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Norbert Lohrke: 16.05.08 08:57 New Economy, Old Economy |
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Markus Fugmann: 15.05.08 11:47 Marktausblick vom 15.05.08 |
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Norbert Lohrke: 15.05.08 09:21 Monster Business |
| Thema eröffnet von: | mastertrader | Beiträge: | 42 | Bewertung (0): | |
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| am: | 16.01.08 00:00 | Gelesen gesamt: | 505 | |||
| Letzter Beitrag von: | Explorerkenner | Gelesen heute: | 5 | |||
| am: | 15.05.08 21:23 |
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Von Entsafter | Erstellt am: 06.05.08 11:17 | Beitrag Nr.: 131.543 | Weitere Beiträge |
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Von Explorerkenner | Erstellt am: 15.05.08 21:23 | Beitrag Nr.: 132.482 | Weitere Beiträge |
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Der Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate gerät ins Visier der Staatsanwaltschaft. Das im Dax notierte Unternehmen soll Informationen über seine Verstrickung in die Kreditkrise zurückgehalten haben. Dadurch könnte der Aktienkurs manipuliert worden sein.
München - Erst hat die Finanzaufsicht BaFin eine Prüfung eingeleitet, nun beschäftigt sich auch die Staatsanwaltschaft München mit dem Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate
. Die Behörde sei aufgrund zweier Anzeigen tätig geworden, sagte Oberstaatsanwalt Anton Winkler. Der Vorwurf laute auf Marktmanipulation und unrichtige Darstellung nach dem Aktiengesetz. Dies könne mit einer Geldstrafe beziehungsweise einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.
Da die BaFin den Fall aber ohnehin prüfe, würden zunächst deren Ergebnisse abgewartet. "Das heißt, wir ermitteln nicht selbst, sondern warten ab", sagt Winkler. Ob Anklage erhoben wird, sei deshalb noch offen.
Im Raum steht der Vorwurf, Hypo Real Estate habe nur unzureichend über die Auswirkungen der internationalen Finanzmarktkrise auf das Unternehmen informiert. So hatte Konzernchef Georg Funke noch im November gesagt, sein Institut sei kaum betroffen. Mitte Januar verkündete er dann Abschreibungen von 390 Millionen Euro. Die Aktie brach daraufhin um ein Drittel ein. Hypo Real Estate ist im Aktienindex Dax
notiert.
Die BaFin war kurz danach wegen möglicher Verstöße gegen die Ad-hoc-Pflicht tätig geworden. Eine Sprecherin der Aufsicht sagte an diesem Donnerstag, die Untersuchungen dauerten noch an. Ein Sprecher von Hypo Real Estate bekräftigte auf Anfrage frühere Aussagen, wonach das Unternehmen immer korrekt informiert habe.
Ärger droht Hypo Real Estate auch auf der Hauptversammlung am 27. Mai. Die Frankfurter Anwaltskanzlei Nieding + Barth, die nach eigenen Angaben rund 100 Mandate vertritt, will bei dem Aktionärstreffen die Bestellung eines Sonderprüfers verlangen. Er soll ebenfalls klären, ob das Unternehmen Aktionäre und Interessenten mit Blick auf riskante US-Hypothekengeschäfte richtig informiert hat. Die Anwälte prüfen auch Schadenersatzansprüche der Aktionäre gegen die Bank, den Vorstand und den Aufsichtsrat.
wal/dpa