Login

Login   

Kolumnen

mehr...
Markus Fugmann: 04.07.08 10:57 Marktausblick 04.07.08 für...
 peketec.de: 04.07.08 08:55 Der aktuelle Tradingtag
Norbert Lohrke: 04.07.08 08:05 Arques: Verschmähte Perle?

Börsenbrief des Tages

mehr...

Forum > Deutschland > Insiderhandel bei Air Berlin?

Forum wählen

AIR BERLIN PLC REGISTERED SHARES EO -,25

Aktueller Kurs (Frankfurt, 04.07.2008 19:51)
Letzter Kurs: 4,41 EUR WKN: AB1000 AIR BERLIN PLC REGISTERED SHARES EO -,25 Chartbild
Veränd. abs.: 0,27 EUR Symbol: AB1
Veränd. in %: 6,52 % ISIN: GB00B128C026
Volumen 59.919 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 4,39 Ask 4,44
(1.750,00) (1.700,00)

Thema: Insiderhandel bei Air Berlin?

Thema Nr. 14974  
Thema eröffnet von:  charttechniker Beiträge: 130 Bewertung (6):
am: 19.06.07 16:03 Gelesen gesamt: 1350    
Letzter Beitrag von:  Entsafter Gelesen heute: 5      
am: 04.07.08 14:17          
< 1 2 | 3 | 4 5 6 7 8 9 10 11 > »   Alle anzeigen
 
Bookmarken bei: Bookmarken bei Del.icio.us Bookmarken bei digg Bookmarken bei FURL Bookmarken bei reddit Bookmarken bei Feed Me Links Bookmarken bei Technorati Bookmarken bei Blogmarks Bookmarken bei Co.mments Bookmarken bei Yahoo My Web Bookmarken bei Newsvine Bookmarken bei Mr. Wong Bookmarken bei Ma.gnolia Bookmarken bei Stumble Upon Bookmarken bei Google Bookmarks Bookmarken bei RawSugar Bookmarken bei Squidoo
Von  bidandask07 Erstellt am: 22.06.07 12:44 Beitrag Nr.: 18.246 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:

smileysmiley

 

Air Berlin weist Vorwürfe zurück


Der Vorstand der Air Berlin PLC weist den im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens von der Staatsanwaltschaft Stuttgart erhobenen Vorwurf des Insiderhandels zurück, der gegen zwei Mitglieder des Boards, drei Abteilungsleiter des Hauses und einen sechsten, namentlich noch nicht bekannten Beschuldigten erhoben wird.

Am Dienstag hatten Polizeibeamte und Mitarbeiter der Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Büros und Wohnungen der Beschuldigten durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt. Ihnen wird unterstellt, dass sie Air Berlin-Aktien im Gesamtwert von 1,5 Millionen Euro gekauft haben sollen, noch ehe das Unternehmen eine Ad-hoc-Mitteilung über den Erwerb der Luftfahrtgesellschaft dba veröffentlichte. Diese sei dann "geeignet gewesen, den Börsenpreis von Air Berlin erheblich positiv zu beeinflussen".

Gerade diesen im Durchsuchungsantrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart erhobenen Vorwurf weist der Vorstandsvorsitzende von Air Berlin, Joachim Hunold, als unzutreffend zurück: "Ob und in welchem Umfang der Börsenkurs von Air Berlin nach Bekanntgabe der dba-Übernahme steigen würde, war mehr als ungewiss. Ich habe Anfang Juni 2006 erstmals Aktien zugekauft, weil gerade zu diesem Zeitpunkt die mir börsenrechtlich auferlegte Lockup-Periode zu Ende gegangen war und ich ein positives Zeichen für den Markt setzen wollte. Air Berlin hat diese Aktienkäufe ordnungsgemäß der Finanzaufsicht gemeldet und im Internet veröffentlicht. Die BaFin hat die Käufe bereits im Frühherbst 2006 untersucht und nicht weiter beanstandet. Und weil ich bisher keine Aktien verkauft habe, konnte ich auch keinen Kursgewinn realisieren.“

