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Forum > Sonstige Branchen > Lesenwert imo: Gefahr für die Rohstoff-Rallye?

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Thema: Lesenwert imo: Gefahr für die Rohstoff-Rallye?

Thema Nr. 7322  
Thema eröffnet von:  gabtu Beiträge: 3 Bewertung (0):
am: 15.05.06 19:24 Gelesen gesamt: 475    
Letzter Beitrag von:  gabtu Gelesen heute: 0      
am: 23.05.06 07:23          
 
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Themenbeitrag Nr.1

 
Von  gabtu Erstellt am: 15.05.06 19:24 Beitrag Nr.: 15.045 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Gefahr für die Rohstoff-Rallye? Dass die gegenwärtige Rohstoff-Hausse untrennbar mit der Dynamik des chinesischen Wirtschaftswachstums verknüpft ist, können die meisten wahrscheinlich kaum mehr hören. Nichtsdestotrotz erfuhr diese These kürzlich einmal mehr eine eindrucksvolle Bestätigung: Als die „People`s Bank of China“ Ende April den Leitzins von 5,58 auf 5,85 Prozent anhob, gerieten die Kurse der meisten „Naturschätze“ bereits im Vorfeld mächtig unter Druck. Für Verstimmung sorgten insbesondere die Äußerungen der „Staatsbanker“, die als Begründung für die Zinserhöhung herhalten mussten: Es wurde ins Feld geführt, dass dadurch das rasante Wirtschaftswachstum (über zehn Prozent im ersten Quartal 2006) abgekühlt werden soll. Zinsschritt bloßes Zugeständnis! Meiner Ansicht nach ist dieser Erklärungsversuch - gelinde gesagt - blanker Unfug. Die Regierung in Peking hat mit Sicherheit kein gesteigertes Interesse an einer Abflachung des Wirtschaftsbooms im „Reich der Mitte“. Tatsächlich dürfte der Zinsschritt vielmehr ein bloßes Zugeständnis an die USA gewesen sein, die schon seit längerem auf eine Aufwertung des Yuans drängen. Mit der Zinserhöhung wollten die chinesischen Behörden wohl lediglich ihren guten Willen demonstrieren, um Einfuhrbeschränkungen für ihre Waren abzuwenden. Offiziell konnte man ein derartiges Einlenken natürlich niemals zugeben, denn das wäre einem für Asiaten völlig inakzeptablen „Gesichtsverlust“ gleich gekommen. Mittlerweile scheint sich diese Erkenntnis auch an den Rohstoff-Märkten durchgesetzt zu haben. Ansonsten hätten sich vor allem die Notierungen der Industriemetalle bestimmt nicht so schnell wieder erholt und ihren Weg in Richtung neue Höchststände unbeirrt fortgesetzt. Schließlich reagiert gerade diese Rohstoff-Klasse äußerst sensibel auf Nachfragerückgänge infolge geringeren Wirtschaftswachstums. Rohstoff-Nachfrage wird hoch bleiben! Doch dazu wird es - zumindest vorläufig - erst einmal nicht kommen. Im Gegenteil: Der industrielle Bedarf Chinas an Basis- und Edelmetallen sollte - genau wie der „Energie-Hunger“ - auf unabsehbare Zeit weiter zunehmen. Pekings erklärtes Ziel ist es, innerhalb der nächsten Jahre die größte und bedeutendste Volkswirtschaft der Erde zu werden. Und wer die Mentalität der Menschen in Fernost kennt, weiß, dass Vorhaben dort mit Konsequenz umgesetzt werden. Die Zeiten, als die Chinesen nur Billig-Textilien und Plastik-Spielzeug produzieren konnten, sind längst vorbei. Heute sind Elektronik-Erzeugnisse und Fahrzeuge angesagt, für die man bekanntlich große Mengen an Metallen aller Art und fossilen Energieträgern benötigt. Musterdepots explodieren! Unsere beiden reinen Rohstoff-Musterdepots (Aktien und Derivate) entwickeln sich weiterhin ausgesprochen positiv. So konnte das Derivate-Depot – getrieben von den Calls auf Platin (+238%) – binnen Wochenfrist um satte +10% zulegen. Auch das Aktiendepot lässt den Referenzindex deutlich hinter sich – herauszuheben sind hier die Werte First Majestic Resource und Vedanta Resources, die beide mit über +200% im Gewinn liegen!! Setzen auch Sie auf den Mega-Boom Rohstoffe und testen Sie den Rohstoff-Trader Erfolgreiche Rohstoff-Trades wünscht Ihr Marc Nitzsche Chef-Redakteur Rohstoff-Trader [URL]http://www.rohstoff-trader.de[/URL]

 

