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Norbert Lohrke: 05.12.08 07:21 Verhaltensanomalien in... |
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Renditetrader: 04.12.08 17:54 Beruhigung an den... |
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Markus Fugmann: 04.12.08 12:25 Marktausblick vom 04.12.08... |
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 11.08.08 19:51 | Beitrag Nr.: 142.141 | Weitere Beiträge |
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Die Arbeitskämpfe der vergangenen Wochen haben sichtbare Spuren bei der Lufthansa hinterlassen. Ausgerechnet im Urlaubsmonat Juli beförderte die Airline weniger Passagiere. Auch das Frachtgeschäft litt unter dem Streik.
Frankfurt am Main - Die Lufthansa
konkretisiert die Folgen der Arbeitskämpfe im vergangenen Monat. Die größte deutsche Fluggesellschaft zählte 5,17 Millionen Fluggäste - 1,4 Prozent weniger als noch vor Jahresfrist. Die Auslastung sank um 1,3 Prozentpunkte auf 82,2 Prozent.
AP
Lufthansa-Maschinen: 1,4 Prozent weniger Passagiere im Juli
"Bei Lufthansa sind die Folgen der Streiks insbesondere im Verkehrsgebiet Europa spürbar", erklärte die Gesellschaft. Dort fiel die Zahl der Fluggäste - unter Einbeziehung der Tochter Swiss - um 1,3 Prozent auf 4,89 Millionen, die Auslastung verringerte sich um zwei Prozentpunkte auf 74,2 Prozent. In der Region Nord- und Südamerika sowie in Asien gab es dagegen deutliche Zuwächse.
Auch das Frachtgeschäft war betroffen. Die Transporttochter Lufthansa Cargo verbuchte im Juli zum einen wegen der Streiks, zum anderen saisonalbedingt ein Minus von 7,5 Prozent auf 142.000 Tonnen. Die Auslastung ging um 4,9 Prozentpunkte auf 62,9 Prozent zurück.
Tausende Lufthansa-Beschäftigte hatten im Juli mitten in der Haupturlaubszeit mehrere Tage lang unter anderem den Technikbetrieb, das Catering und den Frachtverkehr bestreikt, um ihrer Forderung nach mehr Lohn Nachdruck zu verleihen.
Infolge des Arbeitskampfes fielen zahlreiche Flüge aus. Schließlich hatten sich die Gewerkschaft Ver.di und Lufthansa auf eine Gehaltserhöhung von 7,4 Prozent in zwei Schritten und eine Einmalzahlung verständigt (mehr...).
Die seit knapp einer Woche laufende Urabstimmung beim Lufthansa-Bodenpersonal läuft nach Ver.di-Angaben am morgigen Dienstag um Mitternacht aus. Damit das Verhandlungsergebnis angenommen wird, müssen mindestens 25 Prozent der Ver.di-Mitglieder, die stimmberechtigt und stimmfähig, also weder krank noch im Urlaub sind, dafür votieren.
suc/dpa/AP
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 13.08.08 22:09 | Beitrag Nr.: 142.323 | Weitere Beiträge |
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 14.08.08 21:16 | Beitrag Nr.: 142.381 | Weitere Beiträge |
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 22.08.08 21:42 | Beitrag Nr.: 143.154 | Weitere Beiträge |
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Harte Zeiten für die Lufthansa: Hohe Kerosinkosten und die Konsumflaute belasten das Geschäft. Arbeitskämpfe und Flugausfälle bestimmen die Schlagzeilen. Analysten empfehlen die Aktie dennoch - aus guten Gründen.
Die Aktionäre der Lufthansa
brauchen derzeit starke Nerven. Bis Anfang 2007 war es Unternehmenschef Wolfgang Mayrhuber mit rigidem Stabilisierungs- und Sparkurs gelungen, den Kurs seines Papiers auf einen Rekordstand von knapp 23 Euro zu treiben. Heute ist ein Anteilschein an der Airline weniger als 15 Euro wert.
