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Thema: ÖLPREISENTWICKLUNG

Thema Nr. 33937  
Thema eröffnet von:  Russoil Beiträge: 1118 Bewertung (26):
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Themenbeitrag Nr.151

 
Von  patare71 Erstellt am: 04.01.08 14:33 Beitrag Nr.: 79.655 Weitere Beiträge
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Kommentar
Öl-Krise

Von Bernd Salzmann

Nun ist es also passiert: Ein Fass Leichtöl der US-Sorte WTI kostete erstmals 100 Dollar. Viele wollten nicht glauben, dass es soweit kommen würde. Jetzt wissen sie es besser. Und die Warnungen, der hohe Ölpreis würge die Konjunktur ab, werden immer lauter.

Womit sollen wir uns trösten? Mit dem Hinweis, dass der Ölpreis inflationsbereinigt immer mal wieder in der Geschichte (Ölboom in Pennsylvania 1864, Iran-Irak-Krieg 1980) auf dem Niveau von heute war? Sicher nicht. Die Flasche ist mittlerweile halb leer. Die Fördermengen aus leicht und damit vergleichsweise preiswert erschließbaren Ölfeldern schwinden zusehends. Was das für die Preisentwicklung heißt, ist klar.

Auch das Argument, der starke Euro dämpfe die Kostenexplosion am Ölmarkt, zieht nicht wirklich. Was, wenn sich der Wechselkurs des Dollar auf längere Sicht wieder auf einem höheren Niveau einpendelt? Dann tut jede Ölpreiserhöhung der Wirtschaft in Europa doppelt weh.

Erst recht nicht beruhigen darf der Hinweis von Volkswirtschaftlern, ein Rückgang der Nachfrage nach dem "schwarzen Gold" infolge einer schwächelnden US-Konjunktur werde den Ölpreis wieder dämpfen. Das hieße, der Teufel wäre dem Beelzebub gewichen.

Eine Wachstumsschwäche kann nicht im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung liegen. Der Preis dafür wäre zu hoch. Er hieße Abschwung, womöglich sogar Rezession. Also ein Wiederanziehen der Arbeitslosigkeit.

Hoher Ölpreis, niedriger(er) Ölpreis, in jedem Szenario schwingt die Angst vor der nächsten Krise mit. Die Kernfrage der Zukunft lautet, ob die Marktwirtschaften in überschaubarer Zeit mit viel weniger Öl auskommen, weil ihnen der ökologische Umbau geglückt ist. Die Antwort ist offen.
Image

 

Themenbeitrag Nr.152

 
Von  Aktienfluesterer Erstellt am: 04.01.08 14:55 Beitrag Nr.: 79.705 Weitere Beiträge
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Benzin wird dreimal so teuer

http://www.bild.t-online.de/BILD/news/wirtsch...... http://www.bild.t-online.de/BILD/......

Zapfsäule in Castrop-Rauxel

Hamburg – Wird Benzin bald unbezahlbar? In den nächsten 10 Jahren könnte der Preis für den Liter Sprit bis auf 4 Euro steigen! Das befürchtet das Institut DIW, falls der Ölpreis weiter so rasant klettert.

DIW-Expertin Claudia Kemfert zu BILD: „Sollte sich der Ölpreis verdoppeln – was nicht unwahrscheinlich ist – und der Dollarkurs normalisieren, würde der Liter Super 4 Euro kosten.“ Für eine Tankfüllung (50 Liter) müssten Autofahrer dann 200 Euro zahlen.

Grund für die drohende Preis-Explosion: die weltweit weiter steigende Nachfrage nach Öl. Gestern kletterte der Öl-Preis auf einen neuen Rekord, kostete 100,12 Dollar/Fass.

Auch Mieter müssen mit drastisch steigenden Kosten rechnen. Sollte sich der Ölpreis verdoppeln, erwartet der Mieterbund einen Anstieg der Heizkosten „um 75 bis 80 %“. (jan)

 

Themenbeitrag Nr.153

 
Von  Aktienfluesterer Erstellt am: 04.01.08 14:58 Beitrag Nr.: 79.708 Weitere Beiträge
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Wirtschafts-Institut warnt:

Öl wird doppelt so teuer

Der Preiswucher am Energiemarkt nimmt kein Ende. Experten befürchten, dass sich der Ölpreis sogar verdoppelt! Nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ist bei hundert Dollar pro Barrel noch lange nicht Schluss.

