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Markus Fugmann: 16.05.08 11:41 Marktausblick vom 16.05.08 |
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Norbert Lohrke: 16.05.08 08:57 New Economy, Old Economy |
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Markus Fugmann: 15.05.08 11:47 Marktausblick vom 15.05.08 |
| Thema eröffnet von: | mastertrader | Beiträge: | 42 | Bewertung (0): | |
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| am: | 16.01.08 00:00 | Gelesen gesamt: | 507 | |||
| Letzter Beitrag von: | Explorerkenner | Gelesen heute: | 4 | |||
| am: | 15.05.08 21:23 |
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Von Entsafter | Erstellt am: 11.03.08 17:59 | Beitrag Nr.: 125.948 | Weitere Beiträge |
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11. März 2008 Bisweilen muss man sich wundern. Als die Hypo Real Estate (HRE) Mitte Januar das einräumte, was viel schon vermutet hatten, nämlich dass der „weltweit agierende Finanzierer von gewerblichen Immobilien“ eben nicht weit weg von der Krise bei Wohnungsbaukrediten in den Vereinigten Staaten sei, eine verkappte Gewinnwarnung gab und mehr angeschlagene Kredite im Portfolio einräumte, erlebte die Aktie den größten Kurssturz eines Dax-Werts an einem Tag, an den sich Börsianer erinnern können.
Nach den Ereignissen des Montagnachmittags fragt man sich unwillkürlich zwei Dinge: Hat das Unternehmen kommunikationspolitisch nichts gelernt? Und stellt die Bank ihre Situation richtig dar?
„Gelogen, dass sich die Balken biegen“
Von der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX befragte Händler schimpften wie die Rohrspatzen: „Da wird gelogen, dass sich die Balken biegen und dann überrascht die HRE erneut mit einer beiläufigen Mitarbeiterinfo, die dann zufällig in die Finanzpresse gelangt“. Das seien „Zustände wie im Entry Standard“, die Aussagen machten seiner Meinung nach eine Pflichtmeldung erforderlich. „Das bisschen noch nicht verspieltes Vertrauen geht gerade vor die Hunde“, so sein Resümee.
„Denen glaubt nun kein Mensch mehr irgendwas“, kommentierte ein zweiter Händler. Die HRE sei eine Blackbox, die man meiden sollte. „Wer weiß, was da noch so alles scheibchenweise rauskommt.“
Stein des Anstoßes ist ein Brief des Vorstandsvorsitzenden Georg Funke an die Mitarbeiter, in dem der Konzernchef vor einem schwierigen Jahr warnte. „Das Erreichen unserer angestrebten Ziele bleibt möglich, ist aber sicherlich schwieriger geworden und hängt zu einem großen Maße von der künftigen Entwicklung der Märkte ab“, schrieb Funke.

Verkappte Gewinnwarnung - die Fortsetzung
Im Bereich Staatsfinanzierung sei das Jahr sehr erfreulich und mit steigenden Nettomargen angelaufen, heißt es in dem Brief. Das Neugeschäft in der Infrastrukturfinanzierung sei moderat gestartet. Dagegen sei das Neugeschäft bei der gewerblichen Immobilienfinanzierung, dem zweiten Standbein des Unternehmens, in den ersten beiden Monaten verhalten gewesen.
Während die Funding-Spreads im ungedeckten Bereich gestiegen seien, profitiere die Gruppe derzeit von ihrer Fähigkeit, in großem Umfang gedeckte Refinanzierungen zu attraktiven Margen zu platzieren, schrieb Funke weiter. Wie sich jedoch die weitere Entwicklung bei den „Credit-Spreads“ auf das Ergebnis 2008 auswirken werde, lasse sich angesichts der anhaltenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten und bei vielen Produkten nur schwer prognostizieren.
Nach Bekanntwerden des Briefes fiel der Aktienkurs des Hypothekenfinanzierers am Montagnachmittag um 13,55 Prozent auf 14,35 Euro und damit den tiefsten Stand seit Oktober 2003. „Man kann das als Gewinnwarnung interpretieren“, begründete ein Händler die Kursverluste. So wurde bereits die Pflichtmeldung im Januar interpretiert.
Spiegelbild eines Vertrauensverlusts
Die Formulierung, dass ein Erreichen der Ziele „möglich“ erscheine, stoße am Markt auf wenig Vertrauen nach dem Kurssturz der Aktie zu Beginn des Jahres. Just das ist auch der wahre Hintergrund des Kurssturzes. So zeigte sich ein weiterer Börsianer vergleichsweise wenig überrascht. Die HRE habe bereits am Jahresanfang mitgeteilt, dass weitere Abschreibungen nicht auszuschließen seien. Der Kursabschlag sei völlig übertrieben.