Kein Wunder, das Unternehmen erzielte zwar im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn von 1,4 Milliarden Euro. Es hat aber extern wie intern zunehmend mit Widrigkeiten zu kämpfen. Sorgenkind Nummer eins: die Treibstoffkosten. Seit Jahren kennt der Ölpreis - abgesehen von zwischenzeitlichen Korrekturen - vor allem eine Richtung: nach oben. Die Kerosinpreise hat er dabei stets im Schlepptau. Hinzu kommt mehr und mehr die schwächelnde Konjunktur, die sich bereits in nachlassenden Passagierzahlen bemerkbar macht.
Derlei Turbulenzen treffen nicht nur die Lufthansa. Alle Airlines reagieren darauf - mehr oder weniger - gleich: Personal abbauen, Flüge streichen, Maschinen stilllegen. Aber längst nicht alle werden die Probleme auch in den Griff bekommen. Vielmehr wird die Konsolidierung in der Luftfahrt mit Kooperationen, Übernahmen und Insolvenzen wohl noch eine Zeit weitergehen.
Die Lufthansa aber hat ein weiteres Problem: Einige ihrer wichtigsten Mitarbeiter sind höchst unzufrieden. Zwar wurde mit den durch Ver.di vertretenen Beschäftigten kürzlich eine Tarifeinigung erzielt. Die in der Splittergewerkschaft Ufo organisierten Flugbegleiter haben aber schon klargemacht, dass sie sich mit den dabei verabredeten Gehaltsplus von 7,4 Prozent nicht zufrieden geben wollen. Sie fordern 15 Prozent - spätestens Anfang 2009 muss sich Lufthansa damit auseinandersetzen.
Auch der Disput mit den Piloten schwelt noch. Dabei geht es nicht nur um mehr Geld für die Cockpit-Arbeiter der Regionalflugtochter CityLine, sondern auch um alte Vereinbarungen über den Einsatz bestimmter Flugzeuggrößen. Experten verfolgen diesen Streit besonders gespannt, denn die Piloten können in einer heiklen Frage aufgrund ihrer Schlüsselposition viel Druck ausüben. "Hier geht es grundsätzlich darum, inwieweit das Unternehmen per Outsourcing Kosten sparen kann", sagt ein Marktbeobachter.
"Die Luftfahrtbranche befindet sich zweifellos in einer schwierigen Zeit. Im Vergleich zu anderen Airlines ist die Lufthansa aber extrem gut aufgestellt", erklärt Frank Skodzik von der Commerzbank. Wie er glauben viele Experten, dass die Gesellschaft den Problemen ausreichend entgegenzusetzen weiß - und letztlich als Gewinner aus der Konsolidierung hervorgehen wird.
Beispiel Treibstoffkosten: "Lufthansa betreibt die beste Hedging-Politik in der Branche", sagt Analyst Robert Heberger von Merck Finck. Die Strategie des Unternehmens: Über einen Zeitraum von 24 Monaten wird der Treibstoffpreis für bis zu 85 Prozent des Bedarfs gesichert. "Liegt der Rohölpreis zum vereinbarten Zeitpunkt über dem vereinbarten Preisniveau, profitiert die Fluggesellschaft", heißt es bei der Lufthansa.
Seit 1990 konnte der Konzern auf diese Weise eigenen Angaben zufolge fast drei Milliarden Dollar an Treibstoffkosten sparen. Allein für 2008 erwartet Lufthansa einen Treibstoffaufwand von 5,6 Milliarden Euro. Zu 85 Prozent ist der Bedarf bereits abgesichert, für 2009 zu 57 Prozent.
