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Forum > USA > Milliarden-Deal: Softwareriese Microsoft will Yahoo schlucken

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MICROSOFT CORP. REGISTERED SHARES DL-,00000625

Aktueller Kurs (Frankfurt, 13.10.2008 12:27)
Letzter Kurs: 16,69 EUR WKN: 870747 MICROSOFT CORP. REGISTERED SHARES DL-,00000625 Chartbild
Veränd. abs.: 1,06 EUR Symbol: MSF
Veränd. in %: 6,78 % ISIN: US5949181045
Volumen 8.403 Stück Typ: Aktie
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Thema: Milliarden-Deal: Softwareriese Microsoft will Yahoo schlucken

Thema Nr. 44344  
Thema eröffnet von:  mastertrader Beiträge: 47 Bewertung (0):
am: 01.02.08 20:33 Gelesen gesamt: 460    
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Von  springer1968 Erstellt am: 07.03.08 17:16 Beitrag Nr.: 125.585 Weitere Beiträge
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Microsoft deutet Konsolidierung nach Yahoo-Übernahme an



Bislang hielt sich Microsoft mit möglichen Stellenabbau- und Konsolidierungsplänen im Falle einer Übernahme von Yahoo vornehm zurück. Nunmehr deutete Microsoft-Chef Steve Ballmer im Rahmen der Online-Technologiekonferenz MIX08 an, dass überlappende Bereiche konsolidiert werden können, sollte ein Zusammenschluss zwischen beiden Firmen erfolgen.

„Wir sollten nicht zwei Mal das gleiche haben. Es macht keinen Sinn zwei Suchservices, zwei Werbedienste und zwei Mail-Services zu haben“, äußerte sich der Microsoft-Chef gegenüber Reuters. Ob Microsoft an seinen eigenen Marken, bzw. an der Marke Yahoo in den jeweiligen Bereichen festhalten wird, ließ der Manager offen.

Im Hinblick auf das bestehende Übernahmeangebot für Yahoo wollte sich der Microsoft-Chef nicht weiter äußern. Yahoo hatte das Angebot in Höhe von 31 Dollar je Aktie bzw. 41,2 Mrd. Dollar als zu niedrig zurückgewiesen.

 

Von  ffmTRADER Erstellt am: 07.03.08 20:05 Beitrag Nr.: 125.646 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 125585 von springer1968 - 07.03.08 17:16:01 Uhr


Im Hinblick auf das bestehende Übernahmeangebot für Yahoo wollte sich der Microsoft-Chef nicht weiter äußern. Yahoo hatte das Angebot in Höhe von 31 Dollar je Aktie bzw. 41,2 Mrd. Dollar als zu niedrig zurückgewiesen.

im Google thread steht auch warumImage



 

Von  wirthsald Erstellt am: 10.03.08 09:29 Beitrag Nr.: 125.748 Weitere Beiträge
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Tokio - Der Softwarekonzern Microsoft Corp will bei einem Scheitern der geplanten Yahoo-Übernahme die Mittel dann in sein eigenes Online-Geschäft investieren.

Microsoft plant bei Scheitern von Yahoo-Kauf Investitionen

Image
Microsoft-CEO Steve Ballmer.

 

Wie der verantwortliche Microsoft-Manager für die Onlinesparte in Japan, Yu Sasamoto, am Montag sagte, ist die Offerte für Yahoo! als ein Signal zu verstehen, wie ernst der Konzern aus Redmond sein Internetgeschäft nimmt. Microsoft hatte Anfang Februar rund 44,6 Mrd USD für die Yahoo! Inc aus Sunnyvale geboten. Yahoo! hatte das unabgestimmte Gebot zurückgewiesen. Mit der Offerte will sich der Anbieter des Windows-Betriebssystems im umkämpften Markt für Onlinedienste verstärken. Die geplante Übernahme zielt vor allem auf die Vormachtstellung der Google Inc im Bereich Onlinewerbung ab.

