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Frank Sterzbach: 11.10.08 12:34 Crash: Was tun? |
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Stephan Heibel: 10.10.08 23:23 Fehlende Rahmenbedingungen... |
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Norbert Lohrke: 10.10.08 08:09 Microlending statt Megaburning |
| Thema eröffnet von: | mastertrader | Beiträge: | 47 | Bewertung (0): | |
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| am: | 01.02.08 20:33 | Gelesen gesamt: | 458 | |||
| Letzter Beitrag von: | panchito | Gelesen heute: | 1 | |||
| am: | 14.05.08 20:43 |
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Von DerSeher | Erstellt am: 06.05.08 11:05 | Beitrag Nr.: 131.538 | Weitere Beiträge |
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Microsoft stelle im aktuellen konjunkturellen Umfeld ein defensives Investment dar. Die Entscheidung, dass Übernahmeangebot für Yahoo! zurückzuziehen, zeuge zumindest von einer gewissen Preisdisziplin.
Da nun ein Teil des Überhangs weggefallen sei, könnte die Aktie eine Erholung starten. Einen zukünftigen Deal zwischen Microsoft und Yahoo! wolle man aber nicht ausschließen. Das Kursziel werde bei 38 USD veranschlagt.
Vor diesem Hintergrund sprechen die Analysten von Goldman Sachs für die Aktie von Microsoft nunmehr eine Kaufempfehlung aus. (Analyse vom 05.05.08)
(05.05.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 05.05.2008
Rating: buy
Analyst: Goldman Sachs Group Inc.
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Von Bonea | Erstellt am: 08.05.08 19:49 | Beitrag Nr.: 131.860 | Weitere Beiträge |
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Von Hasnain Kazim
Reicher, alter Mann sucht junge, schöne Frau: Microsoft ist auf Brautschau. Aus einer Hochzeit mit Yahoo wurde - vorerst - nichts. Jetzt hat der Softwareriese einem Bericht zufolge ein Auge auf das Internet-Netzwerk Facebook geworfen. Ob das die Eintrittskarte zur Web-Community ist?
Hamburg - Die Microsoft-Chefs könnten glücklich sein: größter Softwarekonzern der Welt, eine Quasi-Monopolstellung, was Betriebssysteme für PCs betrifft (Marktanteil schätzungsweise mehr als 90 Prozent), gigantische Gewinne - wäre da nur nicht dieses furchtbare Imageproblem und dieser jüngere, hippere, im Internet um ein Vielfaches erfolgreichere Konkurrent Google.
Facebook-Gründer Zuckerberg: Dezente Signale aus Redmond?
Microsoft
hat viele Feinde: Die EU-Kommission wirft dem Unternehmen aus Redmond unlauteren Wettbewerb vor und hat es zu einem millionenschweren Zwangsgeld verdonnert, viele Computernutzer meiden aus Prinzip Microsoft-Produkte. Als der Konzern vor drei Monaten sein Übernahmeinteresse an Yahoo signalisierte, drohten Nutzer des E-Mail-Dienstes, zu einem Konkurrenten zu wechseln. "Mit Microsoft will ich ums Verrecken nichts zu tun haben", schrieb einer in einem Blog. "Lieber keine Mails als welche mit Microsoft verschicken." Vor allem junge Nutzer lehnen Microsoft als zu etabliert, zu mächtig ab. Bislang sind alle Versuche von Microsoft gescheitert, seine Image in dieser Zielgruppe aufzupolieren. Microsoft ist auch im Web eine Größe, aber nur, wenn es um sachliche Dienstleistungen geht. Die Erfolge des Web 2.0, die meist vom ehrenamtlichen Engagement begeisterter Communities leben, rauschen an Microsoft vorbei.
Auch aus der Yahoo-Übernahme wurde vorerst nichts, nachdem Yahoo
am Wochenende auch ein um fünf Milliarden auf 47,5 Milliarden Dollar aufgestocktes Angebot als zu niedrig ablehnte. Doch Microsoft hat nach Informationen des "Wall Street Journal" ein neues Übernahmeziel: Facebook, hinter MySpace die zweitgrößte Plattform im Internet zur Bildung von sozialen Netzwerken - und weit cooler als das mittlerweile von Rupert Murdochs News Corp. absorbierte MySpace. Nach eigenen Angaben hat Facebook rund 70 Millionen Nutzer weltweit.