Zwar ist das Problem steigender Treibstoffpreise mit den Absicherungsgeschäften nicht vollständig gelöst, sondern lediglich in die Zukunft verlagert. Anderen Airlines steht aber nicht einmal diese Möglichkeit offen. "Hedging kostet Geld", so Analyst Heberger. "Viele Gesellschaften können es sich schlicht nicht leisten und müssen darauf hoffen, dass ihnen die Treibstoffkosten nicht aus dem Ruder laufen."
Laut Schöppner gelingt es der Lufthansa mit dem Programm besser als der Konkurrenz, Flugpreise zu optimieren, Maschinen zu disponieren und Flüge zu planen. "Hinzu kommt eine flexible Einkaufspolitik", so der Analyst. "Dadurch wird verhindert, dass Maschinen außerplanmäßig stillgelegt werden müssen."
Wie viele Experten glaubt auch Schöppner, dass die Lufthansa in der Konsolidierung weiterhin aktiv sein wird. Bis zu sechs Airlines, so rechnete die "Süddeutsche Zeitung" kürzlich vor, könnte sich der Konzern demnächst einverleiben. Nach der erfolgreichen Integration der Swiss, die 2007 übernommen wurde, gilt der Kauf der Austrian Airlines als wahrscheinlich. Allein schon, um der Konkurrenz den Zugriff zu verbauen, scheint dieser Schritt zweckmäßig.
Hinzu kommt die Option auf die britische BMI sowie die Möglichkeit, die Billigtochter Germanwings mit der TUIfly und eventuell der Condor zusammenzubringen. Weiteren Spekulationen - etwa der immer wiederkehrenden um die Alitalia - sind beinahe keine Grenzen gesetzt.
"Lufthansa verfolgt eine konsequente Akquisitionspolitik", so Schöppner. "Da gibt es keine Schnellschüsse, möglicherweise aus Prestigegründen. Alles wird sorgfältig geprüft und vorbereitet." Und die Lufthansa bestätigt: "Wachstum kann nicht das einzige Argument für einen sinnvollen Zusammenschluss sein."
Bleibt die Frage, wie sehr die Konflikte mit den Mitarbeitern die Aussichten des Unternehmens trüben. Klar ist: Der Tarifabschluss mit Ver.di bewegte sich an der Schmerzgrenze. "Darüber war ich 'not amused'" sagt ein Analyst. "Das lässt erwarten, dass sich auch weitere Abschlüsse im höheren Bereich bewegen werden." Die 15 Prozent, die von der Flugbegleitergewerkschaft Ufo in den Raum gestellt wurden, werden von Experten allerdings unisono als unrealistisch abgetan.
Existenzgefährdend sind die Tarifkonflikte ohnehin nicht. Sehr wahrscheinlich wird die Lufthansa daher in der europäischen Luftfahrtbranche auch noch eine prominente Rolle spielen, wenn sich diese in ein paar Jahren gewandelt haben wird. Drei oder vier große Gesellschaften, so der Tenor im Markt, dürften sich durchsetzen, dazu vielleicht zwei oder drei kleinere. Zu Letzteren könnten Ryanair
und Easyjet
gehören, vielleicht auch Air Berlin
.
Von den dominanten Netzwerkern haben Experten zufolge Air France-KLM
und British Airways
gute Aussichten - und vor allem der Marktführer aus Deutschland. Das Fazit liegt daher nahe: Man muss angesichts des schwierigen Marktes derzeit sicher nicht unbedingt eine Airline im Portfolio haben. Aber Antizykliker steigen vielleicht gerade jetzt ein - und für die ist die Lufthansa nicht die schlechteste Wahl.
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 25.08.08 21:09 | Beitrag Nr.: 143.292 | Weitere Beiträge |
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 28.08.08 20:37 | Beitrag Nr.: 143.645 | Weitere Beiträge |
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Die Lufthansa möchte in Belgien zukaufen: Die Fluglinie plant eine Beteiligung an der Muttergesellschaft von Brussels Airlines. Der Deal wird den Konzern etwa 65 Millionen Euro kosten.