Die Reaktion der Börse zeigt weniger eine schlechte Lage der Hypo Real Estate an, sondern spiegelt vielmehr den allgemeinen Vertrauensverlust in den Bankensektor und speziell nach den Geschehnissen von Mitte Januar in das Unternehmen wider. Ein Analyst, der namentlich nicht genannt werden wollte, sagte, es sei nun die Frage, was in der nächsten Zeit noch „an die Oberfläche“ komme.
Vorstandschef Funke schrieb in seinem Brief an die Mitarbeiter: „Ein wichtiges Thema ist die Wiederherstellung des Vertrauens der Märkte in unsere Gruppe“. Nun scheint der Schuss gründlich nach hinten losgegangen zu sein. Es wäre in diesem Sinne sicherlich geschickter gewesen, offen als intern zu kommunizieren, nachdem man nun dies schon in den vergangenen Monaten versäumt hat. Aber hinterher haben alle es schon vorher gewusst.
Offene Bewertungsfragen
Seit Jahresbeginn hat die Aktie damit bereits mehr als die Hälfte ihres Marktwerts verloren, wird nun mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 3,8 gehandelt, wobei dieses nach den Aussagen Funkes mit sehr viel Zurückhaltung betrachtet werden sollte.
Die Frage stellt sich allerdings, in welchem Ausmaß niedrigere Gewinne bereits eingepreist sind. Mit einer Marktkapitalisierung von 2,9 Milliarden Euro ist die HRE mit knapp dem doppelten des für 2007 prognostizierten Umsatzes bewertet. Für die Deutsche Bank beträgt das Verhältnis rund 1,2 und für die Commerzbank 1,45. Bezogen auf das Betriebsergebnis liegen die Kennziffern bei 3,3 für die HRE und bei 5,1 für die anderen Banken. Insofern stellt sich für die Hypo Real Estate nicht anders wie für andere Banken die Frage, inwieweit die Gewinnprognosen zutreffen.
Charttechnisch ist der Aktienkurs weiter auf dem Weg nach unten, nachdem er sich bis zur vergangenen Woche mühevoll im Bereich zwischen 17 und 19 Euro stabilisiert hatte. Nunmehr dürfte auch dem Test des Allzeittiefs nichts entgegen stehen, das kurz nach Notierungsaufnahme im Oktober 2003 erreicht wurde.
Danach hat der Aktienkurs eine Chance auf Stabilisierung. Allerdings nur, wenn sich entweder die Finanzkrise sichtbar entspannt, was derzeit nicht abzusehen ist. Oder aber, wenn es der HRE gelingt, das Vertrauen der Märkte wieder herzustellen. Eine sichtbare Änderung der Kommunikationspolitik könnte dazu einen wertvollen Beitrag leisten.
Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder.
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Von Entsafter | Erstellt am: 11.03.08 18:02 | Beitrag Nr.: 125.949 | Weitere Beiträge |
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Von ZockerGerhard | Erstellt am: 11.03.08 18:08 | Beitrag Nr.: 125.951 | Weitere Beiträge |
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Ich denke jetzt geht hier die Zeit zum Zocken los, ganz heißes Ding... in wahrscheinlich beiden Richtungen in den nächsten Tagen...
München (Reuters) - Die Immobiliebank Hypo Real Estate hat Marktgerüchte über milliardenschwere Abschreibungen dementiert.
"Das ist blanker Unsinn", sagte ein Sprecher des Münchner Konzerns am Dienstag. Die Aktien des Dax-Unternehmens fielen zeitweise um rund zehn Prozent auf 12,95 Euro, nachdem sie schon zu Wochenbeginn massiv eingebrochen waren. Händler hatten von Gerüchten gesprochen, wonach sich der Abschreibungsbedarf auf bis zu sieben Milliarden Euro belaufen könnte.
Die Münchner hatten die Märkte Mitte Januar mit einer völlig überraschenden Abschreibung auf ein US-Wertpapierportfolio in Höhe von 390 Millionen Euro geschockt. Damit hat sich die Hypo Real Estate bislang in der US-Hypothekenkrise und ihren heftigen Nachwehen an den weltweiten Börsen aber besser als viele andere Institute geschlagen.
