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Forum > World of Sofa-Talk > NIE MEHR BIER UND KIPPE :-(

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Thema: NIE MEHR BIER UND KIPPE :-(

Thema Nr. 64005  
Thema eröffnet von:  WEBSTAR1 Beiträge: 22 Bewertung (2):
am: 01.07.08 09:41 Gelesen gesamt: 176    
Letzter Beitrag von:  Baerlexa Gelesen heute: 1      
am: 09.07.08 18:05          
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Themenbeitrag Nr.1

 
Von  WEBSTAR1 Erstellt am: 01.07.08 09:41 Beitrag Nr.: 137.748 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Ab heute darf in ganz Deutschland nicht mehr in öffentlichen Einrichtungen wie Clubs, Bars etc geraucht werden. Dafür könnte absolut für mich überzogene Starfen für Gastwirte vom Staat kassiert werden.

Ich denke das die Kneipen darunter leiden werden, in den Teilen wo es schon seit dem 01.01.08 so ist könnten ja schon einige Erfahrung gesammelt haben, was meint ihr?

 

Themenbeitrag Nr.2

 
Von  Entsafter Erstellt am: 01.07.08 10:05 Beitrag Nr.: 137.754 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
01.07.2008    08:30 Uhr

Neue Gesetze in Nordrhein-Westfalen und Thürigen

Rauchverbot in Lokalen gilt jetzt bundesweit

Das Rauchen in Gaststätten ist nun in ganz Deutschland verboten: Als letzte Bundesländer untersagen Nordrhein-Westfalen und Thürigen den Qualm in Restaurants und Kneipen.


Gibt es in Deutschland zumindest nicht mehr drinnen: Milchkaffee mit Zigarette in einem Berliner Café.
Archivbild: dpa  

Das Rauchen in Gaststätten ist seit 1. Juli bundesweit verboten. Als letzte Bundesländer ließen jetzt Nordrhein-Westfalen und Thüringen entsprechende Gesetze in Kraft treten.

In den meisten Ländern ist der Griff zur Zigarette in Gaststätten in abgetrennten Räumen aber noch erlaubt. Bei Verstößen gegen das Verbot drohen zum Teil hohe Bußgelder, in Sachsen bis zu 5000 Euro.

Bundesweit sind gegen die Neuregelungen zahlreiche Klagen von Wirten anhängig. Das Bundesverfassungsgericht will dazu Ende Juli ein Grundsatzurteil fällen.

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hatte zuvor entschieden, keine Ausnahmen vom Rauchverbot in Kneipen mit Luftfiltern zu erlauben. "Die Diskussion ist vom Tisch", sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in Düsseldorf.

Die in NRW mitregierende FDP hatte dies am Wochenende erneut gefordert. "Es gibt nirgendwo Grenzwerte, und es gibt auch keine Anlage, die so funktioniert, als würde überhaupt nicht geraucht", stellte Laumann klar.

Ärzte fordern strikte Einhaltung des Verbots

Das seit Dienstag bundesweit geltende Rauchverbot in Kneipen ist aus Sicht der Ärzte ein wichtiger Schritt beim Schutz von Nichtrauchern vor Zigarettenqualm.

"Aber wir müssen wachsam sein, weil die andere Seite dauernd am Bohren ist, um die Gesetze zu durchlöchern", sagte der Sozialmediziner Prof. Ulrich Keil der dpa in Münster. Bundesweit sei eine "Verwässerung der Gesetze" zu befürchten. Dies geschehe beispielsweise durch den Betrieb von Kneipen als Raucher-Clubs oder die Ausnahmeregelungen für Eckkneipen oder für besondere Veranstaltungen.

Keil verwies darauf, dass das Rauchverbot in Gaststätten in anderen Ländern ohne Ausnahmen durchgesetzt werde - so in Italien, Irland, Schweden, Finnland und Norwegen. In Italien sei die Rate der Herzinfarkte nach Einführen der Nichtraucherschutzgesetze gesunken. "Ähnliche Ergebnisse sind auch aus den USA berichtet worden“, sagte er.

