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Norbert Lohrke: 05.12.08 07:21 Verhaltensanomalien in... |
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Renditetrader: 04.12.08 17:54 Beruhigung an den... |
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Markus Fugmann: 04.12.08 12:25 Marktausblick vom 04.12.08... |
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Von patare71 | Erstellt am: 29.04.08 14:07 | Beitrag Nr.: 130.915 | Weitere Beiträge |
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Frankfurt/Main. Die Lufthansa hat einem Zeitungsbericht zufolge Interesse an der belgischen Fluglinie Brussels Airlines. Die Belgier stünden auf der Liste der Übernahmekandidaten ganz oben, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Branchenkreise. Es gebe bereits seit einiger Zeit Gespräche. Vor einer Woche hatte Lufthansa-Vorstandschef Wolfgang Mayrhuber gesagt, dass die Airline bei Markt-Konsolidierungen in den USA und in Europa eine aktive Rolle spielen wolle.
Bisher habe mit den Alteigentümern keine Einigung erzielt werden können, da der stark steigende Ölpreis und unsichere Branchenaussichten eine Bewertung der Fluggesellschaft schwer machten, hieß es. Sprecher der Fluggesellschaften wollten das laut Zeitung nicht kommentieren.
Brussels Airlines hat 3000 Beschäftigte und erzielte im 2007 einen Nettogewinn von rund 23 Millionen Euro.
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Von patare71 | Erstellt am: 29.04.08 14:10 | Beitrag Nr.: 130.916 | Weitere Beiträge |
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Köln (ddp-nrw). Die Deutsche Lufthansa hat ihren Ausblick auf das
laufende Geschäftsjahr bekräftigt. «Das Rekordjahr 2007 soll keine
Eintagsfliege bleiben», sagte Vorstandsvorsitzender Wolfgang
Mayrhuber am Dienstag anlässlich der Hauptversammlung in Köln.
Mayrhuber zeigte sich überzeugt, 2008 an das operative Ergebnis vom
Vorjahr mit 1,378 Milliarden Euro anknüpfen zu können.
Bislang habe die Airline die Belastung durch den anhaltend hohen
Ölpreis erfolgreich ausgeglichen. Noch nicht vollständig abschätzbar
seien für Mayrhuber indes die Auswirkungen der US-Finanzkrise.
Bislang hätten sie sich aber noch nicht auf den Auftragseingang und
die Vorausbuchungen ausgewirkt.
Mayrhuber betonte, auch die Politik müsse einen Beitrag für den
weiteren Erfolg des Luftverkehrs leisten und Rahmenbedingungen
verbessern. Dazu gehöre der zügige Ausbau der Infrastruktur am Boden
und in der Luft. Außerdem forderte Mayrhuber eine verbesserte
Luftverkehrssteuerung und einen einheitlichen europäischen Luftraum.
Dadurch könnte der CO2-Ausstoß um rund 12 Prozent reduziert werden.
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Von patare71 | Erstellt am: 29.04.08 14:17 | Beitrag Nr.: 130.917 | Weitere Beiträge |
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Von patare71 | Erstellt am: 29.04.08 14:18 | Beitrag Nr.: 130.918 | Weitere Beiträge |
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 05.05.08 22:40 | Beitrag Nr.: 131.485 | Weitere Beiträge |
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Es gibt viele Kandidaten für die Nachfolge von Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber - doch Swiss-Chef Christoph Franz gilt als Favorit. Der wollte einst das Preissystem der Bahn revolutionieren.
Von Jens Flottau
Dieser wird dann designierter Nachfolger von Mayrhuber, der bei der Hauptversammlung der Lufthansa in der vergangenen Woche erstmals bestätigt hat, dass er Ende 2010 mit dann 63 Jahren aufhören wird.
Wer aber wird Mayrhuber-Nachfolger? Spätestens mit der Ankündigung des aktuellen Amtsinhabers ist das interne Rennen eröffnet und es gibt mindestens drei, vielleicht vier Kandidaten, die sich Hoffnungen machen, bald oberster Lufthanseat zu werden.