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Von newtrader | Erstellt am: 11.03.08 20:03 | Beitrag Nr.: 125.973 | Weitere Beiträge |
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11. März 2008 Bisweilen muss man sich wundern. Als die Hypo Real Estate (HRE) Mitte Januar das einräumte, was viel schon vermutet hatten, nämlich dass der „weltweit agierende Finanzierer von gewerblichen Immobilien“ eben nicht weit weg von der Krise bei Wohnungsbaukrediten in den Vereinigten Staaten sei, eine verkappte Gewinnwarnung gab und mehr angeschlagene Kredite im Portfolio einräumte, erlebte die Aktie den größten Kurssturz eines Dax-Werts an einem Tag, an den sich Börsianer erinnern können.
Nach den Ereignissen des Montagnachmittags fragt man sich unwillkürlich zwei Dinge: Hat das Unternehmen kommunikationspolitisch nichts gelernt? Und stellt die Bank ihre Situation richtig dar?
„Gelogen, dass sich die Balken biegen“
Von der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX befragte Händler schimpften wie die Rohrspatzen: „Da wird gelogen, dass sich die Balken biegen und dann überrascht die HRE erneut mit einer beiläufigen Mitarbeiterinfo, die dann zufällig in die Finanzpresse gelangt“. Das seien „Zustände wie im Entry Standard“, die Aussagen machten seiner Meinung nach eine Pflichtmeldung erforderlich. „Das bisschen noch nicht verspieltes Vertrauen geht gerade vor die Hunde“, so sein Resümee.
„Denen glaubt nun kein Mensch mehr irgendwas“, kommentierte ein zweiter Händler. Die HRE sei eine Blackbox, die man meiden sollte. „Wer weiß, was da noch so alles scheibchenweise rauskommt.“
Stein des Anstoßes ist ein Brief des Vorstandsvorsitzenden Georg Funke an die Mitarbeiter, in dem der Konzernchef vor einem schwierigen Jahr warnte. „Das Erreichen unserer angestrebten Ziele bleibt möglich, ist aber sicherlich schwieriger geworden und hängt zu einem großen Maße von der künftigen Entwicklung der Märkte ab“, schrieb Funke.
Im Bereich Staatsfinanzierung sei das Jahr sehr erfreulich und mit steigenden Nettomargen angelaufen, heißt es in dem Brief. Das Neugeschäft in der Infrastrukturfinanzierung sei moderat gestartet. Dagegen sei das Neugeschäft bei der gewerblichen Immobilienfinanzierung, dem zweiten Standbein des Unternehmens, in den ersten beiden Monaten verhalten gewesen.
Während die Funding-Spreads im ungedeckten Bereich gestiegen seien, profitiere die Gruppe derzeit von ihrer Fähigkeit, in großem Umfang gedeckte Refinanzierungen zu attraktiven Margen zu platzieren, schrieb Funke weiter. Wie sich jedoch die weitere Entwicklung bei den „Credit-Spreads“ auf das Ergebnis 2008 auswirken werde, lasse sich angesichts der anhaltenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten und bei vielen Produkten nur schwer prognostizieren.
Nach Bekanntwerden des Briefes fiel der Aktienkurs des Hypothekenfinanzierers am Montagnachmittag um 13,55 Prozent auf 14,35 Euro und damit den tiefsten Stand seit Oktober 2003. „Man kann das als Gewinnwarnung interpretieren“, begründete ein Händler die Kursverluste. So wurde bereits die Pflichtmeldung im Januar interpretiert.
Spiegelbild eines Vertrauensverlusts
Die Formulierung, dass ein Erreichen der Ziele „möglich“ erscheine, stoße am Markt auf wenig Vertrauen nach dem Kurssturz der Aktie zu Beginn des Jahres. Just das ist auch der wahre Hintergrund des Kurssturzes. So zeigte sich ein weiterer Börsianer vergleichsweise wenig überrascht. Die HRE habe bereits am Jahresanfang mitgeteilt, dass weitere Abschreibungen nicht auszuschließen seien. Der Kursabschlag sei völlig übertrieben.
Die Reaktion der Börse zeigt weniger eine schlechte Lage der Hypo Real Estate an, sondern spiegelt vielmehr den allgemeinen Vertrauensverlust in den Bankensektor und speziell nach den Geschehnissen von Mitte Januar in das Unternehmen wider. Ein Analyst, der namentlich nicht genannt werden wollte, sagte, es sei nun die Frage, was in der nächsten Zeit noch „an die Oberfläche“ komme.
Vorstandschef Funke schrieb in seinem Brief an die Mitarbeiter: „Ein wichtiges Thema ist die Wiederherstellung des Vertrauens der Märkte in unsere Gruppe“. Nun scheint der Schuss gründlich nach hinten losgegangen zu sein. Es wäre in diesem Sinne sicherlich geschickter gewesen, offen als intern zu kommunizieren, nachdem man nun dies schon in den vergangenen Monaten versäumt hat. Aber hinterher haben alle es schon vorher gewusst.