 

Der Epidemiologe betonte, das Gesetz solle Nichtraucher vor dem gefährlichen Qualm schützen. Ihre Gefährdung durch Tabakrauch sei unstrittig. Nach einer Untersuchung seines Instituts an der Universität Münster sterben in Deutschland jährlich 3300 Menschen an den Folgen des passiven Einatmens von Zigarettenrauch.

Für Menschen, die regelmäßig dem Tabakrauch ausgesetzt seien, steige das Risiko für Lungenkrebs und Herzinfarkt um 25 Prozent sowie für einen Schlaganfall um 17 Prozent. Dass Aktivrauchen schwere Gesundheitsschäden produziert, sei bereits seit 1964 nachgewiesen, dass Passivrauchen gefährlich ist, seit Mitte der achtziger Jahre.

Der in Münster lehrende Mediziner beklagte Einflussnahmen von Interessenvertretern auf das Rauchverbot in Gaststätten. Auch die Wissenschaft sei mit Versuchen der Verharmlosung - gerade bei den Folgen des Passivrauchens - nicht ausgenommen. "In keinem anderen Land ist die Wissenschaftler-Gilde so von der Tabakindustrie unterwandert", meinte der Mediziner.

Studie: 400.000 Briten gaben das Qualmen auf

Unterdessen liegen aus Großbritannien neue Studien zum blauen Dunst vor: So sollen dort seit Inkrafttreten des Rauchverbots an öffentlichen Orten vor einem Jahr mehr als 400.000 Menschen das Qualmen aufgegeben haben.

Damit könnten in den kommenden zehn Jahren rund 40.000 Menschen weniger im Zusammenhang mit dem Tabakkonsum sterben, wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie für mehrere Pharmalabore sowie den Verband für den Kampf gegen Krebs, Cancer Research UK, hervorgeht.

Die Wirkung des seit dem 1. Juli 2007 gültigen Rauchverbots sei in allen sozialen Schichten zu spüren, betonte der für die Studie verantwortliche Professor, Robert West. Er habe nicht mit einem solch "dramatischen" Rückgang gerechnet, "und natürlich gibt es keine Garantie dafür, dass die Raucherquote nicht wieder hochschnellt", fügte er hinzu.

Er hoffe aber, dass das Gesundheitsministerium den Trend verstetigen können, so dass das Ziel realistisch werde, in zehn Jahren weniger als 15 Prozent Raucher in der Bevölkerung zu haben. Nach Schottland 2006 und Wales und Nordirland im April 2007 war das Rauchen an geschlossenen öffentlichen Orten im Juli vergangenen Jahres in England verboten worden.

 

Themenbeitrag Nr.3

 
Von  Entsafter Erstellt am: 01.07.08 10:11 Beitrag Nr.: 137.756 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 137748 von WEBSTAR1 - 01.07.08 09:41 Uhr

Auf der einen Seite ist es mit Sicherheit gut, das liegt auf der Hand. Aber es werden dadurch sehr viele Kneipen dicht machen müssen und diese Leute werden dann erstmal wieder von der Gesellschaft finanziert werden. Ist ein sehr sensibles Thema, wo man wahrscheinlich niemals auf einen Nenner kommen wird. Ich denke das Thema ist auch noch nicht durch...

 

Themenbeitrag Nr.4

 
Von  Invest2049 Erstellt am: 01.07.08 12:34 Beitrag Nr.: 137.785 Weitere Beiträge
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ich denke mal ihr kommt aus NRW oder Thüringen, wenn man sich dran gewöhnt dann gehts, man raucht weniger und irgendwie ist das ja auch gut so. In clubs z.B. werden dafür eigene Räume geschaffen und zur späten Stunde richt man dann auch nicht mehr den Rauch.

