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Norbert Lohrke: 29.08.08 08:39 Amerika boomt |
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Norbert Lohrke: 28.08.08 14:11 Aktienanlage am Fließband |
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WOI Wochenübersicht: 27.08.08 11:49 WOI Weekly - Amitelo: Nach... |
| Thema eröffnet von: | charttechniker | Beiträge: | 142 | Bewertung (7): | |
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| am: | 19.06.07 16:03 | Gelesen gesamt: | 1690 | |||
| Letzter Beitrag von: | antiPRO | Gelesen heute: | 1 | |||
| am: | 15.07.08 15:02 |
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Von springer1968 | Erstellt am: 07.04.08 11:06 | Beitrag Nr.: 128.739 | Weitere Beiträge |
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Frankfurt/Main - Seinen Vornamen hat Leonid Blavatnik längst abgestreift. Zu russisch klingt der - und das ist fürs Geschäft nicht immer förderlich. Aus Leonid wurde Leonard oder einfach "Len"; und aus Blavatnik einer der reichsten Männer der Welt. Der russischstämmige Finanzinvestor mit US-Pass wird als neuer Großaktionär von Air Berlin die Geschicke der zweitgrößten deutschen Fluglinie maßgeblich mitbestimmen: Seine Investmentgesellschaft Access Industries übernimmt das Aktienpaket von 18,56 Prozent von der Beteiligungsgesellschaft Vatas.
Auf der Geldrangliste von "Forbes" wird Blavatnik auf Rang 113 geführt, mit einem Privatvermögen von acht Mrd. Dollar. Sein Vermögen sei "self made", wie der 50-Jährige gerne betont.
Mit gerade mal 21 Jahren wanderte Blavatnik 1978 in die USA aus. Drei Jahre später wurde er US-Bürger. Er machte einen Abschluss an der Harvard Business School und gründete 1986 seine Investmentgesellschaft Acces Industries.
Den amerikanischen Traum vom Mittellosen zum Milliardär erfüllte sich Blavatnik vor allem dank seiner Verbindungen in die alte Heimat: Während er in den USA die Kontakte in die Finanzkreise hielt, spürte sein Alter Ego, der Russe Viktor Vekselberg, nach dem Zerfall der Sowjetunion Unternehmen auf, die der Staat zum Schnäppchenpreis abgab. Das Oligarchen-Tandem machte sein Geld mit Öl und Aluminium - zwei der am härtesten umkämpften Sektoren.
Blavatnik und Vekselberg wurden Aktionäre des britisch-russischen Joint Ventures TNK-BP, des drittgrößten Ölförderers des Landes. An dem weltgrößten Aluminiumhersteller UC Rusal sind Vekselberg/Blavatnik mit 22 Prozent beteiligt. UC Rusal steht möglicherweise vor der Fusion mit dem Nickelproduzenten Norilsk Nickel. Dadurch würde ein Montankonzern für 60 Mrd. Dollar entstehen.
Doch Blavatnik ist intelligent genug, nicht alleine auf das Russlandgeschäft zu setzen. Die Gunst des Kreml ist keine Konstante. 2005 erwarb Access Industries von Royal Dutch Shell und BASF den niederländischen Chemiekonzern Basell für 5,7 Mrd. Dollar und trieb 2007 die Fusion mit Lyondell zu LyondellBasell Industries voran, ein 20-Millarden-Dollar-Geschäft.
Privat tritt Blavatnik als Philanthrop auf, etwa wenn er das Zentrum für jüdische Geschichte in seiner Wahlheimat New York unterstützt - ebenso wie als Liebhaber schöner Wohnungen: Auf der Fifth Avenue soll er für 27 Mio. Dollar ein Apartment gekauft haben. In London erwarb er an den Kensington Palace Gardens ein Anwesen.
Ob Blavatnik sein Engagement in der deutschen Luftfahrt langfristig sieht, wie Air-Berlin-Chef Joachim Hunold erwartet, ist unklar. Wie Blavatnik arbeitet, macht eine Anekdote deutlich: George Soros ersteigerte 1997 für 1,87 Mrd. Dollar eine Sperrminorität an dem russischen Telekom-Konzern Svyazinvest in der Hoffnung,Svyazinvest vom Staat komplett zu übernehmen. Als Soros scheiterte, kaufte Blavatnik das Aktienpaket 2004 für 625 Mio. Dollar. Während Soros vom "schlechtesten Investment meines Lebens" sprach, hatte Blavatnik mehr Glück: Er veräußerte die Aktien zwei Jahre später für 1,3 Mrd. Dollar.
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Von springer1968 | Erstellt am: 07.04.08 11:08 | Beitrag Nr.: 128.740 | Weitere Beiträge |
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Von Aktienfluesterer | Erstellt am: 07.04.08 12:43 | Beitrag Nr.: 128.756 | Weitere Beiträge |
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Von springer1968 | Erstellt am: 07.04.08 13:22 | Beitrag Nr.: 128.765 | Weitere Beiträge |
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 128756 von Aktienfluesterer - 07.04.08 12:43:27 Uhr
Du meinst sicherlich Gold.
