordmarke von knapp 92 US-Dollar. banner('rectangle','300x250');

Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) zum Wochenbeginn durchschnittlich 91,84 Dollar. Das waren 32 Cent mehr als am vergangenen Freitag (91,52 Dollar). Am 21. November war der Opec- Rohölpreis mit 91,91 Dollar auf den höchsten Stand seit der Gründung des Kartells gestiegen.

Inzwischen werden auch innerhalb des 13-Länder-Kartells Stimmen für eine Erhöhung der Opec-Förderquoten laut. Nach Angaben des internationalen Energie-Beraters PVM (Wien) hat sich der iranische Ölminister Gholam-Hussein Nosari für eine Erhöhung um 500 000 Barrel bei der nächsten Sitzung der Opec-Ölminister am 5. Dezember in Abu Dhabi ausgesprochen. Auch Indonesien sei zu einer Anhebung bereit. (dpa)

http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/wi...

 

Themenbeitrag Nr.17

 
Von  Russoil Erstellt am: 28.11.07 10:31 Beitrag Nr.: 60.860 Weitere Beiträge
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so wer in Öl Werten investiert isthat das Glück überhaupt und wer nicht dürfte bald an der Tanke verzweifeln

Öl: Wo bleibt das 100-Dollar-Fass?

An der Nymex schwitzen die Händler. Der Ölpreis ist volatil wie selten zuvor, er steigt und fällt fast täglich um mehrere Dollar – und das auf kritischem Level. Die 100-Dollar-Marke ist seit Wochen zum Greifen nahe, vor wenigen Tagen fehlten nur noch 71 Cent, doch drüber kommt man nicht.

Nicht dass die Händler in den Pits von teurem Öl profitieren würden. Im Gegenteil: Jeder einzelne, der da auf dem Parkett der New Yorker Rohstoffbörse schreit und kauft und verkauft, ist ja auch ein Verbraucher, der unter steigenden Benzin- und Heizölpreisen leidet. Jeder einzelne zahlt seinen Benzin-Zuschlag auf Airline-Tickets und Paketpost, jeder einzelne spürt den allgemeinen Inflationsdruck, der in keinem Sektor so stark ist wie bei den Rohtsoffen.

Dass die Händler den Ölpreis dennoch dreistellig sehen wollen liegt nur daran, dass dann endlich die Anspannung weg wäre. „Lasst uns jetzt die 100 Dollar sehen, dann haben wir es hinter uns“, klagt ein Trader, dem die ewig gleichen Schlagzeilen auf den Wecker gehen. „Öl bald 100 Dollar?“, droht es immerhin täglich aus irgendeinem Wirtschaftsmagazin – klar, Öl wird bald bei 100 Dollar notieren, jedes Kind weiß das.

Die Frage ist: Wer hat etwas vom hohen Ölpreis, und wer leidet darunter? Und die Antwort liegt nicht auf der Hand, im Gegenteil: In der Rohstoff-Branche selbst gibt es Gewinner und Verlierer, in anderen Sektoren verhält es sich noch komplizierter.

In der Öl-Branche gibt es gerade unter den amerikanischen Konzernen unerwartet viele Verlierer. Denn Branchengrößen wie ExxonMobil und Chevron verkaufen an ihren Tankstellen viel mehr Benzin als sie aus ihrem selbst geförderten Öl gewinnen können. Die Raffinerien müssen also massiv nachkaufen – zum regulären Marktpreis. Umso härter triffte das Raffinerienbetreiber wie Valero und Sunoco, die so gut wie keine eigene Förderung haben, und deren Aktien in den letzten Wochen rund 15 Prozent abgegeben haben.

Andere Verlierer finden sich in der Automobil- und Flugzeugindustrie – in der sich aber wiederum Chancen für Gewinner auftun. Denn während Fluggesellschaften und Autofahrer mit hohen Spritkosten zu kämpfen haben, steigt die Nachfrage nach effektiveren Motoren und Turbinen. Das wiederum kommt einigen Zulieferern zugute, die einen Wachstumsmarkt bearbeiten können, der lange vernachlässigt war.

Ähnliches macht Monsanto als Spezialist für alternative Energien. Das Unternehmen, einer der größten Hersteller von Bio-Diesel, gehört zu den Lieblins-Aktien der Wall Street in diesem Jahr und hat seinen Wert seit Januar um rund 80 Prozent steigen sehen.

Dass alternative Energien immer wichtiger werden, ist weithin bekannt – allerdings auch, dass sie Öl nie ersetzen werden, solange noch ein Tröpchen des schwarzen Goldes aus der Erde gepresst werden kann. Insofern steigt mit dem hohen Ölpreis die Nachfrage nach Förderbedarf. Der Ölfeld-Spezialist Schlumberger und die Plattform-Betreiber Weatherford und Transocean profitieren direkt vom steigenden Ölpreis und sehen damit ihre eigenen Aktien und die ihrer Ausstatter steigen.

