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Norbert Lohrke: 29.08.08 08:39 Amerika boomt |
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Norbert Lohrke: 28.08.08 14:11 Aktienanlage am Fließband |
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WOI Wochenübersicht: 27.08.08 11:49 WOI Weekly - Amitelo: Nach... |
| Thema eröffnet von: | mastertrader | Beiträge: | 47 | Bewertung (0): | |
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| am: | 01.02.08 20:33 | Gelesen gesamt: | 410 | |||
| Letzter Beitrag von: | panchito | Gelesen heute: | 1 | |||
| am: | 14.05.08 20:43 |
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Von mastertrader | Erstellt am: 01.02.08 20:33 | Beitrag Nr.: 105.525 | Weitere Beiträge |
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Microsoft und Yahoo! konnten bisher bei der boomenden Internet- Werbung und im Suchmaschinengeschäft nicht zum Branchenführer Google aufschließen. Yahoo! hatte erst am Dienstag einen erneuten Gewinneinbruch vermeldet und den Abbau von rund 1000 Stellen angekündigt.
Der Kauf soll im zweiten Halbjahr abgeschlossen werden. Die Kosteneinsparungen sollen bei mindestens einer Milliarde Dollar liegen, teilte Microsoft mit. Die Yahoo!-Aktionäre sollen zwischen einer Barauszahlung und Microsoft-Aktien wählen können.
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Von LONGshort | Erstellt am: 03.02.08 20:40 | Beitrag Nr.: 105.697 | Weitere Beiträge |
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Nach der milliardenschweren Offerte des Software-Konzerns Microsoft will die Internetfirma Yahoo eingehend alle Alternativen zu einer Übernahme prüfen. "Ein Abwägungsprozess wie dieser ist ständig im Fluss und kann eine ganze Weile dauern", teilte Yahoo am Wochenende mit. Dabei sollten auch die Chancen ausgelotet werden, das Unternehmen weiterhin als unabhängige Firma zu führen.
Auf die gestellte Frage, ob Yahoo nach dem Microsoft-Angebot nun auch von anderen Firmen eine Offerte einholen wolle, erklärte das Management, man werde auch diese Optionen prüfen. Als mögliche Bieter werden unter Analysten Comcast, Viacom und General Electric gehandelt.
Microsoft hatte am Freitag seine Pläne für eine Übernahme von Yahoo für knapp 45 Milliarden Dollar bekanntgegeben. Yahoo erklärte in einer ersten Stellungnahme, die unerwünschte Offerte prüfen zu wollen. Die Aktien der Internetfirma verteuerten sich nach Bekanntwerden der Nachricht um knapp 50 Prozent auf 28,33 Dollar. Microsoft bietet den Yahoo-Aktionären pro Anteilsschein 31 Dollar oder 0,95 der eigenen Aktie.
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Von huetter69 | Erstellt am: 04.02.08 11:58 | Beitrag Nr.: 105.712 | Weitere Beiträge |
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Microsofts Milliardenofferte für Yahoo hat die Aktienkurse in Fernost beflügelt. In Tokio vollführte der Leitindex Freudensprünge – obwohl die wichtigste Aktie gar nicht zu handeln war.
Das milliardenschwere Übernahmeangebot von Microsoft für Yahoo hat am Montag für satte Kursgewinne an den asiatischen Börsen gesorgt. Die Aktie des japanischen Yahoo-Partners Softbank schoss in Tokio um mehr als 16 Prozent ins Plus. Der Leitindex Nikkei für 225 führende Werte schloss 2,69 Prozent höher bei 13861,29 Punkten.
Nach der Bekanntgabe der Übernahmepläne von Microsoft für Yahoo wurden die Aktien von Yahoo Japan am Montag wegen zu vieler Gebote vom Handel ausgesetzt. Dagegen freuten sich die Anleger des Internet- und Mobilfunkunternehmens Softbank über die deutlichen Kursgewinne. Softbank besitzt knapp vier Prozent der Stimmrechte an Yahoo Inc und 41 Prozent an Yahoo Japan. Der US-Konzern hält wiederum 33 Prozent an dem japanischen Tochterunternehmen.
Satte Kaufprämie
„Die Microsoft-Nachrichten verbessern die Marktstimmung, da wir eine Weile keine globale Fusion in dieser Größenordnung gesehen haben. Die Übernahmeofferte ist wahnsinnig hoch, und der Aufschlag auf den Aktienkurs ist auch groß“, sagte Soichiro Monji von Daiwa SB Investments.