Offene Bewertungsfragen
Seit Jahresbeginn hat die Aktie damit bereits mehr als die Hälfte ihres Marktwerts verloren, wird nun mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 3,8 gehandelt, wobei dieses nach den Aussagen Funkes mit sehr viel Zurückhaltung betrachtet werden sollte.
Die Frage stellt sich allerdings, in welchem Ausmaß niedrigere Gewinne bereits eingepreist sind. Mit einer Marktkapitalisierung von 2,9 Milliarden Euro ist die HRE mit knapp dem doppelten des für 2007 prognostizierten Umsatzes bewertet. Für die Deutsche Bank beträgt das Verhältnis rund 1,2 und für die Commerzbank 1,45. Bezogen auf das Betriebsergebnis liegen die Kennziffern bei 3,3 für die HRE und bei 5,1 für die anderen Banken. Insofern stellt sich für die Hypo Real Estate nicht anders wie für andere Banken die Frage, inwieweit die Gewinnprognosen zutreffen.
Charttechnisch ist der Aktienkurs weiter auf dem Weg nach unten, nachdem er sich bis zur vergangenen Woche mühevoll im Bereich zwischen 17 und 19 Euro stabilisiert hatte. Nunmehr dürfte auch dem Test des Allzeittiefs nichts entgegen stehen, das kurz nach Notierungsaufnahme im Oktober 2003 erreicht wurde.
Danach hat der Aktienkurs eine Chance auf Stabilisierung. Allerdings nur, wenn sich entweder die Finanzkrise sichtbar entspannt, was derzeit nicht abzusehen ist. Oder aber, wenn es der HRE gelingt, das Vertrauen der Märkte wieder herzustellen. Eine sichtbare Änderung der Kommunikationspolitik könnte dazu einen wertvollen Beitrag leisten.
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Von Entsafter | Erstellt am: 16.04.08 18:41 | Beitrag Nr.: 129.603 | Weitere Beiträge |
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Der US-Finanzinvestor JC Flowers will beim Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) <HRX.ETR> (News/Aktienkurs) einsteigen. Eine von JC Flowers geführte Investorengruppe werde ein öffentliches Übernahmeangebot für rund 24,9 Prozent der Aktien abgeben, teilte die HRE am Mittwoch in München mit. Pro Aktie sollen 22,50 Euro gezahlt werden. Der Vorstand begrüße das Angebot grundsätzlich, hieß es./das/he
ISIN DE0008027707
AXC0153 2008-04-16/16:06
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Von Entsafter | Erstellt am: 16.04.08 18:44 | Beitrag Nr.: 129.604 | Weitere Beiträge |
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Von Siggi | Erstellt am: 17.04.08 12:32 | Beitrag Nr.: 129.670 | Weitere Beiträge |
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Von Entsafter | Erstellt am: 06.05.08 11:14 | Beitrag Nr.: 131.540 | Weitere Beiträge |
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Hypo Real Estate Holding AG:Hypo Real Estate Group schließt erstes Quartal mit Gewinn ab
Hypo Real Estate Holding AG (News/Aktienkurs) / Quartalsergebnis
06.05.2008
Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------
Hypo Real Estate Group schließt erstes Quartal mit Gewinn ab • Ergebnis vor Steuern erreicht 190 Mio. EUR, ohne Effekt aus Pflichtwandelanleihe 6 Mio. EUR • Erfreuliches Neugeschäft in der Staatsfinanzierung, solides Neugeschäft mit attraktiven Margen in der Infrastruktur- und Immobilienfinanzierung • Negative erfolgswirksame Bewertungsveränderungen auf das CDO Portfolio in Höhe von 175 Mio. EUR infolge des weiter verschlechterten Marktumfelds • Verlässliche Aussagen über weiteren Geschäftsverlauf im Jahr 2008 wegen Marktverwerfungen nicht möglich
München, 6. Mai 2008: Die Hypo Real Estate Group hat das erste Quartal des Geschäftsjahres 2008 in einem extrem schwierigen Umfeld an den internationalen Kapital- und Finanzierungsmärkten mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Der internationale Anbieter von Finanzierungslösungen für gewerbliche Immobilien, den öffentlichen Sektor und Infrastrukturfinanzierungen weist für die ersten drei Monate ein Konzernergebnis vor Steuern von 190 Mio. EUR aus, nach Abzug eines Effektes aus der im Zusammenhang mit der DEPFA-Akquisition begebenen Pflichtwandelanleihe von 6 Mio. EUR. Positiv auf die Ertragslage wirkten sich eine stabile Entwicklung der Risikovorsorge und Synergien aus der zügigen Integration der 2007 akquirierten DEPFA Bank aus.