Personalvorstand Stefan Lauer, Finanzchef Stefan Gemkow, Christoph Franz (Chef der Schweizer Tochtergesellschaft Swiss International Air Lines) und Lufthansa Cargo-Vorstandschef Carsten Spohr. Der 41-Jährige hat wohl die schlechtesten Karten. Er gilt zwar als kommender Mann im Konzern und Ziehsohn von Aufsichtsratschef Jürgen Weber, 2010 dürfte aber noch zu früh sein für den Sprung ganz nach oben. Die Indizien sprechen dafür, dass Franz unter den übrigen drei derzeit der Favorit ist.
Dass Lufthansa einen externen Kandidaten holt, gilt als nahezu ausgeschlossen. Das Unternehmen legt Wert auf Kontinuität und steht prominenten Quereinsteigern traditionell skeptisch gegenüber. Stefan Lauer ist seit langem (2000) Mitglied des Konzernvorstandes und hat den Vorteil, über eine lange Karriere bei Lufthansa gut vernetzt zu sein.
Der ehemalige Büroleiter des Frankfurter Oberbürgermeisters Walter Wallmann (CDU) ist auch politisch besser verdrahtet als seine Konkurrenten. Allerdings hat er als Personalvorstand den wohl undankbarsten Posten und muss sich mit den zuweilen renitenten Piloten herumärgern. Lauer hat sich, so berichten Insider, bei den internen Diskussionen über große strategische Fragen eher zurückgehalten und wenige Impulse geliefert. Der 53-Jährige gilt intern nichtsdestoweniger als machtbewusst und ehrgeizig.
Sein Vorstandskollege Gemkow ist fünf Jahre jünger, aber wie Lauer seit 1990 bei der Lufthansa. Bevor er 1997 Investor-Relations-Chef wurde, war Gemkow unter anderem drei Jahre lang Verkaufsleiter in Washington. Fachlich gilt Gemkow allemal als fähig, den Vorstandsvorsitz zu übernehmen. Es ist jedoch zweifelhaft, ob er wirklich den eher ungewöhnlichen Sprung in der deutschen Wirtschaft vom Finanzchef zum Konzernlenker schaffen kann. Gemkow war bei vielen Entscheidungen der Mayrhuber-Ära eher die warnende Stimme im Hintergrund als ein begeisterter Unterstützer der Konzernlinie. Ein gutes Stück inhaltliche und wohl auch menschliche Distanz zwischen den beiden ist immer geblieben.
Das ist zwischen Konzernchef Mayrhuber und dem Swiss-Chef Christoph Franz ganz anders. Sie können auf einen großen gemeinsamen Erfolg zurückblicken - nämlich Swiss saniert und integriert zu haben. Mayrhuber verdankt Franz viel, weil ihm damit eine Art Blaupause in der anstehenden Konsolidierung der Branche gelungen ist. Weil der Fall Swiss funktioniert hat, öffnen sich der Lufthansa nun wohl auch anderswo die Türen leichter.
Franz verdankt Mayrhuber einen guten Teil seiner Rehabilitation als Topmanager. Schließlich war er wegen des gescheiterten neuen Preissystems bei der Deutschen Bahn einst von Hartmut Mehdorn als Verkaufsvorstand hinausgeworfen worden - bei der Swiss konnte Franz seine zweite Chance nutzen und kann damit als einziger Kandidat einen wirklich messbaren Erfolg vorweisen.
Neben den bislang günstigen Rahmenbedingungen half Franz der Umstand, dass er als Deutscher nichts zu tun hatte mit innerschweizerischen Intrigen. Auch wegen seiner immer verbindlichen und bescheidenen Art gelang es ihm, harte Sparmaßnahmen intern durchzusetzen. Es gibt schon jetzt erste Anzeichen, dass Franz für höhere Aufgaben vorbereitet wird. So darf er den Konzern als Mitglied des Aufsichtsrates der amerikanischen Billig-Airline JetBlue Airways vertreten, an der sich die Lufthansa gerade mit 19 Prozent beteiligt hat.
