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Forum > Sonstige Branchen > Lufthansa-Long Hebel

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DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 21.08.2008 14:49)
Letzter Kurs: 14,14 EUR WKN: 823212 DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: -0,21 EUR Symbol: LHA
Veränd. in %: -1,43 % ISIN: DE0008232125
Volumen 23.265 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 14,06 Ask 14,07
(4.000,00) (4.000,00)

Thema: Lufthansa-Long Hebel

Thema Nr. 24251  
Thema eröffnet von:  CFDcoCC Beiträge: 9 Bewertung (0):
am: 01.09.07 13:21 Gelesen gesamt: 213    
Letzter Beitrag von: birgit schiemann Gelesen heute: 0      
am: 26.02.08 14:10          
 
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Von  CFDcoCC Erstellt am: 01.09.07 13:21 Beitrag Nr.: 21.781 Weitere Beiträge
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Freitag, 31. August 2007

Lufthansa-Long Hebel
Call OK -Turbo KO


Am 26.7.07 wurde hier von einem Kursanstieg der Lufthansa-Aktie ausgegangen. Mit Long-Hebelprodukten sollte dieser Anstieg optimiert werden. Nachdem der Aktienkurs zwischenzeitlich ziemlich stark auf bis zu 18,66 Euro nachgegeben hat, befindet er sich derzeit wieder deutlich oberhalb des Niveaus des Einstiegsszenarios. Damals wurde die Aktie bei 20,77 Euro gehandelt. Der aktuelle Kurs befindet sich bei 21,34 Euro.

"Beispiel Call-Optionsschein vom 26.7.07:
Der Deutsche Bank-Call-Optionsschein auf die Lufthansa-Aktie mit Strikepreis 20 Euro, Laufzeit bis 17.12.07, Bezugsverhältnis 1, ISIN: DE000DB910M0, wird beim Aktienkurs von 20,95 Euro mit 1,91 - 1,96 Euro gehandelt. Wenn der Aktienkurs innerhalb der nächsten zwei Monate auf 22 Euro zulegt, dann wird der Schein, bei halbwegs gleich bleibender Volatilität einen Gewinn von 27,04 Prozent erwirtschaften, da er dann ungefähr 2,49 Euro wert sein wird."

Mit dem Optionsschein konnte die temporäre Kursschwäche "ausgesessen" werden. Derzeit notiert der Call-Optionsschein bei 2,27 -2,37 Euro (+15,82 Prozent)

"Beispiel Tubo-Call vom 26.7.07:
Der Citi-Turbo-Call mit Strike und KO-Marke bei 20 Euro, Laufzeit bis 21.9.07, Bezugsverhältnis 0,1, ISIN: DE000CG46WY5, eignet sich definitiv nur für sehr Risiko freudige Spekulanten. Beim aktuellen Aktienkurs wird der Turbo mit 0,088 - 0,098 Euro zum Handel angeboten. Wenn der Lufthansa-Kurs bis zum Fälligkeitstag des Turbos die 22 Euro-Marke erreichen kann, dann weist der Turbo bereits einen inneren Wert in Höhe von 0,20 Euro (+104 Prozent) auf. Das Risiko der vorzeitigen Ausstoppung bei 20 Euro ist bei diesem Turbo allerdings keinesfalls von der Hand zu weisen."

Der Turbo-Call wurde bereits am 29.7.07, als die Lufthansa-Aktie die Stopp-Marke bei 20 Euro unterschritt, ausgestoppt.

Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf der Deutsche Lufthansa-Aktie oder von Hebelprodukten auf die Deutsche Lufthansa-Aktie dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.

Walter Kozubek, hebelprodukte.de

 

Von  CFDcoCC Erstellt am: 24.10.07 22:25 Beitrag Nr.: 33.313 Weitere Beiträge
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Mittwoch, 24. Oktober 2007

Auf Höhenflug
LH mit Rekordgewinn


Die Deutsche Lufthansa hat nach neun Monaten infolge steigender Passagierzahlen und gesunkener Kosten einen Rekordgewinn von knapp 1,6 Milliarden Euro erzielt. Europas zweitgrößte Fluggesellschaft flog damit unter dem Strich vier Mal soviel ein als im Vorjahreszeitraum. Dazu hätten die positive Entwicklung im Fluggeschäft sowohl der Lufthansa als auch der größten Tochter Swiss beigetragen, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit.