DIW-Energie-Expertin Claudia Kemfert sagte der „Berliner Zeitung“: „Die Ölvorräte werden zunehmend knapp, und das wird die Preise weiter hochtreiben.“

http://www.bild.t-online.de/BILD/news/wirtsch...... http://www.bild.t-online.de/BILD/......

Claudia Kemfert, Expertin des DIW

Der Ölpreis war beim Handel in New York am Mittwoch erstmals auf 100 Dollar pro Barrel (159 Liter) geschnellt.

Kemfert: „In fünf Jahren ist ein Ölpreis von 150 Dollar wahrscheinlich, in zehn Jahren sogar ein Preis von 200 Dollar.“

Der jüngste Preisanstieg sei allerdings auch spekulationsbedingt, meint die Expertin: „Der Anteil am Ölpreis, der auf Spekulation zurückzuführen ist, dürfte etwa 20 Prozent betragen.“

Entspannung ist noch nicht in Sicht. „Ich rechne kurzfristig sogar eher mit einem weiteren Anstieg bis auf 105 Dollar“, sagte Kemfert.

Frühestens Ende Januar, wenn die Heizöl-Nachfrage sinke, könne der Wucher ein (vorläufiges) Ende haben...

 

Themenbeitrag Nr.154

 
Von birgit schiemann Erstellt am: 04.01.08 17:37 Beitrag Nr.: 79.933 Weitere Beiträge
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Warum der Ölpreis wieder spürbar sinken wird

Zu Beginn des Jahres hat der Ölpreis erstmals die Marke von 100 Dollar pro Barrel durchbrochen, um die er seitdem pendelt. Nach oben scheint alles offen. Doch Ökonomen führender Banken rechnen bis Jahresende mit einem Preis von 80 Dollar pro Fass und geringen Auswirkungen auf die Konjunktur. Die Rekordpreise für Öl werden das Wachstum der deutschen Wirtschaft für 2008 nach Ansicht führender Ökonomen nur leicht schwächen. In Asien und den Öl fördernden Ländern seien deutsche Maschinen, Anlagen und chemische Vorprodukte weiter sehr gefragt. Das mildere die Bremseffekte steigender Energiepreise im Inland, sagten übereinstimmend Experten vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW), vom Münchener Ifo-Institut und von Großbanken.

Für 2008 rechnen einzelne Forscher mit spürbar sinkenden Ölpreisen. In dieser Woche hatte der Preis für ein Fass (159 Liter) Rohöl der Sorte WTI an der New Yorker Börse erstmals in der Geschichte die 100 Dollar überschritten.

„Bis Ende 2008 werden wir einen Rückgang des Ölpreises auf rund 80 Dollar je Fass sehen“, sagte der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, WELT ONLINE. Für eine Entspannung der Preise sorgen vor allem der bevorstehende Abschwung in den USA und die dadurch sinkende Nachfrage nach dem Rohstoff. Auf den Märkten für Gas und Strom werde der Preisanstieg voraussichtlich aber weitergehen, warnte Walter. Auch sein Kollege von der Bank of America, Holger Schmieding, erwartet bis zum Jahresende einen Ölpreis von „deutlich unter 90 Dollar, eher 80 Dollar“ je Fass. Als Gründe dafür nannte er die schwächere Weltwirtschaft und steigende Investitionen in neue Ölförderstätten.

Wirtschaftsforscher rechnen langfristig mit höheren Preisen

Die Ökonomen an führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstituten halten sich dagegen mit Voraussagen für den Ölpreis zurück. „Dafür gibt es keine guten Prognosemittel“, sagte Oliver Hülsewig vom Ifo-Institut. Zu unberechenbar seien die Schwankungen von Angebot und Nachfrage, die Entscheidungen von Spekulanten und der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) sowie mögliche terroristische Attentate wie jüngst auf Ölpipelines in Nigeria. Konjunkturprognosen schrieben deswegen in der Regel als technische Annahme die aktuellen Preise fort, sagte auch Klaus-Jürgen Gern vom IfW. Mutiger zeigte sich die Energiespezialistin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Claudia Kemfert. In fünf Jahren sei ein Ölpreis von 150 Dollar wahrscheinlich, in zehn Jahren sogar ein Preis von 200 Dollar, sagte sie der „Berliner Zeitung“. Die Ölvorräte würden zunehmend knapp, und das werde die Preise hochtreiben.

