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Thema: ÖLPREISENTWICKLUNG

Thema Nr. 33937  
Thema eröffnet von:  Russoil Beiträge: 863 Bewertung (8):
am: 21.11.07 23:52 Gelesen gesamt: 39571    
Letzter Beitrag von:  RichardGrasso Gelesen heute: 138      
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Themenbeitrag Nr.101

 
Von  Illuminati Erstellt am: 27.12.07 15:56 Beitrag Nr.: 77.173 Weitere Beiträge
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Öl deutlich teuerer als vor Weihnachten

Donnerstag, 27. Dezember 2007, 13:14 Uhr

"Öl deutlich teuerer als vor Weihnachten"; var RTR_ArticleBlurb = "Frankfurt (Reuters) - Nach einer weihnachtlichen Rally hat sich der Ölpreis am Donnerstag auf hohem Niveau stabilisiert. Bei dünnem Handelsvolumen notierten die führenden Sorten WTI und Brent leicht unter ihren Vortageschlusslevels,...";

Frankfurt (Reuters) - Nach einer weihnachtlichen Rally hat sich der Ölpreis am Donnerstag auf hohem Niveau stabilisiert.

Bei dünnem Handelsvolumen notierten die führenden Sorten WTI und Brent leicht unter ihren Vortageschlusslevels, allerdings deutlich höher als vor Weihnachten. WTI kostete gegen Mittag je Fass 95,45 Dollar, Brent 93,50 Dollar. Vor Weihnachten hatten die Preise noch bei je etwas über 91 Dollar gelegen.

Händler begründeten die Verteuerung mit den Spannungen im Norden des Irak, wo die türkische Luftwaffe an den Weihnachtsfeiertagen mehrere Angriffe auf vermutete Stellungen kurdischer Rebellen geflogen war. Zwar sei die irakische Ölindustrie davon nicht direkt betroffen, aber bei Spannungen in der Region gebe es immer einen Risikoaufschlag beim Öl, erklärte ein Analyst. Zudem hätten Befürchtungen über Versorgungsengpässe in den USA den Preis angetrieben.

Am Donnerstag stehen in den USA die wöchentlichen Lagerdaten an. Analysten erwarten, dass die Rohöl-Bestände in der Vorwoche um eine Million Barrel gesunken sind. Zudem erschwert schlechtes Wetter in Texas und am Golf von Mexiko den Import von Öl. Die Vorräte seien ohnehin schon auf dem niedrigsten Niveau seit drei Jahren, sagten Analysten. Der Ölpreis hat seit Jahresbeginn 57 Prozent zugelegt. Am 21. November hatte er mit 99,29 Dollar je Fass ein Rekordhoch erreicht.

Wegen der Feiertage war auch der Handel mit Metallen sehr ruhig. Der Gold-Preis profitierte von dem höheren Ölpreis und notierte mit 822,90 Dollar je Feinunze ebenfalls deutlich über dem Niveau von vor Weihnachten. Platin lag mit 1526/31 Dollar unter dem in New York erreichten Rekordhoch von 1539/1540 Dollar.

http://de.reuters.com/article/marketsNews/idDEHAG7......

 

Themenbeitrag Nr.102

 
Von  Illuminati Erstellt am: 27.12.07 20:52 Beitrag Nr.: 77.286 Weitere Beiträge
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27.12.2007 16:59

Öl: US-Vorräte stärker gefallen als erwartet

Die US-Vorräte an Energieträger...... sind in der vergangenen Woche wieder einmal stärker als erwartet abgeschmolzen:
Crude: minus 3.299.000 Einheiten (Konsenserwartung nach Bloomberg: minus 1.500.000 Einheiten );
Benzin: Anstieg plus 636.000 Einheiten (Konsens: plus: 1.400,000 Einheiten);
Destillate - einschließlich Heizöl: minus 2.768.000 Einheiten (Konsens: 900.000 Einheiten ).

(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de......, Autor: Maier Gerhard, Redakteur)

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2007-1...

 

Themenbeitrag Nr.103

 
Von  Illuminati Erstellt am: 27.12.07 20:53 Beitrag Nr.: 77.287 Weitere Beiträge
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Öl und Gold steigen nach Ermordung von Benazir Bhutto

Donnerstag, 27. Dezember 2007, 19:49 Uhr

Bhutto hat die Anleger am Montag verstärkt in die als sicher geltende Goldanlage getrieben. Der Preis je Feinunze Gold stieg bis auf 830,05..."; var showComments = false; Diesen Artikel drucken......... [-.........] Text......... [+.........]