Das operative Ergebnis erhöhte sich - wie von den Analysten erwartet - um 57 Prozent auf knapp 1,1 Milliarden Euro, der Umsatz stieg von Januar bis September um rund zehn Prozent auf 16,4 Milliarden Euro.

Für das Gesamtjahr bekräftigte Lufthansa das Ziel, das operative Ergebnis auf rund 1,3 Milliarden Euro von 845 Millionen Euro im Vorjahr zu verbessern. Dies wäre das beste Betriebsergebnis in der Lufthansa-Geschichte. Die Tochter Swiss, die seit Juli zu 100 Prozent in die Bilanz des Mutterkonzerns einfließt, habe im dritten Quartal einen Betriebsgewinn von 90 Millionen Euro erwirtschaftet.


Zum überdurchschnittlich starken Anstieg des Reingewinns trug auch der Verkauf der Touristikbeteiligung Thomas Cook in der ersten Jahreshälfte bei. Im dritten Quartal schlugen Lufthansa zufolge noch Sonderträge von 211 Millionen Euro durch die Auflösung von Steuerverpflichtungen zu Buche.

Einzelheiten zur Neun-Monats-Bilanz und zur weiteren Strategie wird Lufthansa am Donnerstagvormittag unter anderem auf einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main erläutern.

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 08.02.08 10:50 Beitrag Nr.: 110.153 Weitere Beiträge
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Lufthansa klagt gegen Nachtflug-Limits

Rebellion der Airlines: Nach TUIfly und Condor klagt jetzt auch Lufthansa gegen die geplanten Beschränkungen am Frankfurter Flughafen - sie beansprucht mehr als doppelt so viele Nachflüge wie vorgesehen.

Frankfurt am Main - Die Klage sei heute bei Gericht eingereicht worden, sagte ein Lufthansa http://www.spiegel.de/static/sys/v6/chartlink...-Sprecher. Formal richtet sie sich gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Bau einer vierten Landebahn – und speziell gegen die darin enthaltene Nachtflugregelung.

 

Das hessische Wirtschaftsministerium hatte den Bau der Landebahn im Dezember genehmigt. Der Flughafenbetreiber Fraport http://www.spiegel.de/static/sys/v6/chartlink... will sie 2011 in Betrieb nehmen.

 

Die Lufthansa beansprucht für sich und ihre Cargo-Tochter 41 Nachtflüge. Im Planfeststellungsbeschluss für den Flughafenausbau sind lediglich 17 Nachtflüge vorgesehen.

 

Die Klage wurde kurz vor Ablauf der Frist beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof eingereicht. Die genaue Begründung erfolge in den kommenden sechs Wochen, so die Lufthansa.

Auch die Fluggesellschaften Condor und TUIfly hatten am Vortag Klagen gegen die Nachtflugregelung angekündigt.

itz/dpa/Reuters

 

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 13.02.08 12:14 Beitrag Nr.: 113.374 Weitere Beiträge
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Lufthansa-Aktie hat die Wolke für den nächsten Steilflug gefunden

 

11. Februar 2008Das Unternehmen ist schon sicher: „Das vergangene Jahr war ein Rekordjahr für die Deutsche Lufthansa AG.“ Umsatz und Ergebniszahlen liegen zwar noch nicht vor, aber auch die Fluggastzahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Nicht nur das: Auch im Januar setzte sich der positive Trend fort, wie die Lufthansa am Montag mitteilte.

Doch die Aktie reagiert gar nicht, als ob dies ein Rekordjahr wäre. Sie steckt seit einer Weile in einem satten Abwärtstrend, hat deutlich verloren und will die Talfahrt bisher nicht beenden. Doch inzwischen dürfte die Aktie auf einer stabilen Wolke angekommen sein. Dafür spricht erstens, dass am aktuellen Kursniveau der mittelfristige Aufwärtstrend verläuft - jedenfalls, wenn man den logarithmischen Chart zugrunde legt. Zweitens läuft hier eine starke Unterstützung. Und drittens gibt es fundamental bisher keinen Grund, an dem Unternehmen zu zweifeln.