Da die DEPFA erst seit dem 2. Oktober 2007 in den Hypo Real Estate-Konzern einbezogen ist, wird nachfolgend zur besseren Vergleichbarkeit für das Jahr 2007 auf Pro-Forma-Angaben Bezug genommen.
Neugeschäftsentwicklung • In der gewerblichen Immobilienfinanzierung erreichte das Neugeschäft im ersten Quartal 3,1 Mrd. EUR und lag damit deutlich unter dem Vorjahreswert (6,2 Mrd. EUR). Dabei konnten attraktive Margen erzielt werden, da der Grundsatz einer risikoadäquaten Bepreisung in den Märkten eine immer stärkere Beachtung findet. So lag die Nachsteuerrendite auf das Neugeschäft (IRR) bei mehr als 15 %. • Das Neugeschäft für Staatsfinanzierungen entwickelte sich im Berichtsquartal sehr erfreulich und erreichte 15,1 Mrd. EUR, eine Steigerung um 7 % gegenüber dem Vorjahreswert (14,1 Mrd. EUR). Dies zeigt die zunehmende Attraktivität dieses soliden und risikoarmen Geschäfts. • Das Neugeschäft in der Infrastrukturfinanzierung erreichte 1,6 Mrd. EUR (erstes Quartal 2007: 2,5 Mrd. EUR).
Konzernentwicklung erstes Quartal 2008 • Die operativen Erträge (Summe aus Zinsüberschuss und ähnliche Erträge, Provisionsüberschuss, Handelsergebnis, Finanzanlageergebnis, Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen und Saldo sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen) lagen in den ersten drei Monaten 2008 mit 184 Mio. EUR deutlich unter Vorjahr (498 Mio. EUR). Der Rückgang ist vor allem auf das Handels- und Finanzanlageergebnis zurückzuführen, in denen sich die Auswirkungen der aktuellen Marktverwerfungen widerspiegeln. • Die Position Zinsüberschuss und ähnliche Erträge sank um 40 Mio. EUR auf 299 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum: 339 Mio. EUR). Der Rückgang ist auf zwei Ursachen zurückzuführen: Zum einen enthält der Zinsüberschuss weniger Einmalerträge als im Vorjahreszeitraum, zum anderen wurde der Zinsüberschuss des laufenden Quartals durch die mittlerweile geschlossene Zinspositionierung der DEPFA belastet. • Der Provisionsüberschuss belief sich auf 35 Mio. EUR (erstes Quartal 2007: 54 Mio. EUR). Das Ergebnis spiegelt das geringere Neugeschäft in der Immobilienfinanzierung und geringere Erträge aus dem Asset Management wider. • Im Handelsergebnis (-98 Mio. EUR nach 28 Mio. EUR im Vorjahresquartal) und im Finanzanlageergebnis (-29 Mio. EUR nach 77 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum) sind negative erfolgswirksame Bewertungsveränderungen auf das Konzernportfolio an Collateralized Debt Obligations (CDO) in Höhe von zusammen 175 Mio. EUR enthalten. Die erfolgswirksame Abwertung dieser Bestände spiegelt die im ersten Quartal nochmals deutlich erhöhten Risikoaufschläge (Spreads) infolge der Krise an den Kapital- und Finanzierungsmärkten wider. Die Abwertung entspricht rund 10 % des am 31. Dezember 2007 ausgewiesenen Bestands an US-amerikanischen und europäischen CDOs. Die im Jahr 2007 erfolgswirksam gebildete Modellreserve in Höhe von 90 Mio. EUR für Unsicherheiten bei den getroffenen Annahmen und Schätzungen besteht weiterhin fort. • Die Kreditrisikovorsorge lag im ersten Quartal mit 33 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahreswert (34 Mio. EUR). Wie im Vorjahreszeitraum musste bei der DEPFA keine neue Kreditrisikovorsorge gebildet werden. • Der Verwaltungsaufwand lag mit 145 Mio. EUR um 15 Mio. EUR unter dem Wert im Vorjahresquartal. Dies unterstreicht die großen Erfolge bei der Integration der DEPFA und die dabei bereits erzielten Synergien. • Der Saldo übrige Erträge/Aufwendungen beinhaltet mit 184 Mio. EUR einen Effekt aus der Pflichtwandelanleihe zur Teilfinanzierung des DEPFA-Erwerbs. Der Ertrag resultiert aus dem erfolgswirksam zu erfassenden Zeitwert des in die Anleihe eingebetteten Derivats auf Aktien der Hypo Real Estate Holding AG. • Der Konzern erreichte ein Ergebnis vor Steuern von 190 Mio. EUR. (Vorjahresquartal: 304 Mio. EUR). Bereinigt um die Marktbewertung des in der Pflichtwandelanleihe enthaltenen Derivats beläuft sich das Vorsteuerergebnis auf 6 Mio. EUR. Der im ersten Quartal 2007 in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene