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Forum > USA > Milliarden-Deal: Softwareriese Microsoft will Yahoo schlucken

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MICROSOFT CORP. REGISTERED SHARES DL-,00000625

Aktueller Kurs (Frankfurt, 20.08.2008 17:44)
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Thema: Milliarden-Deal: Softwareriese Microsoft will Yahoo schlucken

Thema Nr. 44344  
Thema eröffnet von:  mastertrader Beiträge: 47 Bewertung (0):
am: 01.02.08 20:33 Gelesen gesamt: 406    
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Von  ZockerGerhard Erstellt am: 25.04.08 10:29 Beitrag Nr.: 130.558 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 130557 von ZockerGerhard - 25.04.08 10:26 Uhr

Was ist denn da passiert? smiley
Aber ich denke man erkennt es trotzdem Nogger ist hier mit einer Shortposition drin.

 

Von  Neitka Erstellt am: 25.04.08 23:44 Beitrag Nr.: 130.672 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
25. April 2008, 16:05 Uhr Software-Konzern

Schwächelndes Vista kostet Microsoft Umsatz

Microsoft enttäuscht mit einem zurückhaltenden Ausblick die Anleger. Und damit nicht genug. Der US-Konzern muss wegen des schwächelnden Verkaufs seines neuen Betriebssystems Windows Vista Einbußen beim Umsatz hinnehmen. Microsoft macht aber mehr Gewinn – und bleibt an Yahoo dran.

Der weltgrößte Software-Konzern Microsoft enttäuscht die Aktionäre. Zwar gab das von Bill Gates gegründete US-Unternehmen für das zurückliegende Quartal einen höheren Gewinn als erwartet bekannt. Doch die Prognosen für das laufende Quartal blieben hinter den Erwartungen zurück. Zudem fiel der Umsatz in der Windows-Sparte um 24 Prozent und damit deutlicher als von Microsoft selbst im ungünstigsten Fall erwartet. Bei der geplanten Yahoo-Übernahme machte der Konzern weiter Druck. Microsoft-Aktien fielen bereits im nachbörslichen Handel am 24. April um fünf Prozent. Im abgelaufenen dritten Quartal des Geschäftsjahres 2007/ 2008 erzielte Microsoft einen Gewinn von 4,4 Milliarden Dollar oder 47 Cent je Aktie. Zwar war dies ein Rückgang um elf Prozent zum Vorjahreszeitraum. Damals hatten jedoch Sonderposten die Ergebnisse deutlich verbessert.

Der Umsatz lag bei 14,45 Milliarden Dollar. Besonders erfolgreich war die Unterhaltungsspalte mit einem Umsatzsprung von 68 Prozent. Dies ging auf eine hohe Nachfrage nach der Spielkonsole Xbox 360 zurück. Die Prognose für das im Juli beginnende Geschäftsjahr 2009 hob Microsoft über die Erwartungen der Analysten an. Kim Caughey von der Fort Pitt Capital Group nannte dies erfreulich. „Wenn es um den Ausblick geht, ist Microsoft eine sehr konservative Firma.“

Allerdings blieb der Konzern für das laufende Quartal mit einer Gewinn-Prognose von 45 bis 48 Cent je Aktie unter den Erwartungen der Analysten von 48 Cent. „Wir sind so vorsichtig wie alle anderen auch“, sagte Microsoft-Finanzchef Chris Liddell. Zwar zeige sich die amerikanische Wirtschaft schwach. Die breit aufgestellten Geschäftszweige des Unternehmens seien jedoch davon nicht betroffen. Microsoft macht mehr als 60 Prozent seines Umsatzes außerhalb der USA.

Sorge machte den Analysten auch der gewinnbringendste Teil von Microsoft, die Windows-Sparte. Der Absatzanstieg blieb mit acht Prozent hinter dem Wachstum des ganzen PC-Markts von zehn Prozent. Microsoft selbst hatte einen Umsatzrückgang von bis zu 20 Prozent nicht unter anderem wegen des schwächelnden Geschäfts mit dem Betriebssystem Windows Vista nicht ausgeschlossen. Für die Schwäche machte der Konzern schleppende Computer-Verkäufe in den Industriestaaten verantwortlich.