Themenbeitrag Nr.2

 
Von  gabtu Erstellt am: 21.05.06 09:29 Beitrag Nr.: 15.046 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Geldanlage in Aktien: Ungebremste Nachfrage nach Rohstoffen von M. Geissler, Biallo & Team Die gute Stimmung des Boersenjahres 2005 haelt auch in diesem Jahr an. Seit Januar hat der deutsche Leitindex DAX bereits zehn Prozent zugelegt und erreichte erstmals seit fuenf Jah- ren wieder die 6.000-Punkte-Marke. Doch wird der Aufwaerts- trend anhalten? "Deutsche und europaeische Aktien besitzen weiterhin Potenti- al", zeigt sich Martin Gilles, Chefaktienstratege der WestLB, ueberzeugt. Vor allem die ueppigen Unternehmensgewinne trie- ben die Kurse weiter nach oben. Besonders interessant sind fuer Gilles deutsche Dax-Konzerne: "Prognostizierte Gewinnan- stiege von durchschnittlich 13 Prozent sind Treibstoff fuer hoehere Kurse." Zudem sei der DAX immer noch guenstiger be- wertet als andere Indizes. Andreas Raffel, Chef des Bankhau- ses Rothschild, Deutschland, bevorzugt ebenfalls deutsche Aktien: "Die gute wirtschaftliche und politische Lage er- moeglicht es deutschen Unternehmen, verstaerkt durch Akquisi- tionen zu wachsen." Mega-Deals und Firmenuebernahmen heizten die Kursphantasie vieler Titel an - siehe Bayer-Schering. David Kohl, stellvertretender Chefoekonom bei Julius Baer, erkennt hingegen Chancen in Fernost: "Japanische Aktien zaeh- len 2006 zu unseren Favoriten." Ausserdem haelt Kohl Schwel- lenlaender, etwa die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, In- dien und China) fuer interessant. Eine Branche sticht dabei heraus: der Rohstoff- und Energiesektor. Binnen sieben Jahren verdreifachte sich beispielsweise der Goldman-Sachs-Rohstoff- Index, viele Aktienfonds dieser Kategorie verdoppelten in den letzten drei Jahren ihren Wert. Ein Ende der Hausse scheint nicht in Sicht. Die Landesbank Baden-Wuerttemberg sieht in Rohstoffen gar die "Anlageklasse des Jahrzehnts". Die positive Stimmung an den Boersen ist durchaus begruendet: Die Konjunkturdaten vieler Volkswirtschaften sind unveraen- dert gut, die Nachfrage nach Rohstoffen, Industrie- und Kon- sumguetern ungebremst. Zwar mehren sich Stimmen, die vor ei- ner Konsolidierung der Maerkte warnen, nachhaltige Kursrueck- gaenge erwartet aber niemand. "Anders als in den neunziger Jahren, als sich der Hoehenflug der Boersenkurse meilenweit von der Ertragssituation der Unternehmen entfernt hatte, steigen heute die Kurse im Gleichschritt mit den Gewinnen", erlaeutert Hans-Juergen Loeckener, Geschaeftsfuehrer der Fondsgesellschaft Cominvest, den fundierten Boersenauf- schwung. Ein robuster Gesamtmarkt verhindert aber nicht einzelne Ab- stuerze - und die wiegen schwer. So bedarf es bei einem Kurs- verlust um 50 Prozent einer Wertsteigerung um 100 Prozent, um wieder auf den gleichen Ausgangswert zu kommen! "Boersianer sollten daher stets Verlustmanagement betreiben", raet Thomas Bieler von der Verbraucherzentrale Duesseldorf. Stopps sind wichtigste Sicherheitsbarriere. Solche Verkaufsschwellen wer- den zehn bis 15 Prozent unterhalb des Einkaufspreises der Aktie gesetzt. Faellt die Aktie unter die "Stopp-Loss- Grenze", verkauft die Bank automatisch das Papier. Auf diese Weise sind Totalverluste ausgeschlossen. Man sollte dabei moeglichst krumme Zahlen als Limit waehlen, etwa 20,11 Euro und nicht 20 Euro. Da viele Stopp-Kurse auf glatten Zahlen liegen, loest deren Unterschreitung eine Flut von Verkaeufen aus. Der Kurs sackt dadurch kurzzeitig ab, was den Verkauf- serloes deutlich schmaelert. Wichtig: Steigt eine Aktie, kann der Stoppkurs entsprechend erhoeht werden. Vorhandene Gewinne lassen sich so sichern. Auch sollte nicht alles auf ein Pa- pier gesetzt werden. Ein Aktiendepot sollte mindestens acht bis zehn unterschiedliche Titel enthalten. Wer unsicher ist, welche Aktie die richtige ist, kann auf breit gestreute Stan- dardwerte-Aktienfonds setzen.

 

Themenbeitrag Nr.3

 
Von  gabtu Erstellt am: 23.05.06 07:23 Beitrag Nr.: 15.047 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Wir befinden uns derzeit inmitten eines sehr schweren Börsenumfeldes. Hiervon betroffen sind besonders die Nebenwerte aus dem Rohstoffbereich; aber auch andere Branchen und kleinere Unternehmen bleiben von dem derzeitigen Marktdruck nicht unverschont. Die Aktien aus dem Gold, Silber und Energiesektor, welche wir favorisieren, haben in den letzten Wochen zwischen 30 und 50 Prozent an Wert verloren. Dies war wirklich schmerzhaft! Die Korrektur bei den Rohstoffen setzte den gesamten Markt unter starken Druck gesetzt, was insbesondere die Nebenwerte heruntergezogen hat. Die Aktien, die es jetzt am stärksten erwischt hat, werden sich jedoch am schnellsten wieder erholen. Wir erwarten für unsere Werte keinen weiteren drastischen Kursverfall; im Gegenteil, eine Gegenreaktion kommt immer schnell und unerwartet. Der Boom bei den Rohstoffen wird auch in den kommenden Jahren anhalten und der Ausblick bleibt rosig. Die Anleger, welche jetzt in den sauren Apfel beißen mussten, werden bald wieder festen Boden unter die Füße bekommen. Wir haben vollstes Vertrauen in unsere Musterdepotwerte (Torrent, Triangle, XL Generation, Manaris, VisualMed, Euromicron, Cancom, Greenshift und Advanced Vision) und möchten unser Update mit folgender Börsenregel vom ehemaligen Börsenguru Andre Kostolany abschließen: „Sinkende Kurse gehören zur Börse. Gute Aktien erholen sich nach jedem Kursrückschlag. Sie haben also keinen Grund, die Nerven zu verlieren.“ Quelle: Investor Alert