und nur sehr eingeschränkt vergleichbare Wert für das Ergebnis vor Steuern, bei dem die DEPFA im Vorjahr noch nicht enthalten ist, belief sich auf 172 Mio. EUR. • Nach Steuern von 35 Mio. EUR - ohne Berücksichtigung des latenten Steueraufwands aus aktivierten Verlustvorträgen in Höhe von 7 Mio. EUR - beläuft sich das Nachsteuerergebnis im ersten Quartal 2008 auf 155 Mio. EUR. Nach zusätzlicher Bereinigung um die Nachsteuereffekte aus dem in die Pflichtwandelanleihe eingebetteten Derivat (137 Mio. EUR) und dem erfolgswirksamen Bewertungsergebnis aus dem CDO-Portfolio (117 Mio. EUR) errechnet sich ein bereinigtes Ergebnis nach Steuern in Höhe von 135 Mio. EUR, woraus sich eine bereinigte Eigenkapitalrentabilität nach Steuern von 7,2 % ergibt. Ohne Berücksichtigung der Effekte errechnet sich ein Ergebnis nach Steuern von 148 Mio. EUR, das vollständig auf die Anteilseigner entfällt, da Minderheitenanteile nicht vorhanden sind.
Vermögens- und Kapitalkennzahlen per 31. März 2008 • Die Bilanzsumme der Hypo Real Estate Group belief sich zum 31. März 2008 auf 392,1 Mrd. EUR nach 400,2 Mrd. EUR zum 31. Dezember 2007. • Das Kreditvolumen betrug 257,4 Mrd. EUR nach 256,2 Mrd. EUR zum Jahresende 2007. • Der Konzern weist per Ende März 2008 Finanzanlagen in Höhe von 94,5 Mrd. EUR aus, ein Zuwachs um 5,6 Mrd. EUR gegenüber Ende 2007 (88,9 Mrd. EUR). Von dem Gesamtvolumen entfielen 89,4 Mrd. EUR (31. Dezember 2007: 82,2 Mrd. EUR) auf Finanzanlagen der Kategorie 'Available for Sale' (AfS). Dabei handelt es sich überwiegend um Staatspapiere mit einem geringeren Risikoprofil. • Mit dem Eigenkapital erfolgsneutral verrechnet wurde die AfS-Neubewertungsrücklage von -1.296 Mio. EUR (31. Dezember 2007: -346 Mio. EUR) und die Cashflow-Hedge Rücklage von -1.287 Mio. EUR (31. Dezember 2007: -1.511 Mio. EUR). • Die Hypo Real Estate Group erreichte am Bilanzstichtag eine Kernkapitalquote von 8,3 % nach Basel II (31. Dezember 2007: 7,0 % nach Basel I, nach Gewinnverwendung) und eine Eigenmittelquote von 10,9 % (31. Dezember 2007: 9,4 % nach Basel I, nach Gewinnverwendung). Damit weist der Konzern unverändert eine solide Eigenkapitalausstattung aus, die den Anforderungen der Rating-Agenturen entspricht.
Ergebnisse der Geschäftssegmente • Das Geschäftssegment Commercial Real Estate, das das deutsche und internationale gewerbliche Immobilienfinanzierungsgeschäft umfasst, steigerte im ersten Quartal 2008 das Ergebnis vor Steuern von 153 Mio. EUR auf 164 Mio. EUR. Grundlage waren höhere operative Erträge, eine konstante Entwicklung der Kreditrisikovorsorge und ein geringerer Verwaltungsaufwand. • Das Geschäftssegment Public Sector & Infrastructure Finance, das vor allem das Staatsfinanzierungsgeschäft der DEPFA sowie die Infrastrukturfinanzierungen umfasst, erreichte ein Vorsteuerergebnis von 172 Mio. EUR, ein Zuwachs um 8 % gegenüber dem Wert des ersten Quartals 2007 (160 Mio. EUR). Ein deutlicher Rückgang beim Finanzanlageergebnis infolge geringerer Veräußerungen von Finanzanlagen konnte durch sehr erfreuliche Entwicklungen beim Zinsüberschuss und beim Handelsergebnis mehr als kompensiert werden. • Das Ergebnis des Geschäftssegments Capital Markets & Asset Management war geprägt durch die Auswirkungen der Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten und den sich daraus ergebenden Verschlechterungen der Credit Spreads. Das Segment schloss das erste Quartal mit einem Vorsteuerergebnis von -19 Mio. EUR ab nach 27 Mio. EUR im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Ausblick Nachdem sich im ersten Quartal 2008 die Krise an den Kapital- und Finanzierungsmärkten fortgesetzt und teilweise noch verschärft hat, ist es weiterhin unmöglich, die kurzfristigen Rahmenbedingungen der Märkte verlässlich einzuschätzen. Noch immer sind die internationalen Finanzierungsmärkte fragil und in Teilbereichen nicht oder nur eingeschränkt funktionsfähig. Weitere Belastungen für die Kreditwirtschaft - und damit auch für die Hypo Real Estate Group - sind vor diesem Hintergrund auch für die kommenden Quartale nicht auszuschließen.
