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| Thema eröffnet von: | charttechniker | Beiträge: | 142 | Bewertung (7): | |
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| am: | 19.06.07 16:03 | Gelesen gesamt: | 1669 | |||
| Letzter Beitrag von: | antiPRO | Gelesen heute: | 1 | |||
| am: | 15.07.08 15:02 |
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Von Curious | Erstellt am: 08.07.08 15:04 | Beitrag Nr.: 138.584 | Weitere Beiträge |
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Von tecdaexchen | Erstellt am: 08.07.08 15:18 | Beitrag Nr.: 138.587 | Weitere Beiträge |
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Von Araich | Erstellt am: 08.07.08 21:04 | Beitrag Nr.: 138.655 | Weitere Beiträge |
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 138584 von Curious - 08.07.08 15:04 Uhr
08.07.2008 12:20 Kartellamt zeigt Air Berlin die Gelbe Karte Die Fluggesellschaft Air Berlin darf den Ferienflieger Condor womöglich nicht übernehmen. Das Bundeskartellamt hat Bedenken geäußert und drohte den Berlinern mit einer Abmahnung. Die Aktie hat heute einen schweren Stand.
Das Papier notiert am Dienstag rund neun Prozent unter seinem Kurs vom Vortag - dies allerdings schon bevor die Aussagen des Bundeskartellamtes publik wurden.
Wie Kartellamtssprecherin Silke Kaul am Dienstag in Bonn sagte, gewähren die Kartellwächter Air Berlin noch eine letzte Frist zur Erläuterung ihrer Übernahmepläne. Die Airline müsse bis zum 14. Juli ihr Vorhaben detailliert schildern. Geschehe dies nicht, werde eine Abmahnung verschickt. Dies sei immer der erste Schritt vor einer Untersagung. Die Behördensprecherin bestätigte damit einen Vorabbericht des Magazins "Focus".
In einer Abmahnung legt das Bundeskartellamt dar, warum es ein geplantes Zusammenschlussvorhaben untersagen will. Die betroffenen Unternehmen haben danach noch einmal die Möglichkeit, Stellung zu nehmen. Erst dann kann die offizielle Untersagung ausgesprochen werden.
Die Bedenken des Kartellamtes
Die Wettbewerbshüter wollen bis zum 9. Oktober über die Pläne entscheiden. Die Behörde hat sich schon bei der Bekanntgabe der Übernahmepläne kritisch geäußert. Denn man hegt wettbewerbsrechtliche Bedenken. Die neue gemeinsame Airline von Air Berlin und Condor könnte den Wettbewerb auf Flügen in den Mittelmeerraum bremsen. Das hängt auch damit zusammen, dass sich Air Berlin bereits den Ferienflieger LTU einverleibt hat. Die Übernahme von LTU sei zuvor auch deswegen genehmigt hat, weil mit Condor noch ein wichtiger Wettbewerber am Markt war.
Air Berlin spricht zwar ebenfalls von den beschränkten Wettbewerb auf Kurzstrecken in die Feriengebiete, spricht aber von Vorteilen im Langstreckengeschäft. Die Berliner baten mit Verweis auf die so genannte "Abwägungsklausel" im Kartellrecht, von einer Abmahnung abzusehen.
Die Condor-Mutter Thomas Cook hatte im Juni angekündigt, Alternativen zu den Fusionsplänen zu prüfen. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin bestätigte seinerzeit, die bis Februar 2009 geplante Mehrheitsübernahme von Condor werde auf den Prüfstand gestellt.

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Von optiman | Erstellt am: 09.07.08 12:19 | Beitrag Nr.: 138.710 | Weitere Beiträge |
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Von tecdaexchen | Erstellt am: 11.07.08 08:45 | Beitrag Nr.: 138.919 | Weitere Beiträge |
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Condor-Übernahme abgesagt. Hätte der Hunold finanziell eh nie auf die Beine bekommen... 