Microsoft hatte am Freitag verkündet, es wolle Yahoo für knapp 45 Milliarden Dollar kaufen. Das entspricht 31 Dollar pro Aktie – ein Aufschlag von mehr als 60 Prozent auf den Yahoo-Schlusskurs vom Donnerstag.
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Von huetter69 | Erstellt am: 04.02.08 13:36 | Beitrag Nr.: 106.129 | Weitere Beiträge |
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Google-Chef Eric Schmidt habe Yahoo-Mitgründer Jerry Yang telefonisch seine Hilfe in jeder Hinsicht angeboten, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Personen.
Bislang seien noch keine Gegenangebote zur Microsoft-Offerte bei Yahoo eingegangen. Der Verwaltungsrat von Yahoo habe auch noch keine Entscheidung zum Angebot von Microsoft getroffen, hieß es in dem Bericht weiter.
Über eine mögliche Zusammenarbeit von Yahoo und Google wird unter Experten heftig spekuliert. So könnte Yahoo seine eigene Internet-Suche kostengünstig auslagern und über die Google-Suche laufen lassen. Auch Gegengebote anderer Interessenten gelten als möglich. Denkbar seien private Investoren oder Medienkonzerne wie die News Corp des Multimilliardärs Rupert Murdoch, hieß es in US-Medien. Allerdings wird eine solche Gegenofferte angesichts der Höhe der Microsoft-Angebots als nur schwer finanzierbar angesehen.
Mit der angestrebten Übernahme von Yahoo! im Wert von rund 45 Milliarden Dollar (30 Mrd Euro) will Microsoft die Dominanz von Google bei der Online-Suche und der Internet-Werbung brechen. Die Offerte erfolgte nicht einvernehmlich mit Yahoo!. Entsprechende Vorschläge Microsofts hatte Yahoo zuvor abgelehnt. Die Übernahme wäre die bisher größte innerhalb der Internet-Branche.
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Von huetter69 | Erstellt am: 04.02.08 13:37 | Beitrag Nr.: 106.130 | Weitere Beiträge |
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Von huetter69 | Erstellt am: 04.02.08 13:40 | Beitrag Nr.: 106.132 | Weitere Beiträge |
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Softwareriese Microsoft hat sich mit einem feindlichen Kaufangebot für den Internetkonzern Yahoo aus der Deckung gewagt. Jetzt schießt Google Giftpfeile.
Um die Macht im Internet zeichnet sich ein verbissener Kampf ab. Auslöser ist die milliardenschwere Kaufofferte, die der Softwareriese Microsoft vorige Woche für den Internetkonzern Yahoo abgab. Klappt der Deal, wäre es die größte Übernahme, die es in der Branche je gab.
Ob es so weit kommt, ist fraglich. Yahoo-Chef Jerry Yang ließ bereits tiefe Skepsis durchblicken. Man werde das „unaufgeforderte Angebot“ prüfen, hieß es in einer Stellungnahme des Unternehmens. Es gehe darum, „den besten Weg zu finden, um den langfristigen Gewinn für Yahoo-Besitzer zu maximieren“. Euphorie sieht anders aus. Am Wochenende sickerte durch, die Nummer eins im Netz, Google, wolle sich mit Yahoo gegen Microsoft verbünden.
Tiefe Skepsis
Google sieht sich als Zielscheibe des Microsoft-Coups. In scharfem Ton rügte Googles Chefjurist David Drummond per Weblog das Ansinnen des Softwaregiganten: „Microsofts feindliches Angebot für Yahoo wirft bange Fragen auf“, schrieb er. „Es geht um mehr als um eine simple Übernahme.“ Drummond fürchtet um „Offenheit und Innovation“ im Netz, sollte Microsoft den Deal durchziehen.
Bissig fragt Drummond, ob Microsoft „ebenso wie im PC-Markt“ nun auch einen „illegalen Einfluss“ auf das Internet erstrebe. Microsoft hatte in den vergangenen Jahren häufig Ärger mit Kartellbehörden und musste sich vorwerfen lassen, seine Macht im Softwaremarkt zu missbrauchen.
Google zieht die Strippen
Microsoft und Yahoo gemeinsam hätten eine dominierende Position bei Instant Messengern (MSN Messenger, Yahoo Messenger), E-Mail und Web-Services, schreibt Drummond. Offen fordert der Google-Manager die „Politiker der Welt“ auf, sorgfältig nachzudenken. Ein unverhohlener Appell an Kartellwächter, das Zusammengehen von Microsoft und Yahoo zu verhindern.