Frankfurt (Reuters) - Der tödliche Anschlag auf die pakistanische Oppositionspolitikerin Benazir Bhutto hat die Anleger am Montag verstärkt in die als sicher geltende Goldanlage getrieben.

Der Preis je Feinunze Gold stieg bis auf 830,05 Dollar von 822,90 Dollar am Vormittag, bröckelte dann aber wieder leicht ab. Auch der Ölpreis zog wieder an. Bei dünnem Handelsvolumen notierten die führenden Sorten WTI und Brent am Nachmittag mit 96,43 Dollar beziehungsweise 96,54 Dollar je Fass etwa ein halbes Prozent höher als am Vorabend und deutlich höher als vor Weihnachten, als beide Sorten noch um 91 Dollar notiert hatten.

Der Tod Bhuttos löste an den Märkten am Nachmittag zusätzliche Nervosität aus. Traditionell gilt Gold in unsicheren Zeiten als sichere Anlage. "Ich denke, die Ermordung Bhuttos ist ein wesentlicher Faktor", sagte ein Händler in London. "Aber ich weiß nicht, wie lange das andauern wird." Auch Platin zog weiter an und kostete am Nachmittag mit 1542/1546 Dollar je Feinunze mehr als je zuvor.

Schon über die Weihnachtstage war der Ölpreis stark gestiegen. Händler begründeten dies mit den Spannungen im Norden des Irak, wo die türkische Luftwaffe mehrere Angriffe auf vermutete Stellungen kurdischer Rebellen geflogen war. Zwar sei die irakische Ölindustrie davon nicht direkt betroffen, aber bei Spannungen in der Region gebe es immer einen Risikoaufschlag beim Öl, erklärte ein Analyst. Zudem hätten Befürchtungen über Versorgungsengpässe in den USA den Preis angetrieben. Am späteren Donnerstagnachmittag standen in den USA die wöchentlichen Lagerdaten an. Analysten erwarten, dass die Rohöl-Bestände in der Vorwoche um eine Million Barrel gesunken sind. Zudem erschwert schlechtes Wetter in Texas und am Golf von Mexiko den Import von Öl. Die Vorräte seien ohnehin schon auf dem niedrigsten Niveau seit drei Jahren, sagten Analysten.

Der Ölpreis hat seit Jahresbeginn 57 Prozent zugelegt. Am 21. November hatte er mit 99,29 Dollar je Fass ein Rekordhoch erreicht.

© Reuters2007All rights reserved.

 

Themenbeitrag Nr.104

 
Von  bidandask07 Erstellt am: 28.12.07 08:46 Beitrag Nr.: 77.342 Weitere Beiträge
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BRENT CRUDE FUTR (USD/bbl.)95.1500.3700.3902:23 Image

GAS OIL FUT (ICE) (USD/MT)847.0000.0000.0002:28 Image

GASOLINE RBOB FUT (USd/gal.)250.0200.4000.1601:57 Image

HEATING OIL FUTR (USd/gal.)268.2500.2200.0802:05 Image

NATURAL GAS FUTR (USD/MMBtu)7.130-0.070-0.9702:07
Image WTI CRUDE FUTURE (USD/bbl.)96.8700.2500.2602:09

PRICECHANGE%CHANGETIME

 

Themenbeitrag Nr.105

 
Von  Russoil Erstellt am: 02.01.08 08:29 Beitrag Nr.: 77.791 Weitere Beiträge
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Wirtschaft|28.12.2007|16:00 UTC

Öl nähert sich wieder Rekordhoch

Der Ölpreis ist am Freitag auf rund 97 Dollar gestiegen und nähert sich damit allmählich wieder seinem Rekordhoch von November. Die jüngsten US-Lagerdaten hatten am Vortag die niedrigsten Vorräte seit fast drei Jahrzehnten ausgewiesen und den Preis für leichtes US-Rohöl auf ein Monatshoch von 97,79 Dollar je Barrel(159 Liter) getrieben. Auch die politische Unsicherheit nach der Ermordung der pakistanischen Oppositionsführerin Benazir Bhutto belastete die Märkte. Am Morgen kostete US-Rohöl 97,02 Dollar. Die wichtigste Nordsee-Sorte Brent wurde für 95,20

http://www.dw-world.de/dw/article/0%2C%2C3027478%2......

