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Norbert Lohrke: 05.12.08 07:21 Verhaltensanomalien in... |
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Renditetrader: 04.12.08 17:54 Beruhigung an den... |
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Markus Fugmann: 04.12.08 12:25 Marktausblick vom 04.12.08... |
| Thema eröffnet von: | informationsknecht | Beiträge: | 104 | Bewertung (0): | |
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| am: | 01.02.08 13:38 | Gelesen gesamt: | 961 | |||
| Letzter Beitrag von: | Baerlexa | Gelesen heute: | 4 | |||
| am: | 16.05.08 12:32 |
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Von huetter69 | Erstellt am: 13.02.08 09:24 | Beitrag Nr.: 113.172 | Weitere Beiträge |
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Bei bei den anstehenden Wahlen zum Yahoo!-Verwaltungsrat könnte Microsoft eigene Kandidaten ins Rennen schicken und die Führung laut Experten unter Druck setzen. Yahoo hat seinerseits einige "Giftpillen" für den unwillkommene Käufer in der Hinterhand. Sie könnten eine Übernahme durch die Ausgabe neuer Aktien für den Käufer deutlich verteuern.
Yahoo hatte Microsofts Milliarden-Offerte als "deutlich zu niedrig" zurückgewiesen, die Tür für ein höheres Angebot aber grundsätzlich offen gelassen. Einer 40-Dollar-Verkaufsofferte von Yahoo steht eine informell verbreitete Aufbesserung durch Microsoft in den Bereich um 35 Dollar gegenüber. Für Microsoft würde sich der Kaufpreis dadurch um zwölf Milliarden Dollar erhöhen, Yahoo-Aktionäre kämen auf eine Prämie von 23 Prozentanstelle der ursprünglichenneun Prozent.
Bei der nächsten Hauptversammlung von Yahoo im Sommersteht die nächste Schlacht im Übernahmekampf an. Denn dann werdenalle zehn Mitglieder des Verwaltungsrates neu gewählt. Die Frist zur Nominierung beginnt an diesem Mittwoch. Microsoft könnte mit eigenen Kandidaten bei Yahoo entscheidenden Einfluss gewinnen, spekulieren bereits US-Medien. Das Gremium soll sich diese Woche zu persönlichen Beratungen treffen.
Nach Gesprächen mit Aktionären beider Unternehmen sei Microsoft zuversichtlich, dass ein Weiterverfolgen des Vorhabens "im besten Interesse aller Parteien" sei, hieß es in einer Mitteilung des Softwaregiganten nach Börsenschluss. Microsoft behalte sich das Recht zu allen für eine Umsetzung seines Übernahmeplans nötigen Schritten vor. Mit dem Kauf will der Konzern den bei Online-Suche und Internet-Werbung übermächtigen Rivalen Google vom Thron stoßen.
Microsoft hatte Anfang des Monats 31 Dollar je Yahoo-Aktie geboten. Der weltgrößte Software-Konzern kann sich eine höhere Offerte angesichts voller Kassen leisten, dürfte damit aber Analysten zufolge aus taktische Gründen noch abwarten. Erste Investoren-Gruppen hatten schon Interesse am Verkauf ihrer Anteile signalisiert. Einige Großinvestoren sind an beiden Unternehmen beteiligt.
Yahoo will weiter alle strategischen Alternativen zu einer Übernahme prüfen - Berichten zufolge unter anderem mit Google und dem Internet-Dienst AOL. Allerdings liegt bisher kein Gegenangebot auf dem Tisch und Yahoo! gerät laut Analysten allmählich unter Zeitdruck.
Der problembeladene Konzern wollte unterdessen Berichten zufolge am Dienstag mit seinem geplanten Stellenabbau beginnen. Rund 1000 der weltweit 14 300 Arbeitsplätze werden gestrichen. Auch Aktivitäten in Europa stehen auf der Kippe.
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Von Baerlexa | Erstellt am: 14.02.08 11:52 | Beitrag Nr.: 114.459 | Weitere Beiträge |
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Über News Corp. und einen privaten Finanzinvestor solle Yahoo zudem eine Kapitalspritze erhalten. Die Beteiligung von Murdochs Konzern könnte über 20 Prozent liegen, berichtete die Zeitung weiter. Zu News Corp. gehört unter anderem das Online-Netzwerk MySpace.