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Von Araich | Erstellt am: 11.07.08 09:37 | Beitrag Nr.: 138.929 | Weitere Beiträge |
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Die Fusion ist gescheitert: Air Berlin verzichtet auf die Übernahme des Ferienfliegers Condor. Damit sind die Wachstumspläne von Airline-Chef Hunold bis auf Weiteres am Ende - die Fluggesellschaft steckt in der Krise. Hamburg - Es ist eine Trennung im gegenseitigen Einvernehmen: "Die Parteien sind übereingekommen, die bestehende Vereinbarung zu kündigen", hieß es in einer Mitteilung von Thomas Cook. Eigentlich sollte die Fusion bis Februar 2009 in trockenen Tüchern sein - so sah der Plan aus, als Air Berlin und Condor vergangenen Jahres den Zusammenschluss ankündigten. Der Kaufpreis sollte durch Air-Berlin Aktien im Wert von 380 Millionen Euro und 120 Millionen Euro in bar beglichen werden. Doch in den vergangenen Wochen mehrten sich die Anzeichen, dass das Vorhaben platzen könnte. Condor-Maschinen: Das Kartellamt hatte schwere Bedenken gegen die Fusion Vor allem bei Air Berlin Noch dazu hatte das Kartellamt schwere Bedenken gegen die Fusion geltend gemacht. Die Wettbewerbshüter befürchteten durch den Zusammenschluss erhebliche Wettbewerbseinbußen im Reisegeschäft mit der Mittelmeerregion und drohten mit einer Abmahnung - der erste Schritt, bevor eine Fusion komplett untersagt wird. Analysten halten die Absage des Deals angesichts der Branchenkrise für richtig. Für Air-Berlin-Chef Joachim Hunold ist die geplatzte Fusion dennoch ein Schlag. Lange ging es für den Airline-Chef nur bergauf: Er hatte schon die dba und LTU übernommen. Mithilfe von Condor sollte nun ein echter Konkurrent für die Lufthansa entstehen. Thomas Cook bemüht sich nun, einen Imageschaden für seinen Ferienflieger abzuwenden. "Thomas Cook betrachtet Condor nach wie vor als ein starkes Unternehmen mit beträchtlichem Potenzial", hieß es in einer Mitteilung. Der Konzern prüfe in weiteren Gesprächen mit Air Berlin, ob sich eine alternative Transaktion finden lasse. Thomas Cook erwäge zudem eine Reihe anderer Optionen für Condor. ase/AFP/dpa Condor-Übernahme durch Air Berlin geplatzt
AP
hat sich die Lage seit damals dramatisch verändert. Aus dem Erfolgsunternehmen ist ein Krisenflieger geworden - die zweitgrößte deutsche Airline leidet schwer unter den gestiegenen Kerosinpreisen. Der Aktienkurs ist im Laufe der letzten Monate komplett abgestürzt: War ein Air-Berlin-Papier im vergangenen Jahr zwischenzeitlich über 20 Euro wert, dümpelt er jetzt um die 3,80 Euro. Im Juni hatte Thomas Cook - offenbar in Absprache mit Air Berlin - bereits erklärt, Alternativen für die Übernahme zu prüfen.
Bis kommenden Montag hätte Air Berlin noch Zeit gehabt, die Einwände der Behörde auszuräumen. Nun hat die Fluggesellschaft schon früher den Rückzug angetreten.
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Von ZockerGerhard | Erstellt am: 11.07.08 14:42 | Beitrag Nr.: 138.976 | Weitere Beiträge |
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(Neu: Aktienkurse, Aussagen Arcandor)
FRANKFURT/BERLIN (dpa-AFX) - Die Übernahme des Ferienfliegers Condor durch Air Berlin ist gescheitert. Der Antrag auf Genehmigung der Fusion beim Bundeskartellamt sei am Freitag zurückgezogen worden, teilten Air Berlin und der Reiseveranstalter Thomas Cook mit. Eine Mehrheit von 52 Prozent von Thomas Cook gehört zum Handels- und Touristikkonzern Arcandor . Die Aktie von Air Berlin reagierte auf die Nachricht am Vormittag mit einem Kursanstieg um bis zu knapp zwölf Prozent. Zuletzt lag sie noch mit einem Plus von 6,22 Prozent bei 3,93 Euro. Das in London notierte Papier von Thomas Cook legte ebenfalls zu.