 

Von  springer1968 Erstellt am: 12.03.08 22:30 Beitrag Nr.: 126.110 Weitere Beiträge
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Microsoft hegt vorsichtige Yahoo-Pläne


Microsoft will nach einer Übernahme des Internetkonzerns Yahoo die Technologieplattformen der beiden Unternehmen nicht sofort zusammenführen. Das kündigte Ray Ozzie, Chef-Softwarearchitekt des US-Konzerns, im Gespräch mit der Financial Times an.

"Wenn Technologieunternehmen (bei einer Übernahme) hergehen und sofort einfach alles zusammenschustern, damit es irgendwie fusioniert ist, dann ist das fahrlässig, einfach fahrlässig", sagte Ozzie, der die Rolle des obersten Softwarearchitekten vor zwei Jahren von Microsoft-Gründer Bill Gates übernommen hatte.

Ozzies Äußerung unterstreicht die technischen Schwierigkeiten, mit denen Microsoft konfrontiert wäre, sollte das feindliche Übernahmeangebot für Yahoo Erfolg haben. Derzeit hat die Transaktion einen Wert von 41,4 Mrd. $. "Ich mache mir überhaupt keine Illusionen, was die Herausforderungen angeht, die uns bevorstünden", betonte Ozzie. "Sie haben eine Reihe anderer Technologien. Sie haben ihre eigene Firmenkultur."

Trotz dieser Einschränkungen sagte der Manager, er sei "sehr optimistisch", dass Microsoft die wichtigsten Ziele des Geschäfts erreichen würde. Als Voraussetzung dafür sieht Ozzie, dass der Konzern bei einer Übernahme drastische und abrupte Änderungen für Internetnutzer und Werbekunden vermeide und nicht nur darauf achte, durch ein Zusammenführen des Tagesgeschäfts beider Unternehmen so schnell wie möglich die finanziellen und anderen Vorteile auszuschöpfen.

Ziel wäre es nach Ansicht des Managers, die Faktoren zu ermitteln, die für die Zusammenführung des Geschäfts wichtig seien, einige notwendige Einsparungen zu realisieren und ansonsten zu gewährleisten, dass die Nutzer bei der Stange blieben, neue dazukommen und die Werbekunden noch besser bedient würden.

Die Kombination von Technologien ist bei Großfusionen immer ein Problem. Selbst der US-Computerkonzern Hewlett-Packard hatte bei seiner Übernahme des Wettbewerbers Compaq Computers Schwierigkeiten, die verschiedenen Firmensoftwareprogramme zusammenzuführen. Das Projekt wurde letztlich auf fünf Jahre ausgedehnt. Dabei gilt diese Übernahme als Musterbeispiel einer erfolgreichen Integration.

Microsoft muss sich auf noch größere Probleme einstellen. Der Konzern will sich mit Yahoo eine breitere Werbe- und Dienstleistungsplattform schaffen und sein Onlinegeschäft darauf aufbauen. Beim Softwareunternehmen Lotus hatte Ozzie bereits miterlebt, welche Herausforderungen eine Übernahme bereithalten kann. Lotus wurde 1995 von IBM übernommen. "Wir haben diese Integration überlebt; aus so etwas lernt man", sagte der Manager.

Dieses Jahr würden Microsofts Bemühungen, mehr Internetdienste anzubieten, endlich Früchte tragen. Der Konzern plane eine Reihe von Testversionen von neuen Diensten, kündigte Ozzie an. Der Manager hatte sich schon kurz nachdem er zu Microsoft gekommen war konzernintern dafür stark gemacht, dass das Unternehmen neben dem traditionellen Softwaregeschäft künftig auch Internetdienstleistungen anbietet.

Zu den Möglichkeiten, die Ozzie andeutete, zählt auch eine Onlineversion des weitverbreiteten Office-Softwarepakets. "Ich kündige keine vollständige Onlineversion an, aber die (Programmierer von Microsoft) nehmen dies bei der nächsten Version extrem ernst und entwickeln die Software in diese Richtung", sagte der Manager. "Microsoft ist sehr dynamisch, wenn es darum geht, eine Chance zu erkennen, und ein Angebot auf den Markt zu bringen, das dieser Chance gerecht wird."