Für Franz spricht auch, dass er wohl das Vertrauen des immer noch äußerst einflussreichen Aufsichtsratschefs Jürgen Weber genießt. Franz war Anfang der 90er Jahre bei seinem ersten Lufthansa-Engagement Mitglied des Teams, das die damals fast bankrotte Fluggesellschaft unter dem neuen Vorstandschef Weber sanierte. Die Unterstützung Mayrhubers allein dürfte für keinen Kandidaten auf den Spitzenposten reichen, zumal das Verhältnis zwischen Weber und Mayrhuber mittlerweile distanzierter sein soll als in der Vergangenheit.
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Von patare71 | Erstellt am: 06.05.08 22:58 | Beitrag Nr.: 131.624 | Weitere Beiträge |
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Konkrete Gespräche gebe es allerdings noch nicht, da das Management der österreichischen Fluglinie bislang auf die Eigenständigkeit der Austrian Airlines (AUA) gepocht habe. Nun warte die Lufthansa auf Signale aus Wien, verlautete aus dem Dax-Unternehmen. "Der Ball liegt nicht in unserer Hälfte."
Der saudi-arabische Investor Scheich Mohammed Bin Issa Al Jaber hatte am Wochenende angekündigt, sein geplantes Investment bei der teilstaatlichen AUA abzublasen. Seitdem mehren sich in der Alpenrepublik die Stimmen, AUA-Chef Alfred Ötsch solle ein Zusammengehen mit dem deutschen Konkurrenten ausloten. Ötsch gerät zunehmend unter Druck, nachdem seine Gesellschaft im ersten Quartal 60,2 Mio. Euro verloren hatte.
Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber, ein gebürtiger Österreicher, betonte bislang stets, nur an einer "freundlichen" Beteiligung AUA interessiert zu sein. Dem Vernehmen nach gab es 2007 bereits Gespräche zwischen Vertretern der Lufthansa und der österreichischen Staatsholding ÖIAG, die knapp 43 Prozent an der AUA hält. Als Knackpunkt erwies sich seinerzeit der hohe Schuldenstand der österreichischen Fluglinie.
Die Verbindlichkeiten addieren sich auf knapp 1 Mrd. Euro.
Zudem wäre im Falle eines Einstiegs der Lufthansa bei Austrian Airlines mit Protesten der in Österreich starken Gewerkschaften zu rechnen. Die Arbeitnehmervertreter befürchten, dass im Zuge einer Sanierung Hunderte Arbeitsplätze wegfallen. Obwohl die AUA bereits Personal eingespart hat, gilt das Unternehmen im Verhältnis zur Größe des Landes als überdimensioniert. Im Vorjahr setzte die Gesellschaft mit 7000 Mitarbeitern 2 Mrd. Euro um.
Aus Sicht der Lufthansa ergibt eine Beteiligung nur Sinn, wenn daraus Synergien erwachsen, die sich nicht im Rahmen der Star Alliance ergeben - diesem Luftfahrtverband gehören die beiden Konzerne nämlich schon an. "Bei einer Übernahme von AUA können die Interkontinentalverbindungen der beiden Gesellschaften optimiert werden", sagte Analyst Per-Ola Hellgren von der Landesbank Baden-Württemberg. Denkbar wäre auch, dass die AUA nur noch ein reines Zubringernetz für die Langstreckenflüge der Lufthansa betreibe. Damit würde die AUA aber als nationale Airline an Bedeutung verlieren, was auf politischen Widerstand in Wien stoßen dürfte.
Analyst Uwe Weinreich von Unicredit kann sich einen Einstieg der Lufthansa denn auch nur "auf mittlere Sicht" vorstellen: "Dazu müsste sich in Österreich erst noch eine andere politische Einschätzung durchsetzen", sagte Weinreich.