Zuvor hatten bereits mehrere Brancheninsider auf Websites über Gespräche zwischen den beiden Seiten berichtet. Erst vor einer Woche hatte Murdoch eine Gegenofferte zu Microsofts Angebot für Yahoo ausgeschlossen. Yahoo und Murdoch hatten vor längerer Zeit schon einmal über Kooperationen gesprochen, waren sich aber nicht einig geworden.
Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft will mit seiner Offerte von ursprünglich knapp 45 Milliarden Dollar (30 Milliarden Euro) den bei der Online-Suche übermächtigen Rivalen Google angreifen. Yahoo hat das Angebot jedoch als zu niedrig abgelehnt. Seither wird über eine Erhöhung der Offerte durch Microsoft spekuliert.
Der Druck auf Yahoo! nimmt derweil stetig zu. Einer der größten Aktionäre, der US-Vermögensverwalter Legg Mason, hält eine Übernahme für gut möglich und zeigte wie schon andere Investoren grundsätzliche Bereitschaft zu einem Verkauf. "Es wird schwer für Yahoo, unabhängig zu bleiben", hieß es in einem Investoren-Brief von Legg Mason. Microsoft müsse aber für einen Erfolg sein Angebot nachbessern.
Zugleich schwinden Berichten zufolge die Aussichten von Yahoo auf eine ebenfalls überlegte Kooperation mit dem Suchmaschinen-Konzern Google zur Abwehr der Microsoft-Übernahme. Die wettbewerbsrechtlichen Hürden seien angesichts der Google-Dominanz wohl zu groß. Beobachter halten zudem für möglich, dass Google nur auf Zeit spielte und die Übernahme für Microsoft so langwierig wie möglich gestalten will.
Yahoo begann unterdessen Berichten zufolge gestern mit dem vor kurzem angekündigten Abbau von rund 1000 der weltweit insgesamt 14.300 Stellen. Der problembeladene Konzern stellt derzeit wegen sinkender Gewinne alle Aktivitäten auf den Prüfstand. Im Visier ist dabei besonders das Europa-Geschäft.
tno/dpa
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Von huetter69 | Erstellt am: 14.02.08 13:13 | Beitrag Nr.: 114.558 | Weitere Beiträge |
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Yahoo stemmt sich weiter mit aller Kraft gegen eine Übernahme durch Microsoft. Wie das "Wall Street Journal" am heutigen Donnerstag meldet, will das Unternehmen die Online-Community |Myspacewww.myspace.com| übernehmen. Im Gegenzug seien dem Myspace-Eigner News Corp 20 Prozent der Yahoo-Anteile angeboten worden.
Mit der Teilfusion, die neben Myspace noch weitere Online-Angebote der News-Corp-Tochter Interactive Media umfassen würde, erhofft man sich bei Yahoo eine Wertsteigerung. Zuletzt hatte es News-Corp-Chef Rupert Murdoch abgelehnt, Yahoo im Kampf gegen Microsoft zu unterstützen.
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Von birgit schiemann | Erstellt am: 15.02.08 15:31 | Beitrag Nr.: 115.618 | Weitere Beiträge |
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Der Software-Konzern Microsoft gibt trotz der Ablehnung seiner Milliardenofferte für den Internet-Konzern Yahoo! nicht nach. Das Nein von Yahoo! sei "bedauerlich", kritisierte Microsoft am Montagabend. Der Konzern will den Kauf aber dennoch durchsetzen.
Auch einen feindlichen Übernahmekampf gegen die Yahoo!-Führung schloss Microsoft nicht aus. Zu einer möglichen Erhöhung der von Yahoo! als "zu niedrig" kritisierten Offerte äußerte sich der Konzern allerdings nicht.
Nach Gesprächen mit Aktionären beider Unternehmen sei Microsoft zuversichtlich, dassein Weiterverfolgen des Vorhabens "im besten Interesse aller Parteien" sei, hieß es in einer Mitteilung nach Börsenschluss. Microsoft behalte sich das Recht zu allen für eine Umsetzung seines Vorschlages nötigenSchritten vor. "Die Antwort von Yahoo! ändert nichts daran, dass wir von den strategischen und finanziellen Vorzügen unseres Angebots überzeugt sind."