Beide Seiten hatten ursprünglich vereinbart, dass Condor von Air Berlin bis Februar 2009 übernommen übernommen wird und der Reiseveranstalter im Gegenzug einen Anteil an Air Berlin erhält. Der Widerruf der Transaktion hatte sich in den vergangenen Wochen angedeutet. Mitte Juni hatten beide Seiten bekanntgegeben, die Übernahme stehe auf dem Prüfstand. Das Kartellamt hatte seine Prüfung des Geschäfts mehrmals verlängert.
Als Grund für die Rücknahme der vereinbarten Fusion verwiesen beide Unternehmen auf die "erheblich veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen", wie Air Berlin mitteilte. So habe sich allein der Preis für Kerosin seit dem Vertragsabschluss im September 2007 mehr als verdoppelt. Beide Seiten hätten Gespräche über alternative Lösungen vereinbart. Zu Details solcher Überlegungen wollte Air Berlin keine Stellung nehmen. Arcandor-Sprecher Jörg Howe sagte: "Wir sind mit anderen Alternativen so weit vorangekommen, dass das Aktienrückkaufsprogramm von Thomas Cook ausgesetzt wurde."/rg/br/DP/zb
ISIN DE0006275001 GB00B1VYCH82 GB00B128C026
AXC0070 2008-07-11/11:27
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Von Aktienfluesterer | Erstellt am: 11.07.08 14:43 | Beitrag Nr.: 138.977 | Weitere Beiträge |
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Air Berlin ist nach der Lufthansa die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft. 1992 nahm sie ihren Flugbetrieb mit zwei Flugzeugen und 150 Mitarbeitern auf. Inzwischen umfasst die Flotte 124 Maschinen (Stand: März 2008) und der Konzern hat rund 8.500 Beschäftigte. Weltweit werden gut 140 Ziele angeflogen, der Schwerpunkt liegt auf der europäischen Mittelstrecke. Palma de Mallorca ist das wichtigste Drehkreuz im Ausland. Im vergangenen Jahr zählte Air Berlin knapp 28 Millionen Fluggäste.
Mit zwei Zukäufen hat sich Air Berlin deutlich vergrößert. Im August 2006 übernahm der Konzern die vor allem im Inland aktive Gesellschaft dba. Ein Jahr später kam die LTU mit ihrem Langstreckennetz hinzu. Condor wäre die dritte große Akquisition gewesen.
Der Umsatz von Air Berlin lag 2007 bei 2,54 Milliarden Euro, der Nettogewinn bei 21 Millionen Euro. Für das laufende Jahr wurde die Prognose zweimal gesenkt. Noch im November hatte das Unternehmen für 2008 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 140 bis 160 Millionen Euro erwartet. Zuletzt ging das Management nur noch "von einem positiven EBIT aus". Seit 2006 ist Air Berlin eine Kapitalgesellschaft britischen Rechts und an der Börse notiert./br/DP/edh
ISIN GB00B128C026
AXC0108 2008-07-11/13:22
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Von Aktienfluesterer | Erstellt am: 11.07.08 14:46 | Beitrag Nr.: 138.978 | Weitere Beiträge |
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 138587 von tecdaexchen - 08.07.08 15:18 Uhr
Das kannst du laut sagen! Immer weiter abgestürzt mit kleinen leichten Erholungen.
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Von ZockerGerhard | Erstellt am: 11.07.08 14:47 | Beitrag Nr.: 138.979 | Weitere Beiträge |
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 138978 von Aktienfluesterer - 11.07.08 14:46 Uhr
Seh ich auch so, selbst der heutige gute Auftrakt zunichte gemacht worden,wieder ins Minus gerutscht.