 

Themenbeitrag Nr.106

 
Von  Russoil Erstellt am: 02.01.08 08:30 Beitrag Nr.: 77.792 Weitere Beiträge
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1.12.2007 15:10 Öl und Gold vor weiterem Schub von Mark Ehren Gold bei mehr als 800 Dollar, Öl nur einen Wimpernschlag von der 100-Dollar-Marke entfernt - die Rekordjagd hatte im abgelaufenen Jahr schon etwas Unheimliches. Trotz der massiven Preiszuwächse - die Rally sollte auch 2008 weitergehen.

Treibende Kraft dürfte im neuen Jahr bei beiden Rohstoffen die hohe Nachfrage bleiben. Beim Öl rechnet zum Beispiel die Internationale Energieagentur IEA mit einem noch stärkeren Anstieg der Nachfrage als 2007. Lag der Zuwachs im vergangenen Jahr bei knapp einer Million Barrel (159 Liter) auf 85,7 Millionen Barrel pro Tag, sollen 2008 bereits rund 2,1 Millionen Barrel Öl mehr konsumiert werden - und zwar jeden Tag insgesamt 87,8 Millionen Barrel. Zwar rechnen die Marktbeobachter beim Angebot der Nicht-Opec-Länder mit einem Förderplus von gut einer Million Barrel pro Tag. Doch gerade die Prognose für ein höheres Öl-Angebot der Nicht-Opec-Länder sind erfahrungsgemäß mit einer besonderen Vorsicht zu genießen, konnten sie in den vergangenen Jahr

Opec hat alle Fäden in der Hand
Doch selbst wenn sich dieses Mal die Förderprognose erfüllen sollte - die sich abzeichnende Lücke von mehr als einer Million Barrel muss durch die Opec-Länder befriedigt werden. Die Frage ist, ob diese das auch tatsächlich wollen. Schon in den vergangenen Jahren legten die ölreichen Länder die Schwelle immer höher, ab der sie ihre Förderquoten nach oben schraubten. Mittlerweile liegt die Schwelle offenbar bei deutlich über 90 Dollar. Denn trotz dieses hohen Niveaus beschloss das Öl-Kartell Anfang Dezember keine höheren Fördermengen.

Unabhängig davon fällt es den Ölproduzenten seit geraumer Zeit schwer, mit der steigenden Nachfrage mitzuhalten. Die Gründe dafür sind vielfältig - seien es wetterbedingte Unterbrechungen, politische Unwägbarkeiten oder sinkende Förderraten in alten Quellen. Außerdem gibt es massive Schwierigkeiten, überhaupt viele neue aussichtsreiche Quellen zu finden.

"Peak Oil" vor der Tür?
Insbesondere die beiden letztgenannten Entwicklungen könnten die Märkte bewegen - Stichwort "Peak Oil". Diese allerdings umstrittene Theorie geht davon aus, dass die Öl-Produktion schon bald nicht mehr gesteigert werden kann. Um trotzdem Angebot und Nachfrage ins Gleichgewicht zu bringen, müssten die Ölpreise also weiter erheblich zulegen. Denn traditionell reagiert die Nachfrage nur sehr zögerlich auf Preissteigerungen, denn kurzfristig kann fast niemand auf das "schwarze Gold" verzichten. Bei der "Peak Oil"-Theorie geht es allerdings nicht darum, dass der Welt in absehbarer Zeit das Öl ausgeht.

Gold-Investments auf dem Vormarsch
Gold dürfte der Welt schon gar nicht ausgehen. Denn schließlich wird Gold im Gegensatz zu Öl nicht unwiederbringlich verbraucht, sondern ist irgendwo noch vorhanden - sei es als Barren, Schmuck oder als Zahngold. Dennoch haben Marktbeobachter Knappheitstendenzen am Markt ausgemacht, steigt die Nachfrage auch hier stärker als das von den Goldminen geförderte Neu-Produktion.

Ein Beispiel: Trotz des massiven Preissprungs seit Jahresanfang nahm selbst die Schmucknachfrage in den ersten drei Quartalen nicht ab. Die Kauflust der Investoren ist sogar noch höher, insbesondere durch börsengehandelte Gold-Fonds, die im Gegensatz zu Zertifikaten tatsächlich auch mit physischem Gold unterlegt sind.