Noch nie reisten mehr Fluggäste mit der Lufthansa

Was wissen wir über 2007? „In einem positiven Marktumfeld konnte der Konzern durch eine gezielte Kapazitätsausweitung und ein erfolgreiches Vertriebsmanagement weiter wachsen. Noch nie reisten mehr Fluggäste mit der größten deutschen Fluggesellschaft als im vergangenen Jahr. Auch bei der Zahl der Flüge, dem Absatz von Sitzkilometern und der Auslastung der Flüge wurden im zurückliegenden Jahr Spitzenwerte erzielt.“ Das teilte das Unternehmen vor einem Monat mit.

 

Das Streckennetz wurde im zurückliegenden Jahr zudem auf knapp 200 Flughäfen erweitert. Schließlich steigerte Lufthansa Cargo die Frachtmenge und die Auslastung und verbesserte somit ebenfalls ihre Verkehrszahlen. Die Konzerngesellschaft transportierte im letzten Jahr 1,8 Millionen Tonnen Fracht und Post und legte damit im Vorjahresvergleich um 2,6 Prozent zu.

Mehr als eine Milliarde Gewinn im Gesamtjahr

Auch wenn die genauen Zahlen erst im März veröffentlicht werden, so liefert das Neunmonatsergebnis doch ein Indiz, in welche Richtung es läuft. Die Lufthansa hat den operativen Gewinn in den ersten neun Monaten des Jahres bereits um 57 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro gesteigert.

 

Weder der hohe Ölpreis noch die Unruhe der vergangenen Monate an den internationalen Finanzmärkten oder der harte Wettbewerb hätten negative Auswirkungen auf den guten Geschäftsverlauf des Konzerns gehabt. „Für das Gesamtjahr rechnen wir mit einem operativen Ergebnis von rund 1,3 Milliarden Euro“, kündigte Vorstandschef Wolfgang Mayrhuber bei der Vorlage der Quartalszahlen an. Das wäre ein neuer Rekord für die Lufthansa.

Ein Indiz für den guten Zustand des Konzerns ist auch die Entwicklung der Mitarbeiterzahlen: „Lufthansa setzt ihren Wachstumskurs auch im kommenden Jahr fort: Insgesamt knapp 4.300 neue Mitarbeiter wird die größte deutsche Fluggesellschaft 2008 einstellen. Vor allem in den operativen Bereichen ist der Bedarf groß: 2.000 Flugbegleiter und 1.000 Mitarbeiter für die Fluggastbetreuung am Boden, so genannte „Service Professionals“, werden für die Standorte Frankfurt und München gesucht. Innerhalb von drei Jahren würde die Airline damit fast 10.000 neue Leute einstellen.

 

http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80......

 

 

 

 

Von  huetter69 Erstellt am: 13.02.08 13:33 Beitrag Nr.: 113.437 Weitere Beiträge
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Deutsche Lufthansa AG: buy (equinet Institutional Services AG)

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Jochen Rothenbacher, Analyst von Equinet Institutional, stuft die Aktie der Deutschen Lufthansa unverändert mit "buy" ein.

Die Fluggesellschaft habe im neuen Jahr ihr Wachstum bei den Passagierzahlen fortgesetzt.

Die jüngsten Kursrückgänge seien übertrieben. Daher halte man das aktuelle Niveau für eine günstige Gelegenheit, um einzusteigen. Das Kursziel bleibe bei 25 EUR.

Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten von Equinet Institutional die Aktie der Deutschen Lufthansa weiterhin zu kaufen.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 13.02.08 13:34 Beitrag Nr.: 113.438 Weitere Beiträge
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Lufthansa: Russland verlängert Überflugrechte bis Ende März

 

Die Lufthansa (News....../Aktienkurs......) Cargo AG, Frankfurt, darf auch weiterhin mit ihren Frachtfliegern auf dem Weg nach Asien russischen Luftraum durchfliegen. Russland habe die Überflugrechte bis zum 31. März 2008 verlängert, sagte Lufthansa-Cargo-Sprecher Nils Haupt am Mittwoch Dow Jones Newswires auf Anfrage. Details wollte er nicht nennen.