Microsoft hatte Anfang des Monats 31 Dollar je Yahoo!-Aktie geboten und das Unternehmen so ursprünglich mit 45 Milliarden Dollar (30 Mrd Euro) bewertet. Analysten halten ein höheres Angebot von Microsoft angesichts der prall gefüllten Kassen des Konzerns für denkbar. Mit dem Kauf will Microsoft die Übermacht des Rivalen Google bei der Online-Suche und der Internet-Werbung brechen.
Die Yahoo!-Aktie gewann am Donnerstag mehr als zwei Prozent auf 29,87 Dollar. Microsoft-Titel verloren mehr als ein Prozent auf 28,21 Dollar.
Yahoo! will weiter alle strategischen Alternativen zu einer Übernahme prüfen - dazu zählt laut Berichten auch eine Kooperation mit dem Online-Dienst AOL. In dieser Woche soll der Verwaltungsrat zu persönlichen Beratungen zusammenkommen.
Die Absage vonYahoo! gilt zugleich als Versuch, den Preis in die Höhe zu treiben, wenn sich eine Übernahme nicht verhindern lassen sollte. Erste Investoren-Gruppen hatten bereits Interesse an einem Verkauf ihrerAnteile signalisiert. Eine Reihe von Großinvestoren ist zudem an beiden Unternehmen beteiligt.
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 19.02.08 09:27 | Beitrag Nr.: 117.019 | Weitere Beiträge |
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In der Übernahmeschlacht um Yahoo meldet sich eine Partei zu Wort, der nach normalen Ermessen überhaupt kein Mitspracherecht zusteht: die Chinesen. Sie wollen nicht, dass eines ihrer Unternehmen, an dem Yahoo Anteile besitzt, unter die Fittiche von Microsoft gerät.
Peking - Die Handelsplattform hat durchaus Gewicht: Nach eigenen Angaben bietet das von dem chinesischen IT-Fachmann Jack Ma gegründete Unternehmen namens Alibaba 24 Millionen Nutzern die Gelegenheit, ihre Geschäfte abzuwickeln, in erster Linie kleinen und mittleren Unternehmen. Im vergangenen November brachte Ma Alibaba an die Börse und schaffte damit den zweitgrößten Börsengang eines Internetunternehmens nach Google im Jahr 2004. Der Verkauf der Aktien brachte umgerechnet rund eine Milliarde Euro ein.
Doch jetzt zeigen die Chinesen Reue. Denn sollte der Softwareriese Microsoft die Übernahmeschlacht um Yahoo gewinnen, stünden sie künftig unter Kuratel des US-Giganten. Denn Yahoo ist mit einem 39-Prozent-Anteil der größte Aktionär im Hause Alibaba. Den Chinesen ist die Vorstellung, Microsoft zu dienen, jedoch offensichtlich ein Graus. Deshalb fordern sie ein Mitspracherecht im dem milliardenschweren Übernahmepoker. Sollten die Gespräche über eine Übernahme Yahoos durch Microsoft konkreter werden, wolle Alibaba daran beteiligt werden, sagte heute eine Person aus dem Beraterumfeld des Unternehmens.
Ihr Recht zur Mitsprache gründet Alibaba auf einer Vereinbarung mit dem US-Internetkonzern, die vorsieht, dass die Chinesen bei der Verteilung der Anteile mit jedem neuen Besitzer ihr Plazet geben müssen. Eine offizielle Stellungnahme lehnte Alibaba zu diesem Zeitpunkt ab.