 

Von  huetter69 Erstellt am: 14.03.08 17:52 Beitrag Nr.: 126.303 Weitere Beiträge
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Microsoft stellt Yahoo! ihr Fusionsszenario vor - WSJ

DJ Microsoft (News/Aktienkurs) stellt Yahoo! (News) ihr Fusionsszenario vor - WSJ

NEW YORK (Dow Jones)--Vertreter der Microsoft Corp und der Yahoo! Inc haben offenbar über die mögliche Übernahme des Internetportals durch den Softwarekonzern gesprochen. Das Treffen am vergangenen Montag stellt nach einem Bericht des "Wall Street Journal" (WSJ - Freitagausgabe) einen Durchbruch in der Kommunikation der beiden Unternehmen dar, nachdem Yahoo! das ungebetene Übernahmeangebot von Microsoft Mitte Februar abgelehnt hatte.

 

Das Gespräch sei aber nicht als Verhandlung zu werten, berichtet die Zeitung mit Verweis auf mit der Situation vertraute Personen weiter. Vielmehr habe die im kalifornischen Sunnyvale ansässige Yahoo! Microsoft die Chance gegeben, ihre Vision eines Zusammenschlusses der beiden Unternehmens zu präsentieren. Es seien keine weiteren Treffen vereinbart worden.

Yahoo! hatte das Ende Januar gemachte Microsoft-Gebot als zu gering zurückgewiesen und sucht nach Alternativen, um die Übernahme abzuwenden. Das Angebot der in Redmond ansässigen Microsoft betrug ursprünglich 44,6 Mrd USD und beinhaltete damit einen Aufschlag von 62%. Durch den Verfall der Microsoft-Aktien um 12% hat sich seither das Volumen der Transaktion auf 41,9 Mrd USD oder 29,11 USD je Aktie reduziert.

 

Von  wirthsald Erstellt am: 14.03.08 18:47 Beitrag Nr.: 126.312 Weitere Beiträge
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Microsoft kauft Web-Analysefirma Rapt


Der US-Softwarekonzern Microsoft verstärkt sich einmal mehr im Bereich Online-Werbelösungen und übernimmt den US-Spezialisten Rapt Inc. Über finanzielle Details des Zukaufs wurde zunächst nichts bekannt.

Die in San Francisco ansässige Rapt bietet Software- und Beratungslösungen für Web-Publisher an. Durch die angebotenen Lösungen will Rapt Firmen dabei helfen, ihr Internet-Geschäft effektiver zu monetarisieren. Mit den angebotenen Analysewerkzeugen sollen insbesondere Internet-Portale den Site-Traffic analysieren und dementsprechend ihre Werbekampagnen ausrichten können. Daneben sollen die Werkzeuge Online-Unternehmen dabei helfen, faire Preise für ihre Online-Werbeplätze festzulegen. Zu den Rapt-Kunden zählen dann auch namhafte Firmen wie MSN, Yahoo, MTV Networks, NBC und CNET.

Laut Microsoft-Manager Scott Howe, der für das Werbegeschäft bei Microsoft als General-Manager verantwortlich zeichnet, ähnelt das Rapt-System dem von Fluggesellschaften, die so ihre Ticketpreise ermitteln. Microsoft will die erworbenen Analysewerkzeuge in sein eigenes Web-Angebot integrieren. Rapt-Technologien haben auch Microsoft geholfen, seine Werbeerlöse auf MSN um 15 bis 20 Prozent zu steigern, meint Rapt-Chef Tom Chavez.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 15.03.08 07:59 Beitrag Nr.: 126.356 Weitere Beiträge
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Kreise: Microsoft und Yahoo haben bei Treffen Fusion diskutiert



"USA FIRMEN MICROSOFT YAHOO"; "Kreise: Microsoft und Yahoo haben bei Treffen Fusion diskutiert"; "San Francisco (Reuters) - Hochrangige Vertreter von Microsoft haben bei einem Treffen mit Yahoo Kreisen zufolge das fast 42 Milliarden Dollar schwere Übernahmeangebot für den Internetkonzern diskutiert. Bei den Gesprächen am Montag...";


San Francisco (Reuters) - Hochrangige Vertreter von Microsoft haben bei einem Treffen mit Yahoo Kreisen zufolge das fast 42 Milliarden Dollar schwere Übernahmeangebot für den Internetkonzern diskutiert.