Deutschland und Russland verhandeln seit geraumer Zeit über eine Verlängerung der Überflugrechte. Diese hatte Russland Ende 2007 zunächst nur bis Ende Februar 2008 bewilligt.

Russland hatte den Lufthansa-Frachtmaschinen im Oktober 2007 den Flug über russisches Territorium gänzlich verboten und dann nach Verhandlungen mit deutschen Politikern bis Ende Februar wieder erlaubt.

Hintergrund des Flugverbotes ist die Forderung Russlands, Lufthansa Cargo solle künftig auf dem Weg nach Asien Zwischenlandungen auf einem sibirischen Flughafen einlegen statt im kasachischen Astana.

 

 

Von  huetter69 Erstellt am: 13.02.08 13:36 Beitrag Nr.: 113.441 Weitere Beiträge
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Flieger fliegen Lufthansa

 

Die Deutsche Lufthansa ist mit kräftigem Aufwind ins neue Jahr gestartet. Im Januar wurden von der Lufthansa AG und ihren Regionalpartnern 4,1 Millionen Passagiere befördert, das sind 7,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie die größte deutsche Fluggesellschaft am Montag mitteilte. Bereits im Jahr 2007 hatte die Lufthansa mit einem Anstieg um 5,6 Prozent auf 56,4 Millionen Gästen einen Rekord aufgestellt.

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 21.02.08 11:20 Beitrag Nr.: 119.253 Weitere Beiträge
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Russische Behörden sperren Lufthansa-Konten

 

Eskalation eines Dauerstreits: Russland hat mehrere Konten der Lufthansa eingefroren. Grund ist ein Konflikt um ausstehende Steuerschulden.

 

Frankfurt am Main - Der Streit schwelt schon seit Jahren: Die russischen Behörden verlangen von der Lufthansa umgerechnet zwischen fünf und sieben Millionen Euro Steuernachzahlungen - was die deutsche Fluggesellschaft aber ablehnt. Denn sie bewertet steuerliche Regelungen anders als die russischen Behörden.

 

Die russische Seite entschied sich deshalb zu der Zwangsmaßnahme und sperrte nach Informationen der Deutschen Presseagentur mehrere Konten der Fluglinie. Wie viel Geld auf den gesperrten Konten eingezahlt war, blieb zunächst allerdings unklar.

Weder die Lufthansa noch die russische Seite wollten den Vorgang bisher kommentieren. Die Lufthansa http://www.spiegel.de/static/sys/v6/chartlink... kann trotz der russischen Kontensperrung ihre normale Geschäftstätigkeit in Russland aufrechterhalten. So benötigt die Fluggesellschaft zum Beispiel Konten, um Treibstoffrechnungen oder Flughafengebühren bezahlen zu können.

 

Das Verhältnis zwischen Lufthansa und den russischen Behörden ist schon seit längerem gespannt: Bereits im Herbst vergangenen Jahres hatte es Streit um die Nutzung von Frachtflughäfen gegeben. Russland hatte der Lufthansa-Frachttochter Cargo zeitweise Überflugrechte entzogen. Die Kontosperrung hat mit dieser Auseinandersetzung aber keinen direkten Zusammenhang.

sam/dpa-AFX/dpa

 

 

Von birgit schiemann Erstellt am: 26.02.08 14:10 Beitrag Nr.: 122.317 Weitere Beiträge
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Lufthansa verblüfft mit Geldsegen

 

Upgrade würde es im Lufthansa-Jargon heißen: Die führende deutsche Fluggesellschaft erhöht ihre Dividende deutlich. Das Geld ist da, denn der Konzern hat ein Rekordergebnis erzielt. Das Management überrascht jedoch mit der ungewöhnlich frühen Ankündigung.

 

Die Lufthansa hat am Dienstag die Eckdaten ihrer Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlicht. Bei den Investoren steht die Präsentation der detaillierten Zahlen erst in zwei Wochen im Kalender. Und in der Regel rückte der Vorstand erste Kennziffern inklusive einer Dividenden-Empfehlung immer erst einen Tag vorher heraus. Bei den Zwischenberichten hat sich der Finanzvorstand auch daran gehalten. Bei der Gesamtjahresbilanz drückt er aber mittlerweile aufs Tempo - im vergangenen Jahr überrumpelte das Management die Investoren schon einmal mit einem sehr weit vorgezogenen Bericht.