Hunold betonte, dass sich Air Berlin gegenüber den Ermittlungsbehörden kooperativ zeige und an einer schnellen Aufklärung der Vorwürfe interessiert sei. Es sei zwar zutreffend, dass bereits am 26. Mai 2006 eine so genannte Geheimhaltungsverpflichtung zwischen Air Berlin und dba geschlossen worden sei und man danach mit einer rechtlichen und wirtschaftlichen Prüfung eines möglichen dba-Kaufs begonnen habe, jedoch sei dieser Kauf damals noch höchst unwahrscheinlich gewesen. Erst am 15. Juli 2006, also nach den Aktienkäufen, sei der Vorstand vom Aufsichtsrat zu Kaufverhandlungen ermächtigt worden. Zwei Tage später habe man dann einen "Letter of Intent" abgegeben. Erst zu diesem Zeitpunkt seien die mit dem Vorgang betrauten Mitarbeiter von Air Berlin zur Abgabe von Insider-Verpflichtungen aufgefordert worden. Der dba-Kauf wurde dann am 17. August 2006 bekannt gegeben. Hunold: "Bis zum Vorabend stand der Deal auf der Kippe."


Pressekontakt:
Peter Hauptvogel
Director of Corporate Communications Air Berlin
Tel.: + 49 30 3434 1500
Fax: + 49 30 3434 1509
E-Mail: abpresse@airberlin.com

 

Von  badday Erstellt am: 25.06.07 14:17 Beitrag Nr.: 18.304 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:

Insider-Handel ist schwer nachweisbar

Insidergeschäfte sind verboten - was nichts daran ändert, dass immer wieder versucht wird, mit Insider-Wissen Kasse zu machen. Das kommt eher selten ans Licht.
Click here to find out more!
Beim Handel mit Aktien und anderen Wertpapieren sollen die Eigner dieser Papiere möglichst gleiche Chancen haben. Deshalb sind in Deutschland wie in der gesamten EU oder in den USA so genannte Insidergeschäfte verboten. Insider sind etwa Manager oder Aufsichtsräte eines Unternehmens, wenn sie vertrauliche Informationen über bevorstehende wichtige, kursbewegende Ereignisse erlangen, etwa eine Übernahme oder einen Verkauf einer Unternehmenstochter. Wer dieses Wissen vor einer Veröffentlichung nutzt, um Aktien zu verkaufen oder zu kaufen, macht sich in Deutschland seit 1994 strafbar.
Überwacht wird der Aktienhandel in Deutschland von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Sie geht auffälligen Aktienkursbewegungen nach und überprüft routinemäßig jede Fusion oder Übernahme auf möglichen Insiderhandel. Das Wertpapierhandelsgesetz sieht dafür Geldstrafen oder Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren vor.
Allerdings ist Insiderhandel schwer nachweisbar. So kommt es nur bei wenigen Verdachtsfällen zu Ermittlungen, wie jetzt im Fall der Fluggesellschaft Air Berlin oder erst vor wenigen Tagen gegen ein Vorstandsmitglied des Modekonzerns Escada. Die BaFin beklagte im Januar, dass seit 2001 von 550 Ermittlungsverfahren nur 40 mit einer Verurteilung geendet hätten. Zumindest sind die gesetzlichen Bestimmungen in den vergangenen Jahren verschärft worden. Vorstände und Aufsichtsräte müsse ihre Ver- und Zukäufe von Aktien veröffentlichen. Banken müssen Verdachtsfälle der BaFin melden.

 

Von  boersenweibchen Erstellt am: 25.06.07 14:19 Beitrag Nr.: 18.306 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:
München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "BetaFaktor" sehen derzeit eine günstige Möglichkeit, um bei der Aktie von Air Berlin (ISIN GB00B128C026 / WKN AB1000) noch mal einzusteigen.

Wer die Nachrichten verfolgt habe, dem dürfte nicht entgangen sein, dass es ein Ermittlungsverfahren mit dem Vorwurf des Insiderhandels gegen zwei Mitglieder des Boards der Air Berlin AG, drei Abteilungsleiter des Unternehmens sowie eine sechste bislang noch unbekannte Person geben solle. Es gehe um die Zeit im Sommer vergangenen Jahres. Damals sollten die Beschuldigten im Vorfeld der Übernahme der Fluggesellschaft dba Aktien der eigenen Gesellschaft Air Berlin im Gesamtwert von 1,5 Millionen Euro gekauft haben - noch bevor die Übernahme am 17. August 2006 per Ad-hoc-Mitteilung dem Kapitalmarkt bekannt gemacht worden sei.