Über seine Banken habe Microsoft "dezente Signale" an Facebook gesendet, um eine komplette Übernahme auszuloten, heißt es in dem Bericht. Konkrete Verhandlungen habe es aber nicht gegeben. Auch sei unklar, ob Facebook zu einer Übernahme durch Microsoft überhaupt bereit wäre. Weder Facebook noch Microsoft wollten den Bericht kommentieren.
Der 23-jährige Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte die Möglichkeit eines Verkaufs seiner erst vier Jahre alten Firma stets zurückgewiesen. Zu einem ersten Flirt mit Microsoft war es aber bereits im Oktober 2007 gekommen, als Microsoft einen 1,6-prozentigen Anteil an Facebook erwarb - für sagenhafte 240 Millionen Dollar. Zuckerberg, der Junge mit den Badeschlappen, war plötzlich Liebling der Computerwelt und ein schwerreicher Star: Mit seinem Kauf hatte Microsoft den Wert der Plattform auf insgesamt 15 Milliarden Dollar taxiert.
Analysten vermuteten damals, Microsoft habe den Preis absichtlich nach oben getrieben, um eine Facebook-Beteiligung von Google zu verhindern. "Sollte Microsoft tatsächlich an einer Aufstockung seiner Anteile an Facebook oder gar an einer Übernahme interessiert sein, ist dieser Schuss nach hinten losgegangen", sagt Jürgen Kuri, stellvertretender Chefredakteur des Fachmagazins "c't". Jetzt müsse Microsoft einen viel zu hohen Preis zahlen.
Mit einer Übernahme von Facebook wäre Microsoft im Besitz eines der in den vergangenen Jahren groß gewordenen Player. Branchenkennern zufolge erhofft sich das Unternehmen dadurch einen Zugriff auf junge, kreative Entwickler, einen größeren Einfluss im Bereich der Netzwerk-Plattformen sowie einen Imagewandel. "Die Frage ist, ob das gute Image von Facebook auf Microsoft abfärbt oder das schlechte Image von Microsoft auf Facebook", sagt Kuri.
Facebook ohne Zeitdruck
Jeffrey Mann, Analyst beim IT-Beratungsunternehmen Gartner, sieht für die Netzwerk-Plattform durch eine Microsoft-Übernahme kein allzu großes Risiko: "Als News Corp.
von Rupert Murdoch MySpace übernahm, hat das dieser Plattform auch nicht geschadet." Für Facebook sei es eine Frage des Timings, die Sache anzugehen, um den höchstmöglichen Preis herauszuschlagen. Auch Ralf Pichler, Mitglied der Geschäftsleitung von Capgemini TMN, sieht keinen Nachteil für Facebook: "Es wäre eine Win-win-Situation - die wenigsten Nutzer interessiert, wem die Plattform gehört."
Nach Ansicht von Kuri steht Facebook jedenfalls nicht unter Zeitdruck - "im Gegensatz zu Yahoo, das in der jüngsten Vergangenheit keinerlei Innovationen mehr hervorgebracht hat". Insofern sei das Nein von Yahoo an Microsoft verwunderlich.
Microsoft-Mitgründer Bill Gates erklärte am Mittwoch, sein Unternehmen werde künftig eine "unabhängige Strategie" verfolgen. Zugleich schloss er aber nicht aus, sich um alternative Partnerschaften zu bemühen.
Auch wenn die Facebook-Pläne bislang nur Spekulationen sind - Branchenkenner halten solche Übernahmeabsichten für durchaus denkbar. "Google
ist der große Konkurrent, hier muss Microsoft etwas tun, um aufzuholen", sagt Analyst Mann. "Und Microsoft hat genug Geld und kann es sich leisten, seinen Einfluss in schwachen Segmenten zu vergrößern."
"Womöglich zieht sich Microsoft auf sein Kerngeschäft, die Entwicklung von Software, zurück und überlässt den Internetmarkt Google", sagt Kuri.
Wolle Microsoft dagegen nicht kampflos aufgeben, seien Akquisitionen, zumindest aber Partnerschaften unbedingt nötig. Aus eigener Kraft könne Microsoft in diesem Bereich nicht zu einem Konkurrenten für Google wachsen. "Offensichtlich hat man bei Microsoft trotz des wirtschaftlichen Erfolgs im Kerngeschäft große Angst, etwas zu verpassen."