Der Vorstand rechnet grundsätzlich mit einer weiterhin positiven Entwicklung im operativen Geschäft.
Aufgrund der anhaltend volatilen Marktentwicklung und der möglichen Auswirkungen auf die Ergebnisentwicklung des Konzerns ist es derzeit jedoch nicht möglich, konkrete Aussagen über den weiteren Geschäftsverlauf 2008 zu treffen.
Eine von J.C. Flowers & Co. LLC koordinierte Investorengruppe hat am 16. April 2008 bekannt gegeben, ein freiwilliges öffentliches Angebot zum Erwerb von 50.076.000 Aktien der Hypo Real Estate Holding AG zu unterbreiten. Dies entspricht rund 24,9% der gesamten ausstehenden Aktien der Gesellschaft ohne Berücksichtigung der aufgrund der 2007 begebenen Pflichtwandelanleihe zusätzlich auszugebenden Aktien. Der Angebotspreis soll 22,50 EUR in bar pro Aktie der Hypo Real Estate Holding AG betragen. Der Vorstand begrüßt das Angebot grundsätzlich und hat dessen Vorbereitung unterstützt. Eine endgültige Stellungnahme zur Offerte - vor allem unter dem Aspekt der Angemessenheit des angebotenen Preises - werden Vorstand und Aufsichtsrat jedoch erst auf Basis der Angebotsunterlage abgeben, die von der Bieterin noch nicht veröffentlicht worden ist.
Im Übrigen soll das Geschäftssegment gewerbliche Immobilienfinanzierung, wie bereits bekannt, zukünftig nur noch aus einer rechtlichen Einheit mit Sitz in München betrieben werden. Die Vorbereitungen zur Verschmelzung der Hypo Real Estate Bank International AG, München, auf die Hypo Real Estate Bank AG, München, starten jetzt.
Georg Funke, Vorsitzender des Vorstands der Hypo Real Estate Holding AG: 'Die ersten drei Monate 2008 waren für unsere Branche sicherlich das schwierigste Quartal seit vielen Jahren. Auch wenn die Marktverwerfungen erneut unser Ergebnis belastet haben, so ist die Hypo Real Estate Group insoweit von der aktuellen Krise vergleichsweise weniger betroffen als viele unserer Wettbewerber. Die Belastungen dürfen auch nicht den Blick dafür verstellen, dass das operative Geschäft in unseren Kerngeschäftsfeldern zufriedenstellend und teilweise erfreulich verlaufen ist. Dabei zeigt sich, dass die im vergangenen Jahr erfolgte Übernahme der DEPFA Bank, durch die wir das Staatsfinanzierungsgeschäft erheblich gestärkt haben, zu einem gut ausbalancierten Geschäftsmodell unserer Gruppe geführt hat, von dem wir bereits profitieren.'
Ansprechpartner für die Presse:
Hypo Real Estate Group Oliver Gruß Fon: +49 (0)89 203007 781 Fax: +49 (0)89 203007 772 E-Mail:oliver.gruss@hyporealestate.com
Heute um 8.30 Uhr findet ein Analystencall mit Dr. Markus Fell, Finanzvorstand/CFO der Hypo Real Estate Group, statt, der auch im Internet unter www.hyporealestate.com übertragen wird.