Mit scharfen Worten lässt es Google nicht bewenden. Am Wochenende bot Unternehmenschef Eric Schmidt seinem Yahoo-Kollegen Jang Unterstützung an. Das „Wall Street Journal“ und die „New York Times“ schreiben übereinstimmend, Google bemühe sich um Verbündete, die ein Gegenangebot für Yahoo vorbereiten könnten. Google erwäge für den Fall einer erfolgreichen Abwehr von Microsoft eine engere Zusammenarbeit mit Yahoo.
Google-Suche weit vor Yahoo
Seit Wochen, so schreibt das „Wall Street Journal“, verhandele Google mit Yahoo bereits um die Auslagerung der Suchmaschinenwerbung in Europa. Das ist die Achillesferse bei Yahoo, das Unternehmen fand bisher kein Mittel gegen die technisch überlegene Google-Suche. Google liegt mit mehr als 60 Prozent Anteil weit vorn – und wandelt die Klicks der Nutzer besser in Gewinn um.
Gewinn lässt sich im Internet vor allem mit Werbung machen, der Markt ist äußerst lukrativ. Microsoft-Chef Steve Ballmer erwartet, dass sich die gesamten Einnahmen bis 2010 auf 80 Milliarden Dollar verdoppeln. Mit Yahoo im Boot hofft der Softwarekonzern auf ein größeres Stück vom Kuchen. Es gelte, Google zu schwächen. „Heute wird der Markt von einem Spieler dominiert, der seine Macht stetig ausweitet“, beklagte Ballmer in einem Brief an Yahoo-Chef Jang.
Microsoft bietet pro Yahoo-Aktie 31 Dollar – ein Plus von 62 Prozent auf den letzten Kurs vor dem Angebot. 65 Prozent der Yahoo-Aktien sind im Streubesitz. Die Papiere hatten am Freitag um mehr als 50 Prozent zugelegt.
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Von huetter69 | Erstellt am: 04.02.08 13:43 | Beitrag Nr.: 106.135 | Weitere Beiträge |
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Der Softwareriese Microsoft stößt bei seiner milliardenschweren Offerte für den Internet-Konzern Yahoo auf erbitterten Widerstand. Erzrivale Google hat Yahoo heute seine Hilfe zur Abwehr der Übernahme angeboten. Yahoo selbst prüft alle Möglichkeiten einer weiteren Unabhängigkeit. Microsoft und Google beschuldigen sich unterdessen gegenseitig, das Internet dominieren zu wollen.
Google-Chef Eric Schmidt offerierte Yahoo-Mitgründer Jerry Yang Medienberichten zufolge telefonisch seine Unterstützung in jeder Hinsicht. Über eine Kooperation von Yahoo und Google wird heftig spekuliert. Yahoo könnte seine eigene Internet-Suche kostengünstig auslagern und über die Google-Suche laufen lassen. Dagegen gilt ein eigenes Übernahmeangebot Googles aus wettbewerbsrechtlichen Gründen als unwahrscheinlich.
Gegengebote anderer Interessenten halten Experten für möglich. Denkbar seien private Investoren oder Medienkonzerne wie die News Corp des Multimilliardärs Rupert Murdoch. Allerdings wäre ein solches Angebot derzeit wegen der Kreditkrise schwer finanzierbar und Microsoft könnte es mit seiner prall gefüllten Kriegskasse kontern.
Bislang seien noch keine Gegenangebote zur Microsoft-Offerte bei Yahoo eingegangen, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf informierte Personen. Der Verwaltungsrat von Yahoo habe auch noch keine Entscheidung zum Angebot von Microsoft getroffen. Yahoo hatte zuvor durchblicken lassen, dies werde einige Zeit dauern.
Mit der angestrebten Übernahme von Yahoo für rund 45 Milliarden Dollar (30 Mrd Euro) will Microsoft die Dominanz von Google bei der Online-Suche und der Internet-Werbung brechen. Die Offerte erfolgte nicht einvernehmlich mit Yahoo. Entsprechende Vorschläge Microsofts hatte Yahoo zuvor abgelehnt. Die Übernahme wäre die bisher größte innerhalb der Internet-Branche.
Google warnte, die angestrebte Fusion werfe „beunruhigende Fragen“ etwa zur Offenheit des Internets und zu möglicherweise unrechtmäßigem Einfluss im Web auf. Microsoft wolle womöglich seine Dominanz beim PC auf das Internet ausdehnen. Yahoo und Microsoft hätten gemeinsam zudem einen überwältigenden Anteil bei webbasierter E-Mail sowie Online-Sofortnachrichten (“instant messaging&ldquo
. Sie betrieben auch die am meisten besuchten Web-Portale, sagte Googles Chef-Jurist David Drummond.
