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#129684 von  Zahlenfee Erstellt am: 17.04.08 14:14:49 Beitrag Nr.: 129684 Weitere Beiträge
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17. April 2008, 07:37 Uhr IBM verdient kräftig an Service und Software.
Der Technologieriese überrascht die Analysten mit einem ordentlichen Gewinnsprung. Ein Grund dafür ist der schwache US-Dollar, denn das Unternehmen tätigt zwei Drittel seiner Umsätze im Ausland. Für die Branche ist dies ein weiterer Lichtblick, nachdem zuvor auch Intel eine optimistische Prognose präsentiert hat.

Der US-amerikanische Computer- und IT-Konzern IBM hat zum Jahresauftakt dank eines starken internationalen Geschäfts einen überraschend großen Gewinnsprung erzielt. Für das Gesamtjahr erhöhte der Konzern seine Ergebnisprognose. IBM habe einen guten Start ins Jahr hingelegt, sagte Konzernchef Samuel Palmisano. „Wir sind für den Rest des Jahres sehr zuversichtlich.“
Unter dem Strich verdiente IBM 2,3 Milliarden Dollar und damit gut ein Viertel mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz stieg um 11 Prozent auf 24,5 Milliarden Dollar (15,4 Euro), teilte das Unternehmen mit.

In der IBM-Servicesparte stieg der Umsatz besonders stark um 17 Prozent. Sie liefert mehr als die Hälfte der Konzernerlöse. Auch mit Software erzielte IBM 14 Prozent mehr Umsatz. Im Hardware-Bereich fielen die Einnahmen dagegen um fast 7 Prozent.

Der Konzern erzielt bereits zwei Drittel der Einnahmen fern der Heimat und profitierte daher auch massiv vom schwachen Dollar. Ohne Wechselkurseffekte wäre der Umsatz nur um vier statt elf Prozent gestiegen. Besonders stark wuchs IBM erneut in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Mit seinen Ergebnissen übertraf IBM die Erwartungen der Analysten deutlich. Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel um rund drei Prozent auf 123,50 Dollar. Zuvor hatte sie bereits im Tagesverlauf ebenfalls fast drei Prozent zugelegt. Der Gewinn je Aktie stieg im ersten Quartal von 1,21 auf 1,65 Dollar. Für das Gesamtjahr erwartet IBM nun mindestens 8,50 statt 8,25 Dollar je Anteilsschein.

Als Schwergewicht ist IBM ein wichtiger Leitwert der gesamten Technologiebranche. Die guten Zahlen wurden am Markt als weiterer Lichtblick interpretiert. Tags zuvor hatte schon der Chipriese Intel einen zuversichtlichen Ausblick präsentiert. dpa/dma

http://www.welt.de/wirtschaft/article1910376/IBM_verdient_kraeftig_an_Service_und_Software.html