Auch IfW-Forscher Gern rechnet auf lange Sicht mit steigenden Ölpreisen. Er rät daher, verstärkt nach alternativen Energieträgern zu suchen. „Es muss uns gelingen, Öl zu vertretbaren Kosten zu ersetzen“, sagte er. Der aktuelle Ölpreis hat nach Ansicht von Gern zwar Signalwirkung, sei ökonomisch aber wenig beunruhigend. „Da machen die 100 den Kohl nun auch nicht fett“, sagte er. Sämtlichen Konjunkturprognosen aus dem Sommer liege bereits ein Ölpreis von 90 Dollar je Fass zu Grunde. Wegen einer Schwankung von rund zehn Prozent seien da keine grundsätzlichen Korrekturen an den Vorhersagen nötig.

Ölpreis ohne große Auswirkungen auf das Wachstum

Auch Schmieding von der Bank of America sieht keine fundamentale Verschlechterung der Lage. „Schon im November haben wir Höchststände beim Öl gesehen.“ Seinen Berechnungen zufolge hat die Preissteigerung beim Öl im gesamten vergangenen Jahr die Inflation in Deutschland um rund 0,7 Prozentpunkte angeheizt. Der Bremseffekt auf das Wirtschaftswachstum für 2008 liege aber lediglich bei etwa 0,5 Prozent. Grund für die Differenz ist, dass die deutsche Wirtschaft besonders stark vom globalen Aufschwung profitiert. Opec-Länder bestellen hierzulande Anlagen und Maschinen, unter anderem zur Ölförderung. Und Asiens boomende Wirtschaften treiben mit ihrer Nachfrage zwar den Ölpreis, kaufen aber auch verstärkt in Deutschland ein. Den kräftigen Exporten steht allerdings ein Dämpfer für den privaten Konsum im Inland gegenüber. „Eindeutig besser wäre es natürlich, wir könnten das Geld hierzulande selbst ausgeben“, sagte Schmieding – statt dafür Öl bezahlen zu müssen.

 

Themenbeitrag Nr.155

 
Von birgit schiemann Erstellt am: 04.01.08 17:44 Beitrag Nr.: 79.940 Weitere Beiträge
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Gewinnmitnahmen drücken US-Ölpreis unter 99 Dollar

Frankfurt (Reuters) - Gewinnmitnahmen haben zum Wochenschluss den Ölpreis etwas sinken lassen. Am frühen Nachmittag kostete ein Fass US-Leichtöl der Sorte WTI 98,66 Dollar, 0,5 Prozent weniger als am Vorabend.

Nordseeöl der Sorte Brent notierte 0,1 Prozent niedriger bei 97,54 Dollar je Fass. Am Vortag war der Preis für US-Öl bis auf ein Rekordhoch von 100,09 Dollar gestiegen. Dieses hohe Niveau hätten einige Investoren genutzt, um ihre Gewinne zu sichern, berichteten Händler. Auslöser des Anstiegs war vor allem die Angst vor Versorgungsengpässen nach den politischen Spannungen in Nigeria und Algerien über die Feiertage.

Experten rechnen aber nicht damit, dass sich der Ölpreis auf dem hohen Niveau festsetzt. "Dreistellige Ölpreise dürften nur ein kurzes Zwischenspiel am Markt geben", meint Rohstoffexperte Frank Schallenberger von der LBBW. Zum einen dürfte die Opec bereits am 1. Februar auf der Konferenz in Wien nicht umhinkommen, die Förderquoten zu erhöhen, wenn die Preise weiter in der Nähe des aktuellen Niveaus notieren. Zum anderen sollte die schwächere US-Konjunktur den Ölhunger der USA drosseln - schließlich seien die USA immer noch für fast ein Viertel des weltweiten Ölverbrauchs verantwortlich. Sobald die Sorge um kurzfristige Lieferprobleme wieder nachlasse, dürfte auch der Ölpreis fallen. "Ein Preisrückgang von 20 bis 25 Dollar auf Sicht der nächsten Monate ist dabei wahrscheinlich", sagte der Experte.