Zudem würden in den Schwellenländern immer mehr Rechner ohne Software verkauft. Dies kann laut dem Unternehmen ein Zeichen sein, dass später Raubkopien installiert werden. Vor einem Jahr war der Umsatz der Sparte zudem durch Sondereffekte um eine Milliarde Dollar bereichert worden. Liddell nannte die Probleme „spezifisch für das Quartal“. Bei der Vorlage des Geschäftsberichts hielt Microsoft den Druck auf Yahoo aufrecht. Man sei bereit, eine feindliche Übernahme in die Wege zu leiten oder sein Gebot zurückzuziehen, wenn Yahoo bis zum Wochenende nicht Verhandlungen aufnehme, sagte Liddell.

Zugleich machte er abermals klar, dass der weltgrößte Softwarekonzern sein mehr als 40 Milliarden Dollar schweres Gebot keinesfalls erhöhen werde. Yahoo wies indes diese Woche einen überraschend hohen Quartalsgewinn aus. Der Konzern hat die aktuelle Offerte als zu niedrig abgelehnt.

http://www.welt.de/wirtschaft/article1938451/Schwaechelndes_Vista_kostet_Microsoft_Umsatz.html

 

Von  Neitka Erstellt am: 25.04.08 23:48 Beitrag Nr.: 130.673 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:

Microsoft erhöht Druck auf Yahoo!

© ZEIT online, dpa 25.4.2008 - 11:07 Uhr

Im Übernahmepoker um Yahoo! will Microsoft sein Angebot nicht erhöhen. Akzeptiert Yahoo! die Offerte nicht, könnte es zu einer feindlichen Übernahme kommen.

Kampf der Kraken: Microsoft gegen Yahoo! und Google

© Smetek für DIE ZEIT

 

Im Übernahmepoker um den Internet-Konzern Yahoo! hat der Softwareriese Microsoft kurz vor Ablauf seines Ultimatums eine Erhöhung des milliardenschweren Angebots erneut ausgeschlossen. Sollte bis zu diesem Wochenende keine Einigung mit dem Management von Yahoo! gelingen, werde sich Microsoft entweder in einer feindlichen Übernahme direkt an die Aktionäre wenden oder aber seine Offerte zurückziehen, bekräftigte Microsoft-Finanzchef Chris Liddell. Die Forderungen von Yahoo! nach einer höheren Offerte beruhten auf «unrealistischen Erwartungen».

 

Microsoft kündigte nach einem wegen Sondereffekten bereits erwarteten Gewinnrückgang im vergangenen Quartal für das im Juli beginnende neue Geschäftsjahr ein kräftiges Ergebnisplus von rund 15 Prozent an. Die US-Konjunkturkrise habe sich bisher nicht wesentlich auf das Geschäft ausgewirkt, sagte Liddell in einer Telefonkonferenz am Donnerstagabend. Rund zwei Drittel des Umsatzes erzielt der weltgrößte Softwarekonzern außerhalb der USA.

Microsofts Überschuss sank von Januar bis März um rund 11 Prozent auf 4,39 Milliarden Dollar (2,80 Mrd. Euro). Der Umsatz erhöhte sich nur leicht auf 14,45 Milliarden Dollar. Im Vorjahresquartal hatten jedoch Sondereffekte beim Verkauf des neuen Betriebssystems Windows Vista die Erlöse nach oben getrieben. Um diese bereinigt stieg der Gewinn um 14 Prozent.

 

Experten hatten einen stärkeren Gewinnrückgang befürchtet. Die Analysten waren aber zugleich von den Gewinnaussichten im laufenden Quartal etwas enttäuscht. Die Aktie kam nachbörslich deutlich unter Druck und verlor fast fünf Prozent auf rund 30,30 Dollar.


Um sein Online-Geschäft auszubauen, will Microsoft den Rivalen Yahoo! für ursprünglich knapp 45 Milliarden Dollar (28 Mrd. Euro) in bar und Aktien übernehmen. Dadurch hofft der Softwarekonzern, die Dominanz des Konkurrenten Google im Geschäft mit der Online-Suche und Internet-Werbung zu brechen. Yahoo! ist der Preis bislang zu niedrig, schließt aber eine Übernahme nicht generell aus. Zugleich spricht Yahoo! mit möglichen anderen Bündnispartnern wie Google, dem Online-Portal AOL aus dem Time-Warner-Konzern und dem Medienmogul Rupert Murdoch.

