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Von Baerlexa | Erstellt am: 12.03.08 13:14 | Beitrag Nr.: 126.034 | Weitere Beiträge |
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Demnach flossen Disney Einnahmen unter anderem aus Werbung zu, die während der Wiederholung von Fernsehserien wie «Lost» oder «Grey's Anatomy» auf der Website des Disney-Fernsehsenders ABC laufen. Außerdem verdiente Disney Geld mit Downloads von Musik und Filmen sowie mit dem Abo von Online-Spielen. Ferner wurden Umsätze mit Werbung auf Disney-Website wie ESPN.com erzielt.
So enorm die Summe von einer Milliarde Dollar aber auch klingen mag: Sie macht nur einen Bruchteil der gesamten Konzernumsätze eines Geschäftsjahres aus. Im vergangenen Jahr setzte Disney insgesamt 35,5 Milliarden Dollar um – die Erlöse aus dem Online-Geschäft schlugen also nicht einmal mit drei Prozent zu Buche. Den Löwenanteil am Umsatz bringen weiterhin die TV-Sender, die Disney-Parks – vor allem in den USA, weil der derzeit schwache Dollar den Besuch für Touristen günstiger macht – sowie die Kinosparte, die mit Kassenschlagern wie «Fluch der Karibik» punkten konnte.
Der Nettogewinn des Konzerns lag 2006/2007 bei 4,7 Milliarden Dollar. Disney weist den Online-Umsatz in seinen Quartalsberichten üblicherweise nicht aus. (nz)
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 07.05.08 20:45 | Beitrag Nr.: 131.793 | Weitere Beiträge |
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Der amerikanische Disney-Konzern steigert seinen Gewinn - und bleibt von der weltweiten Finanzmarktkrise verschont. Besonders die gut besuchten Themenparks sorgen für satte Gewinne. Analysten sind überrascht.
Los Angeles - Weniger Luxuszimmer, mehr günstige Familienangebote: Die Disney-Themenparks in Kalifornien und Florida haben erfolgreich versucht, sich den wirtschaftlichen Verhältnissen anzupassen. Jetzt bauen sie sogar neue Attraktionen.
AFP Disney-Traumschloss: Den wirtschaftlichen Verhältnissen angepasst
Die Themenpark-Sparte, zu denen auch Ableger in Paris, Tokio und Hongkong gehören, steigerte ihre Einnahmen im zweiten Quartal um elf Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar und bildet damit das Herzstück der Gewinne des Konzerns. Von Vorteil waren dabei die frühen Osterfeiertage, die noch in das Quartal fielen.
Investoren hatten erwartet, dass die Krise der US-Wirtschaft die Freizeitparks ähnlich stark treffen würde wie der 11. September, in dessen Folge die Disney-Aktie stark nachgegeben hatte. "Wir sind heute viel besser aufgestellt als in der Vergangenheit", sagte Disney-Chef Robert Iger der "Los Angeles Times". In der Zeitung äußert Finanzexpertin Ingrid Chung von Goldman Sachs
jedoch auch Bedenken: Buchungen, die im Voraus erfolgten, könnten die Zahlen verzerren.
Insgesamt konnte Disney
seinen Nettogewinn im vergangenen Quartal um 22 Prozent steigern. Die Filmsparte profitierte von DVD-Verkäufen, darunter das Oscar-prämierte Werk "No Country for Old Men". Leichte Einbußen musste der Disney-eigene Fernsehsender ABC hinnehmen. Wegen zurückgehender Werbeeinkünfte sanken die Einnahmen um zwei Prozent. feh/dpa
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,551961,00.html