Auch bei Gold sicherten sich viele Investoren ihre Gewinne und bremsten damit die Rekordjagd des Goldpreises. In London kostete eine Feinunze des Edelmetalls zuletzt 862 Dollar und damit 0,2 Prozent weniger als am Vortag. Gefragt war dagegen Kupfer. Der Preis des Basismetalls stieg um ein Prozent auf 7090 Dollar je Tonne. Kupfer profitiere von der steigenden Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung der Fed, sagten Händler. Diese würde die US-Konjunktur stützen und damit die Nachfrage nach dem Industriemetall sichern. Die unerwartet schwachen US-Arbeitsmarktdaten übten jedoch nur wenig Einfluss auf das Geschehen an den Rohstoffmärkten aus. Zum einen seien immer mehr Investoren der Ansicht, dass die Nachfrage nach Rohstoffen aus den Schwellenländern stabil bleibt, begründete das Analyst Eugen Weinberg von der Commerzbank. Zum anderen seien viele Fonds dabei, Rohstoffe zu kaufen und setzten damit bereits vergangenes Jahr getroffene Entscheidungen um.

 

Themenbeitrag Nr.156

 
Von  springer1968 Erstellt am: 04.01.08 17:49 Beitrag Nr.: 79.942 Weitere Beiträge
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Ökonomen streiten über Folgen der Ölpreis-Entwicklung

Aussagen über einen weiteren sprunghaften Anstieg der Preise für Öl und Benzin haben zu einem Streit unter Wirtschaftswissenschaftlern geführt.

Der Chef der Wirtschaftsweisen, Bert Rürup, warnte am Freitag vor Panikmache und übertriebenem Konjunktur-Pessimismus. Der Ölpreis werde im Laufe des Jahres fallen, sagte er. Die Energie-Expertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Claudia Kemfert, hatte eine Verdoppelung des Öl-Preises in den nächsten zehn Jahren prognostiziert. Dann müsse ein Autofahrer für einen Liter Super-Benzin unter Umständen vier Euro zahlen, erklärte sie.

Er tue sich schwer mit Kollegen, "die genau wissen, wie hoch der Ölpreis in fünf oder zehn Jahren sein wird. Das kann man meines Erachtens nicht machen", sagte Rürup im Deutschlandfunk. Der Preisauftrieb werde langfristig weitergehen. Doch bleibe für die Wirtschaft und die Politik genügend Zeit, sich darauf einzustellen. Der Preis für ein Fass Rohöl war am Donnerstag vorübergehend auf knapp über 100 Dollar geklettert, ein Rekord. Rürup erklärte, es könne kurzfristig noch darüber gehen. Doch bis Ende des Jahres werde sich der Wert auf 80 Dollar einpendeln. Nur wenn der Preis wider Erwarten dauerhaft auf heutigem Niveau verharre, sei dies ein Konjunkturrisiko. "Aber man sollte das wirklich nicht dramatisieren." Deutschland profitiere von der starken Weltkonjunktur und verfüge als Land mit sehr guter Energieeffizienz über ein "gewisses Sicherheitspolster".

BENZINPREISE VORERST KONSTANT

Der Konjunkturexperte des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), Michael Bräuninger, äußerte sich ähnlich. Wenn sich die politische Lage in Erdölförderländern wie Nigeria entspanne und der Winter in Europa mild bleibe, sei ein Rückgang auf 80 Dollar zu erwarten, sagte er der "Passauer Neuen Presse". Benzinpreise von mehr als 1,50 Euro dürften allerdings normal werden. DIW-Ökonomin Kemfert erklärte der "Bild"-Zeitung zu ihrer Zehn-Jahres-Erwartung: "Sollte sich der Ölpreis verdoppeln, was nicht unwahrscheinlich ist, und der Dollarkurs normalisieren, würde der Liter Super vier Euro kosten."

Nach einer Erhebung des Energie-Informationsdienstes (EID) führte der 100-Dollar-Rekord bisher kaum zu Preissteigerungen an den Tankstellen. Der EID ermittelte laut "Berliner Zeitung" kürzlich einen Durchschnittspreis für Super von 137,5 Cent je Liter. In der Vorwoche lag er bei 137 Cent. Auch der Dieselpreis an den Zapfsäulen sei fast unverändert geblieben.

Wirtschaftsminister Michael Glos versuchte, den Höchstwert für seine Forderung nach Rücknahme des Atomkraftausstiegs zu nutzen. Ein Verzicht auf Kernenergie sei nicht sinnvoll, sagte der CSU-Politiker der "Frankfurter Rundschau". Mit seiner Haltung stößt er auf erbitterten Widerstand der SPD.