Frankfurt am Main - Die Lufthansa verhandelt nach eigenen Angaben mit SN Airholding über eine strategische Beteiligung. Das Unternehmen will im Rahmen einer Kapitalerhöhung zunächst 45 Prozent an der Muttergesellschaft der belgischen Fluggesellschaft Brussels Airlines übernehmen.
Brussels Airlines: Bisher an keine Allianz gebunden
Der Einstieg würde die Lufthansa rund 65 Millionen Euro kosten. Nach zwei Jahren könnte der deutsche Konzern seine Anteile dann auf 55 Prozent aufstocken. Der Preis dieser Option sei an die zukünftige Wertentwicklung von Brussels Airlines gekoppelt, hieß es. Derzeit befinden sich die beiden Unternehmen "in konstruktiven Verhandlungen", teilte die Lufthansa
mit.
Die deutsche Fluggesellschaft will in den folgenden Wochen die Prüfung der SN Airholding und die Verhandlung über die vertraglichen Details abschließen. Brussels Airlines sei bislang an keine Allianz gebunden und fliege von der Drehscheibe Brüssel Ziele in Europa und insbesondere Afrika an, erklärte die Lufthansa. Die angestrebte Beteiligung muss allerdings noch von den Aufsichtsgremien von Lufthansa und SN Airholding sowie den Kartellämtern genehmigt werden.
Brussels Airlines kämpft seit geraumer Zeit mit Problemen. Zwar stieg die Zahl der beförderten Passagiere im ersten Halbjahr 2008 um 12,4 Prozent auf 2,6 Millionen. Die Auslastung der Maschinen lag aber nur bei 61,6 Prozent - und damit deutlich unter dem Branchenschnitt und 4,2 Prozentpunkte unter dem Niveau des ersten Halbjahrs 2007. Zum Vergleich: Die Lufthansa lastet ihre Flüge zu 78,4 Prozent aus.
cvk/Reuters/ddp/dpa
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 01.09.08 20:37 | Beitrag Nr.: 143.929 | Weitere Beiträge |
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Von Ernst August Ginten 30. August 2008, 15:58 Uhr
Zahlreiche europäische Airlines sind Sanierungsfälle und stehen zum Verkauf. Grund sind der hohe Ölpreis und der ruinöse Preiswettbewerb. Doch die Krise verschafft den effizient aufgestellten Fluggesellschaften auch Chancen – die Lufthansa gehört zu den großen Gewinnern.
Schon seit Monaten war spekuliert worden. Hat Wolfgang Mayrhuber, Chef der Lufthansa, Interesse an der maroden Alitalia? Hebt er die Hand, um ein Gebot für Spaniens kränkelnde Airline Iberia abzugeben: Deutschlands größte Fluggesellschaft zögerte und ließ Gerüchte dementieren. In dieser Woche gab sie ihre Zurückhaltung auf. Geimeinsam mit Air France/KLM verhandelt Lufthansa mit den Italienern über eine Partnerschaft. Außerdem sind die Deutschen in den Bieterkampf um die österreichische Austrian Airlines eingestiegen und wollen sich mit zunächst 45 Prozent an Brussels Airlines beteiligen.
Noch nie standen so viele Fluggesellschaften in Europa zum Verkauf oder suchten einen Fusionspartner. Allein in Europa sind die italienische Alitalia, die spanische Iberia, die Austrian Airlines und die serbische Fluggesellschaft Jat zu haben. Auch die tschechische CSA oder die polnische LOT sollen wohl demnächst privatisiert werden. Der europäische Luftfahrtmarkt wird gerade komplett neu geordnet.
Vor allem kleine Gesellschaften treibt der hohe Ölpreis an den Rand des Ruins. „Finanzstarke Airlines werden mehr Ruhe in den Markt bringen. Es gibt immer noch viel zu viele Produkte und Marken“, sagt Gerd Pontius, Chef der Unternehmensberatung Prologis.