Bei den Gesprächen am Montag habe es sich aber nicht um Verhandlungen gehandelt, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen am Freitag. Auch hätten keine Banker teilgenommen. Das Treffen war möglicherweise das erste, seit Microsoft im Januar seine Offerte für Yahoo vorlegt hat. Yahoo hat das Angebot abgelehnt.

Das "Wall Street Journal" hatte am zuvor unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person berichtet, Ziel des Treffens sei es gewesen, dass Microsoft seine Vision für einen fusionierten Konzern präsentieren konnte. Die Yahoo-Manager hätten hauptsächlich zugehört. Finanzielle Aspekte seien nicht besprochen worden.

Sowohl Microsoft als auch Yahoo lehnten eine Stellungnahme ab.

 

Von  patare71 Erstellt am: 07.04.08 13:39 Beitrag Nr.: 128.772 Weitere Beiträge
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Microsoft stellt Yahoo! Ultimatum: Sonst feindliche Übernahme

New York (dpa) - Microsoft hat dem Internet-Konzern Yahoo! im Tauziehen um eine Übernahme ein Ultimatum gestellt. Wenn es in den nächsten drei Wochen keine Einigung gebe, werde Microsoft eine feindliche Übernahme von Yahoo! anstreben, drohte Microsoft-Chef Steven Ballmer am Samstag in einem Brief an die Yahoo!-Spitze an. Yahoo! lehnt das vor gut zwei Monaten erfolgte Angebot im Wert von ursprünglich knapp 45 Milliarden Dollar (29 Mrd Euro) bisher als zu niedrig ab.

 

Von  patare71 Erstellt am: 07.04.08 13:44 Beitrag Nr.: 128.774 Weitere Beiträge
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Microsoft will sich bei einem Scheitern der Verhandlungen mit einer Offerte direkt an die Yahoo!-Aktionäre wenden. Ballmer drohte in dem Brief, dass in diesem Fall das Microsoft-Angebot niedriger ausfallen dürfte als bisher. Angesichts der schwachen Konjunktur und sinkender Aktienkurse war über eine geringere Offerte bereits spekuliert worden.

Zudem will Microsoft bei einem feindlichen Angriff versuchen, eigene Vertreter in den Verwaltungsrat von Yahoo! durchzubringen und so den Druck auf das Management zu erhöhen. Bislang hatte Microsoft von einer einvernehmlichen Lösung gesprochen, um einen langwierigen sowie womöglich teuren Übernahmekampf zu vermeiden und die spätere Fusion nicht zu belasten. Die wenigen bisherigen Gespräche hätten allerdings nichts gebracht, kritisierte Ballmer.

Ballmer bezeichnete das bisherige Angebot als "großzügig" und betonte, dass nach Microsoft-Einschätzung auch die meisten Yahoo!-Aktionäre das so sähen. Yahoo! hatte in den vergangenen Wochen massiv versucht, die Investoren zu überzeugen, dass das Unternehmen bei einer eigenständigen Zukunft mehr Wert sei.

Ballmer, dem manchmal eine brachiale Art nachgesagt wird, formulierte den Brief in scharfen Worten. Er argumentierte, dass in den vergangenen Wochen der Marktanteil von Yahoo! bei der Internet-Suche gesunken sei und sich die allgemeine wirtschaftliche Lage verschlechtert habe. Yahoo! will nach bisherigen Angaben am 22. April die Zahlen für das erste Quartal vorlegen - und in der Branche und an Wall Street wird spekuliert, dass die Ergebnisse eher schwach ausfallen dürften.

Zur Vorlage vor zwei Monaten bedeutete die Microsoft-Offerte mit einem Wert von 31 Dollar je Aktie einen Aufpreis von 62 Prozent auf den Yahoo!-Kurs. "Die hohe Prämie, die wir im Januar angeboten haben, ist heute noch bedeutsamer geworden", erklärte Ballmer. Da Microsoft den Yahoo!-Anteilseignern zum Teil auch eigene Aktien bietet, deren Kurs inzwischen gesunken ist, schrumpfte auch das Volumen des Deals entsprechend etwas. Nach Brancheneinschätzung liegt es derzeit bei etwa 40 Milliarden Dollar. Yahoo! steht bereits unter Druck eines Teils seiner Aktionäre, das Microsoft-Angebot anzunehmen. Andere haben dagegen angedeutet, erst bei einer höheren Offerte verhandeln zu wollen.