Die Alibaba-Führung geht den Beraterkreisen zufolge davon aus, dass Microsoft sich mit seinem Werben um Yahoo letztendlich durchsetzen wird. Für den Fall wolle die Konzernführung sicherstellen, dass sie weiter unabhängig bleibe. Zwar sitzt Yahoo-Chef Jerry Yang im vierköpfigen Führungsgremium bei Alibaba. Der chinesische Konzern führt aber eigenständig seine Geschäfte. Daneben betreibt er auch das China-Geschäft von Yahoo. Yahoo hat die sich ursprünglich auf knapp 45 Milliarden Dollar belaufene Übernahmeofferte von Microsoft als zu niedrig zurückgewiesen.
mik/Reuters
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Von wirthsald | Erstellt am: 19.02.08 17:31 | Beitrag Nr.: 117.629 | Weitere Beiträge |
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Redmond (BoerseGo.de) - Beim Softwareriesen Microsoft spricht sich Unternehmensgründer und Chairman Bill Gates nach derZurückweisung des Übernahmeangebots an Yahoo für 31 Dollar je Aktie bzw 44,6 Milliarden Dollar durch die Manager des Internetkonzernsgegen ein Feilschen für den Dealaus.
“Wir überbrachten ihnen das Angebot und dachten uns, dass es sich um einen fairen Vorschlag handelt. Es gibt nichts, dass uns über die Angemessenheit des Angebots nachdenken lässt”, führte Gates in einem Interview aus.
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Von wirthsald | Erstellt am: 19.02.08 17:34 | Beitrag Nr.: 117.639 | Weitere Beiträge |
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Übernahmekampf
Microsoft will in Yahoo-Verwaltungsrat
Im Übernahmekampf um Yahoo schlägt der Softwareriese Microsoft laut US-Medienberichten nun eine härtere Gangart ein. Microsoft wolle zur anstehenden Wahl des Verwaltungsrats von Yahoo eigene Vertreter ins Rennen schicken.
Das berichtete die NewYork Times am Dienstag in ihrer Online-Ausgabe unterBerufung auf informierte Personen. Bei einem Erfolg könnten die Mittelsmänner in dem Gremium anschließend die Yahoo-Spitze überstimmen oder gar stürzen.
Zur Neuwahl stehen alle zehn Mitglieder des Verwaltungsrates an. Die Hauptversammlung ist jedoch erst für Sommer geplant. Die Frist zur Nominierung läuft seit vergangener Woche. Der Weg über den Kampf im Verwaltungsrat komme Microsoft weit billiger als ein höheres Angebot an die Yahoo-Aktionäre, rechnete die Zeitung vor. Zu erwarten seien zwar Kosten von bis zu 30 Millionen Dollar. Bei einer höheren Offerte müsse Microsoft dagegen für jeden zusätzlichen Dollar über den bisher gebotenen 31 Dollar je Aktie rund 1,4 Milliarden Dollar drauflegen.
Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft will mit seinem Angebot imWert von ursprünglich knapp 45 Milliarden Dollar (30 Mrd Euro) den bei der Online-Suche übermächtigen Rivalen Google verschärft angreifen. Yahoo lehnt die Offerte bisher als zu niedrig ab.
Eine rasche Nachbesserung durch Microsoft gilt mittlerweile unter Beobachtern als eher unwahrscheinlich. Trotz intensivenWerbens konnte Yahoo bisher keine anderen Kooperationspartner präsentieren. Zudem ist Analysten zufolge eine Reihe vonGroßaktionären an beiden Unternehmen beteiligt und daher nicht daran interessiert, dass Microsoft eine Übernahme zu teuer bezahlt. 
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Von springer1968 | Erstellt am: 20.02.08 12:56 | Beitrag Nr.: 118.347 | Weitere Beiträge |
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Von springer1968 | Erstellt am: 20.02.08 12:57 | Beitrag Nr.: 118.348 | Weitere Beiträge |
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Nach wie vor droht Yahoo eine Übernahme durch Microsoft. Während sich der Software-Konzern auf eine Unterwanderung der Gremien des Konkurrenten vorbereitet, versucht sich Yahoo so teuer wie möglich zu verkaufen.
Im Übernahmekampf um Yahoo schlägt der Softwareriese Microsoft laut US-Medienberichten nun eine härtere Gangart ein. Microsoft wolle zur anstehenden Wahl des Verwaltungsrats von Yahoo eigene Vertreter ins Rennen schicken, berichtete die «New York Times» am Dienstag in ihrer Online-Ausgabe unter Berufung auf informierte Personen.