Europa hat schlichtweg zu viele Airlines, und diese leisten sich einen ruinösen Preiswettkampf. Schön für die Passagiere, doch oft nicht wirtschaftlich für die Gesellschaften. Immer wieder haben deshalb europäische Regierungen schwächelnden Staats-Airlines mit fragwürdigen Subventionen gestützt. Doch diese Praxis wird auf Drängen der EU-Kommission geweicht. Stark dazu beigetragen, nationale Vorbehalte beiseitezuschieben, haben der wirtschaftliche Erfolg der neuen Flugkonzerne Air France/KLM und Lufthansa/Swiss.
Selbst in Italien hat nun die Regierung eingesehen, dass sie die Alitalia nicht mehr retten kann. 16 Investoren wollen rund eine Milliarde Euro bereitstellen, um die so gut wie zahlungsunfähige Fluggesellschaft Alitalia zu retten. Danach stehen Air France/KLM und Lufthansa als mögliche Partner bereit.
Außerhalb Europas unterliegt der Markt noch größerem Staatseinfluss. Stark wachsenden arabischen Airlines wie Qatar Airways, Emirates oder Ethiad Airways sind fast noch komplett in Regierungsbesitz. In den Vereinigten Staaten ist es Ausländern zudem untersagt, mehr als 25 Prozent an einer Fluggesellschaft zu besitzen.
US-Luftfahrt-Manager sähen diese Hürde gerne fallen. Weil frisches Geld nur noch schwer zu bekommen ist, haben bereits acht US-Linien seit Jahresbeginn Konkurs angemeldet – darunter etablierte wie Frontier aus Alaska und Aloha aus Hawaii. Der Mutterkonzern des US-Primus American Airlines, die AMR Corporation, machte allein im zweiten Quartal einen Verlust von 1,4 Milliarden Dollar.
Seit Jahresbeginn sind weltweit 24 Fluggesellschaften zusammengebrochen. Für die gesamte Branche rechnet der Airline-Verband IATA mit Verlusten von mehreren Milliarden Dollar, wenn der Rohölpreis nicht nachhaltig unter die 100-Dollar-Marke sinkt. Gleichzeitig schwächelt die Wirtschaft in den USA und Europa. Vielen Airlines fehlt schlicht das Geld für den Weiterflug. Ganz zu schweigen von Investitionen in eine sparsamere und umweltverträglichere Flotte. Nur wenige europäische Linien bestellen derzeit neue Langstrecken-Jets.
dass vor allem Gesellschaften mit spritsparenden Flugzeugen wie dem Airbus A380, der Boeing 787 oder dem neuen Airbus A350 Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz mit älteren Flugzeugen haben werden. „Diese Flugzeuge machen dank der niedrigen Kosten nicht nur dezentrale Strecken attraktiver, sie erlauben auch neue Strecken aus unseren Drehkreuzen heraus“, sagt Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber. So könnte das Angebot für die Kunden trotz der sinkenden Zahl von europäischen Airlines durchaus größer werden.
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Von Araich | Erstellt am: 04.09.08 21:35 | Beitrag Nr.: 144.205 | Weitere Beiträge |
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DJ Neben Lufthansa auch BA an Brussels Airlines interessiert - SZ
FRANKFURT (Dow Jones)--Neben der Deutschen Lufthansa AG sind einem Zeitungsbericht zufolge noch zwei weitere Fluggesellschaften an der Brussels Airlines interessiert. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) am Donnerstag vorab aus ihrer Freitagausgabe berichtet, haben sich auch British Airways und die chinesische Hainan Airlines beworben und sind noch nicht aus dem Rennen. Lufthansa gelte indes weiterhin als vom Management favorisierter Partner.