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 09.05.08 11:08 | Beitrag Nr.: 131.915 | Weitere Beiträge |
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Von Roland Lindner, New York

Mark Zuckerberg und sein soziales Netzwerk Facebook sind gefragt
09. Mai 2008 Nach der geplatzten Übernahme von Yahoo erwägt der Softwarekonzern Microsoft andere Möglichkeiten für Zukäufe. Nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ hat Microsoft in den vergangenen Wochen seine Fühler nach der Online-Gemeinde Facebook ausgestreckt, nachdem sich ein Scheitern der Gespräche mit Yahoo abzeichnete.
Auch Facebook wäre eine Großübernahme: Microsoft ist bereits 2007 bei Facebook eingestiegen und hat für einen Anteil von 1,6 Prozent 240 Millionen Dollar bezahlt. Dieser Betrag bewertete das Unternehmen mit 15 Milliarden Dollar. Dem Bericht zufolge soll es im Moment aber keine Übernahmegespräche zwischen den Seiten geben, und es sei unklar, ob Facebook zum Verkauf bereit wäre. Gründer und Vorstandsvorsitzender Mark Zuckerberg hat bisher einen Verkauf stets abgelehnt.
Microsoft hat am Samstag seinen mehrmonatigen Übernahmeversuch von Yahoo zurückgezogen, nachdem sich die beiden Seiten nicht auf einen Preis einigen konnten. Microsoft hatte sein ursprüngliches Angebot auf 47,5 Milliarden Dollar aufgestockt, Yahoo wollte aber weitere 5 Milliarden Dollar. Nach dem Rückzug wurde in der Branche sofort spekuliert, ob Microsoft sich nun nach anderen Akquisitionszielen umsieht. Zwar sagte Verwaltungsratsvorsitzender Bill Gates in dieser Woche, Microsoft werde sich nun darauf konzentrieren, seine Internetsparte aus eigener Kraft auszubauen.
Andeutungen von Steve Ballmer
Vorstandsvorsitzender Steve Ballmer hatte allerdings beim Abbruch des Übernahmeversuchs von Yahoo erklärt, neben organischem Wachstum kämen auch „strategische Transaktionen mit anderen Partnern“ in Frage. Einige Tage vorher sagte er, es gebe neben Yahoo eine Handvoll anderer Unternehmen, mit denen Microsoft im Internetgeschäft einen großen Sprung nach vorne machen könne. Dabei nannte er Facebook, dessen Wettbewerber Myspace sowie AOL.
An den Finanzmärkten wird auch noch immer darüber spekuliert, ob Yahoo sich unter dem Druck seiner Aktionäre doch wieder zurück an den Verhandlungstisch mit Microsoft begibt und einem Verkauf am Ende zustimmt. Facebook und Myspace gehören zu einer noch jungen Generation von Internetunternehmen, wo Nutzer Profile anlegen, andere Mitglieder kontaktieren und Inhalte tauschen. Diese Online-Gemeinden sind in den vergangenen Jahren sehr populär geworden.
Nach Angaben des Marktforschungsinstituts Alexa ist Myspace weltweit auf Rang sechs der meistbesuchten Internetseiten, Facebook folgt auf Rang acht. Ganz im Gegensatz zu Wettbewerbern wie Google sind diese Seiten aber bis heute keine Goldgrube. Facebook und Myspace machen ähnlich wie Google oder Yahoo ihre Umsätze mit Werbung, allerdings sind die Dimensionen noch viel geringer. Der Medienkonzern News Corp., zu dem Myspace gehört, hat bei der Vorlage seiner Quartalszahlen gerade sogar seine Umsatzprognosen für dieses Jahr reduziert.
Facebook erwartet 300 bis 350 Millionen Dollar Umsatz
Die Internetsparte Fox Interactive Media, die vor allem aus Myspace besteht, sollte ursprünglich in diesem Jahr einen Umsatz von einer Milliarde Dollar einbringen, nun werden es nach Angaben des Unternehmens wohl 10 Prozent weniger. Im abgelaufenen zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2007/2008 (30. September) hat die Sparte ihren Umsatz um 55 Prozent auf 210 Millionen Dollar gesteigert. Im vorangegangenen ersten Geschäftsjahresquartal gab es noch ein Plus von 87 Prozent auf 233 Millionen Dollar.