Realzinsen geben die Richtung vor
Gold gilt traditionell als ein guter Inflationsindikator - und die anziehenden offiziellen Preissteigerungsraten sind gerade in aller Munde. Genauso wichtig wie die Entwicklung der Preissteigerungsraten ist die Zinsentwicklung. Gold läuft meistens dann gut, wenn die Realzinsen, also das kurzfristige Zinsniveau abzüglich der Inflationsrate, niedrig oder sogar negativ sind. Da Gold keine Zinsen abwirft, wiegen in diesem Fall die entgangenen Zinserträge nicht allzu schwer. Angesichts der derzeit überwiegend sinkenden Leitzinsen und der steigenden Inflationsraten nehmen die Realzinsen in vielen Märkten ab - genau das hilft dem Goldpreis. Dieser notiert nach dem Preissprung um mehr als 200 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) seit Anfang 2007 nur noch leicht unterhalb des bisherigen Rekordniveaus aus dem Jahr 1980 von rund 875 Dollar.

Zunächst erscheint der Goldpreis im historischen Vergleich daher relativ teuer zu sein. Doch inflationsbereinigt, also unter Berücksichtigung der Preissteigerungsraten, sieht das anders aus. Nach Berechnungen des Marktbeobachters World Gold Councils müsste sich der Goldpreis in Dollar gerechnet noch mehr als verdoppeln, um das Rekordniveau aus dem Jahr 1980 zu erreichen.

http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_...

 

Themenbeitrag Nr.107

 
Von  Russoil Erstellt am: 02.01.08 08:32 Beitrag Nr.: 77.794 Weitere Beiträge
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FR-Interview
Der Wettlauf um das Öl
Image
http://www.fr-online.de/_img/fr/lupe_gruen.gi... (dpa) http://www.fr-online.de/no.gif" alt="Image" /> Image Der Ölpreis stieg 2007 auf Rekordhöhe. Ein Zeichen dafür, dass Energie global knapp wird?

Öl wird knapp, keine Frage. Aber nur das verhältnismäßig leicht zu gewinnende Öl, wie es seit 100 Jahren genutzt wird. Der aktuelle Anstieg auf mehr als 90 Dollar liegt aber auch an Spekulation an den Ölmärkten und zu geringen Raffineriekapazitäten in USA. Die Amerikaner kaufen in Europa Benzin ein, und der Preis steigt.

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In den 90er Jahren war Öl sehr billig; das Barrel kostete teils nur wenig mehr als zehn Dollar.

So billig wird es nie wieder werden, weil die Fördermenge des gut zugänglichen Öls künftig abnehmen wird.

Wie lange reichen Öl und Gas?

Das relativ billige Öl wird in rund 40 Jahre weg sein. Im Moment gibt es einen regelrechten Wettlauf um die noch frei verfügbaren Lagerstätten auf der Welt, etwa in Afrika. Besonders China und Indien kaufen sich dort ein.

Und die anderen Ölressourcen?

Teures Öl wird noch 100 Jahre und länger reichen. Es gibt die große Mengen Ölschiefer und Ölsande, die ausgebeutet werden können, außerdem Vorkommen in der Tiefsee und unter der Antarktis. Die zu gewinnen, kostet nicht 20, 25 Dollar pro Barrel wie heute, sondern das Doppelte. Man sieht: Unbezahlbar ist auch das nicht.

Eine echte Knappheit fossiler Energieträger ist also nicht zu befürchten? Zumal es ja auch noch die Kohle gibt, die für drei Jahrhunderte ausreicht.

Ja, wir haben eher ein Kosten- und Verteilungsproblem. Das ist lösbar. Kritisch wird es aber beim Thema Umwelt. Die Klimaproblematik ist am schwersten in den Griff zu bekommen.

Die Industrieländer haben den Anstieg der Energiepreise bisher erstaunlich gut weggesteckt. Woran liegt das?

Das hat drei Ursachen. Erstens: Bei den Ölkrisen kam die Verdoppelung der Energiepreise praktisch über Nacht; jetzt geht es allmählich nach oben, man kann sich anpassen. Zweitens: Die Wirtschaft ist in den vergangenen 30 Jahren recht gut gewachsen, also kapitalkräftig. Drittens: Die Wirtschaft ist dank besserer Technologie nicht mehr so stark vom Öl abhängig.