Brussels Airlines und Lufthansa hatten in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass sie sich in "konstruktiven Verhandlungen" über einen Einstieg befinden. Demnach würde die Frankfurter Fluglinie zunächst für 65 Mio EUR 45% der Anteile an der Brussels-Muttergesellschaft SN Airholding übernehmen, nach zwei Jahren könnte sie das Unternehmen komplett kaufen.
Der von Lufthansa vorgeschlagene Preis sei einigen der SN-Airholding-Eigner offenbar zu niedrig, so die Zeitung. British Airways sei unterdessen dabei, eine strategische Kehrtwende zu vollziehen. Lange Zeit habe sich BA fast ausschließlich auf den Flughafen London-Heathrow konzentriert. Jetzt will das Unternehmen mit der spanischen Iberia fusionieren. Damit würde aber immer noch ein Standbein in Mitteleuropa fehlen. BA hatte auch Interesse an Austrian Airlines und Alitalia gezeigt.
Die private chinesische Hainan Airlines versuche über Brussels Airlines Zugang zu Europa zu bekommen. Für Lufthansa sei Brussels wegen des belgischen Marktes und der Afrika-Strecken interessant.
Eine Sprecherin der British Airways wollte sich auf Anfrage von Dow Jones Newswires nicht zu den Informationen äußern. Bei Hainan war niemand für einen Kommentar zu erreichen.
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Von Araich | Erstellt am: 15.09.08 18:45 | Beitrag Nr.: 145.093 | Weitere Beiträge |
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Der Deal ist perfekt: Die Lufthansa beteiligt sich an der belgischen Fluglinie Brussels Airlines. Das nächste Übernahmeobjekt haben die Deutschen schon anvisiert: die skandinavische Fluglinie SAS. Die norwegische Regierung hat ihren Widerstand bereits aufgegeben.
Brüssel/Frankfurt am Main - Lufthansa auf Einkaufstour: Für 65 Millionen Euro beteiligt sich die Fluggesellschaft an der belgischen Brussels Airlines. Lufthansa kauft zunächst 45 Prozent der Aktien an dem Unternehmen, teilten beide Fluggesellschaften am Montag in Brüssel mit. Von 2011 an könne die Lufthansa
die belgische Airline mit Drehkreuz in Brüssel dann vollständig übernehmen.
Brussels Airlines: Ziele in Europa und Afrika
Die belgische Luftlinie soll den Angaben zufolge ihren Sitz und ihre Geschäftsführung in Brüssel behalten. Vor zweieinhalb Wochen hatten Lufthansa und Brussels Airlines offiziell Gespräche über eine Annäherung der beiden Unternehmen bestätigt. Brussels Airlines fliegt vor allem Ziele in Europa und Afrika an und beförderte im vergangenen Jahr rund 5,8 Millionen Passagiere. Mit Drehkreuz in Brüssel bedient die Fluglinie vor allem Strecken innerhalb Europas und nach Afrika.
Lufthansa zählte 2007 im Gesamtkonzern knapp 63 Millionen Passagiere und hat mehr als 100.000 Mitarbeiter. Mitte vergangenen Jahres hatte Lufthansa die Übernahme der Schweizer Swiss abgeschlossen. Der deutsche Konzern gilt auch als Favorit für die Übernahme der österreichischen Fluggesellschaft Austrian Airlines.
Auch an der skandinavischen Fluglinie SAS hat Lufthansa Interesse. Dabei sind die Deutschen offenbar einen Schritt weitergekommen: Norwegens Regierung gab nun ihren Widerstand gegen einen Verkauf der angeschlagenen Fluggesellschaft auf. SAS wird als halbstaatliches Unternehmen gemeinsam in Dänemark, Norwegen und Schweden betrieben.
Die Wirtschaftstageszeitung "Dagens Industri" berichtete am Montag unter Berufung auf Osloer Regierungskreise, dass Norwegen wegen der zunehmenden Schwierigkeiten für SAS "einen Verkauf nicht mehr wie bisher blockieren will".
cvk/Reuters/dpa-AFX