Und ein Sektor profitiert ohnehin, wenn Rohstoffe knapp und teuer werden: das Militär. Da die meisten Ölfelder mittlerweile in der Hand der jeweiligen Staaten sind, fließt verstärkt Geld in deren Kassen, wo es zu einem großen Teil in Rüstung – und damit letztendlich die Sicherheit der Öl- und Einnahmequelle – investiert wird. Aktien von Lockheed-Martin und Raytheon haben allein im letzten Vierteljahr vor dem Hintergrund eines steil steigenden Ölpreises um jeweils rund 20 Prozent zugelegt.

Wer klug investiert, kann also vom steigenden Ölpreis direkt profitieren – letzten Endes schaden teure Rohstoffe aber mehr als sie nutzen. Insofern wünschen sich die Trader an der Nymex wirklich keinen langfristig dreistelligen Ölpreis. Nur sehen möchte man ihn einmal. Ganz kurz.

Lars Halter - © Wall Street Correspondents Inc.

http://www.insidewallstreet.de/?id=12354&PHPSESSID...

 

Themenbeitrag Nr.18

 
Von  Russoil Erstellt am: 28.11.07 10:33 Beitrag Nr.: 60.861 Weitere Beiträge
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27.11.2007 21:59

Öl-Futures: Wachstumssorgen belasten

az_adjs(6,'4b57bd9'; ...... var fo = new FlashObject('http://www.teligo-ads.de/v3/www/delivery/ai.php?fi......', 'mymovie', '300', '250', '6'; //fo.addParam('wmode','transparent'; fo.write('m3_31872d85ba9def8403910fc9b3323371'; Imagedocument.context='YTowOnt9'; New York (BoerseGo.de) – Die Spekulation um eine Erhöhung der Förderquoten durch die OPEC und Sorgen um das US-Wirtschaftswachstum bewirkten heute weitere Verkäufe in den Öl-Futures. Ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Dezember kostete zum Handelsschluss 94,42 Dollar und damit 3,28 Dollar oder 3,4 Prozent weniger als zum Handelsschluss am Montag. Händler berichteten, nach dem deutlichen Rückgang des Verbrauchervertrauens Conference Board von 91 auf 87,3 Punkte hätten sich die Wachstumssorgen rasch erhöht. Sollte der US-Verbraucher tatsächlich anfangen, auf der Konsumseite höhere Einsparungen vorzunehmen, könnte sich das schneller negativ auf den Ölpreis auswirken als den kurzfristig orientierten Investoren lieb ist. Der dreifache erfolglose Versuch vom Mittwoch und Freitag der vergangenen Woche und dem gestrigen Montag, die 100-Dollar-Marke zu überwinden, habe viele von Ihnen veranlasst, ihre Long-Positionen glatt zu stellen und so für die deutlichen Kursverluste gesorgt.

Nachrichten vom Ölkonzern Conoco Philipps, eine Raffinerie in Alaska entgegen ursprünglicher Absichten doch nicht aufzurüsten, ignorierte der Markt. Für den morgen zur Veröffentlichung anstehenden Energiemarktbericht der US-Energiebehörde erwarten die Analysten einen Rückgang bei den Öllagerbeständen von 400.000 Barrel. Für die Raffineriekapazitäten gehen die Experten von einem leichten Anstieg von 87 auf 87,7 Prozent aus. Die Benzinreserven sollen der Konsensschätzung nach zufolge um 900.000 Barrel gestiegen sein. Die Bestände bei Destillaten und Heizöl könnten um eine Million gefallen sein. Der Benzinpreis des Dezember-Kontrakts schloss in New York 6,84 Cent oder 2,8 Prozent tiefer bei 2,3730 Dollar pro Gallone.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de......, Autor: Wolf Andreas, Redakteur)

 