Anfang nächster Woche werde Microsoft über sein weiteres Vorgehen informieren, sagte Liddell. Er widersprach Yahoo!-Chef Jerry Yang, der sein Unternehmen im Aufwind sieht. Der Wert von Yahoo! steige nicht, sondern sinke im Gegenteil derzeit, sagte der Finanzchef. Die Wall Street rechnete zuletzt überwiegend mit einem Erfolg Microsofts bei der Übernahme, aber womöglich zu einem leicht erhöhten Preis. Es wäre der bisher mit Abstand teuerste Zukauf in Microsofts Geschichte.

 

Anleger hatten sich von den Quartalszahlen in dieser Woche eine mögliche Vorentscheidung im Tauziehen zwischen Microsoft und Yahoo! erwartet. Keiner der beiden konnte aber mit einem echten Paukenschlag beeindrucken. Ausgerechnet Konkurrent Google hatte allerdings die Märkte mit seinen Zahlen und Prognosen begeistert.

Für Experten besser als erwartet schnitt im vergangenen Quartal die Microsoft Unterhaltungssparte mit der Spielekonsole Xbox 360 ab. Erstmals seit dem Start der Konsole will Microsoft in dem Bereich im Gesamtjahr schwarze Zahlen schreiben. Die Xbox verkaufe sich weiter besser als die PlayStation 3 des Konkurrenten Sony, sagte Liddell. Die beiden größten Microsoft-Sparten mit dem Windows-Betriebssystem und den Office-Büroprogrammen hatten dagegen rückläufige Umsätze und Gewinne.

 

Erst in dieser Woche hatte der Softwareriese unter dem wachsenden Druck von Rivalen wie Google eine überraschende Wende seiner Firmen-Philosophie rund um den PC verkündet. Mit dem neuen Web-Service «Live Mesh» steht künftig mehr denn je das Internet statt des Computers zu Hause im Mittelpunkt. Nutzer können ihre Daten im Netz speichern, den PC und alle mobilen Geräte synchronisieren und so von überall aus auf die Anwendungen zugreifen.

 

Von  Entsafter Erstellt am: 26.04.08 11:17 Beitrag Nr.: 130.679 Weitere Beiträge
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Microsoft setzt Yahoo unter Druck

Feindliche Übernahme

AFP

NEW YORK. Einen Tag vor Ablauf des Ultimatums an Yahoo hat der Softwaregigant Microsoft erneut ausgeschlossen, mehr für den Internetkonzern zu zahlen. Sollte es am Wochenende keine Einigung geben, werde das Unternehmen sein Angebot entweder zurückziehen oder sich für eine feindliche Übernahme direkt an die Yahoo-Aktionäre wenden, kündigte Microsoft-Finanzchef Chris Liddell an. Bislang bietet der Softwarekonzern, der mit Yahoo seine Position im Geschäft mit Internetwerbung ausbauen will, knapp 45 Milliarden Dollar ( rund 29 Milliarden Euro).

Quartalsgewinn sinkt

Liddell betonte, für ein höheres Gebot gebe es keinen Grund. Yahoo verliere auf dem Markt der Internetsuche und der Onlineanzeigen weiter an Boden und auch die Rentabilität sinke. Das Angebot von Microsoft sei bereits "außerordentlich großzügig".

Yahoo lehnt es bislang als zu niedrig ab. Der Softwarekonzern hatte dem Internetunternehmen bis heute eine Frist zur Annahme des Angebots gesetzt. "Mit Blick auf Yahoo haben wir deutlich gemacht, dass Geschwindigkeit von Bedeutung ist", sagte Liddell.

Die Quartalszahlen von Microsoft enttäuschten die Anleger. Microsofts Überschuss sank von Januar bis März um rund elf Prozent auf 4,39 Milliarden Dollar (2,80 Milliarden Euro). Der Umsatz erhöhte sich nur leicht auf 14,45 Milliarden Dollar. Das Unternehmen führte dies auf Basiseffekte zurück: Ein Jahr zuvor profitierte Microsoft von hohen Einnahmen aus dem Geschäft mit dem gerade eingeführten Windows Vista. (AFP)

 

Von  Entsafter Erstellt am: 26.04.08 11:18 Beitrag Nr.: 130.680 Weitere Beiträge
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Microsoft verfehlt den Rekordgewinn vom Vorjahr



Microsoft-Chef Steve Ballmer kann an die Erfolge des Vorjahres nicht anknüpfen. Dennoch will er weiter für Yahoo bieten