Probleme bekommen eher die Entwicklungsländer?

Genau. Sie leiden extrem unter den hohen Ölpreisen. Das hat bei vielen bereits eine Rezession ausgelöst. Sie brauchen für ihre Entwicklung einen leicht nutzbaren, einfach zu lagernden Energie-Rohstoff - zu deutsch: Öl. Das können sie kaum noch bezahlen.

Was ist der richtige Weg, um eine Welt mit bald neun Milliarden Menschen mit Energie zu versorgen?

Da gibt es nur eine Antwort: Wir werden sämtliche Energieträger nutzen müssen, weiterhin die Kohle, in Ländern mit hohem Technologiestandard auch die Kernenergie. Allein mit erneuerbaren Energien werden wir den Energiehunger der Welt noch einige Jahrzehnte lang nicht stillen können. Sie müssen aber verstärkt in denen Markt eingeführt werden.

Andere Energieexperten sagen: Der Umstieg geht schneller.

Von den Potentialen der erneuerbaren Energien her schon, aber nicht, wenn man die Kosten und andere Randbedingungen beachtet. Mondrechnungen anzustellen, ist falsch.

Was ist wichtiger - gute Versorgung oder Klimaschutz?

Ein echter Zielkonflikt. Die Schwellen- und Entwicklungsländer wollen unseren Lebensstandard, und das ist bisher mit stark steigendem CO2-Ausstoß verbunden. Jedes Jahr steigen die globalen Klimagas-Frachten um eine Milliarde Tonnen, davon kommt die Hälfte alleine aus China. Vergleichen Sie: Deutschland will bis 2020 rund 0,3 Milliarden Tonnen seines Jahresausstoßes einsparen. Das ist halb so viel, wie China in einem Jahr zusätzlich in die Atmosphäre pustet. Langfristig lässt sich der Konflikt auflösen, das heißt: in 50, 60 Jahren, wenn wir die nötigen Energietechniken dafür haben. Kurzfristig lässt er sich nur abmildern.

Der Klimawandel muss trotzdem begrenzt werden, damit die Schäden nicht unbeherrschbar werden. Was tun?

Ein wichtiges Instrument ist, dem CO2 einen Preis zu geben. Das unterstützt die Bemühungen weniger CO2 zu produzieren. Das wird aber nur Wirkungen haben, wenn auch die USA, Indien und China dabei einbezogen werden.

Interview: Joachim Wille

 

Themenbeitrag Nr.108

 
Von  Russoil Erstellt am: 02.01.08 08:32 Beitrag Nr.: 77.795 Weitere Beiträge
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Das Öl wurde teurer - viel teurer

Erdöl hat sich im vergangenen Jahr um mehr als die Hälfte verteuert. Rohöl der US-Sorte WTI beendete den letzten Handelstag 2007 mit einem Preis von 95.8 Dollar pro Fass. Damit wurde es binnen eines Jahres um 57 Prozent teurer.

Sein zwischenzeitliches Rekordhoch hatte WTI-Öl am 21. November mit 99.20 Dollar pro Fass (159 Liter) erreicht. Marktbeobachter gehen davon aus, dass der Sprung über die Marke von 100 Dollar nur eine Frage der Zeit ist. Mit einem Preisschub wie im vergangenen Jahr rechnen sie aber eher nicht.

Der Handel mit Öl der Nordsee-Sorte Brent schloss in London am Montag bei einem Preis von 93.85 Dollar pro Fass - ein Aufschlag von 54 Prozent im Vergleich zum Jahresbeginn.

Im vergangenen Jahr hatten die Spannungen im Nahen Osten und die wachsende Nachfrage vor allem aus China und Indien die Preise kontinuierlich nach oben getrieben. Ausserdem hatte sich Erdöl in Zeiten eines schwachen Dollar als Anlageform etabliert und auch verstärkt Spekulanten angezogen.