Hierzu sei anzumerken, dass der Vorstandsvorsitzende von Air Berlin, Joachim Hunold, im Juni vergangenen Jahres - also zwei Monate vor der Übernahme - tatsächlich Aktien seines Unternehmens gekauft habe. Er habe jedoch zwischenzeitlich dementiert, dass zu diesem Zeitpunkt die Übernahme bereits festgestanden habe, sondern im Gegenteil, diese zu diesem Zeitpunkt höchst unwahrscheinlich gewesen sei. Das sei in der Tat nachvollziehbar. Und zum anderen, führe eine Übernahmeankündigung beim übernehmenden Unternehmen meist zu einem Kursabschlag. An dieser Stelle also auf einen kurzfristigen Kursgewinn zu spekulieren, wäre wirklichkeitsfremd.

Wegen der Newslage würden die fundamentalen Daten etwas aus dem Blickwinkel geraten. Denn durch die Übernahmen der dba und der LTU habe sich die Gesellschaft erheblich breiter am Markt positionieren können. Hinzu komme, dass man mit der LTU nun auch im Langstreckengeschäft Geld verdiene. Für 2007 sei ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 1,30 EUR nicht zu hoch gegriffen, 2008 könnten konservativ geschätzt bereits 1,60 EUR durch die Bücher gehen. Daraus ergebe sich ein 2008er KGV von unter 9.

Die Experten von "BetaFaktor" halten die derzeitige Newslage für eine ausgezeichnete Möglichkeit, noch mal günstig bei der Air Berlin-Aktie einzusteigen. Die Ermittlung dürfte ausgehen wie das berühmte Hornberger Schießen. Damit sehe man vorerst in dem alten Allzeithoch bei 21,50 EUR das aktuelle Kursziel. (Ausgabe 25 vom 21.06.2007) (22.06.2007/ac/a/nw)

 

Von  Traderfeeling Erstellt am: 25.06.07 21:06 Beitrag Nr.: 18.326 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:

Das wird auch noch eine interessante Geschichte werden!!

 

Montag, 25. Juni 2007

Im Visier der BaFin
Mehr Ärger für Air Berlin


Die wegen Verdachts auf Insiderhandel in die Schlagzeilen geratene Fluggesellschaft Air Berlin kommt nicht zur Ruhe: Die Finanzaufsicht hat die Airline auch wegen möglicher Verstöße gegen Veröffentlichungspflichten ins Visier genommen, bestätigte eine BaFin-Sprecherin einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Dabei geht es um die Frage, ob die Aktionäre im vergangenen August über die angepeilte Übernahme des Konkurrenten dba rechtzeitig informiert worden seien.
 
Zunächst würden aber die Ermittlungen der Stuttgarter Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Insiderhandels abgewartet, sagte die BaFin-Sprecherin. In einer Ad-hoc-Meldung, die das Unternehmen am 17. August 2006 und damit vier Wochen nach Abschluss einer Absichtserklärung zum Kauf von dba veröffentlicht habe, sei der Coup lediglich mit einer Zeile gewürdigt worden, hatte der "Spiegel" berichtet.
 

Ein Air-Berlin-Sprecher wies den Verdacht zurück, die Geschäftsleitung könnte womöglich gegen die Ad-hoc-Publizitätspflicht verstoßen haben. Eine internationale Anwaltskanzlei habe den Vorgang damals geprüft und den Air-Berlin-Managern im Hinblick auf ein mögliches Scheitern des Geschäfts von einer früheren Bekanntgabe abgeraten.
 
Hunold weist Vorwürfe zurück
 
Am vergangenen Dienstag hatten Polizeibeamte und BaFin-Mitarbeiter insgesamt zehn Firmengebäude und Privatwohnungen im ganzen Bundesgebiet wegen des Verdachts auf Insiderhandel durchsucht. Air-Berlin-Chef Joachim Hunold wies die Vorwürfe zurück, die gegen ihn, Aufsichtsratschef Johannes Zurnieden und drei Abteilungsleiter gerichtet wurden.
 
Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit der Übernahme der Münchner Fluglinie dba durch Air Berlin im vergangenen August. Die Beschuldigten werden von der Staatsanwaltschaft verdächtigt, seit Juni 2006 Insiderwissen über die geplante Übernahme "einer Luftfahrtgesellschaft in München" verwendet und kurz nach Abschluss einer Geheimvereinbarung über den Beginn von Übernahmeverhandlungen massiv Aktien des eigenen Unternehmens gekauft zu haben. Nach der offiziellen Bekanntgabe der Übernahme war der Kurs der Air-Berlin-Aktie um mehr als zehn Prozent in die Höhe geschossen.
 
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart erklärte am Montag auf Anfrage, die Ermittlungen dauerten mindestens mehrere Monate. Es habe keine weiteren Durchsuchungen gegeben.

 

 

Von  badday Erstellt am: 26.06.07 13:18 Beitrag Nr.: 18.344 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:

Hierzu sei anzumerken, dass der Vorstandsvorsitzende von Air Berlin, Joachim Hunold, im Juni vergangenen Jahres - also zwei Monate vor der Übernahme - tatsächlich Aktien seines Unternehmens gekauft habe. Er habe jedoch zwischenzeitlich dementiert, dass zu diesem Zeitpunkt die Übernahme bereits festgestanden habe, sondern im Gegenteil, diese zu diesem Zeitpunkt höchst unwahrscheinlich gewesen sei. Das sei in der Tat nachvollziehbar. Und zum anderen, führe eine Übernahmeankündigung beim übernehmenden Unternehmen meist zu einem Kursabschlag. An dieser Stelle also auf einen kurzfristigen Kursgewinn zu spekulieren, wäre wirklichkeitsfremd.


Der wird damit durchkommen und schön ungestraft weiter machen dürfen!!

 

Von  DerSeher Erstellt am: 26.06.07 17:09 Beitrag Nr.: 18.372 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:

Air Berlin weiter in der Presse mit neuen Vorwürfen!

 

Air Berlin soll auch
gegen Ad-hoc-Pflicht
verstoßen haben

Berlin/Bonn.Die wegen Verdachts auf Insiderhandel in die Schlagzeilen geratene Fluggesellschaft Air Berlin kommt nicht zur Ruhe: Die Finanzaufsicht hat die Airline auch wegen möglicher Verstöße gegen Veröffentlichungspflichten ins Visier genommen. Einen entsprechenden „Spiegel“-Bericht bestätigte gestern eine BaFin-Sprecherin. Dabei geht es um die Frage, ob die Aktionäre im vergangenen August über die angepeilte Übernahme des Konkurrenten dba rechtzeitig informiert worden seien.

In einer Ad-hoc-Meldung, die das Unternehmen am 17. August 2006 und damit vier Wochen nach Abschluss einer Absichtserklärung zum Kauf von dba veröffentlicht habe, sei der Coup lediglich mit einer Zeile gewürdigt worden, hatte der „Spiegel“ berichtet. Ein Air-Berlin-Sprecher wies den Verdacht zurück, die Geschäftsleitung könnte womöglich gegen die Ad-hoc-Publizitätspflicht verstoßen haben. Eine internationale Anwaltskanzlei habe den Vorgang damals geprüft und den Air-Berlin-Managern im Hinblick auf ein mögliches Scheitern des Geschäfts von einer früheren Bekanntgabe abgeraten.

 

Am vergangenen Dienstag waren insgesamt zehn Firmengebäude und Privatwohnungen im ganzen Bundesgebiet wegen des Verdachts auf Insiderhandel im Zusammenhang mit der Übernahme der dba durchsucht worden. Air-Berlin-Chef Joachim Hunold wies die Vorwürfe zurück, die gegen ihn, Aufsichtsratschef Johannes Zurnieden und drei Abteilungsleiter gerichtet wurden.

 

 

Von  DerSeher Erstellt am: 21.08.07 13:48 Beitrag Nr.: 20.921 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:

Das sollte Air Berlin doch langsam weiter oder viel mehr wieder auf Kurs bringen! Ist in letzter Zeit etwas eingebrochen, denke aber das sich das als 2 größte Fluggesellschaft Deutschlands auch wieder legen wird.

 

 


Air Berlin beteiligt sich an Schweizer Belair

London/Berlin (ddp.djn). Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin kann sich an der schweizerischen Fluggesellschaft Belair beteiligen.