Auch Facebook ist nicht frei von Sorgen: So hat Facebook nach Zahlen des Marktforschungsinstituts Nielsen Online seine Besucherzahlen in Deutschland im ersten Quartal nur um vergleichsweise bescheidene 26 Prozent gesteigert. Insgesamt erwartet Facebook nach Angaben des „Wall Street Journal“ in diesem Jahr einen Umsatz von 300 Millionen bis 350 Millionen Dollar, nach 150 Millionen Dollar im Vorjahr.
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 09.05.08 21:06 | Beitrag Nr.: 132.000 | Weitere Beiträge |
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DPA
Brüssel (dpa) - Der US-Software-Konzern Microsoft geht gegen das Rekord-Bußgeld der Europäischen Union in Höhe von 899 Millionen Euro vor. Das Unternehmen habe das EU-Gericht Erster Instanz angerufen, sagte ein Konzernsprecher am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Brüssel.Ziel sei es, das Bußgeld aufzuheben. Die nötigen Dokumente seien heute übergeben worden. Ein Sprecher der EU-Kommission unterstrich am Freitagabend, die Kommission sei überzeugt, dass die Geldbuße rechtens ist.
Die EU-Kommission hatte Microsoft am 27. Februar wegen jahrelang zu hoher Lizenzgebühren für technische Informationen belangt. Es war das höchste EU-Bußgeld aller Zeiten gegen ein einzelnes Unternehmen. Die verlangten Strafzahlungen an die EU summieren sich für den US-Giganten aus Redmond seit 2004 auf 1,677 Milliarden Euro.
Die EU-Wettbewerbshüter hatten entschieden, der Windows-Hersteller habe gegen alte EU-Sanktionen verstoßen. Brüssel hatte Microsoft 2004 wegen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung schwer bestraft und ein erstes Bußgeld von fast 500 Millionen Euro verhängt. Microsoft musste zudem technische Einzelheiten an andere Hersteller offenlegen, damit deren Software mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows vereinbar wird. Nach Ansicht der Kommission kam Microsoft dieser zwingenden Verpflichtung bis Oktober 2007 nicht nach.
Nach Einschätzung von Microsoft betrifft das Bußgeld einen abgeschlossenen Vorgang, der durch die Einigung zwischen dem Konzern und Brüssel vom Oktober 2007 erledigt sei. Es laufen jedoch bereits neue Verfahren, bei denen es unter anderem um die Verbindung zwischen dem Web-Browser Internet Explorer mit Windows geht. Auch in diesen Verfahren drohen hohe Strafgelder.
http://de.news.yahoo.com/dpa2/20080509/tbs-microsoft-geht-gegen-rekord-bugeld-d-0e25ddc.html
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Von panchito | Erstellt am: 14.05.08 20:40 | Beitrag Nr.: 132.360 | Weitere Beiträge |
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Von panchito | Erstellt am: 14.05.08 20:42 | Beitrag Nr.: 132.361 | Weitere Beiträge |
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Von panchito | Erstellt am: 14.05.08 20:43 | Beitrag Nr.: 132.362 | Weitere Beiträge |
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Usedsoft darf nicht mehr benötigte Einzellizenzen, die im Rahmen einer Volumenlizenz erworben wurden, als Gebraucht-Software wieder verkaufen, auch ohne Zustimmung von Microsoft. Entschieden hat dies das Landgericht München I anfangs April. Nun ist das Urteil auch rechtskräftig. Das Gericht hat sich somit gegen Microsoft entschieden. Die Software-Gigantin vertrat den Standpunkt, dass ein Käufer einer Volumenlizenz keine Einzellizenzen erwirbt, sondern nur ein Vervielfältigungsrecht.
Bereits im vergangenen Sommer trafen sich Usedsoft und Oracle vor Gericht. Die Datenbankspezialistin wollte den Verkauf gebrauchter Oracle-Software auf Originaldatenträgern verhindern. Das Münchner Landgericht hatte damals entschieden, dass online übertragene Oracle-Software nicht weiterverkauft werden darf. Microsoft hatte seither immer wieder behauptet, das Urteil gelte auch für ihre Lizenzen. Allerdings ist dieses Urteil noch nicht rechtskräftig.