Quelle: SDA/ATS

 

Themenbeitrag Nr.109

 
Von  Russoil Erstellt am: 02.01.08 08:34 Beitrag Nr.: 77.798 Weitere Beiträge
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Themenbeitrag Nr.110

 
Von  Russoil Erstellt am: 02.01.08 08:39 Beitrag Nr.: 77.802 Weitere Beiträge
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Tanker & Öl: Die 100-Dollar-Frage

Leser des Artikels: 769

Nur ein Wimpernschlag trennt den Preis für ein Barrel Öl von der magischen 100-Dollar-Marke (1 Barrel entspricht etwa 159 Litern). Kostentreiber sind neben Spekulanten die gestiegenen Kosten für die Erschließung der Quellen und die Förderung. Förderunternehmen und Ölausrüster haben Hochkonjunktur und sind völlig ausgelastet, Personal und Material sogar Mangelware. Das Transportnetz auf See wird immer wichtiger, und auch die Reedereien müssen sich nach qualifizierten Seeleuten umschauen. Zugleich prophezeien Analysten in absehbarer Zeit einen Ölpreis von rund USD 120,- je 159-Liter-Fass - bei wachsendem Rohölbedarf. Die Financial Times sieht einen nahezu unaufhaltsamen Investitionsboom, dem die Branche kaum gewachsen ist. Explorationsfirmen und Dienstleister wie die Branchenriesen Halliburton oder Schlumberger nutzen jetzt die Gunst der Stunde, drehen kräftig mit an der Ölpreisschraube und freuen sich über satte Gewinne. Andrew Gold, Vorstandschef bei Schlumberger, freute sich über seine Unternehmenszahlen. Im dritten Quartal sei das Wachstum seines Unternehmens hauptsächlich den Entwicklungen auf den Märkten Lateinamerikas, Russlands, Chinas und Indonesiens zu verdanken. Dank neuer Technologien war die Ölsuche auf See sehr erfolgreich, aber auch andere Bohrtechnologien wurden stark gefragt. An der Elfenbeinküste plant die staatliche Ölgesellschaft Petroci mit US-amerikanischer Hilfe eine neue Raffinerie. Mitte nächsten Jahres soll mit dem Bau begonnen werden, um 2011 mit der Anlage einsatzbereit zu sein. Der angepeilte Ölausstoß liege bei 60.000 Barrel pro Tag, wie die Experten aus dem Hause Poten & Partners mitteilen. Wohl dem also, der heute die Quelle vor der eigenen Haustür hat wie im Freistaat Bayern. Dort werden Förderfirmen aktiv, weil sogar geringere Mengen Öl die Erschließung in kleinen Nischen attraktiv machen. Voraussetzung ist allerdings, dass alle notwendigen Gerätschaften und Fachleute vorhanden sind. Der Großteil des Rohöls wird nach wie vor per Tanker über den Globus verschifft. Der weltweite Durst nach Rohöl verlangt nach immer neuen Kapazitäten , die Routen für den Seetransport werden länger oder müssen häufiger befahren werden. Mittlerweile gibt es Öltanker wie die so genannten „Very Large Crude Carriers“ (VLCC) mit einem Fassungsvolumen von etwa 500.000 tdw (tons dead weight/Ladetonnen). Allerdings sind diese Ölriesen für Marktschwankungen anfälliger. Optimale Größen sind die Klassen der so genannten Panamax- und Suezmax-Tanker, denen Hansa Hamburg deshalb sowohl für das aktuelle Flotten-Portfolio, als auch für ein künftiges Engagement große Beachtung schenkt. Zügiges Be- und Entladen verringert die Liegezeiten, und wegen ihrer Abmessungen sind sie auf deutlich mehr Routen einsetzbar. Für Charterfirmen ist dieses Segment darum sehr interessant, was die Chancen auf dem Öltankermarkt deutlich erhöht. Gut ein Drittel der Flotte von Hansa Hamburg fährt in der Klasse der Panamax- und Suezmax-Tanker. Vorausschauendes Flottenmanagement und optimale Personalorganisation gehören zu den Grundsätzen des Unternehmens, um alle derzeitigen und künftigen Wellenbewegungen sicher mitzumachen. Charterraten: Suezmax-Tanker: USD 109.901 (14. Dezember); USD 79.457 (7. Dezember)
LR1-Tanker: USD 32.684 (14. Dezember); USD 31.128 (7. Dezember). Die hohen Charterraten könnten eine Ursache im verringerten Angebot an Tonnage im Mittleren Osten haben. Außerdem fehlen Kapazitäten, da viele Schiffe als Einhüllentanker zum Umrüsten aus dem Verkehr gezogen werden. Die Hansa Hamburg-Flotte betreibt ausschließlich Tanker mit Doppelhülle und entspricht seit Jahren den heute geforderten Standards.

Autor: Redaktion w:o......


 

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