Entscheidungsträger in aller Welt müssten den Verbrauchern auf diese Fragen befriedigende Antworten geben. Microsoft habe eine Vorgeschichte ernster Verstöße gegen Gesetze und Wettbewerbsrecht, sagte Drummond. Zwischen dem Softwareriesen und den Wettbewerbshütern in den USA sowie vor allem in Europa hatte es immer wieder schwere Differenzen gegeben. Widerstand gegen die Fusion erwarten Experten am ehesten in Europa. Doch angesichts Googles Übermacht bei Online-Suche und Internet-Werbung rechnen sie eher nicht mit großen Hürden.
Microsoft wies die Vorwürfe zurück: Der geplante Zusammenschluss mit Yahoo werde bei Internet-Suche und Online-Werbung für mehr Konkurrenz sorgen.
Der deutsche Web-Konzern United Internet sieht sich durch einen Schulterschluss von Yahoo mit Microsoft nicht bedroht. „Wir sind mit einer Reichweite von über 19 Millionen monatlichen Nutzern Marktführer“, sagte Deutschland-Chef Matthias Ehrlich dem „Handelsblatt“. Yahoo und Microsoft kämen rechnerisch auch auf diese Zahl, hätten aber eine Überschneidung von 42 Prozent der Nutzer. Zu United Internet gehören Online-Angebote wie Web.de und GMX sowie 1&1 (DSL, Webhosting).
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Von birgit schiemann | Erstellt am: 04.02.08 14:54 | Beitrag Nr.: 106.194 | Weitere Beiträge |
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Nicht nur, das der US-Suchmaschinenmarktführer Google (Nasdaq: GOOG, WKN: A0B7FY) im jüngsten Quartal die Erwartungen verfehlte, nunmehr sitzt dem Unternehmen auch noch das Duo Microsoft/Yahoo im Nacken. Mit der Übernahmeoffensive will das Redmonder Softwarehaus endgültig zu Google aufschließen und dem Internetgiganten aus Mountain View das Leben schwer machen.
Ads_BA_conditionalAD('C'+'AD'
;Tatsächlich würde eine Fusion von Microsoft und Yahoo einen Marktführer im Bereich Web-basierter Email-Dienste schaffen. Microsoft gilt derzeit mit Hotmail als Marktführer in diesem Bereich, während Yahoo! Mail in diesem Segment auf Platz zwei liegt. Auch in Sachen Instant-Messaging und im Portal-Geschäft würde der fusionierte Konzern eine marktführende Stellung einnehmen und Google hätte zunächst das Nachsehen. Doch ob die Mega-Fusion tatsächlich zu Stande kommt, ist keines Wegs sicher. Zum einen scheint Yahoo-Mitgründer Jerry Yang wenig gefallen an dem Gedanken zu finden, sein Lebenswerk an Microsoft zu verscherbeln, zum anderen gehen solche Mega-Fusionen oft schief und vernichten in der Regel Werte. Bestes Beispiel ist die Fusion Time Warner mit AOL. Die angestrebten Synergien konnten nie erreicht werden.
Da es sich um einen längeren Bericht handelt, stelle ich den Link rein, da könnt ihr dann selber mal schauen.http://www.it-times.de/news/nachricht/datum////goo.........
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Von wirthsald | Erstellt am: 13.02.08 09:26 | Beitrag Nr.: 113.175 | Weitere Beiträge |
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Microsoft lässt nicht locker
Der US-Software-Riese Microsoft hält trotz der Ablehnung seines 44,6Milliarden Dollar teuren Übernahmeangebots durch das Yahoo-Management an seinen Kaufplänen fest. Die negative Reaktion von Yahoo „ändert nicht unseren Glauben an die strategischen und finanziellen Vorzüge unseres Vorschlags“, teilte Microsoft mit. Man behalte sich das Recht vor, „alle notwendigen Schritte“ zu unternehmen, um sicherzustellen, dass die Aktionäre von Yahoo die Chance hätten, von dem Übernahmeangebot zu profitieren. Der Internet-Konzern Yahoo hatte zuvor erklärt, mit der Offerte von umgerechnet 30,7Milliarden Euro wäre das Unternehmen „substanziell unterbewertet“. Damit könnte es nun zu einem langen Übernahmepoker oder gar zu einer feindlichen Übernahme kommen.
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Von springer1968 | Erstellt am: 13.02.08 18:14 | Beitrag Nr.: 113.797 | Weitere Beiträge |
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Von springer1968 | Erstellt am: 07.03.08 17:16 | Beitrag Nr.: 125.585 | Weitere Beiträge |
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Von ffmTRADER | Erstellt am: 07.03.08 20:05 | Beitrag Nr.: 125.646 | Weitere Beiträge |
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Von wirthsald | Erstellt am: 10.03.08 09:29 | Beitrag Nr.: 125.748 | Weitere Beiträge |
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Microsoft-CEO Steve Ballmer.