 

Themenbeitrag Nr.157

 
Von  springer1968 Erstellt am: 04.01.08 17:54 Beitrag Nr.: 79.947 Weitere Beiträge
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Was macht man nicht alles um ein wenig für Gesprächsstoff zu sorgen.Image

Ölpreis 100$ war eine "One-Man-Show"

az_adjs(6,'4b57bd9'); Wie wird man unsterblich? Die Tagesschau berichtet auf ihrer Webseite, wie man das macht. Der New Yorker Broker Richard Arens bot als erster Mensch der Erde an der New Yorker Warenterminbörse NYMEX 100 Dollar pro Barrel Erdöl. Über sein Ein-Mann-Unternehmen ABS bot er für 1000 Barrel Rohöl exakt 100,000 Dollar und trieb damit den Ölpreis erstmals über die magische Marke von 100 Dollar. Kurz danach verkaufte er wieder – und machte einen Verlust von 600 Euro. Das ist der Preis der Ewigkeit. Zumindest an der Börse. Der Ölpreis stürzt nach Bekanntgabe schwacher Arbeitsmarktdaten in den USA aktuell deutlich ab und löst sich von der 100-Dollar-Marke. Zuletzt kostet das Barrel US-Leichtöl 97,90 Dollar.

 

Themenbeitrag Nr.158

 
Von  wirthsald Erstellt am: 04.01.08 18:59 Beitrag Nr.: 79.989 Weitere Beiträge
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PEINLICHE ÖLPREIS-PROGNOSEN

Er sinkt! Er steigt! Er bleibt!

Wie viel kosten künftig Öl und Benzin? Mit ihren Preis-Prognosen liegen Volkswirte und Analysten regelmäßig kräftig daneben. SPIEGEL ONLINE zieht Bilanz - und zeigt Prognosen, die von der Wirklichkeit überholt wurden. http://adserv.quality-channel.de/RealMedia/ad...

Hamburg - Im Frühjahr 2004 veröffentlichte die Investmentbank Goldman Sachs eine Prognose, die an Schwammigkeit kaum zu überbieten war: Bis 2007 fluktuiere der Ölpreis "in einem Korridor von 50 bis zu 105 Dollar", heißt es in dem Dokument mit dem peppigen Namen "Super Spike".

Wer sich so wenig festlege, sei feige, höhnten damals böse Zungen. Doch in punkto Ölpreis-Prognosen machten es die "Super Spike"-Autoren eigentlich genau richtig. Denn Analysten tun sich höllisch schwer damit, den Verlauf des Ölpreises korrekt vorherzusagen. Wer es trotzdem versucht, verschätzt sich meist im großen Stil. In den Jahren 2004 und 2005 etwa lagen Experten mit ihren Preisprognosen um bis zu 100 Prozent daneben.

Wo landet der Ölpreis 2008? Auch diesmal ist eine Antwort schwierig. Die Einschätzungen einzelner Experten gehen weiter auseinander als je zuvor. In den nächsten fünf bis zehn Jahren sei ein Ölpreis von bis zu 200 Dollar pro Barrel (159 Liter) zu erwarten, schätzt Energie-Expertin Claudia Kemfert vom Deutschen Wirtschaftsinstitut (DIW). Der Wirtschaftsweise Bert Rürup wiederum weissagt, der Ölpreis werde sich bis Ende 2008 bei etwa 80 Dollar einpendeln.

Und Kemfert? Er halte nichts von Kollegen, "die genau wissen, wie hoch der Ölpreis in fünf oder zehn Jahren sein wird", rügt Rürup.

Wodurch entstehen sie eigentlich, die teils eklatanten Fehleinschätzungen? Analysten verlängern bei ihrer Prognose nur bereits bekannte Trends in die Zukunft. Sonderfaktoren wie Naturkatastrophen oder politische Spannungen bleiben meist unberücksichtigt, gelten als zu einmalig, zu verzerrend - und sind doch oft genug der Grund dafür, dass die Experten danebenliegen.

Vor allem bei Worst-Case-Szenarien spielt zudem das Interesse der mit Öl handelnden Staaten eine Rolle. Oft genug steigert schon die Angst vor negativen Einflüssen den Ölpreis - für Händler und Lieferanten von Öl ein Vorteil.