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Von patare71 | Erstellt am: 06.05.08 23:00 | Beitrag Nr.: 131.625 | Weitere Beiträge |
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Der AUA stehen nicht allzu viele Optionen offen: Die arabische Emirates lehnt einen Einstieg ab. Und die deutsche Lufthansa stellt praktisch unerfüllbare Bedingungen.
Ein klares Nein zu einer Finanzspritze für die AUA kommt von der arabischen Fluglinie Emirates, die in Branchenkreisen immer wieder als künftiger Wunschpartner ins Spiel gebracht wird. „Für uns ist das kein Thema", versichert Martin Gross, Österreich-Chef von Emirates, im WirtschaftsBlatt-Gespräch. Einst angedachte Kooperationspläne mit der AUA wurden offenbar schon wieder verworfen. „Jede weitere Beteiligung oder eine Code-Share-Allianz würde uns vom Kerngeschäft ablenken", sagt Gross. Emirates macht der AUA Geschäft streitig und hat daher die Kapazitäten auf den Flügen zwischen Wien und Dubai deutlich aufgestockt.
Neuer Plan gefordert
Etwas freundlicher, aber ähnlich bestimmt zeigt man sich bei Lufthansa. Ein Einstieg bei der AUA könne „nur freundlich, aber nicht feindlich" erfolgen, heißt es aus dem Lufthansa-Headquarter in Frankfurt. Allerdings müsse eine Beteiligung wirtschaftlich Sinn machen. Und genau hier liegt der Knackpunkt. Dem Vernehmen nach hatten ÖIAG-Vertreter bereits im Vorjahr bei Lufthansa vorgefühlt. Doch die Deutschen sollen damals unmissverständlich klar gemacht haben, dass sie die AUA nur ohne Schulden übernehmen. Als Vorbild gilt für Lufthansa die Swissair, die zuerst in Konkurs ging. Die Deutschen konnten dann ohne Altlasten einsteigen. Lufthansa ist derzeit ohnehin mit anderen Themen beschäftigt. Die Frankfurter prüfen eine Übernahme von „Brussels Airlines". Bei Alitalia sind sie ebenfalls im Spiel. Auch KLM-Air France kann sich nicht mit den AUA-Schulden von mehr als einer Milliarde € anfreunden.
Wiener Städtische-Chef Günter Geyer hofft, dass doch noch eine Einigung mit Al Jaber zustande kommt. Die Städtische ist mit anderen Banken im ÖIAG-Syndikat zusammengeschlossen. Sollte Al Jaber tatsächlich abspringen, fordert Geyer von der AUA einen neuen Strategie-Plan. „Ich meine, dass die AUA mittelfristig einen Partner braucht. Bei einer Kooperation muss aber sichergestellt bleiben, dass die AUA die Ost-Kompetenz behält und der Standort Wien abgesichert wird", fordert Geyer. Für ihn ist Lufthansa wegen der vielen Überschneidungen kein wirklich optimaler Partner.
Fest steht, dass der heutige Tag für die AUA ein Schicksalstag sein wird. Um Al Jaber doch noch umzustimmen, schaltet sich nun die Regierungsspitze ein. Heute Abend soll es ein allerletztes Spitzengespräch mit dem Investor geben. Neben ÖIAG-Chef Peter Michaelis soll auch Finanzminister Wilhelm Molterer teilnehmen. Dem Vernehmen nach bieten Molterer und Michaelis dem Scheich umfangreiche Zugeständnisse an.
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Von patare71 | Erstellt am: 07.05.08 18:10 | Beitrag Nr.: 131.778 | Weitere Beiträge |
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Von patare71 | Erstellt am: 07.05.08 18:11 | Beitrag Nr.: 131.779 | Weitere Beiträge |
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Von patare71 | Erstellt am: 07.05.08 18:12 | Beitrag Nr.: 131.780 | Weitere Beiträge |
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