Wie der verantwortliche Microsoft-Manager für die Onlinesparte in Japan, Yu Sasamoto, am Montag sagte, ist die Offerte für Yahoo! als ein Signal zu verstehen, wie ernst der Konzern aus Redmond sein Internetgeschäft nimmt. Microsoft hatte Anfang Februar rund 44,6 Mrd USD für die Yahoo! Inc aus Sunnyvale geboten. Yahoo! hatte das unabgestimmte Gebot zurückgewiesen. Mit der Offerte will sich der Anbieter des Windows-Betriebssystems im umkämpften Markt für Onlinedienste verstärken. Die geplante Übernahme zielt vor allem auf die Vormachtstellung der Google Inc im Bereich Onlinewerbung ab.
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Von springer1968 | Erstellt am: 12.03.08 22:30 | Beitrag Nr.: 126.110 | Weitere Beiträge |
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Von huetter69 | Erstellt am: 14.03.08 17:52 | Beitrag Nr.: 126.303 | Weitere Beiträge |
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DJ Microsoft (News/Aktienkurs) stellt Yahoo! (News) ihr Fusionsszenario vor - WSJ
NEW YORK (Dow Jones)--Vertreter der Microsoft Corp und der Yahoo! Inc haben offenbar über die mögliche Übernahme des Internetportals durch den Softwarekonzern gesprochen. Das Treffen am vergangenen Montag stellt nach einem Bericht des "Wall Street Journal" (WSJ - Freitagausgabe) einen Durchbruch in der Kommunikation der beiden Unternehmen dar, nachdem Yahoo! das ungebetene Übernahmeangebot von Microsoft Mitte Februar abgelehnt hatte.
Das Gespräch sei aber nicht als Verhandlung zu werten, berichtet die Zeitung mit Verweis auf mit der Situation vertraute Personen weiter. Vielmehr habe die im kalifornischen Sunnyvale ansässige Yahoo! Microsoft die Chance gegeben, ihre Vision eines Zusammenschlusses der beiden Unternehmens zu präsentieren. Es seien keine weiteren Treffen vereinbart worden.
Yahoo! hatte das Ende Januar gemachte Microsoft-Gebot als zu gering zurückgewiesen und sucht nach Alternativen, um die Übernahme abzuwenden. Das Angebot der in Redmond ansässigen Microsoft betrug ursprünglich 44,6 Mrd USD und beinhaltete damit einen Aufschlag von 62%. Durch den Verfall der Microsoft-Aktien um 12% hat sich seither das Volumen der Transaktion auf 41,9 Mrd USD oder 29,11 USD je Aktie reduziert.
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Von wirthsald | Erstellt am: 14.03.08 18:47 | Beitrag Nr.: 126.312 | Weitere Beiträge |
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Von huetter69 | Erstellt am: 15.03.08 07:59 | Beitrag Nr.: 126.356 | Weitere Beiträge |
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Bei den Gesprächen am Montag habe es sich aber nicht um Verhandlungen gehandelt, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen am Freitag. Auch hätten keine Banker teilgenommen. Das Treffen war möglicherweise das erste, seit Microsoft im Januar seine Offerte für Yahoo vorlegt hat. Yahoo hat das Angebot abgelehnt.
Das "Wall Street Journal" hatte am zuvor unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person berichtet, Ziel des Treffens sei es gewesen, dass Microsoft seine Vision für einen fusionierten Konzern präsentieren konnte. Die Yahoo-Manager hätten hauptsächlich zugehört. Finanzielle Aspekte seien nicht besprochen worden.
Sowohl Microsoft als auch Yahoo lehnten eine Stellungnahme ab.
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Von patare71 | Erstellt am: 07.04.08 13:39 | Beitrag Nr.: 128.772 | Weitere Beiträge |
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New York (dpa) - Microsoft hat dem Internet-Konzern Yahoo! im Tauziehen um eine Übernahme ein Ultimatum gestellt. Wenn es in den nächsten drei Wochen keine Einigung gebe, werde Microsoft eine feindliche Übernahme von Yahoo! anstreben, drohte Microsoft-Chef Steven Ballmer am Samstag in einem Brief an die Yahoo!-Spitze an. Yahoo! lehnt das vor gut zwei Monaten erfolgte Angebot im Wert von ursprünglich knapp 45 Milliarden Dollar (29 Mrd Euro) bisher als zu niedrig ab.