Sowohl das deutsche Bundeskartellamt als auch die EU-Kommission hätten eine Anmeldepflicht der 49-prozentigen Beteiligung verneint, teilte Air Berlin am Dienstag mit. Gleiches habe zuvor die Schweizer Kartellbehörde erklärt. Belair ist den weiteren Angaben zufolge eine Tochtergesellschaft der Hotelplan-Gruppe, die dem Handelskonzern Migros gehört. Die Fluglinie betreibe derzeit zwei Boeing 757-200 und eine Boeing 767-300.

 

Während Air Berlin eine Verstärkung ihres Geschäfts auf dem schweizerischen Markt anstrebe, sehe Hotelplan Vorteile, wenn Belair in Vertrieb und Logistik von Air Berlin eingebunden werde, hieß es. «Jetzt können wir auch aus der Schweiz heraus alle internationalen Strecken bedienen», sagte der Air Berlin-Vorstandsvorsitzende Joachim Hunold.

 

Durch diese Entscheidung der Kartellämter kann Air Berlin den weiteren Angaben zufolge nun auch Einzelplätze für Flüge ab Zürich und Basel anbieten. Buchbar seien diese ab sofort für den Winterflugplan 2007/08 beispielweise auf Strecken zu den Kanaren und nach Ägypten. Weitere Strecken würden derzeit diskutiert, sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft.

 

 

 

Von  DerSeher Erstellt am: 21.08.07 13:51 Beitrag Nr.: 20.923 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:

Ich denke es wäre keine kluge Entscheidung sich von LTU als Marke zu trennen, das hat für mich irgendwie Tradition und zieht Leute an. 

 

Air Berlin rückt von LTU ab

 Das Aus für die Traditionsmarke LTU wird immer wahrscheinlicher. Es gebe zwar noch keine Entscheidung, beteuert man laut "Handelsblatt" beim neuen LTU-Eigner Air Berlin. Das Management werde aber "in den kommenden Wochen mit Experten diskutieren, ob es sinnvoll sei, die LTU-Langstreckenflieger unter der bisherigen Marke zu betreiben oder auf Air Berlin umzurüsten".

Das sind neue Töne im Hause Hunold: Bislang hatte Unternehmenschef Joachim Hunold immer betont, das LTU-Logo beizubehalten. Ein Blick auf die Konkurrenz dürfte ihn eines besseren belehrt haben: Billigflieger wie TUIfly, Ryanair und Easyjet konzentrieren sich seit jeher auf eine Marke. Die geplante LTU-Kampagne liegt seit der Übernahme durch Air Berlin ohnehin schon auf Eis. Seit dem Weggang von Michael Grimme ist auch die Marketingleitung unbesetzt.

 

www.wuv.de/wuv/news/unternehmen/meldungen/2007/08/70823/ltu170.jpg" alt="" width="170" height="113" />

 

 

 

Nebenbei würden für die Umlackierungen unnötige Kosten auf Air Berlin zukommen, die definitiv zu vermeiden sind.  

 

 

Von  Zuchtbulle Erstellt am: 30.08.07 15:01 Beitrag Nr.: 21.564 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:

Enttäuschende Zahlen bei Air Berlin (Quelle: Markus Frick E-Mail Hotline vom 30.8.07):

 

Die gestern veröffentlichten Zahlen von Air Berlin konnten nicht wirklich überzeugen.
Die Reiselust der Deutschen wurde vor allem im April geschmälert, da die Regenfälle
die Reiselust trübten. Ein weiterer Faktor für die schlechten Zahlen ist natürlich auch
der Preiskampf zwischen den Airlines. Mittlerweile werden die größten Städte in
Deutschland, Spanien etc. nicht nur von 1 oder 2 Fluglinien angeflogen, sondern man
kann zwischen einer Vielzahl von Fluglinien wählen. Dieser Preiskampf drückt brutal
auf die Gewinnmargen, wie an den Zahlen von Air Berlin zu sehen ist.