Bei einem Erfolg könnten die Mittelsmänner in dem Gremium anschließend die Yahoo-Spitze überstimmen oder gar stürzen. Zur Neuwahl stehen alle zehn Mitglieder des Verwaltungsrates an. Die Hauptversammlung ist jedoch erst für Sommer geplant. Die Frist zur Nominierung läuft seit vergangener Woche.Der Weg über den Kampf im Verwaltungsrat komme Microsoft weit billiger als ein höheres Angebot an die Yahoo-Aktionäre, rechnete die Zeitung vor. Zu erwarten seien zwar Kosten von bis zu 30 Millionen Dollar. Bei einer höheren Offerte müsse Microsoft dagegen für jeden zusätzlichen Dollar über den bisher gebotenen 31 Dollar je Aktie rund 1,4 Milliarden Dollar drauflegen.
Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft will mit seinem Angebot im Wert von ursprünglich knapp 45 Milliarden Dollar (30 Milliarden Euro) den bei der Online-Suche übermächtigen Rivalen Google verschärft angreifen. Yahoo lehnt die Offerte bisher als zu niedrig ab.
Eine rasche Nachbesserung durch Microsoft gilt mittlerweile unter Beobachtern als eher unwahrscheinlich. Trotz intensiven Werbens konnte Yahoo bisher keine anderen Kooperationspartner präsentieren. Zudem ist Analysten zufolge eine Reihe von Großaktionären an beiden Unternehmen beteiligt und daher nicht daran interessiert, dass Microsoft eine Übernahme zu teuer bezahlt.
Abfindungen für Yahoo-MitarbeiterFür den Fall einer Entlassung im Übernahmekampf mit Microsoft hat Yahoo indes allen Mitarbeitern Abfindungen versprochen. Die Beschäftigten sollen damit angesichts der ungewissen Aussichten im Unternehmen gehalten werden, teilte Yahoo am Dienstagabend mit. Zugleich könnte dies eine Übernahme für den Softwareriesen Microsoft deutlich verteuern.
Bei Fusionen und Übernahmen sind solche Entschädigungen für das erweiterte Management durchaus üblich. Pauschale Zusagen für die komplette Belegschaft gelten hingegen als ungewöhnlich. Yahoo beschäftigt weltweit rund 14.300 Mitarbeiter, baut aber gerade etwa 1000 Stellen wegen eines erneuten Gewinneinbruchs ab.
Microsoft rechnet nach einer Übernahme mit Einsparungen von rund einer Milliarde Dollar. Der Konzern ließ aber bisher offen, ob diese auch durch Stellenstreichungen erreicht werden sollen. Alle Vollzeitmitarbeiter von Yahoo sollen den Abfindungsplänen zufolge bei einer Entlassung binnen zwei Jahren nach einer Übernahme grundsätzlich Anspruch auf Abfindungen sowie Zusatzleistungen haben. Die Summe variiert je Mitarbeiter. Allein die Abfindung kann bis zu zwei Jahresgehälter betragen.
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Von springer1968 | Erstellt am: 20.02.08 12:59 | Beitrag Nr.: 118.352 | Weitere Beiträge |
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Nachdem Microsoft-Mitgründer Bill Gates verlauten ließ, dass Microsoft (Nasdaq: MSFT, WKN: 870747) derzeit nicht gewillt ist, sein Übernahmeangebot für Yahoo zu erhöhen, schlägt das Unternehmen offenbar einen anderen Weg ein.
Ads_BA_conditionalAD('C'+'AD');Wie die New York Times erfahren haben will, hat Microsoft vor, sein Übernahmeangebot am Vorstand vorbei direkt an Yahoo-Aktionäre zu richten. Zugleich will Microsoft im Rahmen eines Verfahrens den Yahoo-Aufsichtsrat durch eigene Mitglieder ersetzen, um die Übernahme so schnell wie möglich über die Bühne zu bringen, heißt es. Ein derartiges Verfahren dürfte Microsoft nach Angaben von Reuters zwischen 20 und 30 Mio. Dollar kosten. Jedoch eine kostengünstigere Alternative, als das Übernahmeangebot für Yahoo um weitere Milliarden anzuheben. Yahoo hatte die jüngste Offerte von Microsoft in Höhe von 31 Dollar je Yahoo-Aktie bzw. 44,6 Mrd. Dollar als „zu niedrig“ zurückgewiesen.