Das aktuelle Rekordhoch von gut 100 Dollar pro Barrel Öl ist nach Einschätzung von Experten zu einem beträchtlichen Teil eine Folge von Spekulation. Angeschoben habe den Preis zuletzt unter anderem die fragwürdige These, dass die Ölreserven der Opec im schlimmsten Fall bereits 2024 zur Neige gehen könnten (mehr....... Herausgeber der Studie: die Opec selbst.

 

Themenbeitrag Nr.159

 
Von  wirthsald Erstellt am: 04.01.08 19:57 Beitrag Nr.: 80.031 Weitere Beiträge
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Ölpreis drückt Teuerung nach oben

http://www.swissinfo.ch/ger/wirtschaft/detail/Oelp...

 

Themenbeitrag Nr.160

 
Von  wirthsald Erstellt am: 04.01.08 19:59 Beitrag Nr.: 80.036 Weitere Beiträge
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04.01.2008 19:07

Ölpreis Brent - Allzeithoch setzt Potenzial frei bis...

az_adjs(6,'4b57bd9';

Wenn in den Medien vom Ölpreis die Rede ist, dann ist damit das Leichtöl, man sagt auch Rohöl (Crude Oil) gemeint.

Öl wird an den Terminmärkten über Futures gehandelt.

Die wichtigsten Rohöl-Kontrakte sind:

1.) Brent Crude Oil: Rohöl aus der Nordsee (Brent Ölfeld). Wichtigste Rohölsorte für Europa und so genannte „Benchmark“ für den Ölhandel. Die Nordseesorte wird weltweit an folgenden Börsen gehandelt: Intercontinetal Exchange (ICE, ehemalige IPE), New York Mercantile Exchange (NYMEX) und an Spotmärkten wie New York und Rotterdam.

Light Sweet Crude Oil: Oberbegriff für eine Reihe von Ölsorten mit einem Schwefelgehalt von maximal 0,42 Prozent. Sorten sind unter anderem: West Texas Intermediate, Oklahoma Sweet und New Mexican Sweet.

2.) WTI Light Sweet Crude Oil: West Texas Intermediate (WTI) ist auch bekannt als Texas Sweet Light. Diese Sorte wird als Basiswert für Rohölkontrakte an der New York Mercantile Exchange verwandt und fungiert als US-Öl-Benchmark. WTI hat eine höhere Qualität, enthält zirka 0,24 Prozent Schwefel und ist somit „süßer“ als Brent. Gewonnen wird WTI im Mittleren Westen der USA und in der Golf-Region.

Professionelle Marktteilnehmer handeln Öl direkt an den Terminbörsen mit Futures. Im Retailmarkt (Privatanleger) werden Zertifikate oder CFDs für den Handel von Öl eingesetzt. Sowohl auf Brent Öl als auch WTI Light Sweet Crude Oil (US Leichtöl) gibt es eine wohlsortierte Palette an Zertifikaten.

Auf GodmodeTrader.de werten wirsowohl das europäische Brent Öl als auch das US-amerikanische WTI Light Sweet Crude Oil charttechnisch aus.

Brent Crude Oil Future

Kursstand: 96,77 $

Kurz-Kommentierung: Brent Öl beendete bereits in den ersten Tagen 2007 eine Zwischenkorrektur auf einer bei 51,95 $ liegenden Unterstützungsmarke und lief das Gesamtjahr über tendenziell aufwärts. Der mit dem Ausbruch über die 78,66 $ auf ein neues Allzeithoch aufkommende Schub konnte den Ölpreis dann bis auf 96,65 $ hebeln. Nach der Konsolidierung zum Jahresende ist bei Brent durchaus direkt eine Fortsetzung der Rallye möglich. Die auch psychologisch wichtige Marke von 100,00 $ sollte angesteuert werden. Geht es darüber, dann bietet sich noch Kurspotenzial bis auf 118,00 $ bevor spätestens von einer größeren Zwischenkorrektur ausgegangen werden muss. Ein Umweg über 78,66 $ ist wahrscheinlich, sofern Brent in den ersten Handelswochen noch einmal unter 86,56 $ zurück fällt. Für nachgebende Notierungen unter 78,66 $ oder eine größere Trendwende zur Unterseite gibt es aktuell keine Hinweise. Ein neues Allzeithoch wird in dieser Woche bereits erreicht.

Kursverlauf vom 01.03.2005 bis 04.01.2008 (log. Kerzenchartdarstellung/ 1 Kerze = 1 Tag)

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