Kontakt: Kontakt: Herr Oliver Gruss +49-89-203007-781
06.05.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
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Sprache: Deutsch Emittent: Hypo Real Estate Holding AG Unsöldstraße 2 80538 München Deutschland Telefon: +49 (0)89 203 007-780 Fax: +49 (0)89 203 007-772 E-Mail: ir@hyporealestate.com Internet: www.hyporealestate.com ISIN: DE0008027707, DE0008027731, WKN: 802770, 802773, Indizes: DAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart; Terminbörse EUREX
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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ISIN DE0008027707 DE0008027731
AXC0011 2008-05-06/07:03
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Von Entsafter | Erstellt am: 06.05.08 11:15 | Beitrag Nr.: 131.541 | Weitere Beiträge |
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Der Immobilien- und Staatsfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) (News/Aktienkurs) hat im ersten Quartal wegen der Finanzkrise weitere Millionen abgeschrieben und einen Gewinneinbruch verzeichnet. Insgesamt habe die Bank weitere 175 Millionen Euro auf ihr CDO-Portfolio abschreiben müssen, teilte der DAX-Konzern am Dienstag in München mit. Ohne den Effekt einer für den DEPFA-Kauf ausgegebenen Pflichtwandelanleihe sei der Vorsteuergewinn auf 6 Millionen Euro gesunken, nach 304 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Von dpa-AFX befragten hatten mit einem etwas geringeren Einbruch auf 22 Millionen Euro gerechnet.
Weitere Belastungen in den kommenden Quartalen seien nicht auszuschließen, hieß es in der Mitteilung. Aufgrund der aktuellen Marktverwerfungen seien daher derzeit keine verlässlichen Aussagen zum weiteren Geschäftsverlauf möglich. Auf ihre Modellreserve für Abschreibungen von 90 Millionen Euro habe die HRE bisher nicht zurückgegriffen.
Zum Teil sei der Gewinnrückgang im ersten Quartal durch den Effekt der Ausgabe einer Pflichtwandelanleihe für den DEPFA-Kauf im vergangenen Jahr ausgeglichen worden. Die Bewertung dieser Anleihe habe sich mit 184 Millionen Euro positiv im Ergebnis niedergeschlagen. Am Ende sei der Vorsteuergewinn dadurch nur auf 190 Millionen Euro gesunken. Unterm Strich ergab sich ein Überschuss von 148 Millionen Euro, um latente Steuern und die Effekte der Anleihe und der CDO-Abschreibungen bereinigt lag er bei 135 Millionen Euro./fj/tw
ISIN DE0008027707
AXC0036 2008-05-06/08:08
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Von Entsafter | Erstellt am: 06.05.08 11:17 | Beitrag Nr.: 131.542 | Weitere Beiträge |
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Die Finanzkrise bleibt weiter ein Thema Verlässliche Aussagen zum weiteren Jahresverlauf seien wegen der Verwerfungen an den Finanzmärkten derzeit nicht möglich, hieß es. Experten deuten das als endgültige Absage an die Jahresziele, die einen Vorsteuergewinn von 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro vorsahen.
Wegen der Abschreibungen brach der Gewinn im ersten Quartal ein. Der Vorsteuergewinn sei um 38 Prozent auf 190 Millionen Euro gesunken. Das ist aber ein deutlich besseres Ergebnis als erwartet. Analysten hatten mit einem Einbruch auf 29 Millionen Euro gerechnet. Allerdings hat hier die ausgegebene Pflichtwandel-anleihe zur Verschönerung beigetragen. Denn ohne diesen Einmaleffekt wäre der Vorsteuergewinn auf gerade noch sechs Millionen Euro gesunken, nach 304 Millionen im Jahr zuvor. Unterm Strich ergab sich ein Überschuss von 148 Millionen Euro.
Die Abschreibungen haben das Handelsergebnis in die roten Zahlen getrieben. Auch das operative Geschäft hat unter dem schwierigen Marktumfeld gelitten. Der Zinsüberschuss sank auf 299 Millionen Euro, der Provisionsüberschuss rutschte auf 35 Millionen Euro ab. Beide Kennziffern liegen unterhalb der Schätzungen.
Trotzdem Kursfantasie
Die Bank hatte im Januar überraschend Abschreibungen auf US-Papiere eingeräumt, nachdem sie vorher eisern behauptet hatte, dass sie von den Turbulenzen an den Finanzmärkten kaum getroffen sei. Mit diesen Hiobsbotschaften löste der Immobilienfinanzierer einen beispiellosen Kursrutsch aus. Seitdem sucht die Bank nach Investoren und wurde beim US-Finanzinvestor J.C. Flowers fündig. Der will als größter Einzelaktionär 24,9 Prozent der Anteile übernehmen. Das noch ausstehende Angebot dürfte den Kurs vor einem weiteren Abrutschen bewahren, heißt es bei Analysten. Doch nach der Quartalsbilanz geht es am Aktienmarkt zunächst mal runter, die Titel büßen zu Beginn ein Prozent ein.