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Von patare71 | Erstellt am: 07.04.08 13:44 | Beitrag Nr.: 128.774 | Weitere Beiträge |
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Microsoft will sich bei einem Scheitern der Verhandlungen mit einer Offerte direkt an die Yahoo!-Aktionäre wenden. Ballmer drohte in dem Brief, dass in diesem Fall das Microsoft-Angebot niedriger ausfallen dürfte als bisher. Angesichts der schwachen Konjunktur und sinkender Aktienkurse war über eine geringere Offerte bereits spekuliert worden.
Zudem will Microsoft bei einem feindlichen Angriff versuchen, eigene Vertreter in den Verwaltungsrat von Yahoo! durchzubringen und so den Druck auf das Management zu erhöhen. Bislang hatte Microsoft von einer einvernehmlichen Lösung gesprochen, um einen langwierigen sowie womöglich teuren Übernahmekampf zu vermeiden und die spätere Fusion nicht zu belasten. Die wenigen bisherigen Gespräche hätten allerdings nichts gebracht, kritisierte Ballmer.
Ballmer bezeichnete das bisherige Angebot als "großzügig" und betonte, dass nach Microsoft-Einschätzung auch die meisten Yahoo!-Aktionäre das so sähen. Yahoo! hatte in den vergangenen Wochen massiv versucht, die Investoren zu überzeugen, dass das Unternehmen bei einer eigenständigen Zukunft mehr Wert sei.
Ballmer, dem manchmal eine brachiale Art nachgesagt wird, formulierte den Brief in scharfen Worten. Er argumentierte, dass in den vergangenen Wochen der Marktanteil von Yahoo! bei der Internet-Suche gesunken sei und sich die allgemeine wirtschaftliche Lage verschlechtert habe. Yahoo! will nach bisherigen Angaben am 22. April die Zahlen für das erste Quartal vorlegen - und in der Branche und an Wall Street wird spekuliert, dass die Ergebnisse eher schwach ausfallen dürften.
Zur Vorlage vor zwei Monaten bedeutete die Microsoft-Offerte mit einem Wert von 31 Dollar je Aktie einen Aufpreis von 62 Prozent auf den Yahoo!-Kurs. "Die hohe Prämie, die wir im Januar angeboten haben, ist heute noch bedeutsamer geworden", erklärte Ballmer. Da Microsoft den Yahoo!-Anteilseignern zum Teil auch eigene Aktien bietet, deren Kurs inzwischen gesunken ist, schrumpfte auch das Volumen des Deals entsprechend etwas. Nach Brancheneinschätzung liegt es derzeit bei etwa 40 Milliarden Dollar. Yahoo! steht bereits unter Druck eines Teils seiner Aktionäre, das Microsoft-Angebot anzunehmen. Andere haben dagegen angedeutet, erst bei einer höheren Offerte verhandeln zu wollen.
Microsoft will mit der Yahoo!-Übernahme die Dominanz des Rivalen Google bei der Online-Suche und Internet-Werbung brechen.
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Von newtrader | Erstellt am: 07.04.08 15:57 | Beitrag Nr.: 128.790 | Weitere Beiträge |
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Dies schrieb die Yahoo!-Spitze am Montag in einem offenen Brief an Microsoft. Der Software-Konzern hatte Yahoo! am Wochenende ein Ultimatum gestellt und eine Einigung binnen drei Wochen gefordert. Andernfalls drohe eine feindliche Übernahme zu einem niedrigeren Preis.
Wert des Angebots verringert
Yahoo!-Chef Jerry Yang erklärte in dem Brief erneut, die vor gut zwei Monaten erfolgte Offerte im Wert von ursprünglich knapp 45 Milliarden Dollar (29 Mrd Euro) bewerte Yahoo! deutlich zu niedrig. Da Microsofts Aktienkurs seither gesunken ist, verringerte sich der Wert zudem auf rund 41 Milliarden Dollar. Microsoft will mit der Yahoo!-Übernahme die Dominanz des Rivalen Google bei Internet-Suche und Online-Werbung brechen. Bei einem Scheitern der Verhandlungen will sich der Konzern direkt an die Yahoo!-Aktionäre wenden und eigene Vertreter im Verwaltungsrat durchsetzen.
Unterschiedliche Wahrnehmungen
Der Yahoo!-Verwaltungsrat sei nach wie vor überzeugt, dass die Offerte nicht im besten Interesse des Unternehmens und der Aktionäre sei. Dies hätten auch viele Anteilseigner signalisiert, hiess es in dem Schreiben weiter. Anders als Microsoft-Chef Steve Ballmer nannte Yahoo! die bisherigen Treffen beider Seiten konstruktiv. Yahoo! habe dabei auch mögliche Bedenken der Wettbewerbshüter bei einer Übernahme angesprochen. Microsoft habe dazu noch nicht wie gebeten Stellung genommen. Ballmer hatte dagegen seinerseits in einem offenen Brief am Wochenende in ungewöhnlich scharfen Worten kritisiert, die wenigen bisherigen Gespräche hätten nichts gebracht.