Der Flugumsatz erhöhte sich im 2. Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des
Vorjahres um 4,8% von 487 auf 510,5 Mio. €. Im Halbjahresvergleich stieg er um 8,7%
von 784,1 auf 852,7 Mio. €. Die Zusatzerlöse pro Passagier erhöhten sich im
1. Halbjahr 2007 von 2,91 auf 3,54 €. Insgesamt ist der Halbjahresumsatz um 7,1%
von 859,6 auf 920,5 Mio. € gestiegen. Das EBITDAR (Ergebnis vor Zinsen, Steuern
Abschreibungen und Leasingkosten) ist im 2. Quartal mit 104 Mio. € annähernd gleich
hoch wie im Vorjahr (104,3 Mio. &euro. Im Halbjahresvergleich wurde eine Steigerung um
26,2% von 86,8 auf 109,5 Mio. € erreicht. Das operative Ergebnis vor Zinsen und
Steuern (EBIT) ist bei Gegenüberstellung der zweiten Quartale 2006 und 2007 um
47,4% von 44,7 auf 23,5 Mio. € gesunken. Unter Einbeziehung des in der Luftfahrt
traditionell schwachen 1. Quartals ist die EBIT-Marge gegenüber dem Halbjahr 2006
annähernd gleich geblieben (-3,8% zu -4%). Der Nettogewinn im 2. Quartal 2007 belief
sich auf 12,1 Mio. €. Das entspricht 2,2% vom Umsatz. Im Vorjahresquartal wurden
30,1 Mio. € erreicht. Im Halbjahresvergleich beträgt das Nettoergebnis -29,3 Mio. €.
Für das Gesamtjahr 2007 peilt Air Berlin ein EBIT oberhalb des Vorjahres (64 Mio. &euro
an.

Vorstandschef Joachim Hunold meinte, dass die Kombination mit dem schlechten
Wetter im April und die Übernahme von LTU die Zahlen versaut haben. Wichtig ist
nun, dass das stärkere 2. Quartal den Nettogewinn von -60% wieder kompensiert.
Sollte das nicht der Fall sein, werden wir die nächsten Wochen wahrscheinlich noch
eine Gewinnwarnung bekommen, und das könnte nochmals Druck auf die Aktie
bringen.


Am 20. September werden das neue Streckenprofil und der neue Marktauftritt von Air
Berlin präsentiert. Ich denke, dass wir uns nach dieser Präsentation einen besseren
Überblick über Air Berlin für die nächsten Monate verschaffen können. Die Expansion
von Air Berlin geht auf jeden Fall weiter sehr gut voran. Mit der Belair hat man nun
auch eine Beteiligung am Schweizer Markt. Mit LTU ist man nun auch auf der
Langstrecke vertreten und versucht sich nun auch verstärkt auf Geschäftsreisende zu
fokussieren.

Fazit: Air Berlin hat zwar gestern sehr viele Experten enttäuscht, aber dem Kurs hat es
nur kurz geschadet. Ich denke, Air Berlin wird seinen Weg gehen, aber es wäre
natürlich eine bessere Unterstützung gewesen, wenn die Zahlen besser ausgefallen
wären. Warten wir ab, was in den nächsten Monaten an Nachrichten kommen wird.
Diejenigen, die langfristig gekauft haben, sollten einen Stopp bei 10,80 € auf
Schlusskursbasis setzen, so wie ich es auf den Seminaren und der DVD immer wieder
erkläre. Kurzfristig orientierte Investoren sollten weiterhin eher abwarten!

 

 

Von  bidandask07 Erstellt am: 30.08.07 19:37 Beitrag Nr.: 21.581 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:

Am 20. September werden das neue Streckenprofil und der neue Marktauftritt von Air
Berlin präsentiert. Ich denke, dass wir uns nach dieser Präsentation einen besseren
Überblick über Air Berlin für die nächsten Monate verschaffen können. Die Expansion
von Air Berlin geht auf jeden Fall weiter sehr gut voran. Mit der Belair hat man nun
auch eine Beteiligung am Schweizer Markt. Mit LTU ist man nun auch auf der
Langstrecke vertreten und versucht sich nun auch verstärkt auf Geschäftsreisende zu
fokussieren.

 

wenn die Umstellungen umgesetzt werden können und nicht noch mehr Druck auf die Aktie kommt gehts wohl vorerst abwärts.  

 

< 1 2 | 3 | 4 5 6 7 8 9 10 11 > »   Alle anzeigen