Natürlich müssten die entsp. Clubs erstmal investieren. Aber in bar s und co ist bei uns alles recht entspannt geworden.

 

Themenbeitrag Nr.5

 
Von  ZockerGerhard Erstellt am: 01.07.08 12:43 Beitrag Nr.: 137.788 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 137756 von Entsafter - 01.07.08 10:11 Uhr

Ja, sehr viele Kneipen werden dicht machen müssen, das werden aber nur die kleinen Kneipen sein die dadurch enorme Umsatzeinbrüche haben werden. Die müssen dann wiederum von der Gesellschaft aufgefangen werden.
Das Problem sehe ich einfach darin das nicht differenziert wird und man die "Kleinen" durch irgendwelche Sonderregelungen schützt.

 

Themenbeitrag Nr.6

 
Von  ZockerGerhard Erstellt am: 01.07.08 13:04 Beitrag Nr.: 137.795 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 137785 von Invest2049 - 01.07.08 12:34 Uhr

Es hat alles Vor- und Nachteile. Wenn jetzt alle aufhören würden zu rauchen, so wie es ja der Staat angeblich am Liebsten hätte, reisst das wieder ein Riesen-Loch in die Steuerkasse welches gestopft werden will.... Hat sich darüber schon mal jemand Gedanken gemacht?

 

Themenbeitrag Nr.7

 
Von  Baerlexa Erstellt am: 02.07.08 18:12 Beitrag Nr.: 137.969 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 137795 von ZockerGerhard - 01.07.08 13:04 Uhr

diese Sichtweise habe ich schon oft gehört, ich rauche selbst aber in Maßen, sprich so ca. 5 bis 10 Stück täglich. Da ist natürlich was drin. Ich glaube man kann sich gar nicht vorstellen, was es bedeutet, wenn alle plötzlich und gleichzeitig aufhören würden mit dem Rauchen. Für die Wirtschaft einerseits ne riesen Katastrophe, für das Gesundheitssystem aber ne gewaltige Entlastung, und für das Umfeld in den Familien sicher auch super toll.

 

Themenbeitrag Nr.8

 
Von  ZockerGerhard Erstellt am: 02.07.08 18:19 Beitrag Nr.: 137.976 Weitere Beiträge
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Hat Vor- und Nachteile, ich sehe derzeit eher die Nachteile, was natürlich daran liegen könnte das ich sehr gerne ein Bierchen in einer Kneipe trinke und dann selbstverständlich auch ganz gerne 1 Zigarette rauchen würde... smiley




 

Themenbeitrag Nr.9

 
Von  ZockerGerhard Erstellt am: 02.07.08 18:20 Beitrag Nr.: 137.978 Weitere Beiträge
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Vielleicht selber einfach mit dem Rauchen aufhören, dann betrifft  es einen erstmal nur sekundär... smiley


 

Themenbeitrag Nr.10

 
Von  Rocket Erstellt am: 02.07.08 20:40 Beitrag Nr.: 137.996 Weitere Beiträge
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Gibt aber auch schon einige Bundesländer die dasVerbot teilweise aufgehoben haben. War vor einigen Wochen gerade in Schleswig-Holstein an der Küste unterwegs und da war es teilweise angeblich schon wieder erlaubt.

In Restaurants muss ich aber ehrlich sagen, finde ich es richtig. Beim Essen muss ich keinen Kippengestank haben. Aber in Clubs und Bars ist es meiner Meinung nach nicht ganz so kritisch. Die Regelung mit dem Raucher/Nichtraucherzimmer ist ja ganz nett, allerdings sind die Raucherzimmer nach meiner Erfahrung zu klein. Wird wohl noch ein Jahrzehnt brauchen bis sich dasVolk dran gewöhnt hat. Die nächsten Generationen wachsen ja so auf,von daher wird es dann keine Diskussionen mehr drum geben.

 

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