Neues Yahoo!-Anzeigesystem: Erste Details
Unterdessen gab Yahoo! am Montag erste Details seines geplanten neuen Anzeigensystems bekannt. Die Plattform soll besonders das lukrative Geschäft mit aufwendigen grafischen Werbeanzeigen weiter ankurbeln, in dem Yahoo! führend ist. Das neue System mit dem Namen AMP soll im späten Sommer oder Herbst starten und den Partnern das möglichst zielgenaue Platzieren der Anzeigen erleichtern.
Umfangreiches Netzwerk
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Von patare71 | Erstellt am: 08.04.08 10:03 | Beitrag Nr.: 128.870 | Weitere Beiträge |
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Für Microsoft-Chef Steve Ballmer ist das vor gut einem Jahr präsentierte Computer-Betriebssystem Windows Vista eine einzige Erfolgsstory. Noch nie sei ein System von Microsoft so schnell vom Markt angenommen worden, betont Ballmer seit Monaten bei jeder Gelegenheit.
Doch ausgerechnet beim heißesten aktuellen Trendprodukt der Hardware-Industrie kann Microsoft mit Vista nicht punkten: Für die einfachen und preiswerten „Ultra Low-Cost PCs“ (Ulcpc) hat der weltgrößte Softwarehersteller derzeit nur das inzwischen etwas angestaubte System Windows XP im Angebot.
Auf der Entwickler-Konferenz IDF des Chip-Herstellers Intel in Schanghai standen PC-Hersteller wie Lenovo, Asus, Panasonic, MSI und Toshiba Schlange, um ihre neuen Billig-Laptops und „Mobile Internet Devices“ anzukündigen. Zuvor hatte Chipgigant Intel neue „Atom“-Mikroprozessoren präsentiert, die dieser neuen Geräteklasse zum Durchbruch verhelfen sollen.
Die in Schanghai vorgestellten Rechner hatten alle eines gemeinsam: Auf keinem lief das neue Windows-Betriebssystem Vista. Fast alle Hersteller hatten sich für Varianten des freien Betriebssystems Linux entschieden. Nur einige wenige Geräte wurden (auch) mit Windows XP vorgeführt. Das von Microsoft ursprünglich für Westentaschen-Computer und Mobiltelefone entwickelte System Windows Mobile spielte überhaupt keine Rolle.
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Von patare71 | Erstellt am: 08.04.08 10:04 | Beitrag Nr.: 128.871 | Weitere Beiträge |
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Fortsetzung
Dieser Trend setzt sich auch beim „Classmate“-PC fort, mit dem Intel die Klassenzimmer der Schulen in den Schwellenländern erobern möchte. Zwar gibt es auch Windows-XP-Varianten des Schul-Laptops. Doch die meisten Abnehmer entscheiden sich für Open-Source-Software wie Mandriva Linux oder Ubuntu. Für die kleineren „Mobile Internet Devices“ organisiert Intel selbst das „Mobile Linux Internet Project“, das den Einsatz von Microsoft-Software überflüssig macht.
Intel möchte das Wachstum des Billig-Segments in der PC-Industrie nicht alleine auf Einfach-Laptops („Netbooks&ldquo
und kleinere Internet-Geräte wie das Lenovo MID beschränkt wissen. Auf dem IDF präsentierte der Chipkonzern ein Referenz-Design für einen „Nettop“, einen kompakten Schreibtisch-Rechner, mit dem man gut im Web surfen und hoch auflösende Video-Filme abspielen kann.
Für diese einfachen Anwendungen benötigt man in der Regel nicht die leistungsstarke und teure Hardware, die Microsoft für sein neues Betriebssystem Windows Vista verlangt. Außerdem überlegen sich die Hersteller der Billig-PCs ganz genau, ob sie für ihre Geräte ein kostenloses System wie Linux einsetzen oder einen beträchtlichen Anteil des knapp kalkulierten Verkaufspreises für eine Windows-Lizenz an Microsoft durchreichen.
Um überhaupt bei den Billigrechnern künftig vertreten zu sein, hat Microsoft nun seinem (im Vergleich zu Windows Vista) genügsameren System Windows XP ein neues Leben eingehaucht. Im Umfeld einer Konferenz mit Regierungsvertretern aus Südamerika in Miami kündigte Microsoft an, Windows XP bis zum Sommer 2010 für den Einsatz auf den „Ultra Low-Cost PCs“ auszuliefern. Eigentlich hatte der Softwaregigant den Vertrieb von XP in diesem Sommer einstellen wollen.
