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Markus Fugmann: 04.07.08 10:57 Marktausblick 04.07.08 für... |
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peketec.de: 04.07.08 08:55 Der aktuelle Tradingtag |
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Norbert Lohrke: 04.07.08 08:05 Arques: Verschmähte Perle? |
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Von springer1968 | Erstellt am: 05.05.08 14:03 | Beitrag Nr.: 131.408 | Weitere Beiträge |
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Der Journalist hat Vorwürfe gegen den Arbeitgeber erhoben. Die Bäcker arbeiteten unter unwürdigen Bedingungen, sagte Wallraff. Er habe wegen mangelnder Arbeitssicherheit mehrfach Brandverletzungen erlitten.
Günter Wallraff (65) war wieder undercover unterwegs: Einen Monat lang hat in einer Fabrik für einen großen deutschen Discounter Brötchen gebacken und berichtet darüber in der Magazinbeilage «Leben» der Wochenzeitung «Die Zeit». Wallraff schildert, wie er bis zur Erschöpfung arbeitete und wegen mangelnder Arbeitssicherheit mehrfach Brandverletzungen erlitt.
Die Niedriglohn-Bäcker arbeiteten unter unwürdigen Bedingungen, schreibt Wallraff. Ihnen werde immer wieder nicht nur ein Teil des zustehenden Lohnes vorenthalten, sie lebten auch in ständiger Sorge, willkürlich abgemahnt zu werden, und in dauernder Gefahr, sich zu verletzen, weil Sicherheitsbestimmungen nicht eingehalten würden. Außerdem würden die Brötchen unter unhygienischen Bedingungen produziert.
Günter Wallraff wurde bekannt durch seine Recherchen mit Verkleidung und falschen Papieren. Er hat seit den 60er Jahren viele große Industriereportagen geschrieben. Zuletzt arbeitete er verdeckt in Call-Centern.
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Von Baerlexa | Erstellt am: 05.05.08 17:41 | Beitrag Nr.: 131.436 | Weitere Beiträge |
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Von springer1968 | Erstellt am: 05.05.08 19:30 | Beitrag Nr.: 131.438 | Weitere Beiträge |
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Von Baerlexa | Erstellt am: 07.05.08 17:24 | Beitrag Nr.: 131.763 | Weitere Beiträge |
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Undercover in der Brötchenfabrik: Der Kölner Autor Günter Wallraff hat nach einmonatiger Arbeit in einer Backfirma im Hunsrück schwere Vorwürfe gegen den Lieferanten des Discounters Lidl erhoben. In Folge seiner Veröffentlichung hat nun eine Putzkolonne vier Tage lang Schimmel entfernt.
Köln - Von "menschenverachtenden Arbeitsbedingungen" sprach der 65-jährige Enthüllungsautor. Gravierende Sicherheitsmängel sorgten immer wieder für Verbrennungen und andere Verletzungen, hatte Wallraff im Zuge seiner Undercover-Recherche herausgefunden. "So ein Betrieb müsste eigentlich vorübergehend stillgelegt werden."
Enthüllungsautor Wallraff: "So ein Betrieb müsste eigentlich vorübergehend stillgelegt werden"
Die Veröffentlichung eines Artikels in der Magazinbeilage "Leben" der Wochenzeitung "Die Zeit" über die Zustände in der Brötchenfabrik hatte Konsequenzen: Vier Tage lang stand die Produktion still, eine Putzkolonne entfernte in dieser Zeit Schimmel, sagte Wallraff der Nachrichtenagentur dpa.
Für Wallraff persönlich hatte die Recherche ebenfalls Konsequenzen: Der Inhaber der Fabrik habe gegen ihn nach seinem Niedriglohn-Einsatz Anzeige wegen Hausfriedensbruchs gestellt, sagte er weiter.
Das Einschleichen in Betriebe unter falscher Identität, um später Missstände anzuprangern, ist Wallraffs Markenzeichen. Berühmt wurde er als türkischer Arbeiter Ali ("Ganz unten") oder "Bild"-Reporter Hans Esser.
Wallraff hatte als angeblich 51 Jahre alter Frank K. in der Fabrik in der rheinland-pfälzischen Kleinstadt Stromberg gearbeitet, die ausschließlich für Lidl in Europa Aufbackbrötchen herstellt. In der Magazinbeilage "Leben" der Wochenzeitung "Die Zeit" schildert der Schriftsteller, wie die Arbeiter bis zur Erschöpfung für deutlich weniger als acht Euro brutto Stundenlohn schuften, wie es immer wieder zu Unfällen kommt, Sicherheitsvorkehrungen am Fließband nicht eingehalten werden und Schimmel an den Wänden wächst.