Foto: dpa



Redmond
- Auch bei Microsoft wachsen die Gewinne nicht in den Himmel. Der Software-Marktführer wies für das dritte Geschäftsquartal einen Rückgang um elf Prozent auf 4,39 Mrd. Dollar (2,78 Mrd. Euro) aus. Das Unternehmen führte dies darauf zurück, dass ein Jahr zuvor Windows Vista eingeführt worden war. Microsoft erneuerte sein Ultimatum an Yahoo und drohte dem Internetunternehmen mit einer feindlichen Übernahme, falls es die milliardenschwere Offerte nicht bis zum Wochenende annehme. "Sofern wir mit Yahoo bis zum Wochenende keine Fortschritte machen, werden wir über Alternativen nachdenken", sagte Microsoft-Finanzvorstand Chris Lidell. Diese umfassten eine feindliche Übernahme, indem Microsoft seine Offerte direkt den Yahoo-Aktionären vorlegt. "Oder wir ziehen unser Angebot zurück und konzentrieren uns auf andere Möglichkeiten", sagte der Finanzchef. Yahoo hatte das Angebot von 44 Mrd. Dollar erst vor einigen Tagen erneut als zu niedrig zurückgewiesen. Zufrieden zeigte sich Lidell mit den Quartalszahlen. Der Umsatz stiegt in den ersten drei Monaten 2008 leicht von 14,4 Mrd. auf 14,45 Mrd. Dollar. Die Einnahmen aus dem Verkauf des PC-Betriebssystems Windows gingen um 24 Prozent auf 4,02 Mrd. Dollar zurück. Der Umsatz mit Office-Software schrumpfte um zwei Prozent. AP

 

Von  Entsafter Erstellt am: 26.04.08 11:19 Beitrag Nr.: 130.681 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 130673 von Neitka - 25.04.08 23:48 Uhr

Wird nächste Woche spannend und es lohnt sich zu zocken! IMO
Ist nur die Frage wo in welcher Richtung... smiley

 

Von  Zahlenfee Erstellt am: 30.04.08 23:25 Beitrag Nr.: 131.132 Weitere Beiträge
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Microsoft-Spitze berät über Yahoo!-Offerte

DPA - vor 56 Minuten

New York (dpa) - Im milliardenschweren Tauziehen um den Internet-Konzern Yahoo! hat die Microsoft-Spitze am Mittwoch laut einem Zeitungsbericht über die weitere Strategie beraten. Eine Ankündigung des Konzerns sei noch am Abend (Ortszeit) nach Ende der Sitzung möglich.

Das berichtete das «Wall Street Journal» am Mittwoch in seiner Online-Ausgabe.

 

Bereits am vergangenen Wochenende war ein Ultimatum Microsofts an Yahoo! zur gütlichen Einigung über einen Kauf abgelaufen. Yahoo! betrachtet den von Microsoft gebotenen Kaufpreis von ursprünglich knapp 45 Milliarden Dollar (28 Mrd Euro) als zu niedrig. Erstmals in seiner Geschichte könnte der weltgrößte Softwareanbieter nun eine feindliche Übernahme versuchen.

 

Mit dem Yahoo!-Kauf will Microsoft die Dominanz des Rivalen Google bei Online-Suche und Internet-Werbung brechen. Yahoo! sucht nach Alternativen und verhandelt mit möglichen anderen Partnern wie Google, dem Online-Portal AOL und dem Medienmogul Rupert Murdoch.

 

http://de.news.yahoo.com/dpa2/20080430/tbs-microsoft-spitze-bert-ber-yahoo-offe-0e25ddc.html


 

 

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 02.05.08 13:40 Beitrag Nr.: 131.214 Weitere Beiträge
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YAHOO-ÜBERNAHME

Microsoft deutet höheres Angebot an

Der Kampf um Yahoo wird wieder spannend: Laut "Wall Street Journal" hat sich Microsoft noch nicht zu einer feindlichen Übernahme durchgerungen - obwohl der Software-Konzern ultimativ damit gedroht hatte. Möglicherweise wird das Kaufgebot nun doch verbessert.

Seattle - Wie geht es weiter im Übernahmekampf um Yahoo ? Der Software-Riese Microsoft weiß das offenbar selbst noch nicht genau. Laut "Wall Street Journal" ist das Direktorium des Konzerns auf einer Sitzung am Mittwoch zu keiner Entscheidung über das weitere Vorgehen gelangt.