Wir werden sehen wie es mit der AB in nächster Zeit weitergehen wird.
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Von huetter69 | Erstellt am: 07.04.08 19:25 | Beitrag Nr.: 128.821 | Weitere Beiträge |
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Aussicht auf neuen Investor treibt Air Berlin-Aktie an.
Die Aussicht auf den US-Milliardär Leonard Blawatnik als Großinvestor der Fluggesellschaft Air Berlin hat deren Aktie am Montag erneut in die Höhe getrieben. Nach dem Kursverfall der vergangenen Wochen legte das Papier in der Spitze um zehn Prozent auf gut 8,50 Euro zu. Air Berlin nannte zu Wochenbeginn die Passagierzahlen für März mit einem Zuwachs von gut fünf Prozent auf 2,2 Mill. und einer stärkeren Auslastung.
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Von huetter69 | Erstellt am: 07.04.08 19:29 | Beitrag Nr.: 128.822 | Weitere Beiträge |
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 08.04.08 12:47 | Beitrag Nr.: 128.905 | Weitere Beiträge |
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"Ich sehe Gelegenheiten, keine Risiken", sagt Leonard ("Len"
Blavatnik.
Firmenkäufe nach diesem Motto haben den russischstämmigen Milliardär zu einem der reichsten Männer Amerikas gemacht. Jetzt soll es wieder zum Einsatz kommen: Während Börsenanalysten die schwache Ertragslage der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin rügen, sieht Blavatnik die Möglichkeit zum Angriff auf den Platzhirsch Lufthansa.
Also soll Air Berlin ein langfristiges Engagement der von Blavatnik kontrollierten Holding Access Industries in New York werden. Und Air-Berlin-Chef Jürgen Hunold lobt seinen neuen Besitzer als einen "über jeden Zweifel erhabenen Investor", was sicher eine Anspielung auf die Vatas-Gruppe des US-Milliardärs Robert Hersov ist, die sich mit 18,56 Prozent an Air Berlin beteiligte, dabei durch den Kursrutsch der Aktie viel Geld verlor und deren Anteil Blavatnik jetzt übernimmt.
Analysten halten es nun für möglich, dass der neue Großaktionär darauf drängen wird, Air Berlin wieder von der Börse zu nehmen. "Blavatnik hätte größere Freiheit, ein Sanierungskonzept umzusetzen. Er ist kein Freund von bürokratischen Börsenregularien", sagt ein Banker eines großen Kreditinstituts in der Londoner City.
Das wäre typisch für Blavatnik, den Verschwiegenen, den Öffentlichkeitsscheuen: Nur selten sieht man ihn in New York bei den üblichen Festivitäten und Charity-Dinners der Wall-Street-Schickeria, obwohl er zu den großen Kunst- und Kulturspendern der Stadt gehört.
Berichte von britischen Zeitungen über eine Privatfehde mit seinem Landsmann und Milliardärskollegen Roman Abramowitsch gingen ihm gegen den Strich. Beide wollten das gleiche Zehn-Zimmer-Anwesen in der Londoner Villenstraße Kensington Palace Gardens kaufen, Blavatnik gewann das Bietergefecht, indem er umgerechnet 56 Millionen Euro zahlte. Ein zu hoher Preis, sagen Immobilienexperten. Immerhin ist er am Zweitwohnsitz an der Themse nun Nachbar des indischen Stahlmagnaten Lakshmi Mittal.
Auch das ist typisch für Blavatnik: Er gilt als Hitzkopf, Geschäftsfreunde sagen, dass er zu Wutausbrüchen neigt. So habe er es nur schwer verkraften können, dass ein Konkurrent ihm die vom britischen Ölkonzern BP kontrollierte Chemiesparte Innovene vor drei Jahren wegschnappte. Auch beim amerikanischen Chemiehersteller Huntsman, auf den es Blavatnik abgesehen hatte, zog er den Kürzeren.
Umso verbissener schacherte er dann um die einstigen Chemiesparten von BASF und Shell, die er mit dem US-Unternehmen Lyondell zusammenführte. Damit etablierte sich Blavatnik mit der Firma Lyondell-Basell Industries als einer der weltgrößten Grundstoffchemie-Produzenten. Zudem hat er Anteile am russischen Ölkonzern TNK-BP und am Aluminium-Unternehmen Rusal.
Blavatnik habe sein Vermögen aus dem Nichts geschaffen, schrieb das Boulevardblatt New York Post. Doch die Legende des Aufstiegs vom Tellerwäscher zum Millionär stimmt nicht ganz. Richtig ist, dass Blavatnik 1978 aus der Ukraine auswanderte und mittellos in den USA seine Karriere begann. Er studierte später an der Universität Harvard Wirtschaftwissenschaften. Doch der Harvard-Abschluss hätte ihn kaum weitergebracht, jedenfalls nicht so, wie die guten Beziehungen zu seinem ehemaligen Schulfreund Viktor Wechselberg.