Themenbeitrag Nr.19

 
Von  Russoil Erstellt am: 28.11.07 10:34 Beitrag Nr.: 60.864 Weitere Beiträge
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28.11.2007
06:56
Asien: kaum Erholung, Öl und Gold drücken trotz guter US VorgabeEMFIS.COM - 28.11.07 ( www.emfis.com ) Asien mit einem gemischten, leicht eingetrübten Bild. In den USA setzte gestern eine Erholung zum Vortag ein. Dabei half vor allem die Mitteilung, dass Citigroup von der Abu Dhabi Investment Authority aus dem Mittleren Osten eine Finanzspritze von 7,5 Mrd. US Dollar erhielt. Diese Übernahmen dafür 4,8 Prozent Anteile an Citigroup. Das verschaffte den gebeutelten Geldhäusern eine Verschnaufpause. Wie lange das anhalten wird, ist aber fraglich, da dass Verbrauchervertrauen wegen der Kreditkrise und den steigenden Rohstoffpreisen im November erheblich abgesackt ist. Die Preise für Häuser rauschen inzwischen in den Keller auf den Stand von 1988. Dennoch kann der Dow Jones sich mit einem Plus von 1,7 Prozent verabschieden. Der MSCI Asien Pazifik fast unverändert bei 157,83 Punkten. Das Barrel Öl fällt auf 93,7 US Dollar. Die Feinunze Gold geht auf 808 US Dollar zurück. In Japan kann sich der Nikkei nach einer schwachen Anfangsphase nach oben arbeiten und verzeichnet im Augenblick ein leichtes Minus von 0,4 Prozent. Der Yen steht mit 108,5 zu einem US Dollar. Die Regierung hat ihre Einschätzung zur Lage auf den Arbeitsmarkt abgesenkt. Die Banken verlieren zwischen 1,5 und 3 Prozent. Der fallende Ölpreis drückt auf Inpex und Nippon Petroleum. Beide verlieren über 3 Prozent. Auf der Verlustseite auch die Autobauer. So geht Toyota um 1,6 Prozent und Honda um 1,4 Prozent nach unten. Unter den Gewinnern ist eine Sony mit 3,8 Prozent zu finden. Der australische ASX verabschiedete sich mit einem Minus von fast einem Prozent. Der Monatsverlust erhöht sich damit auf inzwischen 7 Prozent. Unter den Verlierern steht James Hardie mit 4,7 Prozent ganz vorne. Die Macquarie Bank fällt um 2,8 Prozent. Der fallende Goldpreis lässt Newcrest Mining um 4,2 Prozent absacken. Woodside Petroleum verliert um 1,8 Prozent. BHP Billiton gibt um 1,5 Prozent nach und Rio Tinti um einen Prozentpunkt. In Südkorea muss der Kospi im Augenblick um 1,24 Prozent abgeben. Nach den Schmiergeldvorwürfen gegenüber dem Konzern Samsung und den damit verbundenen Abschlägen, kann sich heute die Aktie von Samsung Elec. um 1,8 Prozent erholen. Das Unternehmen gab bekannt, im kommenden Jahr 200 Mio. Handys zu produzieren. Das wären 25 Prozent mehr als bisher. Unter Druck auch POSCO nach einer Abstufung des Sektors. Daewoo Ship, welche in den letzten Handelstagen um 22 Prozent zulegte, gibt heute um 5,7 Prozent ab. Hyundai Motor mit einem Minus von 3 Prozent. Der Hongkonger Hang Seng Index kann sich nach einem Einbruch zu Handelsbeginn nach oben arbeiten und geht mit einem Plus von 0,58 Prozent in die Mittagspause. Unter den Gewinnern sind die Telekomwerte zu finden. So legt China Mobile um 1,3 Prozent zu. Bei China Unicom geht es um 1,44 Prozent und China Netcom um 5,1 Prozent nach oben. Henderson Land setzt mit 3 Prozent seinen Aufwärtstrend weiter fort. Der Börsenbetreiber HKEx mit einem Plus von 1,8 Prozent. Auf der Verliererseite die Einzelhändler wie Esprit mit 0,4 und Li & Fung mit 0,5 Prozent. Der chinesische CSI 300 Index verliert um 0,5 Prozent. Taiwan geht um 1,2 Prozent zurück. Singapur gewinnt um 0,45 Prozent und Indien um 0,6 Prozent. Die indonesische Börse steigt um 1,2 Prozent, Thailand um 0,7 Prozent und die Philippinen um 0,56 Prozent.

http://www.financial.de/newsroom/derivate/125215.h...

 

Themenbeitrag Nr.20

 
Von  ZockerGerhard Erstellt am: 28.11.07 11:10 Beitrag Nr.: 60.928 Weitere Beiträge
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Rohöl-Future, den Aktienmarkt im Auge behalten


27.11.2007 - 12:38:05 Uhr
Saxo Bank...

Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Trader bei der Saxo Bank berichten von der Entwicklung beim Rohöl-Future.

Rohöl sehe im Nachfeld von der Aktienabwärtstendenz gut aus, so die Strategen bei der Saxo Bank. Sie empfehlen den Rohöl-Future bei 96,20/96,60 zu kaufen und den Stop unter der 95,80er Marke zu setzen mit Kurs auf die 98,30 und 99. Trader sollten beide Seiten ausnutzen (Kauf und Verkauf) und gleichzeitig den Aktienmarkt im Auge behalten.

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