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Von springer1968 | Erstellt am: 10.04.08 16:25 | Beitrag Nr.: 129.114 | Weitere Beiträge |
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[ug] New York - Dramatische Wende im Milliarden-Poker um Yahoo!: Zur Abwehr der drohenden Übernahme durch den Softwareriesen Microsoft verhandelt der Internet-Konzern laut US-Medien mit dem Konkurrenten AOL über eine Allianz.
Unterdessen wolle Microsoft den Medienmogul Rupert Murdoch mit seinem Online-Netzwerk MySpace als Bündnispartner für einen gemeinsamen Kauf von Yahoo! gewinnen, berichteten mehrere US-Zeitungen am Donnerstag übereinstimmend. Aus dem Tauziehen um Yahoo! könnte so eine komplette Neuordnung unter einigen der größten Internet-Angebote weltweit werden.
Microsoft hatte Yahoo! erst kürzlich ein Ultimatum für eine gütliche Einigung noch im April gestellt und andernfalls die feindliche Übernahme angedroht. Yahoo! lehnt das Angebot bislang als zu niedrig ab und arbeitet fieberhaft an Alternativen. So kündigte der Internet-Konzern erst am Mittwochabend an, mit dem Rivalen Google eine Kooperation bei Online-Werbeanzeigen zu testen. Die zunächst befristete Aktion gilt als Probelauf für eine mögliche weitergehende Zusammenarbeit. Auch dies könnte zur Abwehr von Microsoft beitragen. Das Internet-Portal AOL aus dem US-Konzern Time Warner würde den Plänen zufolge seine Aktivitäten sowie Kapital in Yahoo! einbringen, berichtete das «Wall Street Journal» unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen. Im Gegenzug solle Time Warner rund 20 Prozent an Yahoo! bekommen. Yahoo! wiederum wolle mit dem frischen Geld ein Aktienrückkaufprogramm als Waffe gegen das Microsoft-Angebot starten.
Auf der anderen Seite steuerten die Verhandlungen zwischen Microsoft und Murdochs Medienimperium News Corp. auf einen entscheidenden Punkt zu, berichteten "New York Times" und "Wall Street Journal". Beide hätten bereits mit Yahoo! über ein Dreierbündnis gesprochen. Murdoch habe aber auch allein mit Yahoo! verhandelt.
Microsoft hatte vor gut zwei Monaten ursprünglich knapp 45 Milliarden Dollar (29 Mrd Euro) für Yahoo! geboten, um die Dominanz von Google bei Internet-Suche und Online-Werbung brechen. Über ein Eingreifen von AOL und Murdoch ins Tauziehen um Yahoo! war mehrfach spekuliert worden. Beide hatten bisher öffentlich signalisiert, kein Interesse zu haben. Zu den neuen Berichten wollten die Sprecher der beteiligten Unternehmen zunächst nicht Stellung nehmen.
Alle nun diskutierten Kombinationen der Internet-Rivalen würden von den Wettbewerbshütern genau geprüft werden. Besonders eine Allianz von Yahoo! und Google dürfte wegen des riesigen Marktanteils bei suchbasierten Werbeanzeigen auf Bedenken stoßen, meinen Experten. Microsoft kritisierte die mögliche Anzeigenkooperation von Yahoo! und Google scharf: Ein solche Zusammenarbeit schränke den Wettbewerb dramatisch ein. Time Warner arbeitet seit langem an einer neuen Strategie für AOL. Der Konzern trennt das bezahlte Internet-Zugangsgeschäft, das in Europa schon verkauft wurde, vom nun werbefinanzierten Portal. Der im Jahr 2000 als Jahrhundertehe gefeierte Zusammenschluss von AOL und Time Warner gilt heute als Paradebeispiel einer misslungenen Fusion.
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Von springer1968 | Erstellt am: 10.04.08 16:26 | Beitrag Nr.: 129.115 | Weitere Beiträge |
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Von springer1968 | Erstellt am: 10.04.08 16:29 | Beitrag Nr.: 129.117 | Weitere Beiträge |
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Yahoo-Übernahme: Microsoft sucht bei News Corp.
UnterstützungLaut "New York Times" gemeinsames Angebot in Arbeit.(Wien, 10.4.2008) Microsoft verhandelt mit News Corp. über ein gemeinsames Yahoo-Gebot. Das berichten die "New York Times" unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen. Während Microsoft offenbar alles Mögliche versucht, um die &Uu