Der studierte Mathematiker war einer der großen Nutznießer der Privatisierungswelle in der ehemaligen Sowjetunion und gilt als Ziehvater und Förderer Blavatniks - durchaus zum gegenseitigen Vorteil. Während Wechselberg in Moskau die Fäden für Firmenbeteiligungen zog, beschaffte sein Partner in New York westliches Kapital. 1986 gründete Blavatnik die Industrieholding Access.
Gespanntes Verhältnis zum KremlLängst hat sich der Lehrling vom Lehrmeister unabhängig gemacht. Blavatnik sieht sich heute weniger als russischer denn als amerikanischer Geschäftsmann. Dazu zählen auch seine Beteiligungen am US-Musikkonzern Time Warner sowie an mehreren Telekommunikationsfirmen. Seine Bestrebungen, das Portfolio von Access stärker zu diversifizieren, könnten aber auch einen politischen Hintergrund haben.
Der Kreml hat ein gespanntes Verhältnis zu seinen Oligarchen. Auf Druck der Behörden musste etwa TNK-BP vergangenes Jahr seinen Mehrheitsanteil am riesigen sibirischen Gasfeld Kowykta an den von Moskau beherrschten Konkurrenten Gazprom abtreten. Jetzt durchsuchten die Behörden TNK-BP-Geschäftsräume wegen eines angeblichen Spionageskandals.
Insofern ist es kein Zufall, dass sich Blavatnik offenbar anderen Branchen in politisch stabileren Regionen zuwendet. Andererseits kann er mit Air Berlin bald nach Moskau fliegen, um die Kreml-Herren doch noch davon zu überzeugen, dass seine TNK-BP-Beteiligung nützlich für sie ist.
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Von patare71 | Erstellt am: 11.04.08 12:22 | Beitrag Nr.: 129.241 | Weitere Beiträge |
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Von patare71 | Erstellt am: 14.04.08 21:13 | Beitrag Nr.: 129.393 | Weitere Beiträge |
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RICKMANSWORTH (Dow Jones)--Die Deutsche Bank AG (News/Aktienkurs) hält 12,93% der Stimmrechte der Air Berlin plc. (News/Aktienkurs) Zuvor habe das Frankfurter Institut direkt und indirekt 13,82% gehalten, teilte die Fluglinie mit Sitz in Rickmansworth am Freitag mit.
Von dem Anteil von 12,93% per 9. April würden 9,97% durch Deutsche Asset Management (Australia) Ltd, Deutsche Bank Trust Company Americas, Deutsche Asset Management Investment GmbH, Deutsche Investment Management Americas Inc, DWS Investment GmbH, DWS Investment S.A., Luxembourg und DWS Trust Company gehalten.
Anfang des Monats hatte die Fluglinie mit dem russischstämmigen US-Investor Leonard Blawatnik einen neuen Großaktionär bekommen. Seine Investmentgesellschaft Access Industries hatte das komplette Aktienpaket von 18,56% des südafrikanischen Investors Robert Hersov übernommen.
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Von patare71 | Erstellt am: 14.04.08 21:17 | Beitrag Nr.: 129.394 | Weitere Beiträge |
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Belastet von einem negativen Analystenkommentar sind die Aktien von Air Berlin am Montag deutlich abgerutscht. Morgan Stanley nahm die Empfehlung für die Aktien der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft von "Equal-weight" auf "Underweight" zurück. Ihr Ziel senkte Expertin Penelope Butcher von 8,20 auf auf 4,00 Euro.
Air Berlin-Papiere sackten bis 10.25 Uhr um 6,84 Prozent auf 6,67 Euro ab und waren damit Schlusslicht im SDAX <SDXP.ETR>. Der Nebenwerteindex büßte zugleich 0,61 Prozent auf 4.395,63 Punkte ein.
Vor allem das neue Kursziel sei "ein dickes Ding", sagte ein Händler mit Blick auf dessen Halbierung. Analystin Butcher nannte als Begründung hierfür eine ebenso deutliche Senkung der Gewinnschätzungen für die nächsten zwei Jahre, nachdem der Unternehmensausblick für 2008 unerwartet niedrig ausgefallen sei. Die Zielvorgabe für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) liege mit 73 bis 120 Millionen Euro unter den Konsensschätzungen und weise zudem ein Rückschlagsrisiko von weiteren 30 bis 40 Prozent auf - bedingt durch den hohen Ölpreis und steigende Renditen.
Air Berlin habe zwar für 2008 seinen Rohölbedarf zu 74 Prozent abgesichert, sei aber für 2009 sehr anfällig für steigende Preise. Auch die Bilanzqualität sei im Vergleich zum Wettbewerb schwächer. So verfügten Ryanair und die Lufthansa über Barmittelbestände, während Air Berlin einen Schuldenstand von 562 Millionen Euro aufweise.