Zwar habe ihm der Lidl-Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Gehrig in der Talkshow "Johannes B. Kerner" am Dienstagabend zugesagt, er werde sich für bessere Arbeitsbedingungen bei dem Lieferanten einsetzen, sagte Wallraff. Er habe aber Sorge, dass es nicht zu Veränderungen kommen werde, auch wegen des Preisdrucks in der Produktion.
Auf der Lidl-Homepage hieß es dagegen, es sei dem Discounter nachgewiesen worden, dass die Brötchenfabrik nach dem höchsten Standard für Lebensmittelbetriebe zertifiziert worden sei. Lidl habe dem Hersteller in den vergangenen zwei Jahren mehrere deutliche Preiserhöhungen gezahlt.
kaz/dpa/dpa-AFX
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Von Baerlexa | Erstellt am: 07.05.08 17:25 | Beitrag Nr.: 131.764 | Weitere Beiträge |
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Von springer1968 | Erstellt am: 07.05.08 18:23 | Beitrag Nr.: 131.782 | Weitere Beiträge |
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Von springer1968 | Erstellt am: 07.05.08 18:25 | Beitrag Nr.: 131.783 | Weitere Beiträge |
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Der Discounter Lidl hat seine Videokameras nach der Bespitzelungs-Affäre abgeschaltet. Doch bald schickt Lidl wieder Detektive los und stellt Kameras zur Kontrolle auf. Diesmal will das Unternehmen jedoch anders vorgehen. Lidl-Chef Klaus Gehrig zeigt sich sogar offen für Betriebsräte.
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Von Baerlexa | Erstellt am: 07.05.08 18:27 | Beitrag Nr.: 131.784 | Weitere Beiträge |
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Von springer1968 | Erstellt am: 07.05.08 18:29 | Beitrag Nr.: 131.785 | Weitere Beiträge |
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 20.05.08 21:06 | Beitrag Nr.: 133.034 | Weitere Beiträge |
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Stuttgart (dpa) - Der Discounter Lidl hat in den vergangenen Jahren 585 Filialen in mehreren Bundesländern von Detekteien überwachen lassen. Dabei seien von 2006 bis Anfang 2008 zum Schutz vor Ladendiebstahl Verkaufsräume vor allem mit sichtbaren Kameraanlagen kontrolliert worden.
Das sagte eine Lidl-Sprecherin am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Nur in einem Teil dieser 585 Filialen kam es zur Protokollierung von mitarbeiterbezogenen Daten.»
Die Detekteien seien von mehr als 30 rechtlich selbstständigen Regionalgesellschaften des Discounters beauftragt worden, erklärte Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) auf Anfrage eines Grünen-Landtagsabgeordneten in Stuttgart. Dies habe Lidl den Datenschützern mitgeteilt.
Die Datenschützer untersuchen derzeit, ob der Discounter wegen der Bespitzelungsaffäre ein Bußgeld zahlen muss. Eine Entscheidung werde in einigen Wochen erwartet, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Dienstag. Verstöße gegen das Datenschutzgesetz können mit bis zu 250 000 Euro bestraft werden. Lidl hatte rund 50 Fragen der Datenschützer nach Bekanntwerden der Vorwürfe mit umfangreichem Material beantwortet. Außerdem habe die Aufsichtsbehörde mehrere Lidl-Filialen unangemeldet kontrolliert, teilte Rech mit.
Der Discounter arbeitet derzeit mit dem früheren Bundesdatenschutzbeauftragen Joachim Jacob an einem neuen Sicherheitskonzept. Lidl habe bereits angekündigt, dies von den Datenschützern begutachten zu lassen, erklärte Rech. Außerdem hat Lidl Angaben des Berufsverbands Deutscher Detektive (BDD) zufolge zugesagt, sich bei der künftigen Auswahl von Detekteien an den Standards des Verbands zu orientieren. Zudem sollten vom BDD angebotene Fortbildungsseminare zur Schulung eigener Lidl-Mitarbeiter genutzt werden.
http://de.news.yahoo.com/dpa2/20080520/tbs-lidl-lie-mehr-als-500-filialen-berwa-34aca09.html