Microsoft will mit der Yahoo!-Übernahme die Dominanz des Rivalen Google bei der Online-Suche und Internet-Werbung brechen.

 

Von  newtrader Erstellt am: 07.04.08 15:57 Beitrag Nr.: 128.790 Weitere Beiträge
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Sunnyvale - Der Internet-Konzern Yahoo! fordert vom Softwareriesen Microsoft für eine Übernahme mehr Geld als bisher angeboten. Ein Kauf sei grundsätzlich möglich, aber nicht zu dem von Microsoft vorgeschlagenen Preis.
Yahoo! antwortet Microsoft: Übernahme möglich - Angebot zu niedrig

Dies schrieb die Yahoo!-Spitze am Montag in einem offenen Brief an Microsoft. Der Software-Konzern hatte Yahoo! am Wochenende ein Ultimatum gestellt und eine Einigung binnen drei Wochen gefordert. Andernfalls drohe eine feindliche Übernahme zu einem niedrigeren Preis.

 

Wert des Angebots verringert
Yahoo!-Chef Jerry Yang erklärte in dem Brief erneut, die vor gut zwei Monaten erfolgte Offerte im Wert von ursprünglich knapp 45 Milliarden Dollar (29 Mrd Euro) bewerte Yahoo! deutlich zu niedrig. Da Microsofts Aktienkurs seither gesunken ist, verringerte sich der Wert zudem auf rund 41 Milliarden Dollar. Microsoft will mit der Yahoo!-Übernahme die Dominanz des Rivalen Google bei Internet-Suche und Online-Werbung brechen. Bei einem Scheitern der Verhandlungen will sich der Konzern direkt an die Yahoo!-Aktionäre wenden und eigene Vertreter im Verwaltungsrat durchsetzen.

 

Unterschiedliche Wahrnehmungen
Der Yahoo!-Verwaltungsrat sei nach wie vor überzeugt, dass die Offerte nicht im besten Interesse des Unternehmens und der Aktionäre sei. Dies hätten auch viele Anteilseigner signalisiert, hiess es in dem Schreiben weiter. Anders als Microsoft-Chef Steve Ballmer nannte Yahoo! die bisherigen Treffen beider Seiten konstruktiv. Yahoo! habe dabei auch mögliche Bedenken der Wettbewerbshüter bei einer Übernahme angesprochen. Microsoft habe dazu noch nicht wie gebeten Stellung genommen. Ballmer hatte dagegen seinerseits in einem offenen Brief am Wochenende in ungewöhnlich scharfen Worten kritisiert, die wenigen bisherigen Gespräche hätten nichts gebracht.

 

Neues Yahoo!-Anzeigesystem: Erste Details
Unterdessen gab Yahoo! am Montag erste Details seines geplanten neuen Anzeigensystems bekannt. Die Plattform soll besonders das lukrative Geschäft mit aufwendigen grafischen Werbeanzeigen weiter ankurbeln, in dem Yahoo! führend ist. Das neue System mit dem Namen AMP soll im späten Sommer oder Herbst starten und den Partnern das möglichst zielgenaue Platzieren der Anzeigen erleichtern.

 

Umfangreiches Netzwerk
Für Yahoo! ist die Plattform ein wichtiger Schritt im Wettbewerb mit Google, dem Marktführer bei textbasierter Werbung rund um die Internet-Suche. Auch Microsoft arbeitet fieberhaft an einem Ausbau der Werbetechnologie. Zum umfangreichen Anzeigen-Netzwerk von Yahoo! gehören auch Hunderte von Zeitungen. Bei der früheren Einführung seiner Plattform Panama hatte Yahoo! mit grossen Verzögerungen seine Partner verärgert.

 

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