 


DPA

Yahoo- und Microsoft-Schilder (in New York): Erstmals höheres Angebot angedeutet

 

Microsoft bietet 41,8 Milliarden Dollar für den Internetkonzern Yahoo, der die Offerte aber bislang als zu niedrig ablehnt. Zuletzt hatte Microsoft ein Ultimatum gestellt: Falls sich Yahoo nicht bis zum Montag entscheide, werde es eine feindliche Übernahme geben - oder das Angebot werde komplett zurückgezogen.

Dieses Ultimatum ist nun verstrichen - und keine der beiden Seiten hat sich bewegt. Das Microsoft-Direktorium prüfe nach wie vor sowohl eine feindliche Übernahme als auch eine Zurückziehung des Angebots, berichtet das "WSJ". Ein Sprecher des Unternehmens war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

 

Besonders brisant: Dem Bericht zufolge erwägt das Direktorium erstmals auch eine Verbesserung des bisherigen Angebots. Microsoft habe angedeutet, dass es sein Angebot von 31 auf 33 Dollar je Anteilsschein aufstocken könnte. Bisher hatte der Software-Konzern dies kategorisch ausgeschlossen. Allerdings lägen auch 33 Dollar noch unter der Forderung von Yahoo-Großaktionären, die 35 bis 37 Dollar je Aktie erwarten.

Daneben habe Microsoft-Chef Steve Ballmer aber auch durchblicken lassen, sein Unternehmen könnte sich ganz von dem Angebot zurückziehen, heißt es im "WSJ". Analysten sehen darin aber eher einen Versuch, mehr Druck in den Verhandlungen zu machen

 

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,550905,00.html.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 05.05.08 08:28 Beitrag Nr.: 131.344 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:

Microsoft zieht Übernahmeangebot für Yahoo zurück

 

Redmont (BoerseGo.de) - Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft (News/Aktienkurs) lässt den Plan fallen, den Internetkonzern Yahoo (News) übernehmen zu wollen. So wurde eine entsprechende Offerte für 47,5 Milliarden Dollar zurückgezogen. Damit haben sich Gerüchte über einen feindlichen Übernahmeversuch von Microsoft nicht erfüllt. Gleichzeitig endet eine rund drei Monate anhaltende Übernahmeschlacht zwischen beiden Unternehmen.

Der Grund für den Rückzug ist in der Nicht-Annahme des Vorschlags durch Yahoo zu suchen. Daran änderte sich auch nichts an dem Umstand, dass Microsoft noch vor kurzem das Angebot von 31 Dollar auf 33 Dollar je Aktie angehoben hat. Yahoo-Chef Jerry Yang forderte jedoch mindestens 37 Dollar je Aktie.

 

Von  Entsafter Erstellt am: 05.05.08 09:12 Beitrag Nr.: 131.349 Weitere Beiträge
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05.05.2008 08:38

Microsoft dürfte nach gescheiterter Yahoo-Übernahme unter Druck stehen

New York (BoerseGo.de) - Durch die Entscheidung von Microsoft Corp., (News/Aktienkurs) das Übernahmeangebot für Yahoo (News) zurückzuziehen, erhöht sich für den Softwarekonzern der Druck auf dessen verlustreiches Internetgeschäft sowie auf dessen Konkurrenzkampf gegenüber dem weltgrößten Internetsuchmaschinenbetreiber Google Inc. Dieser Ansicht ist der Analyst von Sanford C. Bernstein, Charles Di Bona.

Der Übernahmeversuch von Microsoft habe signalisiert, dass der weltgrößte Softwarekonzern in seinem Konkurrenzkampf gegenüber Google wenig Fortschritte erzielte. Nun bestehe die Gefahr, dass Google seine Dominanz im Internetsuchmaschinenbereich erneut erhöht.

Seit vergangenen Juni hat Google dem Marktforschungsunternehmen ComScore zufolge bei Internetabfragen seinen Marktanteil um 10 Prozent auf 59,8 Prozent erhöht. Microsoft dürfte sich nun um andere Akquisitionen wie etwa Time Warners Internetsparte AOL sowie um das Sozialnetzwerk von News Corp., MySpace, bemühen, heißt es weiter von den Experten.

(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Huber Christoph, Redakteur)

 

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