Die Geschäftsentwicklung 2007 ist für viele Analysten keine Überraschung mehr, die Dividendenerhöhung dagegen schon. Entsprechend euphorisch reagierte die Börse: Die Lufthansa…-Aktie stieg nach der Ankündigung zwischenzeitlich um 6,5 Prozent. Am Mittag notierten die Papiere mit einem Plus von 4,5 Prozent bei 15,93 Euro.

Im vergangenen Jahr hat der Konzern trotz hoher Treibstoffkosten und eines unverändert harten Preiskampfes erneut ein Rekordergebnis erzielt. Das operative Ergebnis stieg um 63 Prozent auf 1,378 Mrd. Euro und das obwohl Umsatz und Passagierzahlen weniger stark zulegten. Die Fluggesellschaft zählte 5,6 Prozent mehr Fluggäste (56,4 Millionen) und verbuchte einen um 13 Prozent höheren Umsatz (22,4 Mrd. Euro). Der Konzernüberschuss erreichte mit 1,655 Mrd. Euro mehr als das Doppelte des Vorjahres. In diesen Reingewinn flossen allerdings allein 503 Mio. Euro Sondererlöse aus dem Verkauf der Anteile am Reisekonzern Thomas Cook… an Arcandor… ein.

 

Europas zweitgrößte Fluggesellschaft kündigte an, die Dividende deutlich zu erhöhen. Der Hauptversammlung sollen 1,25 Euro je Aktie vorgeschlagen werden. Das sind 0,55 Euro mehr als im vorigen Jahr. Zudem ist das die höchste Gewinnbeteiligung für die Aktionäre und der kräftigste Dividendenanstieg der vergangenen Jahrzehnte. Der Aufsichtsrat trifft sich am 10. März zur Bilanzsitzung. Der detaillierte Geschäftsbericht wird zwei Tage später veröffentlicht.

Erst zweimal hatte die Lufthansa in den Jahren 1998 und 2000 beim Betriebsgewinn knapp die Milliardenmarke übertroffen. Nach den Flugzeuganschlägen vom 11. September 2001 geriet die Fluggesellschaft wie die gesamte Branche in Turbulenzen und vorübergehend in die roten Zahlen. Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber hatte den Sprung über die Milliardengrenze beim operativen Ergebnis erst für 2008 in Aussicht gestellt.

 

Lufthansa widersetzt sich dem Trend

 

Eine neue Prognose für das laufende Geschäftsjahr gab Lufthansa noch nicht ab. Bislang liegen lediglich die Verkehrszahlen für Januar vor. Da verzeichnete der Konzern ein starkes Passagierwachstum von 7,6 Prozent. Damit liegt die Lufthansa deutlich über dem Branchenschnitt. Denn weltweit wurde im Januar nur noch ein Verkehrswachstum von 4,3 Prozent verzeichnet, teilte der Internationale Luftverkehrsverband IATA am Dienstag mit. Damit hat sich das Wachstum insgesamt abgeschwächt. Im Dezember lag der Zuwachs noch bei 6,7 Prozent und im Gesamtjahr 2007 bei 7,4 Prozent. Lufthansa kann sich insbesondere von den direkten Wettbewerbern in Europa absetzen. Die europäischen Fluglinien schnitten laut der Statistik im Januar mit einem Zuwachs von 0,3 Prozent deutlich schlechter ab (nach 5,5 Prozent im Dezember) als Anbieter in anderen Regionen.

"Legen Sie ihren Sicherheitsgurt an", sagte IATA-Generaldirektor Giovanni Bisignani zur Einstimmung auf einen vorsichtigen Ausblick für die Branche. Die Daten für einen Monaten seien zwar noch nicht aussagekräftig genug, um einen Trend zu erkennen. Allerdings zeige die deutliche Veränderung der Nachfrage, dass die US-Kreditkrise negative Auswirkungen auf die Luftverkehrsbranche habe. "Es ist mit Turbulenzen zu rechnen", so Bisignani. Die US-Fluglinien verbuchten im Januar jedoch noch einen Passagierzuwachs von 5 Prozent im internationalen Verkehr, nach 6 Prozent im Dezember.